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Thema: Fun zum Feierabend

  1. #3271
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    Stehen ein Schaf und ein Rasenmäher auf der Wiese,
    sagt das Schaf: "Määähh",
    sagt der Rasenmäher: "du hast mir garnichts zu sagen!"

  2. #3272
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    Hallo,
    Hatten wir den schon ? ( Bezug Killerspiele )

    aus dem Rob-forum http://video.google.de/googleplayer....24497385643368

    gruß Thomas
    Radiozitat: "Meine Frau hat nen geilen Arsch, nämlich mich"

  3. #3273
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    Erst wenn die letzte Ölquelle versiegt ist
    und das letzte Erdgasfeld ausgebeutet ist

    Erst wenn die letzte Bohrinsel abewrackt ist
    und wenn die letzte Tankstelle geschlossen ist

    Erst dann werdet ihr merken
    dass uns Greenpeace nachts kein Bier verkauft

  4. #3274
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    Achtung beim Umgang mit Sekundenkleber
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.

  5. #3275
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    Grüße...
    Paradox ist, wenn sich jemand im Handumdrehen den Fuß bricht.

  6. #3276
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    Wie installiert man ein Haussicherheitssystem

    1. Kaufe in einem Second Hand Laden ein Paar gebrauchte Arbeitstiefel der Größe 46.
    2. Stelle sie zusammen mit einer Ausgabe vom "Guns & Ammo" Magazin neben die Haustür.
    3. Platziere neben den Stiefeln 4 riesige Hundenäpfe.
    4. Hänge einen Zettel an die Tür:
    Hallo,

    ich hole noch mehr Munition und Bier. Bin in einer Stunde zurück.

    Leg' Dich nicht mit den Pitbulls an, sie haben heute morgen den Briefträger ziemlich schlimm erwischt.

    Ich glaube nicht, dass Killer dabei war, aber das war bei dem vielen Blut nicht genau zu erkennen.
    Wie auch immer, ich habe die Hunde im Haus eingesperrt.

    Warte besser draußen. Bin gleich wieder da.
    Zitieren Zitieren eine einfache Alarmanlage (für das Haus)  

  7. #3277
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    Sorry, Doppelpost

    Gruß
    Timo
    Geändert von Unimog-HeizeR (20.03.2012 um 13:28 Uhr)
    TOHISPARTS




  8. #3278
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    Linux-Air vs. Vista-Air vs Mac-Airlines

    wenn betriebssysteme airlines betreiben, dann gibt es ein paar unterschiede:

    UNIX Airways
    Jeder bringt ein Stück des Flugzeuges mit zum Flughafen. Dann gehen alle auf die Startbahn und bauen das Flugzeug Stück für Stück zusammen und reden ununterbrochen darüber, welche Art von Flugzeug vermutlich am Ende fertig wird.

    Air DOS
    Jeder schiebt das Flugzeug an bis es gleitet, dann springen sie auf bis es wieder am Boden aufschlägt. Dann schieben sie wieder, springen wieder auf und so weiter ...

    Mac Airlines
    Alle Stewards, Piloten, Gepäckträger und Ticketverkäufer sehen gleich aus und handeln auch gleich. Immer wenn Du etwas genauer wissen willst, wirst Du nett aber bestimmt darauf hingewiesen, dass Du das nicht wissen musst, nicht wissen willst, und alles so für Dich gemacht wird, dass Du nichts zu wissen brauchst. Also schweig.

    Windows Air
    Das Terminal ist schön und bunt, mit freundlichen Stewardessen, einfacher Gepäckabgabe und einem sanften Start. Nach etwa 10 Minuten in der Luft explodiert das Flugzeug ohne Warnung.

    Windows NT Air
    Genauso wie Windows Air, kostet aber mehr und hat grössere Flugzeuge. Zerstört beim Explodieren alle Flugzeuge im Umkreis von 50 Kilometern.

