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Thema: Abluftfilter-Anlage für Feinstaub und Metallzunder

  1. #1
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    Ich hätte mal gerne ein Problem.... (oder noch besser ist die Lösung dessen)

    Ich habe mal mit einer KM- 518 und aus einem anderen Grund mit einer KM-619 Entstaubungsanlagen für 24h-Betrieb 'gebastelt' (für einen stahlverarbeitenden Betrieb) .

    Es war mehr Not (Emissionswerte ohne Entstaubung im Grenzbereich !) als Kenntnis, wie eine effektive Entstaubung funktioniert.
    (ich hatte keine Ahnung => habe aber ein interessiertes und scheinintellektuelles Gesicht zu einem 'bösen Spiel' gemacht)

    Meine Frage:
    Gibt es fertige Modelle (Menge der max. Entstaubung [Absaug-Volumen]) ?

    Die Enstaubungsanlagen, die ich mit 'meinen' KM-Steuerungen betreibe, funktionieren FAST perfekt.
    Programmbeschreibung:
    Im Automatikbetrieb
    Nach 2h Laufzeit (während dieser Zeit werden die 6 Filterpatronen im 60sec.- Takt zyklisch angesteuert, mittels Druckluft 'beräumt') erfolgt ein Anlagenstopp. (Filterreinigungs-/ Räumzeit)
    Während dieser "Räumzeit" werden die einzelnen Filterpatronen im 10sec. Zyklus 30-mal angesteuert, danach erfolgt eine "Staubsetz- Pause" von 5 min.
    Danach wird die Entstaubungsanlage wieder automatisch gestartet.
    Der gesamte Automatik- Betrieb wird durch eine gelbe Leuchte angezeigt, der automatische 'Abraum- Modus' durch die gelbe Leuchte, die dann blinkt und zusätztlich durch eine rote Leuchte.
    (Not-Aus etc. ist von mehreren Stellen bedienbar)

    Diese Steuerung der Absauganlage hat den gravierenden Nachteil, daß sie die Absauganlage während der "Räumzeit" sozusagen inaktiv erscheinen läßt. (Was diese Anlage ja eigentlich in dem Moment auch ist).

    Es gibt mehrere Lüfter, und die 6 Filter...
    Hat jemand eine Idee, die Unwirksamkeit dieser Anlage für diese 'Räumzeit' aufzuheben ?
    Die Hälfte der Lüfter abzuschalten <= Das funktioniert nicht.
    Der Unterdruck ist noch so stark, daß der Feinstaub von den Filtern nicht abfällt.

    Während des Normal- Betriebes übererfüllt diese Anlage sogar (nur ca. 10% der erlaubten Emissionswerte für Industriebetriebe) die Norm der EU- Zertifizierung.

    Meine Frage:
    Wer hat ähnliche Probleme und eine Lösung, außer der, eine 2-te Anlage parallel zu anderen Zeiten laufen zu lassen ?
    Zitieren Zitieren Abluftfilter-Anlage für Feinstaub und Metallzunder  

  2. #2
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    Moin,

    Kannst Du die Anlage in drei Teile teilen?

    Dann wäre eine in Betrieb, eine reinigt ab, die dritte ist entweder im Absetzmodus, oder auch in Betrieb. Wenn du Faktor 10 besser als die Norm bist, dann könnte das funzen.

    so arbeiten doch auch größere Anlagen Vollkonti.
    Ich durfte sowas mal in Punkto Schlammaufbereitung in der Klärtechnik sehen.

    Leider war ich da erst in der Ausbildung, 'die vom SPS- Forum' waren Halbgötter mit Kaffetasse'..



    Greetz, Tom

  3. #3
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    Zitat Zitat von TommyG Beitrag anzeigen
    Moin,

    Kannst Du die Anlage in drei Teile teilen?

    Dann wäre eine in Betrieb, eine reinigt ab, die dritte ist entweder im Absetzmodus, oder auch in Betrieb. Wenn du Faktor 10 besser als die Norm bist, dann könnte das funzen.

    so arbeiten doch auch größere Anlagen Vollkonti.
    Ich durfte sowas mal in Punkto Schlammaufbereitung in der Klärtechnik sehen.

    Leider war ich da erst in der Ausbildung, 'die vom SPS- Forum' waren Halbgötter mit Kaffetasse'..



    Greetz, Tom
    Leider ist die komplette Anlage mit mehreren "Saugern" (also mehrere Lüftergruppen, die aus einem großen geschlossenem Raum versuchen, 'abzusaugen' versehen....
    Man müßte eine 2. Anlage daneben stellen... dann könnte man...
    (Die Idee hatte ich schon, sie ist zu teuer)

  4. #4
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    ... Gewebefilter nach Verbrennungsanlagen. Die ja zusätzlich zum Verbrenungsstaub auch noch den Reststoff der Rauchgasreinigung abscheiden müssen.

