Ist bei uns auch üblich:
Beispiel:
a- Bei eventueller Überdrehzahl unserer Maschine wird der Umrichter nach Pl-d mit STO abgeworfen und mechanische Bremse über F-DO eingeworfen.
b- bei Versagen des generatorischen Bremsens des Umrichter (Überwachung und Auswertung durch retundates Messsystem auf Spindel und Auswertung von dn/dt in F-Programm) Abwurf des Umrichters nach Pl-d über STO und mechanische Bremse über F-DO einwerfen)

die mechanische Bremse ist also an F-DO angeschlossen.
bei einem betriebsmäßigem Halt wird auch zum Anhalten die letzten Umdrehungen bis Stillstand mechanische Gebremst (Schonen des Umrichters im generatorischen Betrieb bei extem niedrigen Frequenzen bei gleichzeitig hochen Massenträgheiten)
Der betriebsmäßige Halt kommt aus der Ablaufsteuerung des Standardprogramms.

Über einen Merker kann das Standartprogramm zusätzlich einen Abwurf der mechanischen Bremse im F-Teil auslösen. Die Aktion ist aber immer nur eine Auslösende, nie eine überbrückende Funktion. sollte der Standartteil eine Fehlfunktion haben, kann dieser nur die Bremse einwerfen, nie das Einwerfen verhindern.

Merker deshalb, weil unsere PLC programme schreiben wir noch unter Classic auf 300er Steuerungen (Thema Zykluskontrollpunkt). DBX im FTeil mag das Distributed Safety nicht wirklich beim übersetzen.

gruss, Black