Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 19 von 19

Thema: Abluftfilter-Anlage für Feinstaub und Metallzunder

  1. #11
    Registriert seit
    16.11.2007
    Beiträge
    179
    Danke
    11
    Erhielt 53 Danke für 39 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Hallo mega_ohm,

    wir haben hier im Betrieb einige Entstaubungsanlagen von Herding am laufen. Bearbeitet werde Isolierstoffe aus Keramikfasern. Es wird gefräst, gesägt und geschliffen. Hinter jeder Bearbeitungsmaschine hängt ein Zyklon mit Zellradschleuse, dort wird der größte Teil des Staubes schon abgeschieden. Den Rest macht die Staubanlage selbst. Die Filterreingung geschieht hier auch differenzdruckgesteuert oder zyklisch mit Pressluft.
    Es wird immer nur einer der zehn Filterplatten abgereinigt (Pressluftstoß).
    Unter der Staubanlage sitzt dann auch eine Zellradschleuse.

    mfG Jan
    Zitieren Zitieren Zyklonen  

  2. #12
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    02.11.2006
    Beiträge
    496
    Danke
    217
    Erhielt 25 Danke für 6 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    schonmal überlegt das ganze druckluftseitig aufzumotzen?

    großer druckspeicher neben dem filterhaus und alles mindestens 2" verrohren. taktabstände ggf. erhöhen damit sich der solldruck im druckspeicher wieder regenerieren kann.
    Nach Deinem Tipp habe ich mal die ganze "pneumatische" Seite nachvollzogen. (richtig die Leitungen nachgegangen etc.)
    Mein Ergebnis:
    Ich denke, daß sich pneumatisch nicht allzuviel "tunen" läßt.
    In 10m Leitungs-Entfernung stehen 4 Kompressoren und ein 2000 l Druckspeicher. Der Beginn einer Ringleitung, die in 3 anderen Hallen mittels insgesamt 6 "lastgesteuerten" Kompressoren [Kompressoren mit FU, die gewünschte Verdichterleistung wird an mehreren Meßpunkten ermittelt und dementsprechend werden die Kompressoren betrieben] Hinter jeder Verdichteranlage in den anderen Hallen stehen 2x 2000 l Druckspeicher, luftintensive Anlagen haben extra noch Speicherkessel ]

    Im Zuge dieser ganzen Nachforschung habe ich mal nach einem erneutem "Filteralarm" diese Absaug- Anlage aufgeschraubt.
    Ich hätte meterdicke Staubwände erwartet und fand Filterpatronen (eine Filterpatrone = 2m langer Papierfilter, wie man sie in kleinerer Ausführung als Luftfilter vom Moped kennt), die erst nach Ausbau und mit Druckluft ausgeblasen ein leichtes Wölkchen von sich gaben.

    Mein nächtes Augenmerk richtete sich auf das Meßsystem.
    Hier geguckt, da getestet, dort was gemimt... ich bin kein Abluftanlagen- Spezialist !!!
    Festgestellt habe ich aber, daß ich die an dieser Anlage vorhandene Diff.druckmessung nicht verstehe.
    - Ich schiebere den Ansaugschacht zu => Diff.druck bei 0,4... ca. 1,0 Bar
    (dafür wird aber nix abgesaugt !)
    - Ich schiebere den Ansaugschacht wieder auf => Diff.druck bei 2,9... ca. 3,7 Bar
    (dafür saugt aber wie verrückt !)
    Aber weil der "Alarmwert" auf 2,5 Bar eingestellt war, nervte das Teil ständig. Eine Lösung ist: "Alarmwert" ändern.

    Ich habe also in die Herstellerunterlagen geschaut:
    - Differenzdruckmessen: Es wird die Sauber-Luft mit Absauber-Luft schauen. Bei Problem ist Kalibrieren "Nullpunkt".
    => Ich bin auf dem Nullpunkt
    Geändert von mega_ohm (10.05.2008 um 01:16 Uhr)