    Dort gibt es keine Staubsetzzeit. Das abpulsen der Filterschläuche wird über eine Differenzdruckmessung angestossen.

    Hast du es denn mal ohne Staubabsetzpause probier?
    Zitieren Zitieren Ich kenne jetzt nur die...  

  5. #5
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    ...
    Dort gibt es keine Staubsetzzeit. Das abpulsen der Filterschläuche wird über eine Differenzdruckmessung angestossen.

    Hast du es denn mal ohne Staubabsetzpause probier?
    Die Differenzdruckmessung ist an dieser Anlage auch vorhanden.

    Ohne Staubsetzpause wird bei Erreichen eines eingestellten Diff.druck
    das zyklische Reinigen ( jede Filterreihe einzeln) aktiviert.
    Es macht kurz "Pfff", der allergröbste Schmutz fällt vielleicht noch ab, alles andere wird sofort wieder an die Filter angesaugt.
    Der Spaß geht solange, bis die Anlage mit "Störung Filter" (einstellbarer Diff.Druck als Alarm) abschaltet. Ist der Abschaltwert zu hoch eingestellt, wird die Anlage wegen "Störung elektrisch" (Motorschutz hat ausgelöst) abgeschaltet.

  6. #6
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    ... Anwendungen weiter auseinander zu liegen als ich zuerst dachte.

    In deinem Fall scheint die Strömungsgeschwindigkeit höher zu sein bzw. der Staub viel leichter.
    Gäbe es denn eine Möglichkeit den Staub zu binden, z.b. durch anfeuchten? Dann würde dieser wahrscheinlich etwas klumpen und nicht sofort wieder angesaugt werden.
    Zitieren Zitieren Ok, dann schenen die ...  

  7. #7
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    Hallo und guten Morgen,

    sind eventuell Zyklonen vor den Staubanlagen, oder ist die Staubmenge sehr gering?

    mfG Jan
    Zitieren Zitieren Entstaubung  

  8. #8
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von AndreK Beitrag anzeigen
    ... Anwendungen weiter auseinander zu liegen als ich zuerst dachte.

    In deinem Fall scheint die Strömungsgeschwindigkeit höher zu sein bzw. der Staub viel leichter.

    Gäbe es denn eine Möglichkeit den Staub zu binden, z.b. durch anfeuchten? Dann würde dieser wahrscheinlich etwas klumpen und nicht sofort wieder angesaugt werden.
    Anfeuchten ist schwierig, weil der Staub (ist so'ne Ziehseife [Traxit] + Staub + Metallzunder ) erst mit Wasser gar nicht so richtig zusammmenkommen will (schwimmt bloß obendrauf ), nach intensiver Wassereinwirkung aber hart wie Beton wird.

    Die Strömungsgeschwindigkeit herabzusetzen, würde die Absaugleistung der Anlage doch vermutlich verringern ?
    Das halte ich für etwas riskant in den Saugleitungen, vor allem in irgendwelchen Biegungen und Verzweigungen. Dort setzen sich die Leitungen dann meist zu.
    Das würde natürlich irgendwann mein "Filterproblem" lösen.
    Die Filter wären dann sauber und den Sammelbehälter bräuchte man auch nicht mehr räumen.

  9. #9
    mega_ohm ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Mr.Spok Beitrag anzeigen
    Hallo und guten Morgen,

    sind eventuell Zyklonen vor den Staubanlagen, oder ist die Staubmenge sehr gering?

    mfG Jan
    Ich finde, die Staubmenge ist schon recht hoch.
    Aber angeblich soll diese Anlage von jemanden geplant worden sein, der sich damit auskennt. Wie diese Anlage ohne Messung vor Ort von einem Schreibtisch aus geplant wurde, ist mir zwar rätselhaft. Ich kenne aber Leute, die bauen alles "Pi * Daumen + Fensterkreuz" und es funktioniert am Ende perfekt. Ich gehe davon aus, daß bei uns genau so eine Anlage steht.

    Zyklonen sind nicht vor den eigentlichen Filtern vorgelagert.
    Würde denn ein Zyklon etwas bringen ?
    Der Zunder, Rost, Schmutz würde vermutlich mittels des Zyklones "aussortiert" werden.
    Was passiert aber mit dem feinen "Staub" (Traxit), der an den Filterpatronen "pappt" und eigentlich nur mittels "Nachreinigungszyklen" (also mit abgeschalteter Lüftergruppe) teilweise im Sammelbehälter landet ?
    Dadurch, daß dieses Zeug relativ leicht ist, vermute ich im Zyklon zwar eine "Staubwolke", diese wird aber gleich mit abgesaugt.

  10. #10
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    schonmal überlegt das ganze druckluftseitig aufzumotzen?

    großer druckspeicher neben dem filterhaus und alles mindestens 2" verrohren. taktabstände ggf. erhöhen damit sich der solldruck im druckspeicher wieder regenerieren kann.
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

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