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Thread: Durchflusswert in Zählwert umrechnen

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe ein kleines Problem, bzw. ein Gedanke fehlt mir. Wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, wäre ich unendlich dankbar!

    Im Prinzip möchte ich aus einem Durchflussmessgerät für Dampf einen Zählwert ermitteln. Das Durchflussmessgerät hat einen Analogausgang 4-20mA bei 0-10t Dampf Momentandurchfluss.
    Meine SPS S7 1214C mit HMI KTP1200 hat auch das Analogmodul 1231.
    Im Prinzip möchte ich nun sekündlich messen, addieren und durch 3600 teilen, dann hätte ich ja den Verbrauch pro Stunde. Den Stundenverbrauch möchte ich Dann auf dem KT1200 Darstellen und ich möchte das er immer addiert wird und auch remanent gespeichert wird. Den Verbrauch auf dem KTP darzustellen und auch zu addieren ist kein Problem, das bekomme ich selber hin.
    Oder hat hier jemand vielleicht noch eine einfachere Idee?
    Für Hilfe wäre ich wie gesagt sehr sehr Dankbar.

    Viele Grüße

    Thj20
    Reply With Quote Reply With Quote Durchflusswert in Zählwert umrechnen  

  2. #2
    Faith38 Gast

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    Hallo,

    ganz einfach.
    In der SPS:

    - Jede Sekunde die Momentan Aufnahme in einem DB Speichern (auch remanent möglich)
    - Jede Sekunde die Berechnung: (Momentan Aufnahme + Momentaufnahme im Speicher) / 3600 und das wieder in einem DB speichern
    - alles in entsprechenden Datentypen

    IN der HMI
    - Das Out von der Berechnung anzeigen lassen.

    Gruß Faith

  3. #3
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    Man muss aber davor natürlich den Analogwert auf deine Einheit Skalieren!

  4. #4
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    Super, vielen vielen Dank, ich werde es diese Woche ausprobieren und mich dann nochmal melden.

  5. #5
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    Wieviele Stellen/Ziffern kann/soll Dein Dampfzähler irgendwann in seiner Lebenszeit einmal haben?
    Am besten löst man solche Verbrauchs-Zähler mit 2 Zählern: einen für den Nachkomma-Teil und einen Ganzzahl(!)(DINT)-Zähler für den Vorkomma-Teil. (Mit Übertrag in den Vorkomma-Teil wenn im Nachkomma-Teil Werte > der Vorkomma-Einheit zusammengekommen sind.)
    Bei einem REAL-Zähler würde der Zähler irgendwann nicht mehr funktionieren ("stehenbleiben"), weil bedingt durch das REAL-Datentypformat z.B. 1234567.0 + 0.0123 ergibt wieder 1234567.0

    Wenn auf dem HMI der Zählerstand mit Nachkomma-Teil angezeigt werden soll, dann aus den beiden Zähler-Teilwerten eine zusätzliche Anzeige-Variable zusammenbasteln.

    Und lege die Zähler-Variable(n) nicht in einen Instanz-DB sondern in einen Global-DB. Sonst zerschießt Dir das TIA in seinem Konsistenz-Zwang-Wahn irgendwann die gespeicherten Zählerstände.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

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  6. #6
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    Hallo, eigentlich brauche ich da gar keine Nach Komma stelle. Wir reden hier über einen Jahres Dampfverbrauch von ca. 50000 t Dampf.

    Ich möchte aber nochmal kurz mein Problem darstellen:

    Es handelt sich um ein Dampfmessgerät (Wirbelfrequenz Durchflussmessgerät) , das ein eigenes Display hat, sitzt aber leider in 10m höhe, einen Pulsausgang und einen Analogausgang. Meine einfache Variante war das ganze über den Pulsausgang zu lösen. Funktioniert aber nicht, weil das Messgerät willkürlich Pulse ausgibt und der Werkskundendienst dies auch nach dem 8. Anlauf nicht hinbekommen hat. Den 4-20 mA Ausgang habe ich über längere Zeit aufgezeichnet und der scheint einwandfrei zu funktionieren. Deswegen möchte ich den Verbrauchswert gerne über den Analogausgang darstellen. Zudem kommt hinzu das eine Sps mit HMI in unmittelbarer räumlicher nähe sitzt.

  7. #7
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    Im Prinzip hast du die Lösung in deinem ersten Posting ja schon geliefert (Reihenfolge allerdings: Sekündlich messen, Meßwert durch 3600 teilen, und dann auf den Zählerwert aufaddieren). Dabei aber bitte die Einheiten beachten, der Analogeingang ist evtl. in kg/h skaliert (Dann evtl. einen internen Zähler in kg laufen lassen, und bei 1000 einen Übertrag auf den Zähler in t). Und speziell bei Dampf solltest du die Schleichmengen unterdrücken, also bei einem Meßwert unter x kg/h keine Addition mehr durchführen.

