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Thema: Analogeingang -zu niedriger Wert?

  1. #1
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    Hallo,

    Hat wer hierzu eine Idee:

    S7-300
    Eingangskarte mit 5AI, 2AO, 8DI

    Analogeingang 1 parametriert auf 4-20mA zeigt folgendes Verhalten:


    14mA am Eingang (mit Fluke mA Zange gemessen)
    Analogwert am PEW: ca 11000

    die 14mA kommen von einem Druckaufnehmer der deswegen schon mal getauscht wurde...
    Anfangs passte wohl der Wert halbwegs.
    Mit der Zeit drifteten tasächlicher Wert und Wert in der Steuerung immer weiter auseinander.

    Kompensiert wurde das bisher mit dem nachjustieren des Drucksensors.
    Der geht mittlerweile von 0-7bar die Normierung ist aber auf 0-12bar.


    Hat wer Input dazu?

    Kann es mit einer Nachrüstung von Frequenzumformern zusammenhängen?
    Vorher waren da wohl Sanftanläufe montiert die durch 3 Stück 15kW Danfoss FU´s ersetzt worden sind...

    Möglicherweise ein EMV Problem?

    Hatte so ein Verhalten bisher noch nicht.
    Zitieren Zitieren Analogeingang -zu niedriger Wert?  

  2. #2
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    Hallo!

    Also EMV Problem wäre möglich, Induzierung von Spannungen in die Leitung und eventuell sogar zerstörung des Messkreises, Leitung geschirmt ?
    Eventuell versuchen die Sensorleitung weg von den FU *verseuchten* Leitungen zu verlegen.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Crack123 für den nützlichen Beitrag:

    Betriebselektriker28 (03.03.2016)

  4. #3
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    Hallo

    Ich würde auf Potentialverschiebung prüfen.
    Erdung 24v ?

    ...
    Gruß

    Lupo

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Ing_Lupo für den nützlichen Beitrag:

    Betriebselektriker28 (03.03.2016)

  6. #4
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    Zum einen kannst du dir, bei beidseitig aufgelegtem Schirm des Messleitung auf Erde einen Kriechstrom in den Mantel ziehen. FUs sauen gerne gegen den PE

    Dann bleibt die Frage, ob hinter den FUs irgendwelche Ausgangsfilter sitzen?
    Denn was häufig nicht beachtet wird, das deine Fluke-Zange vermutlich einen anderen Erfassungsbereich im Bezug auf die Frequenz des Stromes hat, als die Eingangskarte der SPS... Anderes Messprinzip halt
    Sprich: Die Zange misst vielleicht lediglich den Gleichstromanteil, der nahe dem echten Wert entspricht und die Karte nimmt dazu noch Wechselströme im unteren kHz-Bereich mit, die von den FUs "generiert" werden...

    Schleif doch mal einen Shunt-Widerstand in die Messleitung ein und hänge dich mit einem Oszi drauf, dann kannst du dir recht einfach die verschiedenen Anteile an deinem Signal veranschaulichen

    MfG Fabsi

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Fabpicard für den nützlichen Beitrag:

    Betriebselektriker28 (03.03.2016)

  8. #5
    Avatar von Betriebselektriker28
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    Danke schon mal für eure Tips!

    Die Messleitung ist nicht geschirmt soweit ich gesehen habe...scheint ein normales 4 poliges Kabel mit M12 Stecker zu sein. Es ist aber nicht neben den Motorleitungen verlegt.
    Der Drucksensor selber ist allerdings in einem Edelstahlrohr montiert das gut geerdet ist. (hoffe ich mal )

    Muss morgen checken inwiefern die Motorleitungen geschirmt bzw. geerdet sind. 24V Erdung werde ich auch prüfen.

    Die Umrichter sind Danfoss FC302 keine Extra Filter davor oder dahinter.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich in der Firma keinen Zugriff auf ein Oszi habe.


    Werde mich auch mal direkt in die Messleitung hängen und mit einem normalem Multimeter messen.
    Habe auch den schweren Verdacht das die 14mA nicht sauber sind.

