Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 6 von 8 ErsteErste ... 45678 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 73

Thema: S7? B&R? Beckhoff

  1. #51
    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    280
    Danke
    41
    Erhielt 96 Danke für 66 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Das Problem habe ich bald real. Vielleicht hat ja doch noch jemand einen
    Tip aus der Beckhoff-Praxis. Da wir 3 Programmierer sind will ich nicht
    unbedingt im 3 Schichtsystem proggen.

    Gruß
    Erstens: nein man kann nicht von verschiedenen Entwicklungspcs aus an der gleichen Steuerung arbeiten und der eine schiebt mal den einen Code runter, der andere einen anderen und die Steuerung läuft dabei munter weiter. Ist mir sowieso ein Rätsel, wie man dabei ablauffähigen Code erhalten will. Was macht man denn bei Siemens wenn man eine Aufrufschnittstelle ändern will, die auch von einem anderen verwendet wird?
    Mit Beckhoff hat man dafür eine leistungsstarke Simulation, so dass man seine Codeänderungen nicht unbedingt auf der Steuerung testen muss.
    Man kann auch eine Quellcodeverwaltung anbinden um die Quellen der 3 Entwickler auf vernünftige Weise konsistent zueinander zu halten. Wenn dann alle einen gemeinsamen Stand gefunden haben, spielt man die Sachen zusammen und testet dann das Gesamtsystem.

  2. #52
    Registriert seit
    06.10.2004
    Ort
    Kopenhagen.
    Beiträge
    4.626
    Danke
    377
    Erhielt 801 Danke für 642 Beiträge

    Standard

    Werner.
    Es ist ein Funktionalität das es gibt bei Siemens. Warum glaubst du das es nicht Funktioniert ? Dann hatten wir ja sicher davon gehört.

    Ich bin der Meinung, das Beckhoff ist super geeignet für Maschinen und bis mittelgrosse Processanlagen.
    Aber Beckhoff ist nicht geeignet für grosse bis sehr grosse Processanlagen.

    Es fehlt einfach Sachen wie Configuration in Run, CPU-Redundanz, Netzwerk-Redundanz, i/o-Redundanz, eine integrierte HMI/SCADA System, und das gleichzeitige abeiten auf denselbe Projekt von mehrere Programmierer.

    Mit Beckhoff hat man dafür eine leistungsstarke Simulation, so dass man seine Codeänderungen nicht unbedingt auf der Steuerung testen muss.
    Hat Siemens auch. Aber es ist nicht das Thema.

    Man kann auch eine Quellcodeverwaltung anbinden um die Quellen der 3 Entwickler auf vernünftige Weise konsistent zueinander zu halten. Wenn dann alle einen gemeinsamen Stand gefunden haben, spielt man die Sachen zusammen und testet dann das Gesamtsystem.
    Es lautet als ob die Programmierer ein gemeinsame Framework verwenden, und nicht auf denselbe Projekt arbeiten. Aber vielleicht kann es dafür verwendet werden ?
    Jesper M. Pedersen

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu JesperMP für den nützlichen Beitrag:

    zako (28.08.2016)

  4. #53
    Registriert seit
    19.11.2006
    Beiträge
    1.346
    Danke
    6
    Erhielt 254 Danke für 231 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Es lautet als ob die Programmierer ein gemeinsame Framework verwenden, und nicht auf denselbe Projekt arbeiten. Aber vielleicht kann es dafür verwendet werden ?
    Werner meint die Nutzung einer Quellcodeverwaltung über das "Engineering Interface" (ENI), glaube ich. Man bindet das PLC-Projekt in eine Quellcodeverwaltung mit MS SourceSafe oder Subversion ein. Dann könne die Programmierer einzelne Teile oder das gesamte Projekt "auschecken". Andere Programmierer können den ausgecheckten Teil nicht bearbeiten. Ist der Programmierer fertig, wird der Teil wieder eingecheckt und ggf. mit bestehenden Teilen zusammengefügt.
    Aber trotzdem kann nur einer auf dem Zielsystem online arbeiten und es kann nur ein Projekt aus einer Quellcodedatei auf die PLC geladen werden (es können nicht Teilnehmern A und B jeweils verschiedene Teile, z. B. FBs, separat laden)
    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, das Beckhoff ist super geeignet für Maschinen und bis mittelgrosse Processanlagen.
    Aber Beckhoff ist nicht geeignet für grosse bis sehr grosse Processanlagen.

