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Thema: B&R: Sys. Werte (Datenobjekte, rem. Variable)

  1. #1
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    Hi,
    Habe wiedermal eine kleine Frage, wo ich als Programmieranfänger nicht weiter komme:
    Ich habe einige Systemwerte (Zeiten, Parameter usw.) die ich über eine Visualisierung ändern möchte.
    Bis jetzt hatte ich die Definitionen nur als Variablen im INIT Bereich definiert. Aber nachdem ja auch die Werte, die man in der Visu. ändert gespeichert bleiben sollten, geht ja dies mit meiner Variante nicht mehr. Wie kann ich diese auch über einen Neustart des Systems behalten. mit Remantente Variable wäre sowas auch möglich, aber ist dieser Weg der beste? Oder wäre vielleicht ein Datenobjekt besser? Bzw. wo sind überhaupt die Haupteinsatzbereiche von Datenobjekte? In der Hilfe ist ja das realtiv kurz gehalten.

    mfg
    Zitieren Zitieren B&R: Sys. Werte (Datenobjekte, rem. Variable)  

  2. #2
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    Hallo fighter,
    damit Variablen ihren Wert beibehalten müssen sie das Attribut remanent besitzen. Remanente Variablen sind warmstartsicher, du kannst remanente Variablen in den permanenten Speicher verschieben, damit werden sie kaltstartsicher. Die Speicheraufteilung stellst du in den CPU Eigenschaften ein, das Attribut setzt du in der Deklarationsliste.

    Datenobjekte sind, wie der Name schon sagt, Objekte in denen Daten lesend/schreibend gehalten werden können. Bei diesen Daten handelt es sich bei uns meistens um Textlisten auf die wir nur lesend zugreifen oder zB. um dynamisch erzeugte in denen Messdaten geschrieben werden.

    Datenobjekte für remanente Daten? Halte ich für unpassend, ausser bei SG3 DOs die im Fixram gehalten werden.

    Grüsse, harrylask

  3. #3
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    Um einige Variablen auch kaltstartsicher zu halten, empfiehlt sich die Verwendung von Permanenten Variablen. Um diesen Bereich halbwegs übersichtlich zu halten, haben wir bei uns festgelegt, dass im Permanentbereich nur Datentypen und Datenstrukturen aus 4 Byte-Datentypen zulässig sind, deren Läge durch 40 teilbar ist (somit lässt sich die Speicherorganisation leichter überschauen).

    Für größere Datenmengen würde ich in jedem Fall Datenobjekte empfehlen, welche (bei SG4) auf der CF Karte liegen. Falls es Dir was bringt hätte ich eine passende Library dazu (zwar mit schlechter Doku, aber das Ding funktioniert zuverlässig). Es ist aber notwendig, diese Datenobjekte regelmäßig zu sichern, um aktuellen Datenstände im Offline-Projekt zu halten. Abgesehen davon hab ich noch kein Tool, welches diese Daten wieder lesbar machen kann.

    mfg Maxl
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  4. #4
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    HI,
    bei mir handelt es sich um ca 50 Variablen. was ist da zu empfehlen?

    mfg

  5. #5
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    Zitat Zitat von fighter Beitrag anzeigen
    HI,
    bei mir handelt es sich um ca 50 Variablen. was ist da zu empfehlen?

    mfg
    Wie wichtig bzw. unwiederbringlich sind die Werte?

    Sprich: handelt es sich um Einstelldaten, welche nur 1 mal eingegeben werden?
    Handelt es sich um "Rezeptdaten" (ist bei 50 Var. eher unwahrscheinlich)?
    Sind es Stückzähler und solche Daten?
    Kalibrierdaten?

    Ach ja: welche AS-Version?
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  6. #6
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    es sind systemwerte die ab und an mal ein wenig abgeändert werden können.

    mfg

  7. #7
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    In diesem Fall würde ich die Variablen zumindest im Permanentspeicher ablegen (und vorm Verlassen der Baustelle den gesamten Permanentbereich in ein Watch-Archiv sichern).

    Ein Datenobjekt hätte natürlich noch den Vorteil, dass (SG4 vorausgesetzt) es auf der CF-Karte liegt und daher auch einen CPU-Totalabsturz bzw. -tausch überlebt.
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  8. #8
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    Hallo zusammen,
    ich habe erst einmal auf DOs zurückgegriffen um Variablen darin zu speichern, aber nur weil ich mich, hätte ich sie im permanten Speicher integriert, auf eine fixe Grösse festlegen hätte müssen.

    Vielleicht eine kleine Zusammenfassung:

    VT permanter Speicher:
    unkompliziert, schnell eingerichtet, keine Programmänderung nötig wenn ich eine Variable in den perm. Speicher verschiebe.

    NT permanter Speicher:
    ist batteriegepuffert, Batterieabfrage angeraten

    VT DOs:
    sicherer Speicher wenn es im USERROM (CF) liegt (nullspannungssicher), kann leicht auf eine andere Maschine übertragen werden (CutnPaste)

    NT DOs:
    ich finde den Programmieraufwand nicht unbeträchtlich (asynchrone Funktionen ), regelmässige Sicherung der Daten in das DO nötig

    Betreff Sicherung von Variablen: Schau dir mal den Archivmodus (Watchfenster) an. Gib alle Variablen die du sichern willst ein und aktiviere den Archivmodus. Sichere das Watchfenster, gegebenfalls mit neuen Namen BlaBlaBackup oder so. Danach kannst du das Fenster schliessen. Wenn du es wieder öffnest (falls du einen neuen Namen vergeben hast drücke Watch-Konfiguration laden). Das AS fragt dich dann ob du denn Archivmodus aktivieren willst, drücke ja. Anschliessend kannst du die Werte mit Schreibe Werte übertragen. Ganz nützlich wenn du mal ein grösseres Update durchführst.

  9. #9
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    Der Nachteil des nicht unbeträchtlichen Programmieraufwandes ist unübersehbar. Ich hab mir daher eine Library zusammengestöpselt, welche die Verwaltung von Datenobjekten komplett erledigt. (Doppelte Datenhaltung, automatische Vergrößerung/Verkleinerung, Speichern/Laden, Fehlerauswertung)

    Zum Abspeichern von Maschinendaten (Positionen, Geschwindigkeiten usw.), Rezepturverwaltung, usw. kommen bei mir fast ausschließlich Datenobjekte zum Einsatz.
    Im Permanentspeicher sind i.d.R. nur Daten abgelegt, welche sich ständig ändern können (Servo-Kalibrierdaten, Zähler, ...)

    mfg Maxl
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  10. #10
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    Hallo Maxl,
    müsste ich die Rezeptdaten in der SPS halten würde ich es genauso machen.

    Grüsse, harrylask

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