    Windows XP-Air
    Du gehst zum Flughafen, welcher nur XP-air Flugzeugen die Starterlaubnis gibt. Alle Flugzeuge sind identisch, hell gefärbt und dreimal so gross, wie es notwendig wäre. Die Zeichen sind sehr groß und alle zeigen in die gleiche Richtung. Was immer du machst, ein mit einem Mantel und einem spitzen Hut bekleideter Bekloppter popt auf und will, dass du ihm folgst. Dein Gepäck und deine Kleidung musst du durch die typische XP Kleidung und das typische XP-Gepäck ersetzen. Jeder im übergrossen Flugzeug trägt dasselbe. Das Flugzeug startet nicht, bis du einen Vertrag unterzeichnet hast. Die Boardunterhaltung, die versprochen wurde, fällt aus. Der gleiche Mickymausfilm wird x-mal wiederholt. Du mußt deinen Reiseagenten anrufen, bevor du etwas essen oder trinken darfst. Du wirst regelmäßig während des Fluges gesucht. Wenn du zweimal oder mehr zur Toilette gehst, wirst du angehalten, dein Ticket erneut aufzuladen. Egal wie der Bestimmungsort lautet, bei dem du angemeldet bist, du beendest deinen Flug immer mit Bruchlandung bei Whistler in Kanada.

    OS-X Air
    Du betrittst einen weißen Terminal, und alles, was du siehst, ist eine Frau, die in der Ecke hinter einem weißen Schreibtisch sitzt. Du gehst und erhältst deine Karte. Sie lächelt und sagt „Willkommen bei OSX-air. Erlaubt uns bitte, ein Foto von Ihnen zu machen“, und schwupps macht dies in diesem Moment eine Kamera in der Wand, die du zuvor nicht gesehen hast. „Danke, hier ist deine Karte“, eine minimalistische Karte mit deiner Abbildung an der Oberseite enthält bereits alle deine Informationen. Eine Tür öffnet sich rechts und du gehst durch. Du betrittst einen grossen offenen Raum mit einem Sitz in der Mitte. Du setzt dich, hörst Musik und schaust dir Filme an, bis zum Ende des Fluges. Du siehst nie irgendeinen der anderen Passagiere. Du landest, und sagst zu dir selbst: wow, das war wirklich nett, aber ich glaube, mir fehlt irgendwie etwas“.

    Windows Vista Fluglinien
    Du betrittst einen wunderschönen Terminal mit den grössten Flugzeugen, die du je gesehen hast. Alle 10 Schritte kommt ein Sicherheitsbeamter und fragt dich, ob du „sicher“ bist, dass du zu diesem Flugzeug gehen willst, ob du fortfahren oder lieber den Flug annullieren willst. Unsicher dessen, was ein Annullieren zur Folge hätte, gehst du weiter und fragst den Angestellten beim Schreibtisch, warum die Flugzeuge so gross seien. Nachdem der Sicherheitsbeamte sich versichert hat, ob du die Frage wirklich stellen und die Antwort hören möchtest, antwortet er, daß sie grösser seien, weil sich dann die Kunden besser fühlen, aber die Flugzeuge durch diese Bauweise zweimal so langsam seien. Einmal im Flugzeug, wird jeder Passagier erneut von jedem Flugbegleiter einzeln gefragt, ob man sicher sei, daß man diesen Flug nehmen möchte. Nach Start stellen die Piloten fest, daß der Fahrgestelltreiber nicht aktualisiert wurde, mit dem das neue Flugzeug fliegen sollte. Folglich wird er zuhinterst noch befestigt. Dies zwingt das Flugzeug langsamer zu fliegen.

