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Thema: Überlastrelais 3RB24 für IO-Link in TIA ... wie ?

  1. #1
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    Wir wollen den sogenannten "Elektronisches Überlastrelais3RB24 für IO-Link" einsetzen in Verbindung mit der CPU S7-1515SP und das ET200SP IO-Link Master Modul "CM 4xIO-Link".
    Und jetzt ist die Aufgabe bei mir gelandet, wie das praktisch vorgeht.
    Ich habe sämtliche Siemens Dokumente und Anwendungsbeispiele studiert, aber habe trotzdem einige Fragen.

    1. In der Gerätehandbuch für 3RB24 ist in Kapitel 7 beschrieben dass das Modul ein Prozessabbild für Ausgänge (PAA 1 Byte) und Eingänge (PAE 2 Bytes) hat.
    Gehört diese Prozessabbild zu der CPU (in mein Fall der S7-1515SP) ?
    Wenn nicht, wie beeinflusse ich diese Prozessabbild ? Es ist für uns sehr wichtig, weil wir wollen den Variante wie im GH in Kapitel A.2.2 beschrieben, wo das 3RB24 Modul den Motor-Schütz direkt ansteuert. Und das bedeutet wir müssen den PAA bit 0.0 aus das 1515SP Program ansteuern.
    Wenn ja, wie ist den Zusammenhang mit das Prozessabbild für das IO-Link Master-Modul ?

    2. Das Prozessabbild für den IO-Link Master Modul kann man zwischen PAA 1 Byte + PAE 1 Byte und PAA 128 Bytes + PAE 144 Bytes wählen.
    Was muss man überlegen um die Grösse von das Prozessabbild auf das IO-Link Master Modul zu wählen ?

    3. Was muss man überlegen um den IO-Link Busgeschwindigkeit zu wählen ?

    4. Muss man immer die IO-Link Module erstmals mit PCT konfigurieren ?
    Wenn es geht, die Konfiguration über der Steuerung zu speichern und zurück auf das Modul zu laden, ist es dann nicht möglich komplett von PCT zu versichten ?

    Generell finde ich die Dokumentation für CM 4xIO-Link sowie der Baustein IO_LINK_DEVICE überraschend schlecht.
    Jesper M. Pedersen
    Zitieren Zitieren Gelöst: Überlastrelais 3RB24 für IO-Link in TIA ... wie ?  

  2. "Hallo Jesper

    Zu 1
    Du vergibst dem Master in der Hardwarekonfiguration eine Startadresse und die Länge des Prozessabbildes.
    Welches Modul welchen Bereich belegt, stellst Du in PCT ein.
    Schau Dir das mal an, da kommst Du schnell klar damit

    Zu 2
    Du kannst das Prozessabbild am Master so klein wählen, dass alle Devices reinpassen, oder noch Reserve lassen.
    Das ist eine Abwägung zwischen Belastung-PN bzw. Verbrauch von Steuerungsprozessabbild und Reserve.

    Zu 3
    Gar nicht.
    Bei IO-Link gibt es COM1, COM2 und COM3
    Der Master kann alle 3 Geschwindigkeiten, das Device nur eine.
    Der Master passt sich automatisch an die Geschwindigkeit des Device an.

    Zu4
    Leider Ja
    Bei Siemensmastern kommst Du an PCT nicht vorbei.
    Wenn Du die Hardwarekonfiguration lädst, werden die PCT Einstellungen nicht mitgeladen.
    Hat aber auch den Vorteil, dass Du die Einstellungen über PCT übertragen kannst, ohner dass Dir die CPU in Stop geht.

    Zum Schlusssatz.
    Ja so ging es mir auch.


    Wenn Du mir eine PN mit Deiner Mail Adresse schickst, kann ich Dir weitere Unterlagen zu IO-Link schicken"


  3. #2
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    Hallo Jesper

    Zu 1
    Du vergibst dem Master in der Hardwarekonfiguration eine Startadresse und die Länge des Prozessabbildes.
    Welches Modul welchen Bereich belegt, stellst Du in PCT ein.
    Schau Dir das mal an, da kommst Du schnell klar damit

    Zu 2
    Du kannst das Prozessabbild am Master so klein wählen, dass alle Devices reinpassen, oder noch Reserve lassen.
    Das ist eine Abwägung zwischen Belastung-PN bzw. Verbrauch von Steuerungsprozessabbild und Reserve.

    Zu 3
    Gar nicht.
    Bei IO-Link gibt es COM1, COM2 und COM3
    Der Master kann alle 3 Geschwindigkeiten, das Device nur eine.
    Der Master passt sich automatisch an die Geschwindigkeit des Device an.

    Zu4
    Leider Ja
    Bei Siemensmastern kommst Du an PCT nicht vorbei.
    Wenn Du die Hardwarekonfiguration lädst, werden die PCT Einstellungen nicht mitgeladen.
    Hat aber auch den Vorteil, dass Du die Einstellungen über PCT übertragen kannst, ohner dass Dir die CPU in Stop geht.

    Zum Schlusssatz.
    Ja so ging es mir auch.


    Wenn Du mir eine PN mit Deiner Mail Adresse schickst, kann ich Dir weitere Unterlagen zu IO-Link schicken
    Gruss Audsuperuser

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  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu AUDSUPERUSER für den nützlichen Beitrag:

    JesperMP (25.05.2016)

  5. #3
    Avatar von JesperMP
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    Vielen Dank. Das ist sehr hilfreich.

    Zu 2.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann muss man selber aufmerksam sein dass das Prozessabbild gross genug ist. Grösser als was die angeschlossene Module belegt gibt in Prinzip kein Vorteil, ausser ein eventuellen zukunftigen Tausch auf ein anderen Modul-Typ mit grösseren Prozessabbild.
    Ich verstehe nicht wie die anderen Daten ausgetauscht werden, wie Parameter, Diagnostik und Prozesswerte. Gibt es ein versteckten Datenbereich ?

    Ich schicke Dir ein PN, und nochmals Danke für den schnellen Antwort.
    Jesper M. Pedersen

  6. #4
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    Es bringt halt in sofern einen Vorteil, wenn Du den Bereich größer machst, als er aktuell gebraucht wird, weil Du dann für die Zukunft gerüstet bist.
    Beispiel: Aktuell hast Du nur 3 der 4 Ports belegt, und entsprechend den Bereich klein gehalten.
    Jetzt kommt noch ein IO-Link Device dazu, den Bereich, der an den verwendeten Bereich anschließt, ist aber schon von einem anderen PN-Teilnehmer belegt.
    Verursacht eine große Änderung.

    Die Prozesswerte kommen im PE Bereich an
    Werte an die Geräte werden im PA Bereich geschrieben.

    Parameterwerte werden über den azyklischen Kanal übertragen. Hierzu brauchst du den IO-Link-Call-Device Baustein von Siemens.
    Das ist aber auch leicht zu schaffen, eher etwas Fleissarbeit.

    Events werden vom Device an den Master gemeldet, und dann vom Master abgeholt.
    So weit so gut.
    Leider hat Siemens die Abbildung von Events über PN in die Systemdiagnose noch nicht implementiert.
    Dies bedeutet, Du kannst die Events in PCT sehen, bekommst sie aber (noch) nicht in Deiner SPS.
    Die Spezifikation hierzu ist gerade in den letzten Zügen und wird (vermutlich) auch schnell in die Master umgesetzt.
    Gruss Audsuperuser

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