  8. #8
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    Hallo,
    ich habe recht viel mit Energiedatenerfassung zu tun und gehe folgendermaßen vor. Ich benutze den meist vorhandenen skalierten Messwert und wandle ihn im OB35 in einen der Zeiteinheit entsprechenden Momentanwert um (Real-Wert). Diesen addiere ich mit jedem Bausteinaufruf zu einem Zwischenzählwert. Beim Erreichen der Wertes 1, 10 oder 100 addiere ich zu meinem eigentlichen Zähler im DINT-Format diesen Wert und ziehe ihn sofort vom Zwischenzähler ab. Damit habe ich einen sauberen fortlaufenden Zähler. Dies lässt sich auch je nach Notwendigkeit noch variieren. Das Problem bei Energiezählern mit Real-Werten ist, das beim erreichen eines großen Zählerstandes der sehr kleine Momentanwert nicht mehr hinzugerechnet wird.

  9. #9
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    Quote Originally Posted by Thj20 View Post
    Hallo, eigentlich brauche ich da gar keine Nach Komma stelle. Wir reden hier über einen Jahres Dampfverbrauch von ca. 50000 t Dampf.
    [...]
    Meine einfache Variante war das ganze über den Pulsausgang zu lösen. Funktioniert aber nicht, weil das Messgerät willkürlich Pulse ausgibt und der Werkskundendienst dies auch nach dem 8. Anlauf nicht hinbekommen hat.
    OK, mache einen DINT-Zähler in t. Der reicht ein paar Jahre.
    Beim Integrieren des Durchfluß-Analogwertes, den Du jede Sekunde abtastest, wirst Du krumme Kg-Werte erhalten, die Du zunächst aufsummierst bis 1000 kg (1 t) überschritten werden --> dann subtrahiere 1000 kg vom kg-Zähler und addiere 1 t zum t-Zähler (Übertrag).

    Dein Integrierverfahren nimmt nur Stichproben des aktuellen Verbrauchs (Momentanwert) und geht davon aus, daß das auch der Durchschnittsverbrauch der vergangenen Zeiteinheit ist - das muß aber nicht stimmen (abhängig vom Messgerät und A/D-Wandler des SPS-Analogeingangs). Damit dieses Integrieren möglichst genau wird, muß ausreichend oft abgetastet werden und möglichst genau/hochaufgelöst gerechnet/addiert werden. Das REAL-Datentypformat eignet sich nicht gut zum Verrechnen kleiner Werte mit großen Werten. Deshalb die Lösung, die kleinen Werte bis 1 t separat zu berechnen und addieren, und die großen zig-tausend t Werte separat als Ganzzahl zu zählen/addieren.

    Normalerweise überläßt man das Integrieren/Aufsummieren des Verbrauchs dem Messgerät und zählt den Impulsausgang - das wird genauer. Gibt das Messgerät wirklich "willkürlich" Impulse aus oder scheitert das Zählen daran, daß die Impulse von der SPS nicht korrekt erfasst werden? Vielleicht sind die Impulse zu kurz und/oder zu schnell? Die Wertigkeit und Pulslänge der Impulse sollte man im Messgerät einstellen können.

    Hat das Messgerät eine HART-Schnittstelle und hat Deine SPS HART-Eingänge übrig (z.B. an einer ET200M)? Dann könntest Du den Zählerstand des Messgerätes direkt digital aus dem Messgerät auslesen ohne mitzählen und summieren.

    Harald
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  10. #10
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    Hallo, ja das Messgerät hat auch eine HART Schnittstelle, die SPS leider nicht, es ist ja nur ne S7 1200. Wenn ich mich recht entsinne gibt's da nichts mit HART. Kleine Besonderheit ist auch noch das das ganze in FUP programmiert werden muss, weil die 1200 ja kein AWL kann. Aber das sollte ja trotzdem möglich sein. Das komische ist ja, das der Pulsausgang im Betrieb einwandfrei funktioniert, nur Samstags Abends wird die Anlage abgefahren und Montags Mittags wieder angefahren. Da liegen irgendwo die Probleme. Große Dampfschläge bei Anfahren gibt es aber eigentlich nicht. Komisch ist halt auch das das Messgerät den richtigen Wert anzeigt. Der Messgeräte Hersteller sagt natürlich das seine Messgeräte einwandfrei funktionieren und das Problem beim Kunden liegen muss und beruft sich auf seine AGBs das die Messgeräte nur geprüft ausgeliefert werden und der Kunde sie fachgerecht zu montieren hat. Fachgerecht ist das Gerät selbstverständlich montiert. Da wie gesagt die 1200er SPS in unmittelbarer nähe montiert ist, würde es sich ja anbieten, die zu nutzen. Übrigends werden die Pulse jetzt nicht über die SPS gezählt, sondern über einen "Pulszähler" der Firma Baumer. Ich denke das es keinen Unterschied machen würde, wenn ich die Pulse über die SPS zählen würde, oder sieht das jemand anders?

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