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Thema: S7? B&R? Beckhoff

  1. #41
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Wenn eine größere Anlage z.B. mit S7-400 aus mehreren Anlagenteilen besteht, die - u.a. aus technologischen und kapazitätmäßigen Gründen von mehreren
    Programmierern parallel programmiert werden sollen. Das ist nicht etwa selten anzutreffen. Wie macht man sowas mit Beckhoff. Da kann der
    Programmierer 1 nicht mal schnell was runterspielen.

    Nicht in der Codeerzeugung sondern in solch praktischen Fragestellungen unterscheiden sich die Systeme.

    Wir haben bald ein Projekt welches aus 3 Teilanlagen besteht. Es soll aber nur eine Beckhoffgesamtsteuerung vorhanden sein.
    Diese 3 Teilanlagen würde man mittels S7 ohne Probleme völlig unabhängig voneinander programmieren können und jederzeit
    die veränderten FC/FB/DBs runterladen. Wie ich das gleiche Vorgehen mit Beckhoff machen soll, das hätte ich sehr gerne gewußt.
    Das Problem habe ich bald real. Vielleicht hat ja doch noch jemand einen
    Tip aus der Beckhoff-Praxis. Da wir 3 Programmierer sind will ich nicht
    unbedingt im 3 Schichtsystem proggen.

    Gruß

  2. #42
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Bei Beckhoff gibt's keine FBs die von selbst starten.
    Es wird eine strikte Trennung von Hard- und Software praktiziert.

    Ich überwache bei EtherCAT zwei Dinge:
    1. Ist die Anzahl der konfigurierten Slaves gleich der Anzahl der aktuell aktiven Slaves? Wenn nein => Diagnose-FB anstoßen (z.B. Klemmenstatus auf ungleich "OP" abfragen und weiteres veranlassen)
    2. Sind die Prozessdaten (einer Slave-Gruppe) gültig. Falls nicht (der "WcState" ist =1) => Diagnose-FB anstoßen.
    Der Master gibt zudem noch codierte Meldungen aus, die man zusätzlich auswerten kann.

    Solche Diagnosefuktionalitäten sind in meinen Programmen in extra FBs eingebunden. Je nach verwendetem Feldbussystem werden andere FBs benutzt.
    Damit bleibt die Software für verschiedenste Hardwareplattformen und feldbusunabhängig portierbar.
    Danke!

    Damit liegt die Diagnose beim Anwender.

    Wenn das System diese Aufgabe schon erledigt, braucht in der Anwendersoftware nichts mehr angepasst werden.

  3. #43
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    Damit liegt die Diagnose beim Anwender.

    Wenn das System diese Aufgabe schon erledigt, braucht in der Anwendersoftware nichts mehr angepasst werden.
    Klar liegt die Diagnose beim Anwender. Wo ist das denn nicht so?
    Schließlich muss man in der Steuerung auf eine Störung reagieren. Kann mir schlecht vorstellen, dass man die gesamte Fehlerreaktion dem System überlassen kann.

    Im TwinCAT System Manager sieht man auch die Diagnosemeldungen und Fehlerbilder, teils grafisch aufbereitet (siehe meine Links in vorigen beiträgen). Reagieren muss man aber selbst.

  4. #44
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Klar liegt die Diagnose beim Anwender. Wo ist das denn nicht so?
    Schließlich muss man in der Steuerung auf eine Störung reagieren. Kann mir schlecht vorstellen, dass man die gesamte Fehlerreaktion dem System überlassen kann.

    Im TwinCAT System Manager sieht man auch die Diagnosemeldungen und Fehlerbilder, teils grafisch aufbereitet (siehe meine Links in vorigen beiträgen). Reagieren muss man aber selbst.
    Bei der S7 werden solche Ausfälle immer erkannt, ohne dass der Anwender etwas dafür machen muss. Wenn er nicht darauf reagiert, geht das System
    in den sicheren Zustand (Stop).

    Wenn der Anwender Maßnahmen zur Fehlerbeherschung (Fehler-OBs) vorgesehen hat werden diese ausgeführt.

    Aus meiner Sicht:
    Bei Beckhoff wird mehr zum Anwender verlagert. Wenn sich der Anwender solcher Probleme nicht bewusst ist, dann hat er eine Lücke.

  5. #45
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    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    Bei der S7 werden solche Ausfälle immer erkannt, ohne dass der Anwender etwas dafür machen muss. Wenn er nicht darauf reagiert, geht das System
    in den sicheren Zustand (Stop).


    Wenn der Anwender Maßnahmen zur Fehlerbeherschung (Fehler-OBs) vorgesehen hat werden diese ausgeführt.
    Erkannt werden die Störungen bei Beckhoff genauso. Diagnose-Bits und -meldungen (codiert) werden automatisch ausgeworfen.
    Es steht dann natürlich nicht im Klartext da "Slave 1 ausgefallen". Schließlich kann ein Operation-Mode ungleich "OP" eines EtherCAT-Slave auch gewollt sein, oder Slaves können abgekoppelt werden.
    Wie soll das ein automatisch startender Diagnose-Baustein unterscheiden?
    Ein automatisches Stoppen des Busses ist nicht immer sinnvoll.
    TwinCAT startet aber den EtherCAT-Master neu, wenn es zu viele Kommunikationsfehler nacheinander gibt. Das ist soweit ich weiß die einzige automatische Reaktion auf Busfehler im EtherCAT.

