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Thread: Ausgang nach Temperaturgradient steuern, Siemens LOGO

  1. #1
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    Hallo liebe Mitglieder,

    ich muss einen Temperaturwechseldauerlauf in einem Klimaschrank durchführen und dafür abhängig von der Temperatur Verbraucher ansteuern.
    Dafür möchte ich eine Siemens LOGO verwenden.
    Das Hauptmodul ist eine LOGO 12/24RCE, die Temperaturmessung erfolgt mittels AM2 RTD Zusatzmodul und PT100.

    Meine Frage betrifft nur die Programmierung, da ich hier nicht weiterkomme.
    Der Temperaturschrank fährt immer Zyklen (siehe Anhang) zwischen einer Minimal- und einer Maximaltemperatur.
    Die jeweilige Temperatur wird für eine bestimmte Zeit gehalten. Die Wechsel erfolgen durch bestimmte Gradienten.

    Die LOGO muss den Ausgang schalten, wenn die Temperatur von minimal auf maximal ansteigt und wenn die Maximaltemperatur gehalten wird (Betriebsart: Betrieb_max).
    Dafür muss ich irgendwie den Gradient des Analogeingangs auswerten.
    Aktuell benutze ich einen Analogen-Schwellwertschalter und einen Verzögerungsbaustein (Programm sihe Anhang). Das funktioniert aber nicht, da der Ausgang des Schwellwertschalters auch bei sinkender Temperatur wieder geschalten wird.

    Bitte helft mir weiter

    Schöne Grüße
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  2. #2
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    Probiere dies mal.

    Beim Schwellwertschalter die Werte für ON und OFF tauschen und dann das Ausgangssignal des Schwellwertschalters mittels NOT-Block negiert auf den Ausgang geben.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu GUNSAMS für den nützlichen Beitrag:

    zofal (30.06.2020)

  4. #3
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    Perfekt!!
    So muss es funktionieren
    Besten DANK.

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu zofal für den nützlichen Beitrag:

    GUNSAMS (30.06.2020)

  6. #4
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    Wenn du deinen Messwert mit einem Tiefpass glättest, erhältst du als Ergebnis ein nacheilenden Messwert. Wenn du diesen mit dem aktuellen Messert vergleichst, erhältst du wiederum ein Ergebnis, welches dir die Richtung anzeigt, also ob die Größe steigt, fällt, oder konstant bleibt.

    Ich übergebe an Heinileini.
    Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.
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  7. #5
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    Quote Originally Posted by Onkel Dagobert View Post
    Wenn du deinen Messwert mit einem Tiefpass glättest, erhältst du als Ergebnis ein nacheilenden Messwert. Wenn du diesen mit dem aktuellen Messert vergleichst, erhältst du wiederum ein Ergebnis, welches dir die Richtung anzeigt, also ob die Größe steigt, fällt, oder konstant bleibt.
    Darum geht es gar nicht. So wie er den Schwellwertschalter parametriert hat, schaltet dieser sofort wieder durch, wenn die Umgebungstemperatur nach Erreichen von 75 °C unter 75°C fällt. Das bedeutet, er würde immer nach einmaligem Erreichen der 75 °C immer um diesen Wert pendeln.
    Ist der Schwellwertschalter so parametriert und negiert wie ich es vorgeschlagen habe, schaltet der Ausgang unterhalb 35 °C ein, bleibt bis Erreichen der 75° eingeschaltet und schaltet dann aus. Die Temperatur fällt bis unter 35 °C und er schaltet wieder ein.

  8. #6
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    Dass der Ausgang unter 35°C ohne Weiteres einschaltet, ist aber auch nicht gewollt. Ich schätze, eine Kombination beider Vorschläge könnte zum Ziel führen.
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  9. #7
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    Quote Originally Posted by Onkel Dagobert View Post
    Wenn du deinen Messwert mit einem Tiefpass glättest, erhältst du als Ergebnis ein nacheilenden Messwert. Wenn du diesen mit dem aktuellen Messert vergleichst, erhältst du wiederum ein Ergebnis, welches dir die Richtung anzeigt, also ob die Größe steigt, fällt, oder konstant bleibt.

    Ich übergebe an Heinileini.
    Ich übernehme von Onkel Dagobert.
    Tatsächlich macht sich die Glättung in diesem Zusammenhang richtig gut ... zumindest beim Simulieren:
    grad-1.jpg
    grad.lsc.pdf <===<<< nach dem Herunterladen '.pdf' entfernen!

    Um die Glättung zu "strecken", ist sie hier getaktet und es wird mit (vorherigerWert * 3 + aktuellerWert ) / 4 gerechnet.

    Anfangs fand ich es störend, dass sich der gemittelte Wert selten bis gar nicht restlos auf den aktuellen Wert einstellt, sondern eine kleine Differenz bleiben kann.
    Andererseits ergibt sich dadurch "automatisch" eine SchaltHysterese - also warum erst noch versuchen, auszubügeln, wenn man (wahrscheinlich) sowieso eine Hysterese haben möchte und diese dann noch hinzustricken müsste.
    Differenzen im Bereich von -1 bis +1 werden als "weder Abnahme noch Zunahme" des EingangsWertes gedeutet.

  10. Folgender Benutzer sagt Danke zu Heinileini für den nützlichen Beitrag:

    Onkel Dagobert (01.07.2020)

  11. #8
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    Naja eigentlich willst du doch die Temperatur-Rate (delta T/delta t z. B. in Kelvin/Sekunde) wissen. Könnte man jetzt von Hand ausrechnen. Oder einen Hochpassfilter nehmen, der macht im Prinzip das Gleiche.

    Gruß Illi

  12. #9
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    Quote Originally Posted by illi View Post
    Könnte man jetzt von Hand ausrechnen
    Ja sicher, von Hand ausrechnen ist aber nicht das Thema. Sondern mit/trotz LOGO!

    (Sorry hucki, für einen so gefuchsten LOGO-Durchblicker wie Dich, sind meine Vorbehalte wahrscheinlich unverständlich.)

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