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Thema: SPS mit 486er Prozessor und Zykluszeiten im Nanosekundenbereich

  1. #1
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    Hallo!
    Wir haben hier ein Problem mit der Positionierung zweier Walzen zueinander. Die Positionierung muss auf 1000tel mm genau erfolgen. Durch die zykluszeitbedingten Zeitunterschiede gibt es einen kleinen Nachlauf. Wir haben die 319er gegen eine 400 getauscht und Interruptkarten eingebaut. Es wurde zwar deutlich besser, aber nicht zufriedenstellend. Nun habe ich erfahren, dass eine Österreicher Firma SPSen mit einem waschechten Intel 486 baut, keine SoftSPS wohlgemerkt, eine "richtige" HardwareSPS mit der Zykluszeiten im Nanosekundenbereich möglich wären.
    Hat jemaden schon mal von der Firma und den Produkten gehört, bzw. sogar schon Erfahrungen damit gemacht?
    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Grüsse
    Peter
    Zitieren Zitieren SPS mit 486er Prozessor und Zykluszeiten im Nanosekundenbereich  

  2. #2
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    Morgen.

    Vielleicht hilft dir das hier.

    http://www.contec.at/34.0.html

    MfG

  3. #3
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    Zitat Zitat von sps.net.tc Beitrag anzeigen
    ...
    Hat jemaden schon mal von der Firma und den Produkten gehört, bzw. sogar schon Erfahrungen damit gemacht?
    ...
    Also das Produkt scheint ja recht neu zu sein. Als Programmiersystem kommt laut dem Link von Chriz CoDeSys 3.x zum Einsatz, dass Du bei www.3s-software.de nach einer Registrierung herunterladen kannst.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  4. #4
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    Wenn Du so genau positionieren willst, warum benutzt Du nicht den Umrichter dazu, dann kannst Du die SPS-Zykluszeit weitgehend vernachlässigen.
    Außerdem könntest Du mit Standardkomponenten arbeiten, was sicherlich auch eine kostengünstigere Lösung ist.
    Wenn Du so genau positionieren willst, denk auch daran, dass Dein Geber eine Auflösung bringen muss, die etwa um den Faktor 10 höher ist, als die gewünschte Genauigkeit.

    Bei dem Stichwort Walzen drängt sich mir auch die Frage nach Getrieben auf. Die haben möglicherweise ein Flankenspiel, was Deine genaue Positionierung hinfällig macht.
    Lieber Feste feiern, als feste arbeiten.

  5. #5
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    Hallo,

    im Normalfall benutzt man heute Servomotoren mit entsprechenden Servoumrichter, dadurch ist die Zykluszeit der SPS völlig unwichtig, die vorgegebenen Positionen werden damit exakt angefahren (Encoderauflösung, Getriebe) für höherwertige Bewegungs und Positionieraufgaben mit mehreren Achsen gibt es auch sogenannte Motion CPU's (z.Bsp. Mitsubishi), die mit einem speziellen Bus an die
    Servoverstärker anschließen.

    Gruß GFI

  6. #6
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    Zitat Zitat von GFI Beitrag anzeigen
    Hallo,

    im Normalfall benutzt man heute Servomotoren mit entsprechenden Servoumrichter, dadurch ist die Zykluszeit der SPS völlig unwichtig, die vorgegebenen Positionen werden damit exakt angefahren (Encoderauflösung, Getriebe) für höherwertige Bewegungs und Positionieraufgaben mit mehreren Achsen gibt es auch sogenannte Motion CPU's (z.Bsp. Mitsubishi), die mit einem speziellen Bus an die
    Servoverstärker anschließen.

    Gruß GFI
    Das sehe ich genauso.
    Bei uns im Betrieb werden wenn es um schnelle und genaue Positionierung geht die Komponenten von www.promicon.de/ verwendet. Bei Bestückern wird z.B. das Be- und Entladen von Werkstückträgern in einen Greifer von einer S7 Gesteuert, ist aber der WT dann im Greifer übernimmt die Promicon Steuerung die Positionier und Bestückaufgabe.

  7. #7
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    1000tel mm bedeutet also 1 µm. Das sollte mit heutigen Servoantrieben und entsprechenden Encodern kein Problem sein. Zusammen mit nem Getriebe sind solche Positioniertaufgaben heutzutage doch kein Problem mehr.
    SPS-Zykluszeiten kommen doch nur dann zum Tragen, wenn die Positionierung aus der SPS heraus erfolgt, zB mit ner NC-Steuerung. Frage wäre hier noch, wie schnell denn die Sollpositionen ausgeregelt werden sollen.
    Aber auch Servorregler haben intern eine Zykluszeit. Da hilft dir eine schnelle SPS nichts, wenn der Servoregler zB mit 125 µs arbeitet. Außerdem muss ein Servoregler auch schnell genug mit Daten gefüttert werden. Wenn's feldbusbasiert sein soll, kommen da nicht allzu viele Systeme in Frage.

    Wenn du generell ne "schnellere" SPS brauchst, würde ich ganz klar zu ner Software-SPS auf nem schnellen IPC raten. Die sind leistungsmäßig und dann auch vor allem preislich ner "herkömmlichen" SPS überlegen. Wir arbeiten mit Beckhoffs TwinCAT (www.beckhoff.de) und können dort Zykluszeiten bis hinunter zu 50 µs fahren. Als Feldbus kommt EtherCAT zum Einsatz.

  8. #8
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    Für mich stellt sich hier jetzt im Moment noch die Frage:

    Muß "nur" schnell und exakt positioniert werden,
    oder ändert sich die Soll-Position ständig aufgrund irgendwelcher Bedingungen?

    Grundsätzlich sollte es da auf dem Markt unzählige Motion-Control Geschichten geben,
    die das allesamt deutlich besser können, als die schnellste SPS.

    Genau genommen gibt es sogar noch einen zusätzlichen Faktor:
    1um elektrisch zu erreichen: kein Problem, aber das sowas die Mechanik auch hergibt erfordert schon einen gehörigen Aufwand.

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (16.12.2007 um 19:26 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. #9
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    Hallo!
    Vielen Dank für eure schnelle und kompetente Hilfe. Musste kurzfristig ins Ausland, deshalb erst jetzt die Antwort. Servoantriebe geht leider nicht, dazu müsste die ganze Anlage umgebaut werden, ist also zu aufwendig und damit zu Zeit- und Kostenntensiv. Ich habe eine B&R eingebaut - und voila - funzt!
    Grüssle
    Peter

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