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Thema: S7 und WinCC Programm-Wiederherstellung durch Kunden

  1. #1
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    Hallo Forum Mitglieder,

    unser Betrieb liefert zum ersten mal eine Anlage nach Argentinien, da wir zuvor diese art Anlagen nur in Europa Verkauft haben war das Tema Programm Backup und Wiederherstellung noch nicht so brisant.

    Die Anlagen sind mit einer S7-300 (CPU314 und CP343-1 Lean) und einem TP1200 Comfort Panel ausgestattet. Projektiert wird über TIA V13.

    Nun meine Frage: Ist es sinnvoll den Kunden in irgendeiner Weise mit einem Backup des S7 und WinCC Programms auszustatten welches er bei Bedarf selbständig auf die Steuerung/Panel laden kann. Ist dies überhaupt möglich und wenn ja wie? Oder verfalle ich in alter S5 Paranoia und es ist absolut ausgeschlossen das ein S7-300 Steuerung bzw. Panel die Konfiguration/Anwenderprogramm verliert.

    Danke und beste Grüße,
    Tiago.
    Zitieren Zitieren S7 und WinCC Programm-Wiederherstellung durch Kunden  

  2. #2
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    Hallo

    ein Backup und Restore Tool
    erledigt das.
    Früher nahm man Prosave.

    Für die CPU 314 mit 343 kann man sich auch das Insevis Tool Servicestage Laden. Damit kann man die MemoryCard Datei in die CPU Laden.

    Beim Panel mal im Tia schauen.
    Gruß

    Lupo

  3. #3
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    Hallo SPS Greenhorn,

    beim Panel wäre es das einfachste wenn du eine Simatic MMC hinten reinsteckt und im OS des Panel mit Backup and Restore arbeitest. (wenn du Daten z.b Rezepturen im Panel hast sollte das Regelmäßig passieren)

    Bei der SPS ist es natürlich etwas aufwendiger hier gibt es aber Programme dieses wollte uns eine Firma mal "verkaufen" http://www.winsps-s7.ch/buddy.htm.
    Ob das Funktioniert weis ich nicht weil wir als Liefervorschrift habe das wir ein SPS Prog mit allen Quellen und Kommentaren wollen.

    Gruß TIA

  4. #4
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    Am Panel gibt es Backup / Restore ... das geht auch z.B. via USB... wenn ihr fertig seid nen Backup machen, mit der Doku auf DVD liefern + kleine Anleitung... fertig
    Bei der SPS könntet ihr eine zweite MMC mitliefern... IBN abgeschlossen... MMC kopieren... und mitliefern... fertig.

    Grüße

    Marcel
    Stell Dir vor es geht, und keiner kriegts hin!

  5. #5
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    Guten Morgen zusammen

    Also meine Meinung:
    Wenn beim Kunden kein PG vorhanden ist, mit dem er im Notfall das Programm + HMI neu übertragen kann,
    dann hat er an der Steuerung auch nichts verloren (zumindest was Software betrifft).
    Mit solchen Sachen wie zweite MMC etc... öffnest du Tür und Tor, um die Kiste richtig an die Wand zu fahren.
    Leute die nicht wissen was sie machen, stöpseln planlos irgendwelche Karte hin und her, anstatt den Kabelbruch
    zu suchen, der die eigentliche Fehlerursache ist. Wenn dann gar nichts mehr geht rufen sie an: "Nichts geht mehr. Niemand hat was gemacht...."

    Fernwartung über VPN einrichten, dann könnt ihr im Notfall selbst eingreifen.

  6. #6
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    Guten Morgen,

    ich muss mich Paul anschließen. Ich habe bei meinen Montagen beim Kunden auch schon die wildesten Sachen erlebt. Sie
    hatten Probleme mit der Anlage und haben angefangen, von RUN auf STOP zu stellen und dann urzulöschen. Das Problem
    wurde damit eher verschlimmert. Datensicherung eines Panels sehe ich noch ein, das ist relativ simpel zu machen und man
    kann jemand am Telefon anleiten, wie er es wiederherzustellen hat.

    Mit Grüßen

  7. #7
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    Mal ei bisschen OFF TOPIC

    Zwei Anlagen, die im Prinzip schon das selbe machen, aber zeitlich ca. 5 Jahre auseinander liegen.
    Beide mit 300er.
    Ruft mich so Duspol Elektriker an und fragt mich ERNSTHAFT:
    Die eine Anlage spinnt immer mal rum, er will jetzt mal die CPU von der Einen in die Andere hängen.
    Ob ich glaube, dass das hilft?
    Ich hab dann gesagt, das kann er schon machen, er soll aber vorher bescheid sagen, damit jemand
    vor Ort ist der eine komplette Neuinbetriebnahme macht.

