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Thema: Einige Fragen zu Mitsubishi-Steuerungen

  1. #1
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    Hallo Leute!

    Wir sollen Maschinen mit Mitsubishi-Steuerungen (Kundenwunsch) anbieten. Bei uns sind die aber noch nicht im Einsatz gewesen.
    Kann mir jemand einen kurzen Überblick geben, was Mitshiubishi kann, worauf ich alles denken muss, und wie ich ein Maschinenkonzept am besten von S7 auf Mitsubishi portiere.


    Konkrete Fragen sind hierbei:
    - welche Steuerungen gibt es? Auf S7-Seite kommen 315 bzw. 317 zum Einsatz
    - Dezentralisiert wird mit ET200S - was ist hier vergleichbar?
    - Visualisierung? Panels? Panel-PCs? Windows-Runtime?
    - voraussichtlich sollen Servoantriebe und FUs mit verbaut werden - gibt es hier was feines von Mitsubishi, oder sind deren Antriebe auch so kompliziert wie die von Siemens oder Allen Bradley
    - alternativ sollen SEW-Antriebe zum Einsatz kommen - mögliche Bussysteme sind hier Profibus-DP, CanOpen, DeviceNet, Ethernet/IP oder Modbus/TCP - was wird da von Mitsubishi gut untersützt?
    - welche Software wird benötigt? was kostet die?
    - wie groß ist der "Programmierschock"? Kenntnisse in S7, AB SLC, AB Controllogix und B&R sind vorhanden?

    Kann mir jemand, der Erfahrung mit Mitsubishi hat, ein paar Tipps geben? Vielleicht auch ein paar nützliche Links?

    Danke!


    mfg
    Maxl
    Bin aufgrund §2 der "Rechte des Betreibers" der Forum-Regeln nicht mehr aktiv, da nicht nicht akzeptiere, dass Informationen und Erkenntnisse ohne Quellangabe weitergegeben werden sollen. Jedem steht frei, auf die gleichen Erkenntnisse durch Eigenversuche zu kommen, vor allem Buchautoren.
    Zitieren Zitieren Einige Fragen zu Mitsubishi-Steuerungen  

  2. #2
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    welche Steuerungen gibt es? Auf S7-Seite kommen 315 bzw. 317 zum Einsatz
    Hier kommt eigentlich nur die Q - Serie in Frage.
    Hier die CPU's Q02-Q25 (unterscheiden sich in Speicher und Zykluszeit/Befehl)

    Dezentralisiert wird mit ET200S - was ist hier vergleichbar?
    Hier gibt es das Melsec-ST System, das ist jetzt nich mittelbar mit ET200 vergleichbar,
    entspricht mehr dem EA-System von Wago bzw. Beckhoff.

    Visualisierung? Panels? Panel-PCs? Windows-Runtime?
    Bedienpanels: E-Serie (Die E1000 sind CE-basiert)
    Eine Runtime in Sinne von Protool-Runtime/Flex-Runtime gibt es nicht.
    Panel-PC's: IPC1000
    Visualisierung: MX Scada

    voraussichtlich sollen Servoantriebe und FUs mit verbaut werden - gibt es hier was feines von Mitsubishi, oder sind deren Antriebe auch so kompliziert wie die von Siemens oder Allen Bradley
    Kommt darauf an, von wie vielen Achsen du sprichst, bzw. was diese wie tun. Als was ganz feines gibt es für den Baugruppenträger einen Motion-Controller,
    für bis zu 8 oder 32 Achsen.
    Bei einfach zu handelnden Achsen, gäbs noch Positioniermodule, in der Regel mit Impulsausgabe.
    In der Servotechnik ist Mitsubishi hervorragend, die normalen FU's sind nicht schlecht,
    aber gewöhnungsbedürftig in der Parametrierung.

    alternativ sollen SEW-Antriebe zum Einsatz kommen - mögliche Bussysteme sind hier Profibus-DP, CanOpen, DeviceNet, Ethernet/IP oder Modbus/TCP - was wird da von Mitsubishi gut untersützt?
    Am leichtesten dürfte unterm Strich wahrscheinlich Profibus sein.

    welche Software wird benötigt? was kostet die?
    - GX-IEC-Developer
    - HMI-Software z.B. E-Designer, MX-Scada
    - GX Configurator DP
    - evtl. Motion Developer

    wie groß ist der "Programmierschock"? Kenntnisse in S7, AB SLC, AB Controllogix und B&R sind vorhanden?
    Mir persönlich gefällt Mitsubishi am besten, der Programmierschock sollte sich durch das IEC-System,
    mit den entsprechenden Elementen KOP/FUP/AS/ST einigermaßen in Grenzen halten.


