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Thema: Gemeinsame Spannungsversorgung für SPS- und Automationsbaugruppe (S5-100 + Loxone)

  1. #1
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    Hallo miteinander,
    ich bin gerade dabei meinen Bestands-Heizungsschaltschrank mit Loxone-Komonenten für die Heizungsregelung zu erweitern. Meine Honeywell-DCC hat den "Geist" aufgegeben. Die Siemens-S5-100 bleibt im Bestand erhalten.

    Ich habe nun eine gemeinsame 24V-DC Spannungsversorgung für meine Siemens-SPS und einem neuen Miniserver verdrahtet. Die Spannungsversorgung erfolgt aus einem gemeinsamen Netzteil (8A) von Siemens. Jede Automationseinheit hat einen eigenen Sicherungsautomaten erhalten.

    Nun zu meinem eigentlichen Problem:
    Wenn ich den Sicherungsautomat des Neusystemes einschalte, geht manchmal die Siemens-Steuerung auf "Stop" und muss dann entsperrt werden. Das passiert nicht regelmäßig. Ich habe festgestellt, dass beim zuschalten der Loxone die Spannung manchmal kurz bis ca. 18,5 V zusammenbricht. Das wird wohl die Ursache für dieses unregelmäßige Verhalten sein. Am Neusystem hängt zurzeit noch keine weitere Hardware oder Installationen dran.

    Das Siemens-Netzteil (6EW1 380-4AA) kann aufgrund der angehängten S5-CPU bzw. Ein- und Ausgangskarten, den angeschlossenen Feldgeräten, den Koppelrelais (12 Stück) und den LED-Schalter- und Meldemodulen bei weitem nicht ausgelastet sein. Ich habe zwar noch nicht den Gesamtstrom gemessen, den Strommesser habe ich in der Firma deponiert. Das werde ich aber im laufe der Woche nachholen. Wenn ich die angeschlossenen technischen Gerätedaten hochrechne, komme ich auf einen Betriebsstrom von max. 3,5A. Das eingebaute Netzteil (24V stabilisiert) kann theoretisch aber 8A leisten.

    Der Spannungseinbruch erfolgt eindeutig erst, wenn ich den Miniserver nach der S5-Steuerung zuschalte. Das zwar nur bei jedem 6.-8 Versuch. Wenn ich den Miniserver alleine zuschalte, gibt es keinen messbaren Spannungseinbruch am Netzgerät.

    Ich habe dann einmal beide SPSen an der Versorgung belassen. Nicht dass hier irgendwelche Kondensater-Eingangsbeschaltungen das Dilemma verursachen. Nach dem Abschalten und sofortigen Zuschaltung der Loxone war das Ergebnis wie oben beschrieben.

    Ich habe jetzt noch die Zuschaltung nach einem Spannungsausfall simuliert (Steuersicherung 230V zum Netzgerät aus/Ein) getestet. dann gibt es keinerlei Probleme. Auch einen Spannungseinbruch habe ich nicht messen können.

    Was kann die Ursache für den S5-Stop sein? Gibt es eine Lösungsvorschlag für mein Problem(chen).
    So wie es aber ausschaut, muss ich wohl eine eigene 24VDC-Spannungsversorgung für die neue Steuerung aufbauen. Dann gibt es mit Sicherheit kein Problem mehr.

    Im Voraus besten Dank
    Gruß Michael
    Zitieren Zitieren Gemeinsame Spannungsversorgung für SPS- und Automationsbaugruppe (S5-100 + Loxone)  

  2. #2
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    Hallo Michael,

    kann es sein das dein Netzteil auch schon etwas älter ist und mit kurzen Lastspitzen nicht mehr so gut kann? Eine mögliche Dauerlast von 8A heißt ja nicht das eine Ausregelung im Millisekundenbereich gewährleistet ist. Die Kondensatoren im Netzteil altern ja auch, meist ist ja nicht unbedingt gleich ein Totalausfall zu sehen.

    Gruß

  3. #3
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    Hallo und Danke erst einmal.
    Das Netzteil hat schon einige Jahre auf dem "Buckel". Ich schätze einmal die IBN war im Zeitraum 1994-1995. Da kann solch ein Teil schon etwas "schwächeln".
    Ich werde mir wohl ein neues Netzteil zulegen und anstatt dem "Alten" einbauen. Wenn ich dann immer noch ein Problem habe, rüste ich wieder um und verwende diese Baugruppe dann als separates Netzteil für meine neue Steuerung.

    Gruß Michael

  4. #4
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    Nimm eines mit 10A oder 15A, die Leerlaufverluste bei Schaltnetzteilen halten sich in Grenzen.
    Die stärkeren haben auch ein bisschen größere Elko-Kapazität, die Spannungseinbrüche sollten sich dann wohl deutlich verringern.

    Wenn du immer noch probleme hast, dann denk auch mal darüber nach, die Zuschaltung über zB.: Vorwiderstand der kurz darauf überbrückt wird zu realisieren, dann werden die Kondensatoren des Zugeschalteten Verbrauchers im Einschaltmoment Strombegrenzt und deine Spannung bricht nicht so weit zusammen.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  5. #5
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    Hallo Winnmann,
    Danke für Deine Antwort.
    Wie schon geschrieben, habe ich mich mittlerweile entschlossen, ein eigenes Netzteil einsetzen. Dann sind beide Steuerungen separat und es gibt keine Beeinflussung mehr. Der Tipp mit dem "Anfahrwiderstand" ist zwar auch eine Lösung, aber letztendlich zu aufwendig.

    Gruß Michael

  6. #6
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    Leih dir doch in deiner Firma mal einen großen Kondensator aus und versuch mal mit dem ob er das Netzteil schon ausreichend stabilisiert.

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