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Thema: S5 - schaltet irgendwann auf stop

  1. #1
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    Folgedes Problem:
    Kleinkraftwerk mit S5 (genauen Typ weiß ich leider momentan nicht, wurde 1994 eingebaut - wenn es hilft)
    Nach einer Überspannung oder was auch immer war die CPU, eine Eingangskarte und ein Kopplungsmodul defekt.
    Diese wurden ausgetauscht.
    Seit dem tritt das Phänomen auf, das die CPU nach 2-6 Tagen auf stop
    geht.
    Da an der Software angeblich nichts gemacht wurde, bin ich ein bisschen ratlos.
    Ich hab mir jetzt mal die USTACK Daten rausgeholt.
    SAZ sagt mir dass bei SAZ also Stepadresszähler bei DBC6 steht.
    Ist mein Gedankengang richtig, dass sich die CPU vor dieser Adresse erhängt hat.
    Bzw. hat wer eine Idee woran es sonst liegen könnte - ich hab schon daran gedacht, dass die neue CPU nicht exakt die gleiche wie die alte ist.
    Wie gesagt - das Programm hat vorher Jahrelang ohne Fehler funktioniert.

    Schöne Grüße
    Peter
    Zitieren Zitieren S5 - schaltet irgendwann auf stop  

  2. #2
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    Du solltest feststellen:
    1) ob bei weiteren Stopps der Zähler wieder auf der gleichen Adresse steht.
    2) Falls ja, oder solabge du nur diese Adresse kennst, was sich im Programm an der Adresse befindet.
    3) Welche Flags im UStack gesetzt sind, z.B. QVZ bei Fehlern der Paripherie.

    Ansonsten macht es einen Unterschied, ob es sich um eine CPU 95,10x (serieller Erweiterungsbus) oder >=115 (parallel Erweiterungsbus) handelt. Esterer dürfte funktionieren oder nicht. Der paralelle funktioniert eventuell, solange der Zustand einer Leitung, den sie durch einen Fehler einnimmt, mit dem übereinstimmt, den sie haben sollte.
    Erst, wenn die defekte Leitung dann in einen anderen Zustand geteuert werden soll, wirkt sich der Fehler aus.
    Da kommt dann der Baugruppenträger in Verdacht. Eventuell lassen die Kontakteigenschaften nach.

    Habe auch schon mal Ablagerungen von Metalloxiden/-Salzen durch Kondenswasser gefunden.

    Nach Überspannungsschäden ist immer an das Netzteil zu denken. Eventuell mal die Eingangspannung per Regeltrafo durch den Nennbereich (+/- 5% ?) fahren.

  3. #3
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    bei dreiphasigen netzteil darauf achten das alle drei phasen da sind.

  4. #4
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    Hallo Peter,

    es wäre durchaus wichtig, genaue Angaben zu den Steuerungen (alte und neue) zu machen. Wobei nicht nur die Bestellnummer, sondern auch der Ausgabestand wichtig sein könnte.


    Gruß, Onkel
    Zitieren Zitieren genauere Angaben?  

  5. #5
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    Danke für die Antworten!

    Bei der nächsten Störung werde ich eure Vorschläge überprüfen.
    Dabei werde ich auch gleich den genauen Steuerungstyp
    in Erfahrung bringen. Ich glaube aber, dass sie >= 115U ist -
    man kann sich aber auch irren.

    Grüße Peter

  6. #6
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    Die CPU ist eine 115U 943B als Speicher ist ein EPROM drinnen.
    Der Stepadresszähler stand beim ersten Ausfall bei DBC6.
    Diesmal bei DBC8.
    Ich wollte jetzt nachschauen was an dieser Adresse steht - zu meiner Verwunderung gibt es diese Adresse nicht!!
    Der letzte Baustein endet irgendwo bei D4XX
    Als Fehlergrund wird "Befehl nicht interpretierbar" angezeigt.
    Die Kontakte der CPU waren einwandfrei.

    Nachdem ich die CPU wieder eingesteckt hatte, funktioniert eine Funktion die früher nur im Handbetrieb ging jetzt im Automatikbetrieb und umgekehrt. Idee dazu? ich hab die DB&s die im Ram waren vorher
    ausgelesen und vor dem Neustart wieder eingespielt.

    Hat noch jemand Vorschläge?

    Schöne Grüße
    Zitieren Zitieren Neue Info  

  7. #7
    Anonymous Gast

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    Hallo Zusammen,

    ich hatte einmal eine CPU943, die ging beim ersten Transferbefehl:
    L xx
    T xx
    sofort auf Stop, obwohl alles vom Prg I.O. war, und die CPU war auch neu!
    (sogar noch jungfräulich)
    Ich habe diese dann gegen eine neue getauscht, dann war das Problem
    weg.

    Viele Grüße
    Hans

  8. #8
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    Hatte eine 944, die ging sporadisch auf Stop. USTACK behauptete, es wäre Stop durch den Run/Stop-Schalter. Betätigen des Schalters oder RUN per PG ließ sie weiterlaufen.
    Nach einigen Monaten hatte sie dann Stops, bei denen an wechselnden Adressen nicht interpretierbarer Code stehen sollte, einmal auch totalen Programmverlust (Programm nur im RAM), andere Male war Programm mit PG-Inhalt identisch.
    CPU-Tausch behob den Fehler nicht. Tausch des Netzteils scheint den Fehler behoben zu haben (4 Wochen nicht mehr aufgetreten).

  9. #9
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    Hab noch mehr Details:

    Statusbit&s

    Bei Neustart werden alle Werte gelöscht
    Batteriepufferung in Ordnung
    STOP Anzeige
    STOP Zustand (ext. Anforderung)
    Anwenderspeicher ist EPROM

    Unterbrechungsanzeige

    Störungsuhrsache: Befehl nicht interpretierbar

    STOP Zustand(ext. Anforderung) ??
    Wie darf ich das verstehen? Ich hab es nicht angefordert...

    LG Peter
    Zitieren Zitieren Nochwas  

  10. #10
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    Zitat Zitat von Peter_AUT Beitrag anzeigen
    ... Nachdem ich die CPU wieder eingesteckt hatte ....
    Hat noch jemand Vorschläge?
    allerdings:
    gibt es dort metallstaub? dann könnten die kontakte oxidiert sein.
    in einem stahlwerk musste ich 1/4 dose kontakspray einsetzen und dann die karte mehrmals rein und raus ziehen um die kontakte wieder frei zu bekommen. damit gings.

    rack tauschen?

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