  8. #8
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    Na ja, man sollte auch mal die Kunden verstehen und nicht jeder hat dieselbe Ausbildung wie z.B. wir hier in D!
    Natürlich kommen die Instandhaltung bei diversen Firmen auf die Tollsten Ideen, da diese Lösungen bei anderen Maschine oder Steuerungen sogar teils funktionieren!
    Wir tauschen doch manchmal auch Komponenten auf Verdacht und schauen ob der Fehler wandert!

    Aber ich würde in solch einem Fall, eine Datensicherung im Schaltschrank hinterlegen.
    Man findet nahezu auf der ganzen Welt eine Vertretung oder Service von Siemens, bzw. eine Firma welche man ggf. beauftragen kann!
    Somit ist ein Backup vor Ort und man kann diese durch entsprechendes Personal wieder aufspielen!

    Heute kann man ja auch mit Fernwartung oder Remote einiges machen!
    Also man könnte den Kunden ja auf ein mögliches Problem hinweisen und z.B. entsprechendes Equipment anbieten
    Dann kann man z.B. via TeamViewer über Remote die Steuerung wieder laden!

    „Eine Frage raubt mir den Verstand bin ich verrückt oder sind es die Anderen ?“

    Albert Einstein

  9. #9
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    Danke für die Zahlreichen Antworten/Überlegungen:

    Ich habe selbst nochmals im (kleinen WinCC V13 Handbuch) nachgeblättert für das HMI wird hier unteranderem Pack & Go vorgeschlagen:

    Wenn Sie das Bediengerät nicht mit dem Projektierungs-PC verbinden können, erzeugen Sie eine "Pack&Go"-Datei. Die "Pack&Go"-Datei ist eine ZIP-Datei, die Folgendes enthält:

    • Das übersetzte Projekt
    • Ein Programm zum Übertragen des Projekts auf das Bediengerät
    • Image für das projektierte Bediengerät



    Typischer Anwendungsfall: Ein Projektierungsbüro erstellt eine Projektvariante für ein neues Bediengerät. Der Projekteur des Projektierungsbüros hat keinen direkten Zugang zur Anlage. Deshalb sendet der Projekteur die "Pack&Go"-Datei per E-Mail an seinen Ansprechpartner vor Ort. Der Ansprechpartner entpackt die "Pack&Go"-Datei auf einem PC, der über Netzwerk mit dem Bediengerät verbunden ist. Danach überträgt er das Projekt vom PC auf das Bediengerät.
    WinCC Advanced V13.0 SP1


    (Systemhandbuch, 12/2014
    7249 )

    Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

    Zum S7 Programm was definitiv mein größeres Sorgenkind ist: Wir haben eigentlich immer VPN zugriff auf unsere Anlagen, nur weiß ich das sollte bei einer VPN Übertragung bei Anlagen in Deutschland etwas schieflaufen kostet das uns einen Tag Arbeit. Wenn dies bei der Anlage in Argentinien passieren ist das Drama groß, für die Flug und Arbeitskosten kann ich günstiger ne neue SPS kaufen und diese über den Teich schicken.
    Geändert von SPSGreenhorn (13.07.2016 um 11:00 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von SPSGreenhorn Beitrag anzeigen
    ......sollte bei einer VPN Übertragung bei Anlagen in Deutschland etwas schieflaufen kostet das uns einen Tag Arbeit....
    Also bei Step7 (zumindest Classic) ist das eigentlich schon zuverlässig gelöst.
    Wenn du einen Baustein überträgst wird der neue erst dann bearbeitet wenn er vollständig und korrekt angekommen ist.
    Wenn also z. Bsp. die Verbindung abreißt ist das keine Katastrophe.
    Wenn Du alles komplett neu übertragen musst ist ja ohnehin schon vorher einiges schief gelaufen und die Anlage steht ohnehin.
    Was soll da also noch schlimmer werden?
    Die Übertragung als solches würde mir jetzt keine Kopfschmerzen machen.
    Schlimmer ist, dass die Inhalte der DBs nicht mehr aktuell sind (Sollwerte, Positionen, etc....)

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