    Es fehlt einfach Sachen wie Configuration in Run, CPU-Redundanz, Netzwerk-Redundanz, i/o-Redundanz, eine integrierte HMI/SCADA System, und das gleichzeitige abeiten auf denselbe Projekt von mehrere Programmierer.
    Da geb ich dir recht. Aber wenn man mal in die Produktpalette schaut, sieht man, dass Beckhoff anscheinend nicht den Anspruch verfolgt, ein durchgängiges Konzept für die Prozessindustrie anzubieten. Dazu fehlen Entscheidende Komponentenm, wie du schon richtig angemekrt hast.
    Ich finde Beckhoff klasse. Jedenfalls für Maschinensteuerungen. Was die da technologisch anbieten (TwinCAT, EtherCAT, "XfC") und strategisch hinsichtlich Offenheit verfolgen (Softwareanbindung mit "ADS"), da haben die meisten Mitbewerber das nachsehen.
    Geändert von trinitaucher (16.04.2010 um 13:17 Uhr)

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu trinitaucher für den nützlichen Beitrag:

    Werner29 (16.04.2010)

  6. #54
    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    280
    Danke
    41
    Erhielt 96 Danke für 66 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    Werner.
    Es ist ein Funktionalität das es gibt bei Siemens. Warum glaubst du das es nicht Funktioniert ?
    Ich kenne Siemens nicht. Ich frage mich nur wie man das vernünftig einsetzt.
    Zitat Zitat von JesperMP Beitrag anzeigen
    und das gleichzeitige abeiten auf denselbe Projekt von mehrere Programmierer.
    Kommt diese Anforderung aus der Prozessindustrie? Wie macht man das denn einigermassen sicher? Wenn Entwickler A einen Baustein X ändert und B auch, was passiert denn dann?
    Entwickler A editiert Baustein X. Entwickler B editiert Baustein Y.
    X ruft Y auf. Wie soll das funktionieren, das beide unabhängig voneinander geändert werden?
    Wie bekommt man denn den Aufruf in X und die Definition in Y wieder zusammen? Gibt das nicht ständig Laufzeitfehler?
    Ich behaupte nicht, dass es nicht geht, ich weiss nur nicht wie.

  7. #55
    Registriert seit
    25.06.2007
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    3.930
    Danke
    465
    Erhielt 878 Danke für 634 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Werner29 Beitrag anzeigen
    Wie macht man das denn einigermassen sicher? Wenn Entwickler A einen Baustein X ändert und B auch, was passiert denn dann?
    Entwickler A editiert Baustein X. Entwickler B editiert Baustein Y.
    X ruft Y auf. Wie soll das funktionieren, das beide unabhängig voneinander geändert werden?
    Wie bekommt man denn den Aufruf in X und die Definition in Y wieder zusammen? Gibt das nicht ständig Laufzeitfehler?
    Ich behaupte nicht, dass es nicht geht, ich weiss nur nicht wie.
    Es gibt einige Varianten des PARALLELARBEITENS:

    1. Zwei Programmierer OHNE lokales Projekt + 1 Server mit aktivem Projekt
    Beide arbeiten zur selben Zeit mit dem Projekt sind aber jeder für sich an der
    SPS angebunden. Der erste der einen Baustein oder die Hardwarekonfig öffnet kann
    editieren der zweite nur geschützt öffen.
    D.H. man kann sich nicht gegenseitig überschreiben.
    [D.h. für viele unbekannt ist jede S7 Installation eine Datenserver und
    ermöglicht das Zugreifen von Ausserhalb]


    2. Ein Programmierer OHNE lokales Projekt + 1 Programmierer mit STEP7 und MIT Projekt. STEP7 dient als Server
    Erster Programmierer verbindet sich auf den Zweiten. Resultat wie oben


    3. Zwei Programmierer MIT jeweils lokales Projekt - KEINE Server
    Jeder hat am Morgen z.B. exakt den selben Programmstand auf seinem PG
    über den Tag hinweig arbeitet er in seinen Bereichen. Abends werden die
    Änderungen wieder (geordnet) zusammengeschmissen. Es ist bei dieser
    Variante klar, dass nur einer Änderungen an der HW machen sollte.
    Allerdings falls zufälligerweise wirklich beide mal den gleichen FC ONLINE
    beobachten wollen wird der Zeite abgewiesen.

    Das sind bei vielen Firmen die ich kenne völlig normale Vorgehensweisen
    allerdings meißt die Variante 3.

    Ich möchte das eigentlich nicht mehr missen.

    Gruß

    Frank
    Geändert von IBFS (16.04.2010 um 14:30 Uhr)

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Werner29 (16.04.2010)

  9. #56
    Registriert seit
    06.10.2004
    Ort
    Kopenhagen.
    Beiträge
    4.626
    Danke
    377
    Erhielt 801 Danke für 642 Beiträge

    Standard

    Kommt diese Anforderung aus der Prozessindustrie?
    Es kommt wenn das Anzahl von E/A nicht in Hunderter, sondern in Tausender oder Zehntausender gezählt werden.
    Dann wird ein einzelne Programmierer schnell überfördert.
    Jesper M. Pedersen

  10. #57
    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    280
    Danke
    41
    Erhielt 96 Danke für 66 Beiträge

    Standard

    @IBFS

    danke fürs Erklären. Ich habe auch immer nur von Variante 3 gehört, und mir kommt das irgendwie abartig unsicher vor.
    Variante 1 und 2 könnte ich mir vorstellen, aber alle Varianten setzen doch einen sehr begrenzte Anzahl von Entwicklern voraus. Also eine Entwicklungsabteilung mit 10 Leuten kann doch so nicht mehr arbeiten, oder täusche ich mich?