    Linux Air
    Enttäuschte Angestellte aller anderen Fluglinien entscheiden, ihre eigene Fluglinie zu beginnen. Sie errichten die Flächen, etikettieren Kostenzähler und pflastern die Flugbahnen selbst. Sie erheben eine kleine Gebühr, um die Druckkosten für die Tickets zu finanzieren, aber du kannst die Karte auch downloaden und selber drucken. Wenn du das Flugzeug betrittst, wird dir ein Sitz, vier Schraubbolzen, ein Schlüssel und eine Kopie Sitz-HOWTO.html gegeben. Einst installiert, ist der völlig justierbare Sitz sehr bequem. Das Flugzeug verläßt den Flughafen und kommt rechtzeitig ohne ein einziges Problem an. Die Flugmahlzeit ist wundervoll. Du versuchst Benutzern der anderen Airlines vom grossartigen Flug zu erzählen, aber alles,nwas die sagen können, ist: "Du musst deinen Sitz installieren?


    Gruß
    Timo
    Geändert von Unimog-HeizeR (20.03.2012 um 13:27 Uhr)
    TOHISPARTS




  9. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Unimog-HeizeR für den nützlichen Beitrag:

    AUDSUPERUSER (20.03.2012),BenR (20.03.2012),Geminon (20.03.2012),KG_TC (20.03.2012),Nico99 (20.03.2012),winnman (20.03.2012)

  10. #3279
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    Der Ehemann liest Zeitung, plötzlich sagt er melancholisch: "Mein Gott, die größten Esel heiraten die schönsten Frauen!" Seine Gattin
    lächelt: "Oh, danke für das Kompliment!"

  11. #3280
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    Für gewöhnlich werden Männer nicht krank. Wozu auch? Handelt es sich beim Phänomen "Erkrankung" doch um eine ausschliesslich lästige und ineffiziente Erscheinung. Und wenn Männer doch einmal krank werden, dann nur aufgrund einer grausamen Fügung des Schicksals. Welcher sie dann natürlich gelassen und männlich gegenüberstehen.

    Es begab sich aber zu der Zeit, da Weihnachten heranrückte und alle Welt sich vorher zu diversen Festivitäten aufmachte. Da ging auch ich los in die Kneipe meiner Wahl, denn Sie war bevölkert mit allerlei Freunden, die vor den anstehenden Ferien noch einmal dem Gerstensaft zusprechen wollten. Einige Stunden später verliess ich den betreffenden Ort; meine Wohnung war mein Ziel. Nun begab es sich aber, dass mein Telefon schellte und man mir mitteilte, dass - gar nicht weit von meinem jetztigen Standpunkt - noch ein anderes nettes Beisammensein im Gange sei und ob ich mich nicht noch hinzugesellen wolle. Ich wollte. Ich liess mir die Adresse nennen und stellte fest, dass ich lediglich eine Station mit der U-Bahn zurückzulegen hatte. In 10 Minuten sollte ich also dort angelangt sein.

    Als Hindernis erwies sich bei der Einhaltung des Zeitplans lediglich die U-Bahn selbst: An der Haltestelle angekommen stellte ich fest, dass noch ganze 15 Minuten vergehen sollten, bis man mich an mein Ziel fahren würde. Eindeutig zu viel.

    Männlich beschloss ich also der Dinge zwei:
    Erstens: In der Zeit kann ich locker die Strecke laufen.
    Zweitens: Los gehts!

    Also lief ich los. Um Effizienz (eine typisch männliche Eigenschaft) bemüht, wollte ich natürlich nicht dem Umweg machen, zuerst die Haltestelle zu verlassen, um eine Treppe herauf- und auf der anderen Seite wieder herabzusteigen, nur um den Fussgängerweg zu erreichen. Wozu auch? Der Weg direkt über die Strasse würde mir mindestens 50 Meter des Weges ersparen.

    Doch da stellte sich mir ein Hindernis in den Weg. Es hatte die Form einer etwa 90 Zentimeter hohen Betonabsperrung, welche den Fahrbahnrand markierte. Ich besann mich meiner dämli...äh..männlichen Instinkte und überstieg einfach das lächerliche selbsternannte Hindernis.