  9. #6
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    Schalt die FUs halt einfach mal ab, wenn es ein EMV Effekt ist, dann hast du ja eine schlagartige Änderung.
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  10. #7
    Avatar von Betriebselektriker28
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    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    Schalt die FUs halt einfach mal ab, wenn es ein EMV Effekt ist, dann hast du ja eine schlagartige Änderung.
    Ganz bestimmt sogar, dann fällt nämlich der gemessene Druck in der Leitung schlagartig.
    Die FU´s betreiben Pumpen für eine Wasserversorgung. Durchfluß ca 100m³/h im Mittel.

    Was heute herausgefunden wurde:

    1 FU hatte zwar ein geschirmtes Kabel, dieses war aber nicht aufgelegt und führte genau HINTER der Klemme für die Analogeingänge vorbei

    Ich habe auch noch ein 14mA Signal über einen Negele Sollwertgeber direkt in die Karte eingespeist-> Das Ergebniss ist das selbe. ~11000


    Jetzt hätte ich noch zwei Fragen:

    -Ist es möglich das ein PEW im Programm überschrieben wird? Z.b. etwas abgezogen wird? Habe zwar nichts gefunden, aber ist es grundsätzlich möglich?

    -Ist es möglich das die Eingangskarte durch die jahrelange "EMV Einwirkung" Schaden genommen hat und nun eine falschen Wert anzeigt?
    Wie gesagt, der Wert driftet schon seit Jahren schön langsam abwärts...


    Bevor wer fragt: Nein ich habe weder die FU´s verbaut noch war ich früher schon an der Anlage

  11. #8
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    Nun ja, im Prinziep ein ähnliches Verhalten möglich, wie ein Motorschutzschalter hinter einem FU Ohne Ausgangsfilter
    Weshalb ich genau danach fragte... Bei dem wird dann der Heizwicklung vom Bimetall-Auslöser, weil diese nur auf 50Hz ausgelegt ist, durch die diversen anderen Frequenzen so knalle heiß, das es einfach "klick" macht und aus isser (gestern noch gehabt )

    Aber nun zurück zu deiner Eingangskarte, auch hier kann das gleiche Passieren, das die darin verbauten Kondensatoren einfach schneller altern und dadurch immer weiter "abbauen". Oder aber es ist ein Serienfehler... Ähm, frag danach Bitte Nicht bei Siemens, die haben keine Fehler in ihrer Produktion Fragen könntest du vielleicht bei Eic*hust*hler... Jo, findest du schon

    Zur Fehlereingrenzung rate ich trotzdem mal, jemand mit einem Oszi hinzu zu ziehen oder sich einen zuzulegen

    MfG Fabsi

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu Fabpicard für den nützlichen Beitrag:

    Betriebselektriker28 (05.03.2016)

  13. #9
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    Zitat Zitat von Betriebselektriker28 Beitrag anzeigen
    S7-300
    Eingangskarte mit 5AI, 2AO, 8DI
    Meinst Du eine CPU 313C/314C?

    Hast Du die Masse-Klemmen 4-7-10-13---20 (MANA) verbunden? Am besten noch mit Masse (-) der 24V verbinden und diese mit PE verbinden.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    Betriebselektriker28 (05.03.2016)

  15. #10
    Avatar von Betriebselektriker28
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    Ja klar, das ist eine 414C CPU! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...

    Die CPU hat ja insgesamt 4 normale Analogeingänge. Verwendet wird im Programm nur der 1.
    Die ersten drei sind bis zu den besagten Klemmen verdrahtet.
    (Das Motorkabel ist mittlerweile umverlegt und der Schirm aufgelegt.)

    Und alle drei zeigen einen viel zu niedrigen wert in der Variablentabelle. Allerdings unterschiedlich!

    Der 4. Eingang der NICHT bis zu den Klemmen verdrahtet war zeigt bei 20mA ~32.000, also wiederum zu viel. Erst bei 17,8mA sinkt der Wert auf die 27XXX

    Momentan bin ich geistig ein wenig überfordert.
    In der Hardwareconfig ist 4-20mA und Störfrequenzunterdrückung 50HZ eingestellt.

    Ist da wirklich die CPU defekt? Bzw alle Analogeingänge?

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