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Thema: Zug/Druck Pruefung mit S7-1200 & TIA Portal

  1. #21
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    Zitat Zitat von huk Beitrag anzeigen
    Gibt es auch die Moeglichkeit nur die PLC zu migrieren ohne der HMI? Da wuerde man sich die Sache mit WinCC sparen oder? (Vermutlich geht es eh nicht, aber ich frage dennoch )
    Habe ich noch nicht probiert ... aber ich könnte mir vorstellen, dass es funktioniert - der ProTool-Teil wird wahrscheinlich (ggf. mit meckern) ignoriert ...

    Gruß
    Larry

  2. #22
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    Hallo,

    melde mich wieder.

    Wir haben nochmal über unsere Fuehrungsgroeße nachgedacht und uns ist wieder folgender Gedanke bei der Messdurchführung gekommen.

    1) analog Eingänge und Ausgaenge in 1ms abfragen -> im OB32:
    wenn ich das richtig Verstanden habe, dann hat der OB32 eine höhere Prioritaet als der OB1 und man kann ihn so programmieren, dass er alle 1ms den OB1 "unterbricht" und sein eigenes Programm abarbeitet.

    2) Proportionalventil nach Vorgabe einstellen -> Vorgabe = 1000N -> Sicherheitshalber 1010N anpeilen: Proportionalventil mit dem analog-Ausgang auf die mA stellen, dass es die gewissen bar durchlaesst. Somit kommen am Zyinder xxx bar an und dieser erzeugt dann die 1010N.

    3) Wenn du Messung startet, soll das Schnellschaltventil so lange auf HIGH geschalten sein, bis die Kraftmessdose einen Wert zwischen 1000..1050N zurueckliefert.

    4) Wenn die 1000..1050N erreicht sind, soll der Zylinder einige MS in der Stellung verharen bevor er wieder nach oben fährt.


    Jetzt stell sich hier nur die Frage, die Larry schon angesprochen hat: erzeugt das schnelle Ausfahren des Zylinders einen Impuls an der KMZ, die das Ergebnis verfälscht?


    LG

  3. #23
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    zu 1.) die Analog-Eingänge solltest du nur dann so schnell abfragen wenn deine Analog-Karte das auch hergibt (Wandlungszeit - manche können so schnell, die meißten nicht) - für den Kraftsensor aber u.U. sinnvoll ...

    zu 2.) Prop-Ventil dann eher auf 1100 N als auf 1010 N einstellen ...

    zu 3.) entweder so, wie von dir beschrieben ... oder der Weg ist zu groß - also Timeout ... Werden die 1 kN erreicht dann schauen, ob die Biegung innerhalb der von dir angedachten Toleranz liegt

    noch einmal zu 1.) wenn du wirklich den OB32 (z.B.) anpeilst mit einem schnellen Intervall dann solltest du hier nur messen und ggf. den Messwert speichern. Auf gar keinen Fall einen größeren Programm-Ablauf. In jedem Fall aber eine performante CPU für diesen Zweck auswählen ... wo stehst du da aktuell bei deiner Planung ...?

    Zum Impuls : den hast du auf jeden Fall - das ist aber kein Problem, wenn du das mit berücksichtigst bei der Auswahl deines Kraftsensors und bei deinem Prüf-Ablauf. GGf. zeichnest du hier eine Profilkurve auf und wertest die dann anschließend aus ...

    Gruß
    Larry

  4. #24
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    Warum willst du den Analogeingang schneller abfragen als du ihn später im zyklischen Programm verarbeitest? Die normalen Analogkarten (bei S7-300, ich weiß gerade nicht wie es bei 1200 und 1500 ist) haben aber schon eine Wandlungszeit zwischen 15 und 50 ms. Es gibt aber High-Speed Analogkarten.

  5. #25
    huk ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    zu 1.) die Analog-Eingänge solltest du nur dann so schnell abfragen wenn deine Analog-Karte das auch hergibt (Wandlungszeit - manche können so schnell, die meißten nicht) - für den Kraftsensor aber u.U. sinnvoll ...

    zu 2.) Prop-Ventil dann eher auf 1100 N als auf 1010 N einstellen ...

    zu 3.) entweder so, wie von dir beschrieben ... oder der Weg ist zu groß - also Timeout ... Werden die 1 kN erreicht dann schauen, ob die Biegung innerhalb der von dir angedachten Toleranz liegt

    noch einmal zu 1.) wenn du wirklich den OB32 (z.B.) anpeilst mit einem schnellen Intervall dann solltest du hier nur messen und ggf. den Messwert speichern. Auf gar keinen Fall einen größeren Programm-Ablauf. In jedem Fall aber eine performante CPU für diesen Zweck auswählen ... wo stehst du da aktuell bei deiner Planung ...?