    Plötzlich wurde ich krank. Es muss die Luftfeuchtigkeit gewesen sein, die habe ich noch nie vertragen. Im betreffenden Fall kondensierte sie hinterhältig genau an der Stelle, an der ich meinen Fuss aufzusetzen versuchte. In der Folge eines Moments der Unachtsamkeit und der perfekten männlichen Körperbeherrschung verlor ich das Gleichgewicht und ... stürzte. Meter um Meter dauerte mein Fall, ich beschleunigte auf eine Geschwindigkeit, die der menschliche Körper nicht auszuhalten ausgelegt war - und schlug hart mit dem Brustkorb auf der zuvor erwähnten, 90 Zentimeter hohen Absperrung auf.

    Nachdem ich das Bewusstsein einige Stunden später wieder erlangt hatte, war meine Reaktion selbstverständlich typisch männlich: präzise, vorhersagbar, genial.

    Ich rang nach Luft.
    Und als ich welche bekam, nutzte ich sie, um nach meiner Mami zu rufen.
    Dann weinte ich ein bisschen.

    Dann wurde ich meiner Verpflichtung gewahr: richtig, man wartete auf mich. Ich musste weiter. Die verschmutzte Kleidung ignorierend setzte ich meinen Weg fort. Weiter und weiter ging ich, bis mir klar wurde: Mist, ich hab die falsche Abzweigung genommen. In der Agonie des Schmerzes, dem Schrecken, gerade noch einmal mit den Leben davon gekommen zu sein, sicher ein nachvollziehbarer Irrtum. Ich verliess mich auf meinen mir angeboreren männlichen Orientierungssinn und lief weiter. Spuren der Stadt folgend, Spuren am Wegesrand deutend näherte ich mich meinem Ziel: Einem....Vogelschutzgebiet??? Verdammt, wer hatte denn das mitten in der Nacht dahingebaut? Wie soll man sich denn orientieren, wenn auf einmal mitten in der Stadt Vogelschutzgebiete entstehen? Doch auch hier wusste ich Rat: Ich rief ein Taxi.

    Kaum 2 Minuten später hatte ich einem freundlichen Taxifahrer mein Anliegen und meinen Leidensweg erklärt. Als Mann bedurfte er keiner weiteren Erklärung für seine typisch männliche Reaktion: Er lachte mich aus. "Elender Lakai, fahre er mich gefälligst an mein Ziel" fuhr ich ihn an. 30 Sekunden und 3,50 Euro später warf er mich - immer noch lachend - hinaus, ich sei da. Keinerlei Orientierungssinn, der Typ. Und offenbar vollkommen verrückt.

    Doch nicht nur er schien dem Wahnsinn anheimgefallen, auch diverse Stadtplaner schienen in ihren Fieberträumen just in dieser Nacht losgelegt und die Stadt umgebaut zu haben, denn ich war an meinem Ziel angelangt. Hmpf, nicht nur heimlich nachts ein Vogelschutzgebiet anlegen, auch noch ganze Strassenzüge auf andere Kontinente verlegen, wie sollte ich mich da auch orientieren können???

    Die Feier an sich jedenfalls war nett. Ein wenig kurz vielleicht, aber wenigstens hörte ich in den 20 Minuten, die sie nach meinem Eintreffen noch dauerte, einen Witz, den ich noch nicht kannte. Gelohnt hatte es sich also allemal.

    Am nächsten Morgen erwachte ich zu Hause. Entsetzliche Schmerzen durchfluteten meinen Körper; Ursprung war mein Brustkorb, den ich nach dem Zurückschlagen der Bettdecke völlig zertrümmert vorfand.

    Blutüberströmt nutzte ich meine letzten verbliebenen männlichen Kräfte, um das einzig Richtige zu tun: Ich setzte mich ans Steuer und fuhr zum Krankenhaus. In der Ambulanz enpfing mich ein junger Arzt, einem Adonis gleich. Erfahren und kompetent schritt er auf mich zu, mein Retter, mein Held; wehend sein Kittel hinter ihm, die Augen voller Tatendrang, mein Polytrauma zu versorgen und mein Leben zu retten. Und er sprach die Worte: "Nehmen Sie schon einmal Platz, ich werde gleich bei Ihnen sein."

