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Thema: Zeitmessung zwischen zwei Impulsen

  1. #11
    Avatar von spirit
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    Ähm, noch ne dumme Frage - aber wie vergleiche ich eigentlich die Systemzeit (DTL) auf "<0"
    LG
    spirit

  2. #12
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    Ähm, noch ne dumme Frage - aber wie vergleiche ich eigentlich die Systemzeit (DTL) auf "<0"
    Da hast du tatsächlich was missverstanden...

    Die Zeitstempel musst du nicht <0 prüfen, sondern die Zeitdifferenz die du aus dem T_DIFF rausbekommen hast.
    Die ist vom Format TIME(LTIME). Die kannst du <0 prüfen.

    Beispiel:
    Start-Messung: 12:00:00
    ... die Systemzeit geht vor und jemand stellt nach...
    Ende-Messung 11:59:30

    Ergebnis von T_DIFF (IN1:=Starzeit; IN2:= Endzeit) ist dann minus 30 Sekunden.
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  3. #13
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    Ich würd das dann sowiso über einen Median FIFO von mindestens 10 Werten filtern. Damit hast du so einzelne Ausreisser oder Fehler draussen.

    mfG René

  4. #14
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    @vollmi: Oder am besten beides. Bedenken muss man es halt...

    Gibt schließlich schon genug Anlagen auf dem Planeten die Crash bauen wenn Einer an der Uhr dreht.
    Müssen dann nicht unbedingt eine Neue dazubauen.
    Geändert von RONIN (08.09.2016 um 13:43 Uhr)
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  5. #15
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    Zitat Zitat von RONIN Beitrag anzeigen
    Da hast du tatsächlich was missverstanden...

    Die Zeitstempel musst du nicht <0 prüfen, sondern die Zeitdifferenz die du aus dem T_DIFF rausbekommen hast.
    Die ist vom Format TIME(LTIME). Die kannst du <0 prüfen.

    Beispiel:
    Start-Messung: 12:00:00
    ... die Systemzeit geht vor und jemand stellt nach...
    Ende-Messung 11:59:30

    Ergebnis von T_DIFF (IN1:=Starzeit; IN2:= Endzeit) ist dann minus 30 Sekunden.

    Lieben Dank RONIN,

    ja das habe ich echt völlig falsch verstanden!


    Um das Problem zu umgehen, müsste frau dann eine Null in T_DIFF schieben. War das so gemeint?


    Zitat Zitat von RONIN Beitrag anzeigen
    Naja, hängt davon ab.

    ...Sommer/Winterzeit (aber nur wenn man so blöd ist die Lokalzeit zu nehmen)
    ...etc.
    ... dachte eigentlich, dass das System das durch den Haken vor "Sommerzeitumstellung aktivieren" eigenständig regelt!
    Geändert von spirit (08.09.2016 um 14:19 Uhr)
    LG
    spirit

  6. #16
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    1)
    Das hängt ganz von deiner Anwendung ab.
    Ich stelle die Frage anders: Was musst du machen wenn aus deiner Zeitmessung (dann umgerechnet in Umdrehung/min) plötzlich irgendeinen Fehlwert (2112312U/min oder -1231U/min) rauskommen. Je nachdem was du mit deinem Drehzahlmesswert machst kann sich das ja schlecht auf deinen Prozess auswirken. Wenn die Uhrzeit verstellt wird kann (da die Zeit zwischen zwei Impulsen falsch gemessen wird) ja so ein Wert wie oben aus der Berechnung rauskommen.

    Was kannst du dagegen tun. Eine Filterung einbauen die solche Fehlmessungen korrekt aussortiert.
    Entweder einfach über Grenzen oder Median.

    Wichtig ist halt dass deine falscher Zeitwert es nicht in deine U/min-Berechnung schafft und möglicherweise Chaos in der Anlage macht. Sofern der Messwert einen Einfluss auf die Anlage hat.

    2)
    Das hängt davon ab welchen Baustein du zum Auslesen der Systemzeit nimmst.
    RD_SYS_T: Alles OK, der ist in UTC -> keine Zeitumschaltung
    RD_LOC_T: Schlecht, sofern genanntes Häckchen an ist spring die Uhr dann ja 2x im Jahr um. Heißt dann auch 2 Fehlmessungen.
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  7. #17
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    Zitat Zitat von RONIN Beitrag anzeigen
    1)
    Das hängt ganz von deiner Anwendung ab.
    Ich stelle die Frage anders: Was musst du machen wenn aus deiner Zeitmessung (dann umgerechnet in Umdrehung/min) plötzlich irgendeinen Fehlwert (2112312U/min oder -1231U/min) rauskommen. Je nachdem was du mit deinem Drehzahlmesswert machst kann sich das ja schlecht auf deinen Prozess auswirken. Wenn die Uhrzeit verstellt wird kann (da die Zeit zwischen zwei Impulsen falsch gemessen wird) ja so ein Wert wie oben aus der Berechnung rauskommen.

    Was kannst du dagegen tun. Eine Filterung einbauen die solche Fehlmessungen korrekt aussortiert.
    Entweder einfach über Grenzen oder Median.

    Wichtig ist halt dass deine falscher Zeitwert es nicht in deine U/min-Berechnung schafft und möglicherweise Chaos in der Anlage macht. Sofern der Messwert einen Einfluss auf die Anlage hat.

    2)
    Das hängt davon ab welchen Baustein du zum Auslesen der Systemzeit nimmst.
    RD_SYS_T: Alles OK, der ist in UTC -> keine Zeitumschaltung
    RD_LOC_T: Schlecht, sofern genanntes Häckchen an ist spring die Uhr dann ja 2x im Jahr um. Heißt dann auch 2 Fehlmessungen.

    Offensichtlich stelle ich mir die Situation unter 1) zu einfach vor ...


    Ich war eigentlich der Meinung, dass folgendes Konstrukt


    Unbenannt1.JPG


    direkt hinter dem Baustein T_DIFF eingefügt, Abhilfe schaffen sollte, damit es so ein falscher (negativer) Zeitwert NICHT in die U/min-Berechnung schafft. Oder habe ich hier wieder die Rechnung ohne "Zyklusdenken" gemacht?



    Soweit ich mich noch erinnere, hat mein Vorgänger immer davon gesprochen, dass es sich bei

    Unbenannt.JPG

    schon um die Systemzeit, also RD_SYS_T, handelt.


    Puh, diese SPS-Technik ...
    LG
    spirit

  8. #18
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    Zeitmessung abhängig von der Systemuhr würde ich nicht machen. Hat die S7-1200 tatsächlich nichts vergleichbares wie den TIME_TCK (SFC64)? Oder kann man da die OB1-Zykluszeit addieren? Es geht ja um Zeiten, die ca. 170ms kurz sein können. Die bekommt man mit einen IEC-Timer nicht genau genug erfasst.

    Mal weiter denken:
    Wie lang ist der Nocken der den Sensor betätigt? Wie lang ist die Zykluszeit der SPS?
    Bei 360 U/Min und 10 Grad Nockenlänge ist der Impuls nur ca. 4,6ms lang.
    Ich würde einen schnellen Zähleingang der S7-1200 nehmen, vielleicht als "Frequenzmessung".

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  9. #19
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    Hi Harald,

    leider gibt es TIME_TCK bei der S7-1200 nicht.

    Einen IEC-Timer verwende ich nicht zur Berechnung der Drehzahl. Es läuft so weit auch alles stabil.


    Bezüglich Fehlerkorrektur nochmals (allgemein) gefragt:


    - in NW3 ist der Baustein T_DIFF programmiert
    - in NW4 ist der Vergleich auf <0 programmiert // Schutz (siehe Thread #17)
    - in NW5 erfolgt die Berechnung der Drehzahl

    --> hätte dann der programmierte Schutz aus NW4 direkten Einfluss auf das nachfolgende NW5, so dass ein "falscher Wert" NICHT in die nachfolgende Berechnung einfließt?
    LG
    spirit

  10. #20
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    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    direkt hinter dem Baustein T_DIFF eingefügt, Abhilfe schaffen sollte, damit es so ein falscher (negativer) Zeitwert NICHT in die U/min-Berechnung schafft.
    Ne, du denkst schon richtig. So killst du die falsche Zeitmessung.
    Aber... Dafür gehst du mit einem Wert von 0 in deine U/min-Berechnung.
    Damit kommt dann wahrscheinlich wieder ein falscher U/min-Wert raus, oder gar einen Division durch Null.

    Besser wäre es wenn du bei einer fehlerhaften Zeitmessung die Berechnung nicht durchführst und den Fehlerwert einfach verwirfst.

    Zitat Zitat von spirit Beitrag anzeigen
    schon um die Systemzeit, also RD_SYS_T, handelt.
    Wie liest du denn die Sytemzeit zum Füttern des T_DIFF aus?
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    spirit (08.09.2016)

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