  3. #13
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    02.11.2006
    Beiträge
    496
    Danke
    217
    Erhielt 25 Danke für 6 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Mr.Spok Beitrag anzeigen
    Hallo mega_ohm,

    wir haben hier im Betrieb einige Entstaubungsanlagen von Herding am laufen. Bearbeitet werde Isolierstoffe aus Keramikfasern. Es wird gefräst, gesägt und geschliffen.
    Interessant wäre mal die "Staubkorngröße".
    Ein Sägespan (egal, ob Holz- oder Metallverarbeitung) läßt sich recht leicht handlen.
    - Holzspäne sind zwar leicht, aber dafür groß => Normale Luftfilter (aus Metall ) können das recht leicht bewerkstelligen. Zykloneinsatz => bedingt sinnvoll (Man kann es auch billiger/ einfacher handhaben)
    - Metallspäne sind im Vergleich zu ihrer Größe schwer. => Kleine Korngröße, relativ hohes Gewicht => Zyklon ist anzuraten (Der größte Teil wird mittels des Zyklons separiert, Staubfilter haben relativ wenig "zu tun"

    Ich habe aber derzeit ein "Problem" mit einem Zeug...
    machen wir es mal bildlich:
    Dieses Pulver sieht aus wie Mehl, verhält sich aber anders.

    Ich nehme eine Handvoll von diesem Zuschlagstoff (Traxit) und "werfe" es lotrecht in die Luft. In dem qm, in dem ich dieses, sagen wir mal Mehl "geworfen" habe, kann ich nach ca. 1h mal höchstens 10% wieder zusammenkehren. Der große Rest hat sich in der gesamten Halle verteilt.
    Was läßt sich daraus schließen ?
    Die Partikel sind sehr klein und vor allem leicht !
    Und noch etwas zur Beschreibung:
    Ich nehme eine (1) Schaufel und befülle mit diesem Pulver einen 10 l Eimer. Dieses Gelumb verhält sich in dem Eimer fast wie Wasser. Ich kann das Zeug in dem Eimer auf eine Seite schütten. Sobald ich den Eimer in seiner Position verändere, wird der "Berg" ausgeglichen.

    Leichte und kleine Partikel sind eine "echte" Aufgabe für Luftfilter.
    Fliehkraftabscheider, auch Zyklon genannt, dienen zur Absonderung von in Gasen (z.B. Luft) enthaltenen festen oder flüssigen Bestandteilen.

    Zitat http://de.wikipedia.org/wiki/Zyklon_...tabscheider%29
    Einsatzgebiete (Zyklon)
    In der Industrie ist der Fliehkraftabscheider seit langem für seine robuste und wartungsarme Bauweise bekannt, die Einsätze über einen weiten Druckbereich bis 100 Bar und hohe Temperaturen bis 1000 °C erlaubt. Er wird häufig eingesetzt, jedoch wegen der im Vergleich zu anderen Verfahren nur mäßigen Filterleistung bei feinsten Partikeln meist nur noch als Teil einer Filterkette.
    Ende Zitat

    Hinter jeder Bearbeitungsmaschine hängt ein Zyklon mit Zellradschleuse, dort wird der größte Teil des Staubes schon abgeschieden. Den Rest macht die Staubanlage selbst. Die Filterreingung geschieht hier auch differenzdruckgesteuert oder zyklisch mit Pressluft.
    Es wird immer nur einer der zehn Filterplatten abgereinigt (Pressluftstoß).
    Unter der Staubanlage sitzt dann auch eine Zellradschleuse.
    mfG Jan
    Das Prinzip ist bei den meisten unserer Absauganlagen genau so.

  4. #14
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    02.11.2006
    Beiträge
    496
    Danke
    217
    Erhielt 25 Danke für 6 Beiträge

    Standard

    In der Zwischenzeit habe ich ein grundsätzliches Problem, bei Abluftanlagen die Differenzdruckmessung als probates Mittel zu erkennen.

    Ich habe mich, wie schon beschrieben, nach der Erfassung der "elektrischen / elektronischen" Seite mal dem eigentlichen Meßprinzip versucht!!!, zu nähern.
    Ich gebe zu, ich verstehe es nicht.

    Differenzmessung bedeutet für mich:
    Das, was zum Messen reinkommt. Das, was raus geht wird ebenfalls gemessen.
    Die Differenz zwischen Reinkommen und Raus ist im Idealfall = 0.
    Ergebnbis=0 bedeutet: System arbeitet perfekt. (Was reingeht, kommt auch raus)
    Abweichungen von 0 bei diesem Meßverfahren zeigen Irritationen auf.
    Diese sind dann zu gewichten, zu beurteilen.

    Dementsprechend verstehe ich nicht, daß ein abgeschiebertes Saugsystem einen "besseren" Differenzwert hat (bei dem nix gesaugt wird, der Unterdruck eigentlich am größten sein müßte) als ein System, welches aus Rohren ( 150mm Durchmesser ) zieht.

