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Thema: USV und SPS

  1. #11
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    @MSB:
    Wir wollen doch jetzt keinen "Glaubenskrieg" entfachen ...

    Nach meinem Kenntnis-Stand sind heutzutage in den meißten "elektronischen" Geräten im Eingang Supressor-Dioden oder Varistoren verbaut. Ob in allen ... das weiß ich auch nicht ...

    Bei Betriebsnetzten habe ich auch schon so alle mögliche gesehen. Schick sind hier solche Sachen wie : auf L1 eine Belastung von 200A, auf L2 eine Belastung von 20A und auf L3 dann irgend etwas dazwischen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der Themen-Ersteller auf so etwas gestossen ist.

    Zum ÜSp-Schutz:
    Die Kaskadierung von Grob-, Mittel- und Feinschutz muss passen. Entsprechend auch die Querschnitte der Erdung und selbstverständlich die Erd-Übergangswiderstände.
    In jedem Fall ist es aber so, dass der Feinschutz ohne den korrekt eingebauten Mittelschutz volkommen sinnlos ist und gleiches gilt dann auch bei Mittelschutz ohne den passenden Grobschutz. Hierbei ist es sogar unerheblich, ob man das in einem Betrieb oder bei sich zu Hause macht.

    Gruß
    LL

  2. #12
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    Wieder muß ich Larry Recht geben.

    Aber wie sieht es jetzt mit der Eingangsfrage aus? Hat der Schrankhersteller einen Fehler gemacht? Ich klammere mal die eventuellen vertraglichen Sachen aus. Was muß zum Schutz in den Schrank? Wir bauen keine Anlagen, nur Maschinen, bei uns sind aber nur Automaten B und C verbaut, es gibt keinen Überspannungsschutz. Machen wir was falsch?

  3. #13
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    Hier wäre die Eingangsfrage wieder :

    Zitat Zitat von wero Beitrag anzeigen
    auf einer unserer Anlagen ist eine Steuerung abgebrannt. Die Netzqualität ist dort ziemlich mies, mit andauernten Spannungsschwanckungen.
    Die Firma beschuldigt mich jetzt, dass ich da kein USV Netzteil vor die SPS geschaltet habe, um die Spannungsspitzen zu rauszufiltern.
    Hier könnte ich mir schon vorstellen, dass eine Netz-Schieflage der Verursacher war - das ist dann zwar auch Überspannung, aber dafür ist die TrabTech nicht zuständig. Eine USV aber wahrscheinlich auch nicht. Wenn hier meine Annahme korrekt sein sollte, dann wäre das tatsächlich ein Fall für einen Trenntrafo gewesen.
    Ob das jetzt ein Gewährleistungsfall ist oder nicht hängt sicherlich mit der Gestaltung des Pflichtenheftes zusammen.

    @Solaris:
    Ich habe auch schon ÜSp-Schutz in meine Schränke eingebaut - dann hat der Kunde das so haben sollen (und auch dafür bezahlt). Dann hat er aber auch das volle Programm bekommen (wie schon beschrieben).
    Gibt es kein Pflichtenheft, dann gibt es ja vielleicht von euch eine Ausführungs-Beschreibung, die aussagt, was ihr so verbaut ...

    Gruß
    LL

  4. #14
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Gibt es kein Pflichtenheft, dann gibt es ja vielleicht von euch eine Ausführungs-Beschreibung, die aussagt, was ihr so verbaut ...
    Ja wir haben auch ein Pflichtenheft. Und wenn der Kunde auf dem Schaltschrank das Bild von Obama haben will dann bekommt der das auch. Aber im Normalfall haben wir keinen besonderen Schutz außer Phasenfolgerelais und normale Automaten. Wir hatten allerdings schon Probleme mit fehlendem N-Leiter und daraus resultierenden Überspannungen an 1-phasigen Verbrauchern. Der Kunde hatte sein Netz an die Maschine falsch angeschlossen...
    Jetzt wollen wir auch noch den N-Leiter überwachen. Aber alles Andere müßte der Kunde schon extra bestellen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Solaris Beitrag anzeigen
    Jetzt wollen wir auch noch den N-Leiter überwachen...
    Dafür gibt es bei ELTAKO ein nettes kleines Gerät ...

  6. #16
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    Zitat Zitat von Larry Laffer Beitrag anzeigen
    Dafür gibt es bei ELTAKO ein nettes kleines Gerät ...
    Ja auch Siemens und Carlo Gavazzi haben sowas...

  7. #17
    Avatar von wero
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    Wollte beim Kunden, über eine dritte Firma, eine Netzanalyse durchführen lassen. Der hat freundlich abgewunken.Vielleicht weil er auch schon wusste wie die gendet hätte.
    Könnte mir ans Bein pinckeln, wenn ich das jetzt selber löhnen müsste.

  8. #18
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    Die Netzanalyse so sie denn durchgeführt wird bringt dir rein gar nichts.

    Die entscheidende Frage ist:
    War dir vertraglich, durch Pflichtenhefte, Ausrüstungsvorschriften, Besprechungen,
    oder sonst irgendwie vorgegeben eine USV zu verwenden?
    Falls ja, dann ist das eindeutig dein Fehler, und du musst dafür löhnen.
    Falls nein, dann ist dir das ganze vollkommen egal, und für das beschissene Netz des Kunden kannst du ja nichts.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. #19
    Avatar von wero
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    Falls ja, dann ist das eindeutig dein Fehler, und du musst dafür löhnen.
    Danke fuer dein Mitgefuehl.
    Leider wusste ich aber,dass da was nicht stimmte.
    Hatten da von Anfang an Probleme. Den Trafo hatte ich aber von schon drinnen.
    Mir bleibt nur zu sagen "aus Schaden wird man klug"(hoffentlich).

  10. #20
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    P.S. Bitte meinen vorherigen Beitrag nochmal ganz lesen.

    Ja, sicher hast du mein Mitgefühl, allerdings gibt es hier vertragsrechtlich soviele
    wenn und abers, das es unmöglich ist hierauf objektiv zu antworten.

    Wenn das Netz nur verschmutz ist, also sehr hoher Anteil an Oberwellen und ähnlichen,
    dann bist du mit nem Trafo sicher auf der richtigen Seite.

    Wenn du den Trafo durch eine USV ersetzt, dann raucht halt regelmäßig die USV ab, einziger Vorteil hier:
    Die SPS und sämtliche Maschinentechnik überlebt, da sich die USV halt diskussionslos abschaltet.

    Allerdings nur von einem verschmutzten Netz, und mit "Sicherheitsbarriere" Trenntrafo raucht keine SPS ab.
    Insofern könnte man hier auch von einem ganz normalen Gewährleistungs/Garantiefall sprechen.

    Mfg
    Manuel
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