    Kaum 2 Stunden später begab er sich zu meinen sterblichen Überresten. Lediglich die Schmerzwahrnehmung schien noch zu funktionieren. Dennoch bestand er auf einer Untersuchung. Aber nun gut, ich bin Laie, ich war als Mann selbstversändlich vorher nie krank, ich weiss nicht, wie so etwas von statten zu gehen hat. Äskulap selbst hätte vermutlich nicht weiser handeln können.

    Man liess mir die Wunder der modernen Medizin wiederfahren. Schickte mich in ein Röntgengerät, welches Panoramaaufnahmen meines Leids anfertigte, auf dass die Männer der Wissenschaft meinen geschundenen Körper zu heilen vermögen.

    Nach weiteren Stunden der Qual erschien mein Retter und teilte mir folgendes mit: "Sie haben sich bei dem Sturz eine Rippe gebrochen. Nehmen sie dieses Schmerzmittel. Mehr können wir da eh nicht tun. Achja, ein Rezept dürfen wir leider nicht ausstellen - aber wir schicken ihrem Hausarzt einen Brief, in dem wir ihm empfehlen, dass er ihnen eines ausstellt."

    Was für ein Stümper! Seine Approbation entziehen müsste man ihm. Ach, was sage ich, entziehen, er wird eh keine haben. Wahrscheinlich ein Student. Oder ein Praktikant. Oder nein - wahrscheinlich ein sadistischer Serienkiller, welcher den Arzt ermordete und sich als ebensolcher ausgab und nun einen Patienten nach dem anderen umbrachte. Mich jedoch würde er nicht bekommen. Ich floh.

    Weihnachten rückte nun schon sehr nahe. Und wohin flieht ein Mann? Richtig, zu seiner Mutti. Nachdem ich in ihren Armen mehrere Tage mit Weinen und in der festen Überzeugung, sterben zu müssen, verbracht hatte (unterbrochen nur von einem Anruf eines sogenannten Freundes, der mir empfahl, einmal das Wort "Regression" im Lexikon nachzuschlagen) widmete ich mich den Familienfeierlichkeiten.

    Sprich: Ich aß. Wie das zu Weihnachten nunmal so üblich ist. Ich aß Kartoffeln, Gemüse, Fisch, Wildbret, Schokolade, Trüffel, Saucen, verschiedene erlesene Delikatessen, Minzplätzchen und trank dazu Wasser, roten Wein, weissen Wein, Whisky, Bier, Cognac...
    doch irgendwie musste irgendetwas schlecht gewesen sein.

    Mit meinem verstümmelten Thorax schüttelte ich mich, wild konvulsivisch zuckend über der Toilette und gab die Speisen und Getränke, die ich im Verlauf der letzten Jahrzehnte zu mir genommen hatte, durch alle vorhandenen Öffnungen meines Körpers wieder von mir. Ich war dem Tode nah.

    Inzwischen ist es Sommer. Diese lächerliche Fraktur ist verheilt - als hätte sie meinen männlichen Körper je ernsthaft zu bedrohen vermocht - und diese angebliche Infektion des Magen-Darm-Trakts...nunja, aktuell geht das FBI Hinweisen nach, wer einen solchen Anschlag auf mein Leben verübt haben mochte. Jedenfalls habe ich ihnen mehrere Briefe geschrieben und gehe davon aus, dass man sich aus Gründen der Geheimhaltung bis heute nicht wieder bei mir gemeldet hat.

    Gestern klingelte mein Nachbar bei mir und fragte an, ob ich ihn ins Krankenhaus verbringen könnte, er habe sich versehentlich beim Holzhacken mit der Kettensäge das Bein abgesägt. Ich schlug die Tür vor seiner Nase zu.
    So eine unmännliche Memme.
    Zitieren Zitieren Wenn Männer krank werden....  

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