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Thema: Anstieg von Analogwerten auswerten

  1. #1
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    Hallo!

    Ich habe ein kleines Problem mit einer Druck/Leistungsregelung. Zur Zeit ist diese in 5 Stufen programmiert und hält so die Temperatur in einem Kühltunnel relativ gut konstant. Die Verdichterleistung wird mittels 5 Ventilen erhöht oder veringert. Dies hat aber auch zur Folge, dass bei einem schwachem Schwanken um die Schaltstufe die Ventile auf und zu klappern und im schlimmsten Fall der Verdichter dauernd Ein/Aus geschalten wird.

    Meine Idee wäre es bei z.B. einem steilen Anstieg oder Abfall des Druckes die momentane Verschaltung der Stufen beizubehalten. Bei einem geringen Anstieg soll das Umschalten in die jeweilige Stufe mit einer Verzögerungszeit erfolgen. Dadurch sollte das Pendelverhalten meiner Meinung nach verringert werden. Ein Test ist es allemal Wert.

    Problem: Wie kann ich ein paar erfasste Analogwerte auf den Anstieg überprüfen? OK dx/dt, nur bin ich irgendwie gehemmt diese Vorregelung in die Bahnen zu leiten...

    Hat jemand ne Idee oder ne Struktur nach der ich vorgehen könnte?

    Also in etwa:

    - Analogwert 1 nehmen und in DBX.W1 schreiben
    - Analogwert 2 nehmen und in DBX.W2 schreiben
    - DBX.W1-DBX.W2
    - T in DBX.W3
    - L Wert der nicht überschritten werden darf
    - <>F
    - Ergebnis führt zur Verzögerung oder eben halt nicht

    Hmm, machbar oder unüberschaubar????

    Gruß mclear
    Zitieren Zitieren Anstieg von Analogwerten auswerten  

  2. #2
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    Hallo,
    ein typisches Beispiel von der Art "wie kriege ich Regelverhalten ohne Regler?". Trotzdem:
    Für Ein- und Ausschalten der Stufen verschiedene Schaltpunkte verwenden, eventuell sogar überschneidend.
    Also z.B.: >25% Stufe 1 Ein, >35% Stufe 2 Ein...
    <22% Stufe 1 Aus, <32% Stufe 2 Aus....
    mfG Werner
    Hoch lebe die Suchfunktion!
    Zitieren Zitieren Hysterese  

  3. #3
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    Hallo,
    ich löse so eine Verdichtersteuerung indem ich eine Vor-, und eine Rücklaufzeit und eine Hysterese benutze.

    Hysterese zB:
    Soll Vorlauf gehen: 1,1 Bar
    Soll Rücklauf gehen: 0,7 Bar

    Steigt der Druck über dem Sollwert, dann läuft eine Vorlaufzeit (zB: 25sek) ab und die nächste Stufe des Verdichters wird gesetzt.

    Sinkt der Druck, dann läuft eine Rücklaufzeit (zB: 3sek) ab und die letzte Stufe des Verdichters wird rückgesetzt

    MFG MSt

  4. #4
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    Hallo und Danke erstmal...

    Naja, was heißt hier Regelverhalten ohne Regler? Ein in 5 Stufen aufgeteilter Zweipunktregler ist doch schon was. Leider können die Werte eben auch mal um eine Schaltstufe pendeln. Aus diesem Grund wollte ich ja den Kurvenverlauf der Analogwerte auswerten. Also praktisch eine Trendauswertung um bei stark fallenden/ansteigenden Werteverlauf die bestehende Regelung arbeiten zu lassen und bei stagnierenden Werten ein aussetzen der Regelung zu veranlassen.

    Dabei will ich natürlich nicht die vorhandenen Dynamik des Reglers einbüßen. Also nur Hysterese oder einfach Verzögern ist nicht so günstig...

  5. #5
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    @mclear

    Dein Vorschlag oben ist doch schon richtig. In den OB35 reingepackt, wird dann alle X mSek ein neuer Differenzwert gebildet.

    - Analogwert 1 nehmen und in DBX.W1 schreiben
    - DBX.W1-DBX.W2
    - T in DBX.W3
    - Analogwert 1 nehmen und in DBX.W2 schreiben (für die nächste Auswertung)
    - L Wert der nicht überschritten werden darf
    - <>F
    - Ergebnis führt zur Verzögerung oder eben halt nicht

    Analogwerte im OB35 aber direkt aus den PEW lesen, falls die eingestellte Zeit im OB35 sehr klein ist.
    Gruß
    Ralle

    ... there\'re 10 kinds of people ... those who understand binaries and those who don\'t …
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  6. #6
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    Blinzeln


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    Zitat Zitat von mclear
    was heißt hier Regelverhalten ohne Regler? Ein in 5 Stufen aufgeteilter Zweipunktregler ist doch schon was.
    @mclear
    das erwartete Regelverhalten entspricht exakt dem "D-Anteil" eines PID-Reglers. Ich habe natürlich keine Ahnung, ob das in diesem Fall möglich ist.
    mfG Werner
    Hoch lebe die Suchfunktion!
    Zitieren Zitieren Regeldynamik  

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