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Thema: Objektive Betrachtung: Vor- Nachteile VIPA Speed7 gegenüber S7-300

  1. #11
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    Aus erfahrung kann ich sagen, dass die CP340 von Siemens ohne Probleme mit der Vipa 315SB funktioniert.

  2. #12
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    @Maxl,


    Zitat Zitat von Maxl Beitrag anzeigen
    @Vipaner_112
    Wie sieht es nun wirklich mit der Pufferung von DBs auf längere Zeit aus? Die VIPA-Handbücher sind hier nicht eindeutig.
    Dass ich Uhr nur 30 Tage gepuffert ist, damit kann ich leben! Aber DBs müssen auch eine off-Zeit von bis zu 6 Monaten überleben können.

    Was aber derzeit ein Problem darstellt, ist die Begrenzung der Profibus-IO-Daten auf 1024 Bytes. Sind mehrere DP/DP-Koppler im Einsatz, kann das schon mal zu wenig sein.
    Unsere Akkupufferung hat eine garantierte Pufferzeit von 30Tagen.
    Die Aktualdaten (DBs) liegen im RAM und dieses wird garantiert 30 Tage gepuffert. Wenn die Pufferung nicht mehr gewährleistet ist, dann sind die DB-Daten weg. Näheres wie dies zu umgehen ist weiter unten.

    Unsere Speed7 CPUs unterstützen einen Peripheriebereich von 8192 Byte Eingängen und 8192 Byte Ausgängen. Diese Peripherie ist auch über Profibus vollständig ankoppelbar.


    Zitat Zitat von Maxl Beitrag anzeigen
    Von der S7-300 ist mir bekannt, dass diese mit der Akku-Restladung die Aktualwerte auf die MMC rettet. Ist das bei Speed7 genauso?

    Wie verhält sich eine Speed7, wenn die Maschine 12 Wochen ohne Strom im Container unterwegs ist (was ja hin und wieder vorkommt)

    Wie sieht es mit so nützlichen Funktionen wie "Ram nach Rom kopieren" aus?

    Werden CP343-1 Lean als Profinet-Device unterstützt?

    Unser MMC-Speicherkonzept ist völlig anders als das von Siemens. D.h. wir verwenden die MMC nur zur Sicherung des Projekts im Sinne von "Copy RAM to ROM". D.h. es kann dort eine "Momentansicherung", zum Zeitpunkt des Copy RAM to ROM Kommandos, abgelegt werden.

    Aktualwerte können über spezielle SFCs im Filesystem der MMC gespeichert werden. Diese können dann bei Bedarf davon wieder geladen werden.

    Wenn die Anlage 12 Wochen ohne Spannung ist, dann ist die garantierte Pufferzeit überschritten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass normalerweise die Pufferzeit weit höher als die 30 Tage ist. Aber falls nach dieser Zeit die Puferspg. zu gering ist, so ist das Anwenderprogramm samt Daten weg. Falls ein Programm auf MMC vorliegt wird dieses nachgeladen.

    "Copy RAM to ROM" funktioniert bei unseren CPUs. Dabei wird auf ein Kommando hin das Anwenderprogramm samt aktualwerten auf die MMC transferiert und würde von dort bei Pufferspannungsausfall wieder eingelesen.

    CP343-1 Lean als zusätzlicher CP, derartige Baugruppen (mit K-Bus) werden zurzeit nicht unterstützt.

    Ich hoffe ich konnte einige Fragen klären.

    mfG. vipaner_112

  3. #13
    Avatar von Maxl
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    Zitat Zitat von vipaner_112 Beitrag anzeigen
    Unsere Speed7 CPUs unterstützen einen Peripheriebereich von 8192 Byte Eingängen und 8192 Byte Ausgängen. Diese Peripherie ist auch über Profibus vollständig ankoppelbar.
    Ok, das ist mir schon klar. Wie darf ich dann die Angabe im CPU-Handbuch verstehen, dass die Profibus-Master Schnittstelle nur 1024 Byte IO-Daten unterstützt?

    Beispiel:
    1 Master-CPU "Zentrale"
    6 Slave-CPUs, welche jeweils über eine DP/DP-Koppler 240 Byte E/A-mit dem Master austauschen. Das wären in Summe dann 1440 Byte, die (zusätzlich zu den normalen IOs) über die Profibus-Schnittstelle der Master-CPU laufen. Ist das möglich?

    Mir ist schon klar, dass die unkritischen Daten auch über Ethernet gesendet werden können, aber mich würde es dennoch interessieren.