    Zum Impuls : den hast du auf jeden Fall - das ist aber kein Problem, wenn du das mit berücksichtigst bei der Auswahl deines Kraftsensors und bei deinem Prüf-Ablauf. GGf. zeichnest du hier eine Profilkurve auf und wertest die dann anschließend aus ...

    Gruß
    Larry
    1) gut zu wissen. muss ich mich noch schlau machen wies da aussieht.

    der Gedanke mit 1ms ist vom alten Programm übernommen, da der OB32 dort "Zyklus 1MS" heißt und darin alle Analogwerte eingelesen und ausgegeben werden .

    2) ja war nur mal so grob gesagt, auf genaue Werte kann ich mich noch nicht festlegen

    3) mein Gedanke wäre hald den reinen Prüfweg der Zylinder über die Kraft zu steuern -> also so lange ausfahren bis Kraft erreicht ist.
    Um einen Bruch festzustellen bzw. die Messung nach einem Bruch zu stoppen werden Endschalter beim Zylinder verwendet -> wenn Endschalter erreicht -> Bruch/Abbruch
    Das Wegmesssystem wird dann hauptsächlich verwendet um die Biegung der Rohre festzuhalten bzw. dass man später bei der Auswertung der Daten erkennen kann, wann es zu einem Microriss gekommen ist (= Bei Microrissen soll der Messdurchlauf nicht abgebrochen werden, sondern fertig durchgeführt werden!)

    Zur CPU:
    wie wählt man am besten eine CPU aus?
    ich weiß ja im Vornherein nicht genau wie groß mein Programm wird bzw. was für einen Speicher ich benötige? (habe das alte Programm an dem ich mich halbwegs orientieren könnte)
    Von der 1200er CPU sind wir schon abgekommen. Also entweder eine 300er oder 1500er, wie geht man da weiter vor?

    unsere Anforderungen:
    24 digital Outputs
    24 digital Inputs
    4 analog Input
    4 analog Output

    EDIT:

    Habe gerade aus dem alten Programm herausgelesen:
    Ladespeicher: 125656 Byte
    Arbeitsspeicher: 70338 Byte
    Remanenzspeicher: 42792 Byte

    kann man sich an diesen Werten orientieren? Das Programm soll in der Funktion ähnlich sein (muss weniger können), aber es wird hald im neuen TIA Portal verfasst anstatt im alten Simatic Manager.



    zum Impuls:
    Die frage ist nur inwiefern der Impuls die Messung "verfaelscht". Weil theoretisch liegen da beim ersten Impact die 1000N an und die flachen dann ab. ABER der Impact von 1000N war da und es ist keine richtige "Belastungszeit" gefordert, die sagt, dass die 1000N fuer eine gewisse Zeit anliegen muessen





    Zitat Zitat von Fireman_Frank Beitrag anzeigen
    Warum willst du den Analogeingang schneller abfragen als du ihn später im zyklischen Programm verarbeitest? Die normalen Analogkarten (bei S7-300, ich weiß gerade nicht wie es bei 1200 und 1500 ist) haben aber schon eine Wandlungszeit zwischen 15 und 50 ms. Es gibt aber High-Speed Analogkarten.
    Wie oben geschrieben die Idee von 1ms Zyklus kam vom alten Programm. Wie weiß ich in welchem Zyklus der OB32 wirklich aufgerufen wird? (das habe ich leider noch nicht herausgefunden).

    Wie schnell sind dann diese High-Speed Analokarten?

    LG
    Geändert von huk (12.02.2019 um 15:31 Uhr)

  6. #26
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    Zitat Zitat von huk Beitrag anzeigen
    Wie weiß ich in welchem Zyklus der OB32 wirklich aufgerufen wird? (das habe ich leider noch nicht herausgefunden).
    Das siehst Du in HW Konfig der CPU, welche Ausführungszeit da für den OB32 projektiert ist.
    Und der OB32 meldet das auch ans Anwenderprogramm: Hilfe zum OB32 > Lokaldaten > in der Variable OB32_EXC_FREQ (LW 10) steht das Aufrufintervall in ms (oder in µs, falls in OB32_STRT_INF (LB 1) = B#16#3A).

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  7. #27
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    Zitat Zitat von PN/DP Beitrag anzeigen
    Das siehst Du in HW Konfig der CPU, welche Ausführungszeit da für den OB32 projektiert ist.
    Und der OB32 meldet das auch ans Anwenderprogramm: Hilfe zum OB32 > Lokaldaten > in der Variable OB32_EXC_FREQ (LW 10) steht das Aufrufintervall in ms (oder in µs, falls in OB32_STRT_INF (LB 1) = B#16#3A).