    Gruss, Bernhard

  11. #58
    Registriert seit
    25.06.2007
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    3.930
    Danke
    465
    Erhielt 878 Danke für 634 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Werner29 Beitrag anzeigen
    @IBFS

    danke fürs Erklären. Ich habe auch immer nur von Variante 3 gehört, und mir kommt das irgendwie abartig unsicher vor.
    Variante 1 und 2 könnte ich mir vorstellen, aber alle Varianten setzen doch einen sehr begrenzte Anzahl von Entwicklern voraus. Also eine Entwicklungsabteilung mit 10 Leuten kann doch so nicht mehr arbeiten, oder täusche ich mich?
    Gruss, Bernhard
    Planloses Losprogrammieren geht natürlich nicht, aber das sollte man
    ja auch nicht an einer Einzelmaschine machen. Also Disziplin ist
    Voraussetzung aber es geht wenigstens. Und - wie ich schon sagte - sind
    manche Projekte nur mit solchen Methoden durchzuziehen. Da hat SIEMENS
    als sie 199x mit S7 begonnen haben schon sehr weit gedacht. Aber
    solche Wünsche waren anscheinend damals schon vorhanden sonst
    würde man solche Funktionalitäten nicht in ein System integrieren.

    Gruß, Frank

  12. #59
    Registriert seit
    22.06.2009
    Ort
    Sassnitz
    Beiträge
    11.191
    Danke
    923
    Erhielt 3.292 Danke für 2.661 Beiträge

    Standard

    Ich habe immer gerne mit anderen Programmierern gleichzeitig am selben Projekt gearbeitet, da hat
    man wenigstens mal einen verständigen Diskussionspartner, wenn man Lösungsvarianten abwägen will.
    Auch zwingt einen eine solche Zusammenarbeit mehr zu einem Top-Down-Entwurf des Programms und
    man schreibt automatisch bessere Programm-Kommentare (kann ja gleich am nächsten Tag jemand lesen).
    Wir waren immer maximal 3 Programmierer auf der selben CPU, 10 Leute waren nie nötig. Bei ganz
    großen Projekten gab es immer mehrere CPUs, auf die sich die Programmierer verteilt haben.

    Natürlich ist hauptsächlich Disziplin der beteiligten Programmierer und ein Plan nötig.
    (Solch große Projekte beginnt man sowieso nicht ohne Struktur und ohne Plan.)

    Wenn die Programmierer sich vernünftig vorher absprechen und abgrenzen, wer welchen Anlagenteil
    programmiert und die zu verwendenden Ressourcen (Merker, Timer, DB-Nummern, FB/FC-Nummern)
    aufteilen, dann kommen die sich sehr selten in die Quere.
    Die Hardware-Konfig macht am besten nur ein Programmierer (muß ohnehin selten geändert werden)
    und der OB1 wird am besten nur einmal am Tag geändert (z.B. Bausteinaufrufe zufügen).

    Auch als Einzel-Programmierer sollte man sich vor größeren Projekten Gedanken machen und nicht
    wahllos Merker und Bausteinnummern belegen.

    Alles andere hat Frank schon in #55 und #58 erklärt.

    Gruß
    Harald
    Geändert von PN/DP (16.04.2010 um 20:08 Uhr)

  13. #60
    Registriert seit
    22.06.2009
    Ort
    Sassnitz
    Beiträge
    11.191
    Danke
    923
    Erhielt 3.292 Danke für 2.661 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Zitat Zitat von Graph&SCL_Freak Beitrag anzeigen
    Warum ist das bei Siemens alles so kompliziert? Bei Beckhoff keine DB's, VATs, Merkerbereiche und diese ganze andere Mist.
    Gerade bei der Teamarbeit wird deutlich, wie genial eigentlich das Konzept der Datenbausteine ist.
    Werden mehr Variablen benötigt, dann wird einfach ein DB vergrößert oder ein neuer DB angelegt und
    man hat garantiert noch nicht verwendeten Variablenspeicher zur Verfügung. Die Adressen anderer
    Variablen werden dabei nicht verändert.

    Gruß
    Harald

Ähnliche Themen

  1. Beckhoff K-Bus
    Von demmy86 im Forum Feldbusse
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 28.06.2011, 18:07
  2. Beckhoff K-Bus
    Von cas im Forum CODESYS und IEC61131
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 04.02.2009, 10:26
  3. Beckhoff - ADS.ocx
    Von phil87 im Forum CODESYS und IEC61131
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 29.09.2008, 23:04
  4. Beckhoff CX und SQL
    Von merlin im Forum CODESYS und IEC61131
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 06.03.2008, 11:21
  5. Beckhoff
    Von Wilhelm im Forum Sonstige Steuerungen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.09.2005, 00:17

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •