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Thema: Selbstgeschriebene Software-SPS in C unter Windows

  1. #11
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    Ja das Programm zweifelt ja auch niemand an.
    Aber wie schauts mit der HW aus?

    In einer SPS kann man sich im allgemeinen auf eine stabile HW verlassen. EMV, . . . bei Beachtung des Aufbaus sollte kein Problem darstellen.
    Die Komponenten CPU. E, A, . . . Arbeiten vernünftig zusammen.

    Also ein stabiles System

    Wenn ich nun an den beschriebenen Aubau denke:
    Rechner mit Windows (soll ja doch hin und wider ein Problem geben)
    PCI Karte mit CAN (läuft der Treiber im Windows wirklich stabil? Was passiert bei einem OS Update?
    Peripherie am CAN, Ist das was selbstgebautes oder was fertiges?

    Also da wurde überall viel Zeit Investiert.

    Bei Industrie SPS steckt man normalerweise nur an 2 Punkten Zeit rein:
    Auswahl der HW
    Erstellung des Programms (inkl. HW config, . . .)

    Um das ganze Umfeld braucht man sich nicht groß zu kümmern.

    Das Programm läuft in seinem Zyklus, der ist vorgegeben, alles ist einfach zu überschauen.

    Für Privatanwendung mag das in C Ok sein.

    Aber ich würde so was niemals einem Kunden verkaufen wollen.
    Wenn ich bei einem Problem nicht erreichbar bin, wer soll da was korrigieren?

    Bei Industri SPS kann jeder der halbwegs auf dem System Fit ist und die entsprechenden Anlagenkenntisse hat, da Änderungen machen (auch wenn es hin und wider besser wäre der eine oder andere lässt die Finger davon).

    Beim Selbstgebastelten C gibt es sicher auch viele die da drankönnen, aber im Industriebereich kommen die Instandhalter eher aus der Elektro / Elektronikschiene und nicht aus dem IT Bereich. Mit Hammer und Amboss kann da jeder umgehen, mit Step7, Codesys, . . in FUP Programmiert finden die sich zurecht. Aber wenn da viel in C ist, dann noch kompiliert werden muss, ev keine Onlineansicht der Zustände auf FUP Ebene möglich ist, dann wird da selten wer was vernünftige machen können.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  2. #12
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    Hallo ,
    @winman es gibt diverse SoftSPS lösungen für PC Systeme die gut gemacht sind. Es kommt immer auf eine gute Umsetzung an. Und natürlich OS

    ducati Zitat von ducati

    Teile produzieren ist das Hauptziel- Dann schmeiss den Quatsch weg und nimm ne richtige SPS! Ansonsten stehe ich auf dem Standpunkt, dass man auch an der Uni die Dinge so lehren sollte, wie sie in der Praxis üblich sind. Und in der Praxis nimmt man für ne Industriesteuerung eine SPS, und kein irgendwie zusammengebasteltes C-Programm auf nem PC.

    Das sehe ich nicht so , greift man immer wieder auf bestehendes zurück macht man keine technologische Weiterentwicklung. Klar kann man darüber streiten ob es in der " normalen Produktion/Praxis " sinnvoll ist sich im Studium mit anderen Dingen beschäftigt zu haben , aber das ist ansichtsache. Ich denke da eher an neue Schnittstellen , neue Kommunnikationswege die entwickelt werden müssen um das Ziel zu erreichen. Das ist doch eher der Gedanke der bei so einem Projekt auschhlaggebend ist bzw sein sollte, auch wenn die Basis Produktion ist.
    Wenn die Herstellung eines Produktes Ziel des Projektes ist, sollte man die Gelegenheit nutzen um eigene Dinge zu testen etc..... prgrammieren, hardware, komponenten....

    Wer eine Produktionsmaschine für eine Fabrik braucht geht doch nicht zur UNI oder ? (das soll nicht abwertend gemeint sein. Es gibt nur diverse Maschinenhersteller) Selbst wenn ist das doch dann eher ein Prototyp.... Ich habe von solchen Projekten bisher nur in Zusammenhang mit Entwicklung gehört. Wo Abläufe oder Herstellverfahren getestet werden um Maschinen dafür zu bauen. So kenne ich das jedenfalls...


    Grüsse SPQR

  3. #13
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    Hallo,
    entschuldigt bitte meine späte Antwort, aber ich habe die letzte Mailbenachrichtigung nicht mitbekommen und bin davon ausgegangen, dass sich hier nichts mehr getan hat.... Durch zufälliges Vorbeischauen habe ich mich dann vom Gegenteil überzeugt.
    Die Hardwarekomponenten sind zum Großteil nicht selber gebaut (fertige CANopen-Module), es gibt aber selbstgebaute Mikrocontrollerlösungen, die vielleicht auch mal mit eingebaut werden sollen. Dafür ist dieser Framebasierte Datenaustausch natürlich sinnvoll.
    Ich werde mit dem C-Programm erstmal weitermachen und die Prioritäten der wichtigen Threads überarbeiten. Dann geht es erstmal (fast) nur noch darum, ob die Vorgehensweise mit dem Switch-Case-Konstrukt so sinnvoll ist. (Immer wieder den Switch-Block aufrufen und mit dem Switch-Argument an die entsprechende Stelle im Case springen; Siehe Bild)
    Danke und Grüße,
    clumsi

  4. #14
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    Hi, ja so sind auch meine Erfahrungen. Eine mit C geschriebene Soft-SPS auf Windows Rechnern, kann durchaus stabil laufen.
    Das Problem sind meistens halt die Rechner. (Nicht Windows) !!

    Damit ihr euch mal ein Bild machen könnt, ladet euch doch die Soft-sps von abc herunter. Die gibst kostenlos zum ausprobieren für 1 Stunde laufzeit.
    (natürlich gibts da tricks für längere Laufzeiten.
    Aber die läuft bei mir seit Monaten stabil mit Profinet... Also viele Soft-SPS können das, was ne 400er auch kann.
    Nur sind sie eben billiger und wenn ihr vernünftige HW habt, dann klappt das i.d. Regel auch.
    neben ibh find ich die von abc wirklich ziemlich gut. schauts euch an hier:
    http://www.siemens-s7-schulung.de/

    ist sogar ne Anleitung dabei und nen Video. Abc sagt, die kann sogar echtzeit (sollte mit gigabet eth) auch kein problem sein.
    lg

  5. #15
    clumsi ist offline Benutzer
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    naja, da muss ich aber nochmal dazu sagen, dass mein bisheriges Programm ja nicht ganz SPS-typisch ist. Es gibt keine Zykluszeit und keinen zyklischen Durchlauf. Das macht die ganze Sache vielleicht etwas komplizierter, an gewissen Stellen aber auch einfacher. Das ganze Programm hat mit einer SPS erstmal nichts zu tun. Eine Funktion des Programmes ist jedoch erstmal das Senden und Empfangen von beliebigen CAN-Nachrichten. Dazu wird der Treiber des PCI-CAN Interfaces benutzt. Eine weitere Funktion ist dann die funktionelle Verbindung einer Standard-C-Funktion "Ventil a öffnen/schließen" mit diesen Sende-Funktionen. Die eigentliche Abfolge-Logik liegt im Programm verteilt (hauptsächlich in der Switch-Funktion) vor.
    Bei meinem jetzigen Stand wäre es z.B. problematisch die Funktion "Lampen prüfen" zu integrieren. Das Drücken des entsprechenden Tasters ruft eine Funktion beim Drücken und Loslassen aus. Beim Drücken müsste sich das Programm alle aktuellen Steuerbits für die Lampen merken, dann alle Lampen einschalten. Beim Loslassen müssen erstmal alle Lampen aus, und dann der alte Zustand wieder eingeschaltet werden. Das Problem: Ändert sich ein Soll-Lampenzustand während des Lampentests, wird er nach Loslassen nicht übernommen. In diesen Fällen könnte ja auch eine zyklisch arbeitende Funktion Vorteile haben.
    Aber vielleicht gibt es ja eine Alternative die sich an meine bisherige Lösung mit dem Switch-Case-Konzept (eventgesteuert) anlehnt, aber trotzdem mehr mit Variablen arbeitet, d.h. Zustände werden nicht einfach nur gesetzt (Lampen, Ventile), sondern werden vorrangig in Variablen gelegt und eine Funktion sorgt dafür, dass der Zustand immer der Variablen entspricht.

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