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Thread: Anfängerfrage: S5-100U CPU100 - Eprom ausgelesen - Dekodierung möglich?

  1. #11
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    Wenn Du magst, dann schick mir das EPROM zu.
    Dann drucke ich Dir das Programm aus.
    Mit Batterie läuft die CPU auch mehrere Jahre ohne EPROM.

    Das hier sollte Deine Platzprobleme lösen:
    https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?m...2F333144234354

    Gruß Sascha
    Die meisten Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.
    Wenn ich sage: Ich mache das, dann mache ich das - da braucht man mich auch nicht jedes halbe Jahr daran zu erinnern!

  2. #12
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    Hallo Sascha,

    vielen Dank für das Angebot.

    Ausgelesen habe ich das EPROM ja (siehe zip-Datei weiter oben) - reicht Dir das auch schon?

    Von der Sinumerik habe ich auch schon das SPS-Programm runterziehen können (auch mit zweimal 0x70 0x70 am Anfang, das sollte also passen).

    Wegen Deines ebay-Links kam mir noch eine Idee:

    Es gibt für die S5-Serie ja wirklich viele schöne und robuste Module für DIN-Schienen mit schönen Eigenschaften (bspw. galvanische Trennung meiner Analog-Ausgänge hier.) - die man gebraucht sehr preiswert erwerben kann.

    Ich kenne mich leider nicht mit dem Bussystem aus, das diese Module verbindet, aber wäre es nicht möglich, dass ich die CPU100 komplett rausschmeiße und dafür quasi meinen eigenen Mikrocontroller (STM32 oder auch AVR) verwende, den ich schön als FSM und in C programmieren könnte? Dafür hätte ich ja auch alles zum flashen etc. vor Ort und könnte meiner Programmierertätigkeit direkt nachgehen, ohne mich groß einarbeiten zu müssen.

    Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ich das Busprotokoll habe, um die Schnittstelle zu den Modulen für meinen Controller implementieren zu können. Wo finde ich darüber Informationen? Es muss sie ja geben, weil andere Hersteller ja auch Hardware-Module anbieten.

    Oder gibt es so etwas in der Art sogar schon fix und fertig, also eine Art Mikrocontroller-Modul, an das ich diese schöne SPS-hardware stöpseln kann, das sich aber in C/C++ etc. programmieren lässt?

    Viele Grüße,
    Chris

    P.S.: Ich habe eben nochmal überlegt - ich kann ja auch neue Ausgänge einführen, obwohl ich den Werkzeugantrieb verwende. Mir muss nur klar sein, dass alle Werte für H unter 8000 sich immer auf die neue Spindeldrehzahl beziehen und alle über 8000 eben auf meine neuen Schaltausgänge (oder was auch immer). Die Werte unter 8000 müssen also zum A/D-Wandler, der Rest zu den neuen Ausgängen (oder was auch immer ich damit vorhabe).
    Last edited by jogger1; 08.04.2019 at 13:51.

  3. #13
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    Willst du dir das wirklich so antun?
    Edison wollte vermutlich das EPROM um es in eine CPU zu stecken und dann das Programm auf "herkömmlichem" Weg auszulesen.

    Vielleicht solltest du auch darüber nachdenken?
    Programmiersoftware für S5 gibt's bestimmt irgendwo im Netz.

    Ansonsten das hier:
    https://www.ibhsoftec.com/epages/634...Products/10018
    Ggf. kann die DEMO dir schon etwas helfen.

    Ein Kabel kostet nicht viel, lässt sich aber auch selber löten.
    USB --> RS232 Adapter --> TTY (Bei USB Adapter möglichst FTDI Chipsatz, der macht idr keine Probleme)


    Die Teile für die 100er Serie der S5 kostet quasi nichts mehr.
    Wir haben letztes Jahr eine Kiste davon direkt in den Schrott geschmissen weil die Preise bei Ebay so niedrig sind.


    Daraus ergibt sich Variante-1 für dich:
    Du hast ein Programm.
    Mache ein Backup davon.
    Decke dich für wenig Geld mit Ersatzteilen bei Ebay ein.
    --> werde glücklich und produziere 24/7


    Noch besser: Variante-2 Baue auf eine aktuelle Steuerung um (z.b. wie von Thomas vorgeschlagen eine 1200er)
    besorge dir TIA Portal und programmiere den Code nach.
    Ersetze die Hardware. (Die billigste 1200er CPU, die CPU1211C kostet gerade Mal 150€...)
    Diese Variante macht Sinn wenn du ohnehin vor hast dich in das Thema einzuarbeiten.
    --> werde glücklich und produziere 24/7


    Den alten Rückwandbus der S5 reversengineeren um die alten I/O an einen UC zu bekommen?
    Das ist nicht wirklich dein Ernst?
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  4. #14
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    Spindel Drehzahlen werden eigentlich mit S und nicht mit H programmiert. Was hast Du denn da für eine NC?
    H-Funktionen gibt es bei den Sinumeriks 810, 850, 880, 840C auch in der Form H00=xxxx, H01=xxxx, H02=xxxx, u.s.w. . . . H99=xxxx.
    H00=xxxx entspricht Hxxxx. Du müsstest dann nicht alles in den nicht benutzten ZahlenBereich der einen H-Funktion quetschen.
    Wenn "Deine" PLC nicht diejenige ist, die direkt an der NC "hängt", wie kommst Du überhaupt an die Info, die von der NC per H-Fkt an die PLC gereicht wird b.z.w., die von der PLC aus der NC gelesen werden muss?

    Du bist mittlerweile nicht mehr von der BCD-Darstellung der Drehzahl "überzeugt"? Die hast Du aber unverändert und unveränderbar an der Schnittstelle zwischen PLC und DekadenSchaltern vorliegen!
    Beim Lesen des H-FunktionsWertes kannst Du vielleicht wählen, ob der Wert Dual oder BCD sein soll. Zur Weitergabe an den Regler musst Du wahrscheinlich sowieso in Dual wandeln bzw. das ist wahrscheinlich in Deiner PLC bereits realisiert.
    Die ByteAuswahl dient anscheinend dazu, dass Du mit einem 2-stelligen DekadenSchalter die 4-stellige Drehzahl eingeben kannst (die linken beiden Stellen und die rechten beiden Stellen).

  5. #15
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    Hallo Markus,

    Quote Originally Posted by Markus View Post
    Ansonsten das hier:
    https://www.ibhsoftec.com/epages/634...Products/10018
    Ggf. kann die DEMO dir schon etwas helfen.

    Ein Kabel kostet nicht viel, lässt sich aber auch selber löten.
    USB --> RS232 Adapter --> TTY (Bei USB Adapter möglichst FTDI Chipsatz, der macht idr keine Probleme)
    VIelen Dank, das schaue ich mir mal an.

    Die Teile für die 100er Serie der S5 kostet quasi nichts mehr.
    Wir haben letztes Jahr eine Kiste davon direkt in den Schrott geschmissen weil die Preise bei Ebay so niedrig sind.
    Da hast Du schon einen Grund dafür, warum ich gerne eine Anbindung für meine Controller dafür hätte:
    Das ist sehr, sehr preiswerte, robuste Hardware, die ich sehr gut für meine weiteren Projekte einsetzen könnte.
    Das Alter würde für mich keine Rolle spielen, da das praktisch nur für Eigenentwicklungen eingesetzt würde.

    Daraus ergibt sich Variante-1 für dich:
    Du hast ein Programm.
    Mache ein Backup davon.
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    Noch besser: Variante-2 Baue auf eine aktuelle Steuerung um (z.b. wie von Thomas vorgeschlagen eine 1200er)
    besorge dir TIA Portal und programmiere den Code nach.
    Ersetze die Hardware. (Die billigste 1200er CPU, die CPU1211C kostet gerade Mal 150€...)
    Diese Variante macht Sinn wenn du ohnehin vor hast dich in das Thema einzuarbeiten.
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    Ja, wahrscheinlich lasse ich es einfach bei der S5 und mache mich eher in neueren Steuerungen schlau.

    Den alten Rückwandbus der S5 reversengineeren um die alten I/O an einen UC zu bekommen?
    Das ist nicht wirklich dein Ernst?
    Nein, das wäre für mich in der Tat nur interessant, wenn es dafür die entsprechende Doku gibt. Die Umsetzung in eine entsprechende Schnittstelle wäre dann für mich kein größeres Problem.
    Wobei ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass es nach der langen Zeit dazu keine umfassenden Infos geben sollte.

    Ich baue immer wieder Sondermaschinen für eigene Entwicklungen/Produktion und musste die Schnittstellen nach außen hin immer extra implementieren.