    Ich bin der Meinung, (und ich schreib' es noch einnmal: Ich bin kein Absaug- Anlagen- Spezialist, kein Luft-/Klima- Mensch !!!) daß ein Klappensensor (ein Blech, welches einen Mikroschalter betätigt) im Ansaugkanal der Lüfter reichen würde. Kann ein Lüfter nicht den Luftstrom ziehen, den er auf der anderen Seite auspusten möchte, steigt:
    1. der Strom für den Lüftermotor
    2. die Leistung des geförderten Luftstomes sinkt

    Ein Lüfter, der keine Zuluft saugen kann, läuft "im Luftkurzschluß".
    Es wird auf der 'Rückseite' der Rotationsblätter sogar noch die Außenluft (in die eigentlich geblasen werden sollte) verdichtet, der Strom des Motors steigt teilweise bis zum Auslösen des Motorschutzes.

    Umkehrschlüssig bedeutet das nach MEINER Logik:
    Mit dem Diff.Druck- Meßverfahren (Messen zwischen angesaugter und abgeblasener Luft) wird nicht der tatsächliche Zustand der Anlage gemessen. Ich bin (aus beruflicher Erfahrung ) der Meinung:
    Umso zugesetzter ein Filter ist, umso weniger Luftmenge wird gefördert.
    Ich messe die wenigere Luftmenge im Ansaugschacht.... messe die genauso verminderte Luftmenge nach dem Lüfter und stelle fest:
    Bis der MSB wegen Überstrom nicht auslöst, ist alles Spaß.
    _______________________________________________________________

    Falls mir jemand dieses Meßverfahren "Differenzmessung" , speziell für Luftanlagen erklären kann, bitte ich um Informationen.

    Ich habe meine Kenntnisse als Elektriker gewonnen und nach dem Ausfall und der dazugehörigen Störmeldung habe ich bisher in 99% der Fälle wirklich nur die Ansaugfilter gereinigt. (Bei lufttechn. Anlagen stelle ich die MSB immer -10% vom eigentlichen Einstellwert ein)
    Bisher sind mir 2 Lüfterantriebe wirklich "elektrisch" ausgefallen (Wicklungsschaden) und 3 Lüfterantriebe mechanisch (Lagerschäden).
    Der nervige Rest sind Ausfälle durch (meiner Meinung nach) nicht funktionierende Meßsysteme.

  5. #15
    Registriert seit
    15.01.2005
    Ort
    In der Mitte zwischen Bayreuth/Weiden
    Beiträge
    6.752
    Danke
    323
    Erhielt 1.527 Danke für 1.286 Beiträge

    Standard

    @megaohm

    Die Differenzdruckmessung an einer Absauganlage hat als einzige Funktion den Verschmutzungsgrad des Filters zu kontrollieren,
    gelegentlich wird auch noch die Ventilatorleistung darüber geregelt.

    - Die Absauganlage ist in Betrieb
    - immer mehr Staub/Dreck lagert sich an den Filter an der, aus welchen Gründen auch immer, nicht abgereinigt werden kann
    - Die Folge: Der Luftstrom wird DURCH den Filter verringert, was vor (Anlagenseite) dem Filter also zu einem höheren Absolutdruck als nach (Ventilatorseite) dem Filter führt.

    Anderer Fall, du machst irgendwo einen Schieber zu, was passiert also:
    - Du verringerst den Luftstrom, am Filter ist aber Diff-Druck "0", wobei du natürlich recht hast das der Unterdruck absolut ansteigen sollte.
    - Ich kenne jetzt das System dieser Absauganlage nicht so wirklich,
    aber im Normalfall für ein Abschiebern der Zuluft dazu, das der Motorstrom des Lüfters auf einen sehr kleinen Wert sinkt.
    - Weil der Motor eigentlich nur noch die Schwungmasse des Lüfterrades antreiben muss,
    und viel weniger Luft bewegen kann / muss.

    Also kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen wo dein Lüfter diese großen/riesigen Luftmengen hernehmen sollte,
    um Überstrom zu benötigen.

    Da du jetzt aber viele Sachen geschrieben hast, die für eine "normale" Absauganlage eigentlich keinen Sinn machen,
    solltest du vielleicht mal ein Schema dieser Anlage posten.

