Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, dass die Gesellschaftsform (GmbH oder AG) nicht zwingend ausschlaggebend ist. Ein Gesellschafter, der keinen Bezug zum Unternehmen und den Mitarbeitern hat, ist nicht besser als ein Aktionär der nur auf Gewinn aus ist. Wichtig ist letztendlich die persönliche Einstellung der Inhaber. Und wenn hier nur das schnelle Geld im Vordergrund steht, dann sieht es in der Zukunft oft schlecht aus, vor allem für die Mitarbeiter. Und wenn diese keine Arbeit haben, können sie weniger kaufen. In der Regel dann auch weniger von den Produkten der Firma (direkt oder indirekt).
Und damit sind wir wieder beim Thema: Durch die 19 % bleibt dem Privatmann weniger übrig, er kann weniger kaufen, dadurch sinkt die Nachfrage, dadurch werden Stellen gestrichen, dadurch steigen die Staatsausgaben (und die Steuern müssen wieder einmal erhöht werden) und sinkt die Kaufkraft, dadurch sinkt die Nachfrage, ....
Es gibt doch Beispiele, wo der Staatsfinanzhaushalt durch Steuersenkungen wesentlich verbessert wurde. Warum werden bei uns immer dieselben Fehler wiederholt?
Da gebe ich dir recht. Es gibt Unternehmen die nicht den Fehler machen und durch Preiserhöhung die Mindereinnahmen abzufangen, sondern hingehen und Qualität verbessern, neue Ideen ins Produkt einfliesen lassen und das bei gleichbleibendem Preis.
Es ist halt eben das was bei unserer Regierung sau schief läuft, wenn ein Rechtsanwalt versucht mit Gelder umzugehen, mal von ab das die komischerweise mit Mehreinnahmen auch immer wieder die Ausgaben steigern.
Es währe glaub ich angebracht das jeder Politiker 14Tage- 1Monat in einem "kleinen"- Mittelständischen Unternehmen ein Praktikum, passend zu seinem Amt das er ausüben will/soll, macht.
Weil ansonst könnte auch die Arbeit von einem 5Jährigen ausgeführt werden ganz nach dem Motto: Neues Fahrad sieht gut aus und kostet 1000€ und das Konto der Eltern ist nur noch mit 300€ gefüllt und muß noch 14 Tage reichen bis Monatsende. Allerdings oben erwähntes 5 Jährige Kind will unbedingt das Fahrad haben. Politiker lösen das Problem in dem eine Abgabe hochgesetzt wird oder wenn nicht möglich eine Neuer beschlossen wird, und wie macht es eine Familie? Entweder sagen 2 Monate Dispo können wir verkraften und machen Schulden oder sie sagen mußt etwas drauf warten und sparen.

Diese Regierung sollte nicht nur von ; "Gürtel enger schnallen" ; reden, sondern auch mal die notwendigkeit von den Ausgaben prüfen und dann entsprechend wenn nicht nötig wie z.B. BND nach Berlin in einen Neubau umzuziehn, dies einfach sein lassen und wenn dafür die Finanzen vorhanden sind machen. Mal von abgesehen die Diäten (eigentlich falsches Wort dafür) nicht andauernd anheben, sind zwar nur "Pfennigsbeträge" im vergleich zu der Gesammtsumme an Kosten, aber nicht von dem "kleinen" Arbeiter verlangen nach jedem Cent zu gucken ob ers sich leisten kann oder nicht und selber keinen Betrag dazu beitragen, dass der Schuldenberg weniger wird.

Leidiges Thema, man kann sich nur drüber ärgern und denen gehts päriphär solange ihre Nebeneinkommen gesichert sind.