    Harald
    Danke dir. hab nachgesehen

    OB32
    Priorität: 9
    Ausführung: 1000
    Einheit: MS

    das bedeutet, dass er dann doch nur jede Sekunde aufgerufen wird und nicht alle 1ms?

    EDIT:

    Sorry nehme meine Aussage zurück! Das Programm wurde migriert und es wurde eine andere CPU ausgewählt.

    habe gerade im Step7 Program nachgeschaut, da steht doch 1ms für den OB32.

    LG
    Geändert von huk (12.02.2019 um 15:55 Uhr)

  8. #28
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    zur Messung :
    Ich würde für die Dauer des Prüfablaufs eine Profilkurve aufzeichnen - also mit z.B. der Abtastrate von 1 ms die Kraft- und die Wegwerte in ein entsprechend groß dimensioniertes Array schreiben.
    Anschließend eine Auswertung darüber laufen lassen. Dann kannst du am Besten eine Aussage darüber treffen, wie das Ganze wirklich aussieht und wonach du suchst / deine eigentliche Prüfung sein muss.

    zur CPU :
    Mein Favorit wäre eine 317 oder eine 1516 - quasi anlog zu der von dir genannten VIPA-CPU.
    Es gibt sowohl für die CPU direkt so schnelle Karten, die haben dann aber immer gleiche mehrere Eingänge on Board. Bei der ET200 (S oder Sp) gibt es solche Karten auch als Einzeleingang - ist in dem Fall durchaus zu überlegen. Eine Wandlungszeit von 1 ms kann bei der entsprechenden Karte ohne Weiteres unterschritten werden.
    Schau dich einfach mal shclau ...

    Gruß
    Larry

  9. #29
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    Gibt es auch die Moeglichkeit nur die PLC zu migrieren ohne der HMI? Da wuerde man sich die Sache mit WinCC sparen oder? (Vermutlich geht es eh nicht, aber ich frage dennoch

    Der Pro Tool Teil macht Probleme.Es geht aber dennoch:
    In Step 7 ein neues Projekt anlegen. Eine neue HW anlegen .Beide Projekte öffnen und die Bausteine in das neue Projekt kopieren. Dieses Projekt lässt sich dann in Tia migrieren ohne mucken.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu nullkommanix für den nützlichen Beitrag:

    huk (13.02.2019)

  11. #30
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    zur Messung :
    Ich würde für die Dauer des Prüfablaufs eine Profilkurve aufzeichnen - also mit z.B. der Abtastrate von 1 ms die Kraft- und die Wegwerte in ein entsprechend groß dimensioniertes Array schreiben.
    Anschließend eine Auswertung darüber laufen lassen. Dann kannst du am Besten eine Aussage darüber treffen, wie das Ganze wirklich aussieht und wonach du suchst / deine eigentliche Prüfung sein muss.

    zur CPU :
    Mein Favorit wäre eine 317 oder eine 1516 - quasi anlog zu der von dir genannten VIPA-CPU.
    Es gibt sowohl für die CPU direkt so schnelle Karten, die haben dann aber immer gleiche mehrere Eingänge on Board. Bei der ET200 (S oder Sp) gibt es solche Karten auch als Einzeleingang - ist in dem Fall durchaus zu überlegen. Eine Wandlungszeit von 1 ms kann bei der entsprechenden Karte ohne Weiteres unterschritten werden.
    Schau dich einfach mal shclau ...

    Gruß
    Larry
    wie meinst du das mit der Profilkurve? in einem Testlauf mal die Werte speichern oder in der Simulation?

    Zitat Zitat von nullkommanix Beitrag anzeigen
    Gibt es auch die Moeglichkeit nur die PLC zu migrieren ohne der HMI? Da wuerde man sich die Sache mit WinCC sparen oder? (Vermutlich geht es eh nicht, aber ich frage dennoch

    Der Pro Tool Teil macht Probleme.Es geht aber dennoch:
    In Step 7 ein neues Projekt anlegen. Eine neue HW anlegen .Beide Projekte öffnen und die Bausteine in das neue Projekt kopieren. Dieses Projekt lässt sich dann in Tia migrieren ohne mucken.
    Danke



    Anderer Frage: mein OB32, der die Analogwerte einliest und ausgibt wird alle 1ms aufgerufen. ABER die Funktion FC, die die IST-Werte berechnet wird ja nur jeden Zyklus aufgerufen. was hat das dann für einen Sinn, wenn ich die Analogwerte jede Millisekunde abfrage, aber nur jeden Zyklus berechne?


    LG

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