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (11.05.2008 um 09:19 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  6. #16
    Registriert seit
    13.12.2006
    Beiträge
    628
    Danke
    109
    Erhielt 42 Danke für 39 Beiträge

    Standard

    Zu den Ventilatoren...

    Hört euch doch mal nen Staubsauger an. wenn der zugehalten wird, dann geht die Drehzahl nach oben, da weniger Menge/ Leistung kommt. Das Gleiche bei Kreiselpumpen, wenn man die offen macht, dann geht der Strom hoch. Begrenzung des Stroms wird oft über Schieber/ Rohrquerschnitte gemacht.

    Mit den Lüftern ist es auch so. Je nachdem ob Du den Mief durch die Anlage drückst, oder saugst, kannst Du einen Absolutdruck positiv/ negativ und über den Filter einen Differenzdruck vor/ nach dem Filter sehen. Isser zu klein, dann ist der Filter gerissen, isser zu groß, ist der Filter zu.

    Wie du die Differenz machst, das ist unterschiedlich. Es gibt Differenzdruckinstrumente und auch die Möglichkeit zwei Drücke einzulesen/ abzuziehen...

    Noch Fragen?

    Greetz, Tom

    Bin zwar auch kein HKL-ler, aber etwas ist doch hängengeblieben...

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu TommyG für den nützlichen Beitrag:

    mega_ohm (16.05.2008)

  8. #17
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    02.11.2006
    Beiträge
    496
    Danke
    217
    Erhielt 25 Danke für 6 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von MSB Beitrag anzeigen
    @megaohm

    Die Differenzdruckmessung an einer Absauganlage hat als einzige Funktion den Verschmutzungsgrad des Filters zu kontrollieren,
    gelegentlich wird auch noch die Ventilatorleistung darüber geregelt.
    Wie würde denn eine Regelung der Ventilatorleistung über FU aussehen ?
    Meine Überlegungen (ich hab' von LTA überhaupt keine Ahnung !):

    - geringer P-diff(pneu) => geringe Ventilator- Drehzahl (dementsprechende Saugleistung) => das würde das Reinigen der Filter einfach gestalten, weil "abgeblasener" Staub nicht so schnell wieder angesaugt würde (?)
    Mit zunehmenden P-diff => Drehzahl erhöhen, um die Saugleistung relativ (bis zu einem einstellbaren Alarmwert, dann Anlage- Stopp) nachzujustieren. Die Filterreinigung während des Betriebes mittels "Abklopfen" würde immer uneffizienter.
    Der P-diff würde als Poti auf den FU geklemmt ?

    ODER:

    - geringer P-diff(pneu) => hohe Ventilator- Drehzahl (max. Saugleistung) => das würde das Reinigen der Filter komplizieren, weil "abgeblasener" Staub schnell wieder angesaugt würde (?)
    Mit zunehmenden P-diff => Drehzahl absenken, die Saugleistung würde zwar noch weiter abnehmen, die Filterreinigung während des Betriebes mittels "Abklopfen" würde effizienter.
    Der P-diff würde als Poti auf den FU geklemmt ?
    - Die Absauganlage ist in Betrieb
    - immer mehr Staub/Dreck lagert sich an den Filter an der, aus welchen Gründen auch immer, nicht abgereinigt werden kann
    - Die Folge: Der Luftstrom wird DURCH den Filter verringert, was vor (Anlagenseite) dem Filter also zu einem höheren Absolutdruck als nach (Ventilatorseite) dem Filter führt.
    Ich habe erkannt, daß ich zu diesem "Meßverfahren" keine Kenntnisse habe. Ich werde mich also nochmal auf die "Schulbank" (Selbststudium) hocken. Solltest Du hilfreiche Links zu diesem Verfahren haben, würdest Du mir wenigstens die Suche nach diesem Thema verkürzen.