    Was passiert denn bei Siemens, wenn z. B. ein Profinet-Salve seinen "normalen" Status verlässt? Es startet ein Diagnose-OB (also adaptiert auf CoDeSys/Beckhoff eine Art Event-Task). Was macht der, was muss der Anwender machen?
    Der Anwender muss dann doch auch Auf das Event reagieren und ggf. die Slaves auf Kommando neu starten oder so?
    ... ich sehe hier keinen großen Unterschied.

    Zitat Zitat von Longbow Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht:
    Bei Beckhoff wird mehr zum Anwender verlagert. Wenn sich der Anwender solcher Probleme nicht bewusst ist, dann hat er eine Lücke.
    Die Systeme Beckhoff und Siemens sind nicht einmal direkt vergleichbar. BEckhoff bietet die strikte Trennung von Hard- und Software. Sowas wie automatisch startende OBs gibts da nicht.
    Der Anwender kann selbst entscheiden, was er tun will. Das sollte der Anwender natürlich wissen. Und im allgemeinen ist das auch so.

  6. #46
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    Zitat Zitat von trinitaucher Beitrag anzeigen
    Klar liegt die Diagnose beim Anwender. Wo ist das denn nicht so?
    Wenn ich es richtig verstanden haben:

    Beckhoff:
    Diagnose nur wenn es programmiert ist im Anwenderprogramm.
    Ausnahme: Ethercat-Fehler werden genau erkannt und mit Diagnosetool angezeigt.

    Siemens:
    Diagnose mit STEP7, ohne das etwas im Anwenderprogramm vorbereitet werden muss.
    Dazu den mögligheit das im Anwenderprogram das Hardware-Fehler ausgewertet werden und eventuell angezeigt (Fehler-OBs und/oder FC135).
    Dazu den mögligheit das alle Diagnoseinformationen automatisch auf den HMI angezeigt werden (Report System Error).

    Oder ist das Falsch ?
    Jesper M. Pedersen

  7. #47
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    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstanden haben:

    Beckhoff:
    Diagnose nur wenn es programmiert ist im Anwenderprogramm.
    Ausnahme: Ethercat-Fehler werden genau erkannt und mit Diagnosetool angezeigt.
    Nein, die Diagnosemeldungen werden vom EtherCAT-Master schon automatisch bereitgestellt (Logger, Online-Anzeigen, Diag-Bits und coderierte Diag-Meldungen) und werden im "System Manager" angezeigt. Die Diagnose an sich muss nicht extra im Anwenderprogramm programmiert werden.

    Zur Fehlerbehandlung kann entweder im System Manager per Button rumgeklickt werden oder im SPS-Programm werden die Prozessdaten vom Master (so ähnlich wie Status-Wörter) eingebunden und ausgewertet.
    Mit diesen Diag-Meldungen kann der Anwender machen was er will, z.B. für jeden Slave oder eine Gruppe von Slaves und/oder für den Master eine anwenderspezifische Diagnose-Aktion programmieren. Dazu gibt es die ganzen FBs.
    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Siemens:
    Diagnose mit STEP7, ohne das etwas im Anwenderprogramm vorbereitet werden muss.
    Dazu den mögligheit das im Anwenderprogram das Hardware-Fehler ausgewertet werden und eventuell angezeigt (Fehler-OBs und/oder FC135).
    Ist bei Siemens dann doch ähnlich wie bie Beckhoff

  8. #48
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    Also, bei Beckhoff System Manager werden alle die Hardware Diagnose meldungen im Klartext angezeigt. Nicht nur Ethercat Störungen, aber auch Modul-Fehler und CPU-Fehler ?
    Jesper M. Pedersen

  9. #49
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    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Also, bei Beckhoff System Manager werden alle die Hardware Diagnose meldungen im Klartext angezeigt. Nicht nur Ethercat Störungen, aber auch Modul-Fehler und CPU-Fehler ?
    Im System Manager wird alles angezeigt. Beachte: Es gibt bei Beckhoff die Trennung zwischen System/Hardware (System Manager) und Programmierung (PLC Control).

    CPU-Fehler in dem Sinne wie bei Siemens gibt's nicht. Entweder das System läuft (dann ist die Auslastung zu sehen), oder die Laufzeitsysteme sind gestoppt:
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...sk.htm&id=9956

    Für jedes Ereignis (z.B. Stopp der Laufzeitsysteme, Watchdogs der Prozessabbilder, Feldbusfehler usw.) gibt's eine Meldung im Logger im Klartext:
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...nd.htm&id=9930

    Die Diagnose-Prozessabbilder kann man sich auch ansehen und ggf. in die Steuerung verknüpfen zur Auswertung und Reaktion:
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...st.htm&id=9929

    Speziell für EtherCAT:
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...s.htm&id=10096 (diese Info-Daten in der Baumanzeige können in die SPS verknüpft werden)
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...g.htm&id=10100
    http://infosys.beckhoff.com/index.ph...e.htm&id=11436
    (der Topology-Dialog kann sogar als ActiveX-Element in eine Visu eingebettet werden)
    Zusätzlich hat jeder Slave noch die Infodaten "WcState" (Prozessdaten gültig?) und "State" (OP-Mode, Verbindungsstatus, usw.), die auch in die SPS verknüpft werden können.

    ... jetzt verstanden?
    Geändert von trinitaucher (15.04.2010 um 16:00 Uhr)

  10. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu trinitaucher für den nützlichen Beitrag:

    JesperMP (15.04.2010),PN/DP (15.04.2010)

  11. #50
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    ... jetzt verstanden?
    Ja. Danke für deine Mühe.
    Jesper M. Pedersen

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