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Thema: richtig viel zu tun...

  1. #1
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    Zuviel Werbung?
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    also wir sind dieses jahr mit arbeit voll bis unters dach...
    wie sieht es bei euch aus?

    ich vermute das die kauflaune des endverbrauchers die aus der kommenden mwst erhöhung resultiert sich bis auf die letzten zulieferer in der kette auswirkt.

    wann hört sowas wieder auf?
    selbst wenn der endverbraucher ab 2007 wieder nachlässt.
    dann haben die unternehmen aus 2006 noch genug zum verheizen...

    mich würde mal interessieren wie das bei euch gerade so ausschaut und wie ihr die situation bzw. die zukunft bewertet...

    ps.
    das ist leider auch ein grund warum ich in letzter zeit nicht mehr so aktiv bin hier im forum...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)
    Zitieren Zitieren richtig viel zu tun...  

  2. #2
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    Hallo Markus,

    Zitat Zitat von Markus
    also wir sind dieses jahr mit arbeit voll bis unters dach...
    wie sieht es bei euch aus?
    Es geht gut, Arbeit bis Oberkante Unterlippe...
    Und manchmal auch darüber. Liegt bei mir meiner Meinung nach aber weniger an der jetzigen Konjunktur oder Konsum im Angesicht der anstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer in 2007. Meine Kunden haben die Aufträge und Investitionen schon langfristig geplant, müssen die evtl. bei der Zentrale in einem aufwändigen Verfahren beantragen und genehmigen lassen. Da hat dann so manches Projekt von der Idee bis zur Realisierung eine Laufzeit von 2 Jahren. Die Anzahl an Aufträgen bei Störungen oder Anlagenstillstand ist bei mir relativ gering und letztendlich auch nicht konjunkturabhängig.
    Ich bin also in meinem Geschäft nicht unbedingt konjunkturabhängig.
    Viele Aufträge gegen Mitbewerber bekomme ich eben, weil ich aus langer Erfahrung im SPS-Geschäft Lösungen anbieten kann, wenn viele andere schon abgewunken haben. Mein Schwerpunkt liegt eben darin, auch systemübergreifende Lösungen anzubieten, also nicht nur die Programmierung der SPS oder Visualisierung, sondern eben auch die Anbindung der Anlage an Datenbanken wie Oracle, MS SQL Server u.a.
    Und das eben alles aus einer Hand, ohne zehn verschiedene Ansprechpartner für den Kunden. Und nicht nur für neue S7-Systeme, sondern auch für die Modernisierung bestehender S5-Anlagen.
    Uuuppsss, das ist jetzt beinahe eine Werbesendung geworden...

    Zusammenfassend aber sei gesagt, ich persönlich sehe im Moment keinen Zusammenhang der Auftragslage in Anbetracht der anstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer, aber das ist nur meine persönliche Einschätzung.
    In anderen Branchen, z.B. im Vertrieb von Konsumgütern (Kfz, Möbel, HiFi, Fernseher etc.) wird das mit Sicherheit ganz anders aussehen.

    Gruss

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Auftragslage wg. Mwst. Erhöhung  

  3. #3
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Question_mark
    In anderen Branchen, z.B. im Vertrieb von Konsumgütern (Kfz, Möbel, HiFi, Fernseher etc.) wird das mit Sicherheit ganz anders aussehen.
    Und mit diesem Nachtrag möchte ich mein obiges Zitat ergänzen. Die hochwertigen Konsumgüter werden eben nicht mehr in Deutschland hergestellt (bis auf wenige rühmliche Ausnahmen der Kfz-Branche). Das Know-How haben die deutschen Firmen wie Thyssen, Krupp, SMS und natürlich auch viele andere schon vor über 30 Jahren für ein Butterbrot verkauft.
    Die bevorstehende Erhöhung der Mwst hat m.E. keinen grossen Einfluss auf Waren aus deutscher Produktion. Die hochwertigen Konsumartikel werden hierzulande nicht mehr hergestellt, der zu erwartende Profit aus der höheren Nachfrage wird in andere Länder und bedingt auch in die Kasse der Bundesregierung fliessen.

    Gruss

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)

  4. #4
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    Also aus meiner sicht wird bedingt durch Modernisierung weniger die Auftragslage für die Unternehmen für Unternehmen sinken, sondern mehr die Auftragslage die sich an den Endverbraucher richtet.
    Selbst der kleinste Betrieb muß seine Betriebsmittel erneuern um wenigstens noch "etwas" verdiehnen zu können.
    Bekannte Firma stellt Baggerlöffel her und ist seit einer "Flaute" dieses und nächstes Jahr mit Aufträgen dicht.
    Allerdings diesjahr auch seinen Maschinenpark erneuert, und da Unternehmen Bekanntlich auf ihre Betriebsmittel/Maschinen keine Steuern bezahlen bzw zurück bekommen...
    Lebensmittelindustrie wird bestimmt keine Einbußen machen, und ob ein im Ausland produziertes Auto nun 40tsnd oder 47tsnd kostet, juckt den ders kaufen will/muß eh nicht, wobei es vor € noch halb so teuer war, und nun noch billiger Produziert wird.
    Die Auftragslage wird ehr im Handwerk zurück gehen, weil Baumärkte mitlerweile ja alles haben, und Heimwerkeln wieder groß geschrieben wird... sofern die Zeit für da...

    Also denke mal das die Konjunktur unabhängig von der Mehrwert ist, je nach welchem Bereich und wie nahe am Endverbraucher.
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  5. #5
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    Zitat Zitat von nade Beitrag anzeigen
    Die Auftragslage wird ehr im Handwerk zurück gehen, weil Baumärkte mitlerweile ja alles haben, und Heimwerkeln wieder groß geschrieben wird... sofern die Zeit für da...
    Das ist, glaube ich, den Leuten in diesem Forum eigentlich egal - wer meint, seine Elektroinstallation in der Wohnung selbst machen zu können (dürfen), der hat das auch schon vor 10 Jahren gemacht.

    Bei uns ist momentan die Auftragslage so, daß wir mit der Abarbeitung kaum noch nachkommen. Das geht allerdings auch schon 3 Jahre so...

    Gruß

    Holger

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