    Anderer Fall, du machst irgendwo einen Schieber zu, was passiert also:
    - Du verringerst den Luftstrom, am Filter ist aber Diff-Druck "0", wobei du natürlich recht hast das der Unterdruck absolut ansteigen sollte.
    - Ich kenne jetzt das System dieser Absauganlage nicht so wirklich,
    aber im Normalfall für ein Abschiebern der Zuluft dazu, das der Motorstrom des Lüfters auf einen sehr kleinen Wert sinkt.
    - Weil der Motor eigentlich nur noch die Schwungmasse des Lüfterrades antreiben muss,
    und viel weniger Luft bewegen kann / muss.
    Versucht der Lüfter nicht, aus jedem Löchle irgendwie seinen Luftstrom zu ziehen ?
    Bei einem Fremdlüfter an einem FU-betriebenen Motor kam ständig der MSB. Ich habe die Wicklungswiderstände gemessen, alles i.O. Danach habe ich den Ansaugfilter gewechselt und der Lüfter hatte keine Probleme mehr.
    Also kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen wo dein Lüfter diese großen/riesigen Luftmengen hernehmen sollte,
    um Überstrom zu benötigen.
    (siehe obendrüber)
    Da du jetzt aber viele Sachen geschrieben hast, die für eine "normale" Absauganlage eigentlich keinen Sinn machen,
    solltest du vielleicht mal ein Schema dieser Anlage posten.
    Es ist schon eine "normale" Absauganlage, so wie Du sie auch kennst.
    Ich vermute nur, daß sie für den feinen Staub (weiter oben in meinen Kommentaren beschrieben) nicht ausgelegt ist.

  9. #18
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
    Themenstarter
    Registriert seit
    02.11.2006
    Beiträge
    496
    Danke
    217
    Erhielt 25 Danke für 6 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von TommyG Beitrag anzeigen
    Zu den Ventilatoren...

    Hört euch doch mal nen Staubsauger an. wenn der zugehalten wird, dann geht die Drehzahl nach oben, da weniger Menge/ Leistung kommt. Das Gleiche bei Kreiselpumpen, wenn man die offen macht, dann geht der Strom hoch. Begrenzung des Stroms wird oft über Schieber/ Rohrquerschnitte gemacht.
    Bei Wasserpumpen von Grundfoss weiß ich sehr sicher, daß Deine Beschreibung (Zitat: "Das Gleiche bei Kreiselpumpen, wenn man die offen macht, dann geht der Strom hoch") zutrifft.
    Für Kühlwasserpumpen in unseren Anlagen hat der "Widerstand" mehrerer Plattenwärmetauscher nicht gereicht, um den elt. Strom im Rahmen der Herstellerrichtlinien einzuhalten. Nach dem Einbau von Schiebern in die Saugleitung (und einem Abschiebern durch Experimentieren mit der mindestens zu fördernden Wassermenge [um die Kühlwirkung noch zu erzielen] und Messen des elt. Stromes) funktioniert es perfekt.
    Mit den Lüftern ist es auch so. Je nachdem ob Du den Mief durch die Anlage drückst, oder saugst, kannst Du einen Absolutdruck positiv/ negativ und über den Filter einen Differenzdruck vor/ nach dem Filter sehen. Isser zu klein, dann ist der Filter gerissen, isser zu groß, ist der Filter zu.

    Wie du die Differenz machst, das ist unterschiedlich. Es gibt Differenzdruckinstrumente und auch die Möglichkeit zwei Drücke einzulesen/ abzuziehen...

    Noch Fragen?
    Ja, noch ganz viele sogar... Eigentlich fangen jetzt die Fragen erst an,
    weil die Begründungen und Beschreibungen wahrscheinlich richtig, für mich aber nicht anfassbar/ logisch sind... und mir wie schon beschrieben, die Grundlagen zu diesem Thema fehlen.

    Danke, Tom

  10. #19
    Registriert seit
    13.12.2006
    Beiträge
    628
    Danke
    109
    Erhielt 42 Danke für 39 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Wühl Dich mal hier rein:

    http://www.keyence.de/topics/sensors/ap/problem.php

    Greetz

    Mhmmm

    PHP.. Keyence, Drucksensoren, der Leitfaden. vllt musst Du ne Mailaddy eingeben oder so..

    Die Freaks sind kompetent..

Ähnliche Themen

  1. TK Anlage
    Von Farinin im Forum Elektronik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 31.01.2011, 17:15
  2. Anlage Aus - Off Seq
    Von Blackhawk89 im Forum Simatic
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 08.11.2010, 11:15
  3. Schaltschranklüfter für Feinstaub
    Von SebastianM im Forum Schaltschrankbau
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 30.06.2010, 12:38
  4. USV Anlage
    Von Bender25 im Forum Schaltschrankbau
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 04.09.2007, 17:20
  5. 24V USV-Anlage
    Von Markus_Sch im Forum Elektronik
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 27.01.2006, 21:03

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •