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Thema: Frequenzumrichter Danfoss VLT-2800 , Probleme mit FI

  1. #21
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    Ehrlich gesagt gesagt habe ich schon in meiner Praxis 28..-er genug zerlegt.(Lebensmitell Industrie da kommen etwa 1-2 pro Woche in die Tonne)
    Dabei 2-3 mal extra mit Absicht diesen Schalter zu finden, bis jetzt erfolglos.
    Falls jemand den Schalter finden sollte,würde ich auch gerne wissen ,wo er sitzt.

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu ge-nka für den nützlichen Beitrag:

    hardware engineering (13.08.2008)

  3. #22
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    Das PDF FI und FU ist echt super,
    hat es eigentlich jemand von euch gelesen? (ganz?)

    also:
    ein Allstromsensitiver FI ist kein Zauberding das uns bei dem Problem hilft sondern verstärkt eher noch den FI contra FU Effekt, da er auch bei Fehlerströmen auslöst, den ein "normaler" FI gar nicht detektiert.

    H_E hat aber gar nicht die Möglichkeit einen anderen FI einzubauen, da seine Maschine ja schliesslich transportabel ist.
    H_E muss meiner Meinung nach die Tipps im PDF der Reihe nach ausprobieren und hoffen, dass es irgendwann funktioniert.
    sprich:
    billigen internen EMV-Filter im FU raus, Netzdrossel, 4-Leiter EMV-Filter, Motordrossel usw. usw.

    Du kannst (oder solltest, oder musst) deinen Kunden darauf hinweisen, das seine FIs gewechselt werden müssen...
    wenn es so ein Landwirt ist, wie ich sie kenne, dann zieh bitte Schutzkleidung an.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gecht für den nützlichen Beitrag:

    hardware engineering (14.08.2008)

  5. #23
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    OK, so weit, so gut. Zuerst: Danke für die Beiträge.

    Habe den FU zerlegt, Schalter ist da tatsächlich keiner vorhenden, Filter ausschalten ist tot. Bleibt "herkömmlich abklemmen" - was immer das bedeuten mag - tönt nach Seitenschneider...irgendwie nach Gewalt. Gut, wenns hilft...aber wie klemmt man einen integrierten EMV-Filter "herkömmlich" ab?
    Allstromsensitiv verstärkt das Problem eher, weil er eben sensitiver ist, Allstromsensitiv ist aber Vorschrift (bei FU). Es gibt aber FI's die leicht verzögert und auf gewisse Frequenzen reduziert sensitiv sind, vorgesehen für FU-Anwendungen. Zusammen mit einem Wechsel von 30 auf 300mA besteht noch Hoffnung. Bei 300mA ist aber die Steckdose Tabu. Das heisst: Festanschluss, wodurch die Mobilität stirbt.
    Eventuell könnte mit 300mA eine Spezialsteckdose verwendet werden, an welcher keine anderen Geräte angeschlossen werden können. Das ist eine Frage der Vorschriften, die noch zu klären wäre. (Der Venti wird immer am gleichen Ort angeschlossen, muss aber zeitweise entfernt werden können).

    Was sprichst du mit dem Schutzanzug an?

    grz
    martin

  6. #24
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    Zitat Zitat von hardware engineering Beitrag anzeigen
    Was sprichst du mit dem Schutzanzug an?
    Kommt drauf an, wie dein Landwirt drauf ist, vielleicht brauchst du auch ein Wiederbelebungset.
    Als ich meinem Gärtner (und die sind gleich wie Landwirte) gesagt habe, dass er so nen FI braucht, und dass der 500 Euro kostet, ist er fast in Ohnmacht gefallen.

  7. #25
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    Zitat Zitat von Gecht Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an, wie dein Landwirt drauf ist, vielleicht brauchst du auch ein Wiederbelebungset.
    Als ich meinem Gärtner (und die sind gleich wie Landwirte) gesagt habe, dass er so nen FI braucht, und dass der 500 Euro kostet, ist er fast in Ohnmacht gefallen.
    Erstens ist dieser Landwirt mein Kollege und zweitens weiss ich mich sehr wohl zu wehren. Landwirte sind nicht wie Gärtner, Gärtner arbeiten 42 Stunden die Woche, Landwirte deren 75. Scheint gefährlich zu sein, bei euch; in der Schweiz sind auch die Landwirte recht zivilisiert.
    Drittens sind wir jetzt vom Thema abgekommen, und viertens sei am Rande erwähnt, dass ich mich - nebst dem Hardware Engineer - auch "eidgenössich diplomierter Meisterlandwirt" schimpfen darf.

    Zum Thema: Es gibt tatsächlich Firmen, die bieten solche FU's für die Landwirtschaft an, sogar steckerfertig! (heisst: 30mA-FI) Auf Anfrage erklärte mir die Firma, das funktioniere tadellos, sie würden den Motor in Dreieck schalten, und einen FU mit Input 230V einphasig und Output 230V dreiphasig verwenden. Hat jemand eine Ahnung, ob dies (einphasiger FU 230V) der springende Punkt sein könnte? Produziert ein solcher FU weniger Ableitströme?


    Gruss
    Martin

  8. #26
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    Der springende Punkt ist und bleibt der EMV-Filter,
    hättest du den Danfoss-FU entsprechend bestellt, hätte der nämlich gar keinen.

    Der 1-Phasige FU verändert in der Beziehung rein gar nichts,
    ich behaupte sogar das der in Verbindung mit einem EMV-Filter sogar noch schlimmer ist.
    Der leitet den ganzen Rotz der sich üblicherweise auf dem N abspielt dann auch noch mal zusätzlich gegen Erde ab.
    Jeder der das nicht glaubt, messe mal in einem beliebiegen Hausnetz die Spannung (mit Oszi) auf dem N gegen Erde.

    Die werden halt
    - auf einen EMV-Filter ganz verzichten
    - einen gefunden haben der entsprechend wenig Ableitstrom produziert
    - oder eben anstatt EMV-Filter eine Netzdrossel verwenden

    Mfg
    Manuel
    Geändert von MSB (15.08.2008 um 09:06 Uhr)
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    hardware engineering (15.08.2008)

  10. #27
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    Daumen hoch

    Hallo zusammen

    Habe das Problem FU an FI bis auf weiteres gelöst. Nicht mit neuem FU (ohne EMV-Filter) für 500.- CHF; nicht mit Trenntrafo für 600.- CHF nein, mit dem Seitenschneider, für 0.- CHF.
    Man öffne den FU, schaue sich mangels Schaltplan die Leiterbahnen auf den Platinen ein wenig genauer an, lokalisiere die Kapazitäten des EMV-Filters, verfolge deren Verbindungen zur Erde, trenne mutig eine Verbindung und versuche erneut. Kein Erfolg. man öffne das teil nochmals, gucke noch genauer, isoliere jene Platine an betreffender Erdschraube komplett vom Gehäuse, belasse aber alle anderen Erdverbindungen der Elektronik und erde das Gehäuse vorschriftsgemäss. mit einer gehörigen portion gutem Glauben und hoffnung starte man einen letzten versuch und...siehe da, der FI bleibt drin! Investitionskosten: nix. Funktion: top (bis jetzt). Sicherheit: gegeben.
    Danke für eure Mithilfe!

    Martin
    Zitieren Zitieren Problem gelöst  

  11. #28
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    Der Elektriker ,der in 5 Jahren den FU tauschen soll,wieso auch immer.
    Wird sich riesig freuen

  12. #29
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    Zitat Zitat von ge-nka Beitrag anzeigen
    Der Elektriker ,der in 5 Jahren den FU tauschen soll,wieso auch immer.
    Wird sich riesig freuen
    1. Wenn ich sehe, was besagter Elektriker so tut...(Sicherungseinsätze tauschen und die ganze 40A-Installation mit 64A betreiben...Haupt-Stromzähler falsch angeschlossen...)
    2. Wenn ein Elektriker diesen FU zu tauschen hat, muss er nur einen FU ohne EMV-Filter nehmen, was er als Fachmann ja wissen sollte.
    3. Der Besitzer weiss genau Bescheid und wird den Elektriker darauf hinweisen. Hausinstallateure haben eh keine Ahnung von FU's.
    4. Elektrische Angelegenheiten laufen in diesem Fall sowieso über mich. Du siehst, wie man seine Kunden binden kann .

  13. #30
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    Zitat Zitat von hardware engineering Beitrag anzeigen
    2. Wenn ein Elektriker diesen FU zu tauschen hat, muss er nur einen FU ohne EMV-Filter nehmen, was er als Fachmann ja wissen sollte.
    Ich hätte jetzt als Elektriker auf jeden Fall den gleichen Typ wieder eingebaut. Warum sollte ich als Instandsetzer kontrollieren ob sich der Konstrukteur irgendwelchen akrobatischen Seitenschneider-Aktionen hingegeben hat.
    Der Elektriker wird sich nach einem nicht erfolgreichen Austausch fragen lassen müssen: "Hast Du sowas denn schon mal gemacht? Hast Du etwa keine Ahnung?"
    Irgendwie etwas gemein

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