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Thema: Siemens LOGO! Analog Eingang

  1. #21
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    Ja nu aus dem Link von McMuffin geht das gleiche hervor wie aus dem Gerätehandbuch (A5E03556173-01) auf das ich oben schon mal verwiesen habe, denn dass man laut Siemens bei 12 V keinen Vorwiderstand braucht...

    Dennoch halte ich das Szenario, wie es PN/DP beschreibt für realistisch, dass im Anschlag des Podis der Widerstand zu gering wird, als das 2V an ihm abfallen, ob das bei genau 83% ist sie mal dahingestellt (Fertigungstoleranzen,...).

    Das nächste ist, wird wer Podi überhaupt von Endanschlag bis Endanschlag genutzt (sollte nicht sein, lieber en bisschen Sicherheitsabstand vom mechanischen Anschlag des Podis, denn dein Podianschlag hält die Schranke wahrscheinlich nicht an).

    Also ich würde sagen wenn du den Podi eh nur in einem gewissen Bereich (z.B. 0° bis 90° Drehwinkel, wie die Schranke) nutzt, kannst es mal ohne Vorwiderstand versuchen, kaputt geht nichts und zwischenschalten kann man dann immer noch ein.
    Falls du aber so ziemlich den gesamten Podidrehweg nutzt, gut kannst es auch ohen versuchen, aber in beiden Fällen einen Widerstand in der Hinterhand halten...

    PN/DP schlägt 1kOhm als Widerstand vor, daran kannst du dich orientieren, ich würds mit den Daten des Podis (z.B. Widerstand im Anschlag) mal selbst ausrechnen...

    Gruß Michael

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    s.Krueger (09.08.2011)

  3. #22
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    OK, die Schranke (Drehwinkel vermutlich 90°) hatte ich nicht gelesen, doch dazu meine ich, daß zwischen dem Antrieb der Schrankenwelle und der Potiewelle möglicherweise ein Getriebe ist und das Potie womöglich ein Mehrgang-Potie ist, dessen voller Verstellweg möglicherweise gut ausgenutzt wird. Wer weiß es? Klarheit über die tatsächlichen Verhältnisse verschafft eine Messung des Potiewiderstands in beiden Endstellungen.

    Wenn ich den Siemens-FAQ sehe und meine eigenen einfachen Überlegungen dagegenhalte, dann sage ich, der FAQ ist Mist, da er behauptet, daß man beim Anschluß eines Poties an 12V keinen Vorwiderstand benötigt, weil dessen Einfluß "vernachlässigt" werden könne.

    Mit einfachen Berechnungen, die jeder Schüler mit Kenntnis des Dreisatz anstellen kann (wenn er denn Lust hat) ergibt sich folgendes Bild:
    Code:
    Potie 270° direkt an 12V
    Spannung an AI in V     0,0    1,0     2,0     3,0    4,0     5,0     6,0    7,0    8,0     9,0    10,0   11,0   12,0
    Potie Drehwinkel in °     0,0  22,5   45,0   67,5   90,0  112,5 135,0 157,5 180,0 202,5  225,0 247,5 270,0
    Potie Drehwinkel in %   0,0    8,3   16,7   25,0   33,3   41,7   50,0   58,3   66,7   75,0   83,3   91,7  100,0
    Logo AI Analogwert       0    100    200    300    400    500    600    700    800    900   1000  1000  1000
    
    Potie 270° 5kOhm mit Vorwiderstand 1kOhm = 10V über Potie und 2V über Rv
    Spannung an AI in V     0,0    1,0     2,0     3,0    4,0     5,0     6,0    7,0    8,0     9,0    10,0
    Potie Drehwinkel in °     0,0  27,0   54,0   81,0  108,0 135,0 162,0 189,0 216,0 243,0  270,0
    Potie Drehwinkel in %   0,0  10,0   20,0   30,0   40,0   50,0   60,0   70,0   80,0   90,0  100,0
    Logo AI Analogwert       0    100    200    300    400    500    600    700    800    900  1000
    In der Tabelle (die ich in 2 Minuten mit Excel errechnet habe) ist zu sehen, daß beim Anschluß eines 270°-Poties an 12V bei jeder Stellung zwischen 225° (83,3%) und 270° (100%) für die LOGO kein Unterschied besteht. Die Situation bessert sich nur, wenn man dafür sorgt, daß beide Enden des Poties im für die LOGO auswertbaren Spannungsbereich 0..10V liegen. Das macht der Vorwiderstand, dessen (Mindest-)Größe man beim 5kOhm-Potie leicht im Kopf zu 1kOhm ausrechnen kann.

    Wenn der Potie-Verstellweg durch die 90°-Schranke gut ausgenutzt wird, dann wäre es der LOGO ohne Vorwiderstand egal, ob die Schranke 75° oder 90° offen ist. Der tote Drehwinkel würde 15° ausmachen.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu PN/DP für den nützlichen Beitrag:

    s.Krueger (09.08.2011)

  5. #23
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    ich möchte euch gerne heute durch meine heute durchgeführte Praxis aufklären.

    Habe den Kunden dazu überreden können ein AM2 Modul dazu zukaufen.


