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Thema: Regler begrezen (FB41)

  1. #1
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    Hallo,

    Habe eine Anlage wie im Bild. Der Regler ist soweit eingestellt.
    Die Anlage fordert Energie (Sollwert 86°C Temp.A), der Regler regelt auf ca 80 % ein. Die
    Rücklauftemperatur beträgt ca 60°C (Temp.B).
    So nun zum Problem: gibt es eine Störung an der Anlage so reduziert diese sofort ihre Leistung und
    öffnet den Bypass. Nun kommt am Rücklauf fast schlagartig die Vorlauftemperatur an und das Wasser
    im Wärmetauscher "kocht" ---> Sicherheitstermostat spricht an und schaltet komplett ab.

    Kann ich hier einfach die Stellwertbegrenzung LMN_HLM (100%) modifizieren? Falls der
    Temperaturunterschied zwischen Sollwert und Rücklauf zu klein wird rechne ich disen gegen 0? (T_diff x 3 = LMN_HLM (begrenzt auf 100))

    habt ihr andere Vorschläge oder Einwände?

    GrußAnlage.JPG

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    Zitieren Zitieren Regler begrezen (FB41)  

  2. #2
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    Klar kannst du da so machen. Du kannst auch schon beim Öffnen des Bypass reagieren. Damit das Wasser nicht kocht, wäre es auch hilfreich die Totzeit zu kennen, bis es kocht, denn damit kannst du bestimmen um wie viel du deinen weiteren Energieeintrag begrenzen musst.
    Das aller einfachste wäre: Wenn Bypass offen, dann Dampfventil zu, dazu müsste man aber den Prozess genau kennen.

  3. #3
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    Hallo Simon,

    ist Temp A dein Istwert ?
    Ober 86°C muss da Dampfregelventil doch zumachen ?
    Ist der zu langsam ?

    Was für ein Wasserdruck hast du im Anlage so das das Wasser schon kocht ?
    Atmosperisch ? Dann hast du 100°C

    bram
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  4. #4
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    Du könntest bei dem Regler den D-Anteil mit hinzunehmen, dann sollte das Ventil auch auf einen schnell ansteigenden Istwert reagieren.
    Oder die Rückmeldung vom Bypass erfassen, und z.B. nach entsprechender Verarbeitung (Differenzieren mit Verzögerung, also ein abklingender Impuls) als Störgrößenaufschaltung verwenden.
    Die Genialität einer Konstruktion liegt in ihrer Einfachheit – Kompliziert bauen kann jeder.

    (Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Konstrukteur von Raketen und Weltraumpionier)

  5. #5
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    Erfasst du die Störung mit deiner Steuerung ?
    Falls ja würde "ich" unmittelbar mit einem Stelleingriff auf den Regler reagieren und nicht erst auf die Regelabweichung reagieren.
    Solltest du vom Bypass auch eine Rückmeldung als Analogwert bekommen könntest Du dir überlegen mit der Rückmeldung den MAN zu beschreiben und dein Ventil Manuel zuzufahren.
    Du müsstest dich nur noch einmal schlau machen ob der FB41 von Hand in Automatik stoßfrei umschaltet, also was mit dem Integrierer und dem Differenzierer passiert während des Handbetriebs.

    D- Anteil ist immer ganz genau zu betrachten, da dieser auf die Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung reagiert. Sprich gibt es mal Aussetzer an der Temperaturmessung kann es dir dein Ventil voll aufreißen.
    Geändert von miasma (28.09.2016 um 14:49 Uhr)
    It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is most adaptable to change.


  6. #6
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    In so einem Fall würde ich den Regler ganz einfach die Freigabe wegnehmen.
    Es gibt viel mehr Leute, die freiwillig aufgeben, als solche, die echt scheitern.
    Henry Ford

  7. #7
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    Erstmal Danke für die Rückmeldungen!
    @ de vliegende hollander, ja Temp_A ist der Istwert. Auf diesen wird geregelt. Der Regler regelt ja zurück auch nicht zu langsam solange die Anlage dahinter
    läuft. Wenn hingegen das Bypass-Ventil auf macht habe ich am Rücklauf nicht mehr die 60° wie bei laufender Anlage sondern ca 85°. Regler hat aber noch ca 80%
    geöffnet und feuert die 80° ----> >100° ----> störung. Druck schwankend 0,5-2Bar 500hl/h.
    @ Thomas_v2.1 Glaube nicht daß dies so funktioniert. Der Wärmetauscher heizt locker die 25-30° bei einem Durchfluß von ca 500hl/h. Das Wasser kocht somit schon bevor
    die Temperatur (Temp_A) dies mitkriegt.
    @ Onkel Dagobert Dies mache ich bei Überschreiten eines eingestellten Grenzwertes (92°)

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  8. #8
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    Wenn Temp_B die erhöhte Temperatur schneller efassen kann sollte die genommen werden um der Regler zu begrenzen.
    Zum Beispiel auf HLM
    60°C ist Ausgang bis 100% freigeben und 80°C bis z.b.30% freigeben.
    Das als Starre Kennlinie dann machen.

    Oder im Moment von überschreite eines Werst am Temp B die Reglerausgang LMN auf HLM schreiben und dann die HLm runtertakten.

    In Príncipe alles auf Basis von Temp_B

    Bram
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  9. #9
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    Ich halte von diesen festen Begrenzungen der Stellgröße nicht viel, denn darin stecken wieder statische Werte die man aus Erfahrung eintragen muss.
    Wenn du dann auf 30% begrenzt, und der Regler ist aber gerade nur auf 28% Stellgröße, dann wirkt sich die Begrenzung überhaupt nicht aus.

    Wenn du keine Meldung vom Bypassventil bekommen kannst, dann kannst du auch Temp_B zur Störgrößenaufschaltung verwenden. Evtl. durch einen DT1-Glied geschickt und auf Richtung "nach oben" begrenzt, damit das nur auf einen Anstieg der Rücklauftemperatur reagiert. Das wirkt dann auch direkt auf die Stellgröße, aber unabhängig von der aktuellen Stellgröße.

    Es ist aber generell die Frage wie viel Zeit du damit gewinnst. Hast du dir schonmal Trendkurven angesehen, wie schnell sich so eine Änderung an der Eintrittstemperatur auf deinen Ausgang auswirkt?
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    (Sergei Pawlowitsch Koroljow, sowjetischer Konstrukteur von Raketen und Weltraumpionier)

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