    Zitat Zitat von vipaner_112 Beitrag anzeigen
    Unser MMC-Speicherkonzept ist völlig anders als das von Siemens. D.h. wir verwenden die MMC nur zur Sicherung des Projekts im Sinne von "Copy RAM to ROM". D.h. es kann dort eine "Momentansicherung", zum Zeitpunkt des Copy RAM to ROM Kommandos, abgelegt werden.
    Aktualwerte können über spezielle SFCs im Filesystem der MMC gespeichert werden. Diese können dann bei Bedarf davon wieder geladen werden.
    Sind diese SFCs kompatibel zu den Siemens-SFCs (für unlinked-DBs) ???

    Zitat Zitat von vipaner_112 Beitrag anzeigen
    Wenn die Anlage 12 Wochen ohne Spannung ist, dann ist die garantierte Pufferzeit überschritten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass normalerweise die Pufferzeit weit höher als die 30 Tage ist. Aber falls nach dieser Zeit die Puferspg. zu gering ist, so ist das Anwenderprogramm samt Daten weg. Falls ein Programm auf MMC vorliegt wird dieses nachgeladen.
    "Copy RAM to ROM" funktioniert bei unseren CPUs. Dabei wird auf ein Kommando hin das Anwenderprogramm samt aktualwerten auf die MMC transferiert und würde von dort bei Pufferspannungsausfall wieder eingelesen.
    Das ist schade - andererseits ist es ein Denkanstoß, dass unseren Maschinen Speicherkonzept für Programmdaten und Maschinendaten zu überdenken.

    Neue Maschinen sind in der Regel kaum länger als 4-6 Wochen unterwegs, bis sie wieder ans Netz kommen - Die Ram nach ROM kopieren-Funktion vor der Demontage würde hier Sicherheit bringen.

    Zitat Zitat von vipaner_112 Beitrag anzeigen
    CP343-1 Lean als zusätzlicher CP, derartige Baugruppen (mit K-Bus) werden zurzeit nicht unterstützt.
    Na gut, die Speed7 hat ohnehin integrierte CP343 - die Verwendung als Profinet-IO Device ist derzeit sowieso noch nicht spruchreif.

    Zitat Zitat von vipaner_112 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ich konnte einige Fragen klären.
    Vielen Dank für die Infos.
    Ich werde das Thema weiter im Auge behalten.

    mfg
    Maxl

  4. #14
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    @Maxl

    Zitat Zitat von Maxl Beitrag anzeigen
    Ok, das ist mir schon klar. Wie darf ich dann die Angabe im CPU-Handbuch verstehen, dass die Profibus-Master Schnittstelle nur 1024 Byte IO-Daten unterstützt?

    Beispiel:
    1 Master-CPU "Zentrale"
    6 Slave-CPUs, welche jeweils über eine DP/DP-Koppler 240 Byte E/A-mit dem Master austauschen. Das wären in Summe dann 1440 Byte, die (zusätzlich zu den normalen IOs) über die Profibus-Schnittstelle der Master-CPU laufen. Ist das möglich?
    Also, hier stimmt wohl das Handbuch nicht ganz. Wurde vermutlich aus den V-Systemen so ins Speed7 Handbuch übernommen.
    Richtig ist, der/die DP-Master von Speed7 können maximal 8192 Bytes Eingänge und 8192 Bytes Ausgänge bedienen.

    Zitat Zitat von Maxl Beitrag anzeigen
    Sind diese SFCs kompatibel zu den Siemens-SFCs (für unlinked-DBs) ???
    Unser Ansatz ist ein völlig anderer. Wir haben ein FAT16 Filesystem auf der MMC (max 512MB). Dort gibt 8.3-Filenamen, es gibt SFCs zum FileOpen, FileCreate, FileRead, FileWrite, ... ähnlich der Programmierung in C.
    D.h. das Anwenderprogramm hantiert mit Files im klassischen Sinne.


    Zitat Zitat von Maxl Beitrag anzeigen
    Neue Maschinen sind in der Regel kaum länger als 4-6 Wochen unterwegs, bis sie wieder ans Netz kommen - Die Ram nach ROM kopieren-Funktion vor der Demontage würde hier Sicherheit bringen.
    RAM nach ROM kopieren mach in solch einem Fall sicher Sinn.


    Zur weiteren Diskusion können Sie mich auch gerne anrufen:
    09132 / 744 - 112

    Falls noch weitere Fragen bestehen kann ich diese auch hier im Forum diskutieren.

    mfG. vipaner_112

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