    Als Einstiegsseite auf jeden Fall:
    http://www.mitsubishi-automation.com
    Geändert von MSB (04.01.2007 um 01:00 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  3. #3
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    Hallo,
    GX-Developer nicht Developer IEC kostet mit Progkabel um 1050€, ich fand die Umstellung etwas heftig, obwohl ich auch Microwin beherrsche, meine Erfahrung basiert nur auf Programmieren der kleinen FX Serie, und Fehlersuche an den Q`s, bei den kleinen gibt es genau wie bei der S7-200 Sondermerker die man dann auch wieder auswendig lernen kann, bei der Developer Soft gibt es nur KOP und AWL.
    Bin nur Instandhalter, aber das sind meine Eindrücke.
    mfg

    dietmar

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  4. #4
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    Bei jeder Mitsubishi Steuerung gibt es unzählige Sondermerker, und Sonderdatenregister.
    GX-Developer ist eine gute Sache, allerdings für Mitsubishi-Einsteiger ehr nicht zu empfehlen.

    GX-Developer hat den Vorteil der echten AWL-Programmierung,
    und das die Software einfach absolut ausgereift ist,
    viel ausgereifter als die Siemens-Software.

    GX-IEC-Developer denke ich hat den Vorteil, das Einsteiger mit Programmierkenntnissen,
    damit höchstwahrscheinlich leichter zurecht kommen dürften,
    und eine struckturierte Programmierung (FB's, Funktionen) möglich wird.
    Allerdings hat die Software den Nachteil,
    da der Grundstock der Software zugekauft ist, das der zugehörige Compiler wohl hi und da noch Probleme macht.


    Preislich denke ich, das die auf einem nahezu identischen Level sein dürften.

    Mfg
    Manuel
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  5. #5
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    Hallo,
    ups, das hatte ich vergessen: beim Developer ist auch Schrittkette gleich mit dabei.l
    @ MSB: ist der IEC Developer so viel besser , lohnt da mal ein Blick drauf? Kann man auch die kleinen FX damit programmieren?
    mfg

    dietmar

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  6. #6
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    Zu meiner Schande muss ich gestehen das wir erst demnächst auf den IEC-Developer umstellen werden.
    Er ist auf jeden Fall vollkommen anderst, ich kenne im Moment nur das Matsushita-IEC-System,
    wobei hier die Software aber > 90 % identisch ist, nur die Befehle sind andere.

    Mit dem IEC-Dev kannst du auf jeden Fall die ganze Palette an Steuerungen programmieren,
    wobei es den in einer "günstigen" und normalen Variante gibt,
    unterschied ist keiner, nur kann man mit der günstigen ausschließlich die FX's programmieren.

    Mfg
    Manuel
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  7. #7
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    Danke schon mal für die Infos! Also so wie ich das sehe, kommt für uns dann nur der IEC Developer in Frage - soll ja kein Problem sein.

    Wie sieht es denn bei den Hardware-Preisen bei Mitsubishi aus? Wo liegen Steuerungen, Peripherie und Antriebe preislich im Vergleich zu Siemens und AB?

    Wie sieht es mit Servomotoren aus? Gibts die auch fertig mit angebautem Getriebe so wie z.B. bei SEW? Oder muss man sich die Getriebe woanders kaufen?

    Abgesehen davon würde mich noch interessieren, wie es mit der technischen Unterstützung aussieht? Bei Allen Bradley haben wir immer wieder das Problem, dass die Techniker, die sie uns schicken, zu wenig Ahnung von der Materie haben - vor allem bei den Servoantrieben war das schlimm!


    Grundsätzlich denke ich, dass wir da einfach mal jemanden ins Haus kommen lassen sollten, der uns die Produkreihe vorstellt. Wenn wir mit diesem Kunden arbeiten wollen, führt an Mitsubishi sowieso kein Weg vorbei.............


    mfg
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  8. #8
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    Also die Hardwarepreise dürften bei vergleichbaren Sachen tendenziell niedriger liegen.

    Ich weiß nicht, ob man die Getriebe fertig angebaut von Mitsubishi kaufen kann,
    aber liefern können diese auf jeden Fall welche zu ihren Antrieben.
    Was ich weiß das sie bei Getrieben mit einer Firma Heytec aus München zusammenarbeiten.

    Kann aber nicht konkret sagen wie die Servos geliefert werden, wenn ein Getriebe benötigt wird,
    da wir die Servos bisher immer nur mit Riemenabtrieb eingesetzt haben.

    Eine technische Unterstützung auf der Baustelle habe ich bisher von Mitsubishi noch nicht benötigt,
    von daher kann ich mich dazu nicht wirklich äußern.
    Bei den Fragen die bisher auftraten konnte mir bisher immer die (wirklich gute) Hotline weiterhelfen.

    Mfg
    Manuel
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  9. #9
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    Danke für die Infos!

    Aus heutiger Sicht wird es keine Aufregende Anlage werden (1-2 CPUs, 1-2 Bediengeräte, 5-6 FUs und einfache Servo-Achsen & ein paar dezentrale IOs).

    Ich denke, dass uns das keine schlaflosen Nächte bereiten sollte


    mfg
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  10. #10
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    So, Thema hat sich vorerst erledigt. Die Mitsubishi-Steuerung programmiert unser Partner in den USA. Die haben schon Erfahrung damit.

    Trotzdem Danke nochmals für die Infos.

    mfg
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