    1. Super Tipps von euch allen!! Vielen Dank dafür.

    2. Hatte vergessen es zu erwähnen, ja die Schranke öffnet 90°.

    3. Der Poti wird voll beansprucht ( links und rechts Anschlag), sind nur wenige Millimeter auf jeder Seite übrig.


    4. Habe heute auch festgestellt, dass die Schranke schon bei 3/4 des Weges stehen bleibt. Auch meine Idee: Ein Vorwiderstand muss her!

    5. Jetzt bin ich zu Hause, mach schnell eine Anschlussleitung fertig mit dem 1K Widerstand.

    6. Morgen wird alles wieder laufen Jipppiee

    7. Klar war mir auch im Nachhinein, dass ein Spannungsteiler ohne die 0V nicht funktioniert. hehehe ----> Elektrogrundlagen 1. Lehrjar



    Ich danke euch nochmals für eure Mithilfe

  6. #24
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    Bei den ganzen Theorietabellen sollte eins nicht vergessen werden: es handelt sich genau genommen nicht um einen unbelasteten Spannungsteiler (für den die Werte sicherlich stimmen), sondern um einen belasteten Spannungsteiler weil der Analogeingang ja auch einen Innenwiderstand hat.

  7. #25
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    Zitat Zitat von Oberchefe Beitrag anzeigen
    Bei den ganzen Theorietabellen sollte eins nicht vergessen werden: es handelt sich genau genommen nicht um einen unbelasteten Spannungsteiler
    Das ist richtig.
    Doch kommt es hier in dieser Anwendung nicht darauf an, ob der Spannungsteiler belastet oder unbelastet ist, da nur die beiden Extrempunkte "Endstellung bei 0%" und "Endstellung bei 100%" ausgewertet werden sollen. Hier kommt es vor allem darauf an, daß die Endstellung bei 100% Drehwinkel in einem von der LOGO auswertbaren Spannungsbereich liegt (max 10,0V ist).
    Mit meiner in erster Näherung berechneten Tabelle wollte ich deutlich machen, daß die LOGO ohne Vorwiderstand die Endstellung 100% eben nicht erkennen kann.

    Der Unterschied belastet oder unbelastet wirkt sich nur auf die Linearität der Beziehung Spannung=f(Drehwinkel) zwischen den Endstellungen eines Poties aus und würde hier im Beispiel nur bemerkt werden, wenn man einen Zeiger an die Potieachse macht und mit einer linear geteilten Skala vergleicht. Die Regel Rpotie << Rlast ist gut eingehalten (5kOhm << 76kOhm), so daß der Unterschied tatsächlich vernachlässigbar ist.

    Falls es jemanden interessiert, wie groß in diesem Beispiel der Unterschied belastet zu unbelastet ist, hier die Berechnung in zweiter Näherung, welche die Eingangsimpedanz des Analogeingangs mit 76kOhm berücksichtigt (laut technische Daten LOGO!AM2).
    Code:
    Drehwinkel in %             0       10       20      30       40       50      60       70       80      90      100
    
    Potie 5kOhm an 10V
    Spannung am AI in V   0,00    0,99    1,98    2,96    3,94    4,92    5,91    6,90    7,92    8,95  10,00
    Abweichung in V          0,00   -0,01   -0,02   -0,04   -0,06   -0,08   -0,09   -0,10   -0,08   -0,05    0,00
    
    Potie 5kOhm + Vorwiderstand 1kOhm an 12V
    Spannung am AI in V   0,00    0,99    1,98    2,96    3,93    4,91    5,88    6,87    7,86    8,87    9,89
    Abweichung in V          0,00   -0,01   -0,02   -0,04   -0,07   -0,09   -0,12   -0,13   -0,14   -0,13   -0,11
    
    Potie 5kOhm ohne Vorwiderstand an 12V
    Spannung am AI in V   0,00    1,19    2,38    3,55    4,73    5,90    7,09    8,29    9,50   10,74  12,00
    Abweichung in V          0,00   -0,01   -0,02   -0,05   -0,07   -0,10   -0,11   -0,11   -0,10   -0,06    0,00
    Abwg. gegen 0..10V     0,00  +0,19  +0,38  +0,55  +0,73  +0,90  +1,09  +1,29  +1,50  +1,74  +2,00
    Wer es noch genauer theoretisch berechnen will, müßte in dritter Näherung noch den Innenwiderstand der Spannungsquelle berücksichtigen.

    Die tatsächlich an der LOGO angezeigten Analogwerte werden aber von den theoretisch berechneten Werten abweichen, weil Fertigungstoleranzen des Vorwiderstands und des Poties (Gesamtwiderstand und Linearität) sowie des LOGO-Analogeingangs (Eingangsimpedanz, Genauigkeit und Linearität des A/D-Wandlers) einen relativ großen Einfluß haben.

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet
    Zitieren Zitieren Unterschied Spannungsteiler belastet zu unbelastet  

  8. #26
    s.Krueger ist offline Neuer Benutzer
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    Es ist nicht immer wichtig große theoretische Feld Studien durchzuführen ein praktisches erfolgreiches ergebnis zu erzielen. Manche sagen auch: viel Theorie für nichts. Ich bin aber auch der aufassung, dass hintergrundwissen nicht schadet. Denn wer soll jemanden wie mir in solch einer situation helfen können ohne solch wissen. Die anlage läuft nun einwandfrei.




    Immer Theorie Aufwand mit nutzen vergleichen.

    Theoretisch gibt es auch schon den worp Antrieb

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