    Da wären solche Hardware-Module schon eine große Erleichterung, insbesondere wenn man quasi so einen "Karton voll S5-Module" als Bastelkiste rumstehen hätte

    Quote Originally Posted by Heinileini
    Spindel Drehzahlen werden eigentlich mit S und nicht mit H programmiert. Was hast Du denn da für eine NC?
    Es handelt sich um eine Sinumerik 810T GA1.
    Ja, so dachte ich auch. Aber mit S passierte nichts. Ich habe dann die paar Programme durchforstet, die noch aufgespielt waren und habe dort dann den H-Wert immer vor der Servo-Freigabe gefunden.
    Der Werkzeugantrieb gehört zu einem 12-fach-VDI-Werkzeugrevolver mit angetriebenen Werkzeugen.

    die H-Funktionen gibt es bei den Sinumeriks 810, 850, 880, 840C auch in der Form H00=xxxx, H01=xxxx, H02=xxxx, u.s.w. . . . H99=xxxx.H00=xxxx entspricht Hxxxx. Du müsstest dann nicht alles in den nicht benutzten ZahlenBereich der einen H-Funktion quetschen.
    Ja, so etwas würde ich lieber versuchen. Noch lieber wären mir selbst definierbare M-Funktionen. Leider weiss ich nicht, wie man so etwas bei einer 810 einstellt. Vermutlich muss man dazu Hand an die interne SPS legen, um das an die entsprechenden Ausgänge zu bringen. Ich habe auch noch eine Menge an Ausgängen auf den Ausgabe-Modulen der Sinumerik zur Verfügung (insg. sind es 128 Eingänge und 64 Ausgänge, von denen längst nicht alle belegt sind). Ideal wäre es, wenn ich die verwenden könnte.

    Die "Krücke" mit H8000-H9999 kam mir als Idee nur, weil ich dafür nur die Eingänge der kleinen S5 parallel auf meinen Controller legen könnte, und der dann ab H8000 reagieren kann, ohne dass ich wissen müsste, wie man die Sinumerik selbst umprogrammiert. Wenn das Umprogrammieren nicht schwer ist, dann würde ich natürlich die Lösung direkt dort mit eigenen Ausgängen bevorzugen.

    Wenn "Deine" PLC nicht diejenige ist, die direkt an der NC "hängt", wie kommst Du überhaupt an die Info, die von der NC per H-Fkt an die PLC gereicht wird b.z.w., die von der PLC aus der NC gelesen werden muss?
    Siehe oben. Ich war auch ziemlich ratlos, bis ich in den Teileprogrammen gesucht habe und glücklicherweise fündig wurde. Ansonsten hätte ich wohl den Vorbesitzer kontaktieren müssen.

    Du bist mittlerweile nicht mehr von der BCD-Darstellung der Drehzahl "überzeugt"? Die hast Du aber unverändert und unveränderbar an der Schnittstelle zwischen PLC und DekadenSchaltern vorliegen!Beim Lesen des H-FunktionsWertes kannst Du vielleicht wählen, ob der Wert Dual oder BCD sein soll. Zur Weitergabe an den Regler musst Du wahrscheinlich sowieso in Dual wandeln bzw. das ist wahrscheinlich in Deiner PLC bereits realisiert. Die ByteAuswahl dient anscheinend dazu, dass Du mit einem 2-stelligen DekadenSchalter die 4-stellige Drehzahl eingeben kannst (die linken beiden Stellen und die rechten beiden Stellen).
    Ich habe einfach einen Drehzahlmesser an den Servo gehängt und dann begonnen, die Werte zu ändern und geschaut, was passierte. Da die S5 offenbar sehr langsam ist, konnte man schnell feststellen, dass nacheinander zwei Werte an den 8 Eingängen der S5 anlagen, wobei das letzte Byte sichtbar blieb. Darüber kam ich schnell drauf, dass das das Highbyte sein muss, weil die Anzeige nicht wirklich zu BCD passte. Bei H=255 blitzten alle acht LEDs kurz auf, bei H=256 blieb Bit 0 an, bei H=4096 wurde dual 12 dauerhaft angezeigt usw.
    Das ist also definitiv eine 16-Bit-Dualzahl, bei der zuerst das Low-Byte und dann das High-Byte zur SPS rausgeschoben werden.

    Grüße,
    Chris

  6. #16
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    Quote Originally Posted by jogger1 View Post
    Es handelt sich um eine Sinumerik 810T GA1.
    Musste früher mal mit der 810M GA1 kämpfen. Haben wir nur für Werkzeug-/Werkstück-MagazinSteuerungen eingesetzt.
    SchnittStelle zwischen NC und PLC recht bescheiden. Befehlssatz der PLC sehr bescheiden.
    Die BCD-in-DUAL-Wandlung für 4-stellige Zahlen dürfte schon recht anspruchsvoll für die PLC der 810T sein.
    ProgrammSpeicher der PLC ebenfalls sehr bescheiden (max. ca. 2.000 Worte - ca. bedeutet, es war nie ein eindeutiges Maximum zu ermitteln).
    Nur die Bausteine PB1 und PB2 oder FB1 und FB2 möglich - wenn mich die grauen Zellen nicht täuschen - und keine DBs.

    Ja, so dachte ich auch. Aber mit S passierte nichts. Ich habe dann die paar Programme durchforstet, die noch aufgespielt waren und habe dort dann den H-Wert immer vor der Servo-Freigabe gefunden.
    Der Werkzeugantrieb gehört zu einem 12-fach-VDI-Werkzeugrevolver mit angetriebenen Werkzeugen.
    Da liegt ein Missverständnis vor: S für ("Haupt-")SpindelDrehzahl. WerkzeugRevolver mit angetriebenen Werkzeugen passt schon zu H-Fkt.

    Ja, so etwas würde ich lieber versuchen. Noch lieber wären mir selbst definierbare M-Funktionen. Leider weiss ich nicht, wie man so etwas bei einer 810 einstellt. Vermutlich muss man dazu Hand an die interne SPS legen, um das an die entsprechenden Ausgänge zu bringen. Ich habe auch noch eine Menge an Ausgängen auf den Ausgabe-Modulen der Sinumerik zur Verfügung (insg. sind es 128 Eingänge und 64 Ausgänge, von denen längst nicht alle belegt sind). Ideal wäre es, wenn ich die verwenden könnte.
    Ja, die Umsetzung der M-Funktionen (und anderer) erfordert Änderungen im PLC-Programm.

    Die "Krücke" mit H8000-H9999 kam mir als Idee nur, weil ich dafür nur die Eingänge der kleinen S5 parallel auf meinen Controller legen könnte, und der dann ab H8000 reagieren kann, ohne dass ich wissen müsste, wie man die Sinumerik selbst umprogrammiert. Wenn das Umprogrammieren nicht schwer ist, dann würde ich natürlich die Lösung direkt dort mit eigenen Ausgängen bevorzugen.
    Verständlich. Kannst Du ausschliessen, dass die H-Funktionen > H8000 in der 810T zu unerwünschten NebenWirkungen führen?

    Siehe oben. Ich war auch ziemlich ratlos, bis ich in den Teileprogrammen gesucht habe und glücklicherweise fündig wurde. Ansonsten hätte ich wohl den Vorbesitzer kontaktieren müssen.
    Na ja, das Rätsel hast Du gelöst!

    Ich habe einfach einen Drehzahlmesser an den Servo gehängt und dann begonnen, die Werte zu ändern und geschaut, was passierte. Da die S5 offenbar sehr langsam ist, konnte man schnell feststellen, dass nacheinander zwei Werte an den 8 Eingängen der S5 anlagen, wobei das letzte Byte sichtbar blieb. Darüber kam ich schnell drauf, dass das das Highbyte sein muss, weil die Anzeige nicht wirklich zu BCD passte. Bei H=255 blitzten alle acht LEDs kurz auf, bei H=256 blieb Bit 0 an, bei H=4096 wurde dual 12 dauerhaft angezeigt usw.
    Das ist also definitiv eine 16-Bit-Dualzahl, bei der zuerst das Low-Byte und dann das High-Byte zur SPS rausgeschoben werden.
    Also ein GedankenAustausch zwischen den beiden PLCs auf Ebene der Ein- und Ausgänge.

    PS:
    Habe ein wenig rumgesucht, aber bisher leider keine Bestätigung dafür gefunden, dass die 810 (GA1) die erweiterten Adressen (H01=xxxx, . . . ) beherrscht.

  7. #17
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    Quote Originally Posted by Heinileini View Post
    Musste früher mal mit der 810M GA1 kämpfen. Haben wir nur für Werkzeug-/Werkstück-MagazinSteuerungen eingesetzt.
    SchnittStelle zwischen NC und PLC recht bescheiden. Befehlssatz der PLC sehr bescheiden.
    Die BCD-in-DUAL-Wandlung für 4-stellige Zahlen dürfte schon recht anspruchsvoll für die PLC der 810T sein.
    ProgrammSpeicher der PLC ebenfalls sehr bescheiden (max. ca. 2.000 Worte - ca. bedeutet, es war nie ein eindeutiges Maximum zu ermitteln).
    Nur die Bausteine PB1 und PB2 oder FB1 und FB2 möglich - wenn mich die grauen Zellen nicht täuschen - und keine DBs.
    Für mich sind das alles böhmische Dörfer - noch

    Ja, die 810 ist natürlich eine alte Steuerung (noch schön mit Grün-Monitor, aber noch sehr gut ablesbar). Andererseits reicht die für das, was wir hier produzieren (wollen) absolut aus. Die Programme sind kurz und wenn einmal geschrieben, werden sie wohl über Jahre nicht geändert werden. Soweit habe ich auch alle EPROMs gesichert und bin dabei, mir nach und nach Ersatzplatinen der Einschübe hinzulegen. Dank umfangreicher Schaltplandoku wäre es aber auch kein größeres Problem, bspw. ein LinuxCNC als Ersatz aufzuflanschen.

    Da liegt ein Missverständnis vor: S für ("Haupt-")SpindelDrehzahl. WerkzeugRevolver mit angetriebenen Werkzeugen passt schon zu H-Fkt.
    Ah, ok. Also ist das nicht besonders exotisch? Gut.

    Ja, die Umsetzung der M-Funktionen (und anderer) erfordert Änderungen im PLC-Programm.
    Das hatte ich befürchtet. Es ist wirklich eine Schande, diese ganzen Ein- und Ausgänge nicht zu nutzen. Die Maschine gab es auch mit vier schaltbaren Druckluftanschlüssen als Option. Diese sind zwar nicht eingebaut, aber die Ausgänge der I/O-Boards schalten. Das könnte ich also leicht nachrüsten.

    Übrigens sind diese Siemens 6FX1124-6AA02 (meine hat zwei davon) schöne Boards mit 32 24V-Ausgängen und 64 24V-Eingängen mit Kurzschlussschutz etc. Die gibt es auch für sehr wenig Geld gebraucht. Ideal zum basteln .

    Verständlich. Kannst Du ausschliessen, dass die H-Funktionen > H8000 in der 810T zu unerwünschten NebenWirkungen führen?
    Nein, komplett ausschließen kann ich es nicht. Allerdings werden alle Werte von 0 bis 9999 auf die kleine S5 ausgegeben und auch übernommen. Nur der Servoantrieb steigt ab 8000/min mit Fehlermeldung aus und der Servo trudelt aus. Ab H10000 steigt die Sinumerik mit Fehlermeldung aus und es wird nichts mehr ausgegeben.

    Ich denke, man kann also davon ausgehen, dass auf H00 nur die Servosollgeschwindigkeit ausgegeben wird. Es gibt auch keine Regelschleife in der S5 oder der NC. Die Endstufe überwacht das ausschließlich selbst.

    PS:
    Habe ein wenig rumgesucht, aber bisher leider keine Bestätigung dafür gefunden, dass die 810 (GA1) die erweiterten Adressen (H01=xxxx, . . . ) beherrscht.
    In der Programmieranleitung steht im Kapitel 4, dass so Dinge wie M3=124 oder S2=1000 möglich sind.

    Ob das also auch für H gilt? Ich kann das ja mal testen.

    Zu H steht dort:
    "Für Schaltfunktionen an der Maschine oder Bewegungen, die nicht der numerischen Kontrolle unterliegen, steht mit der Adresse H eine Hilfsfunktion je Satz zur Verfügung. H kann mit vier Dekaden programmiert werden. Die Bedeutung der Funktionen ist aus der Programmieranleitung des Werkzeugmaschinenherstellers zu ersehen."

    Die vier Dekaden decken sich zumindest mit den Fehlermeldungen ab H10000.

    Viele Grüße,
    Chris
    Last edited by jogger1; 09.04.2019 at 11:31.

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