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Thema: Bürgergeld

  1. #1
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    Was haltet ihr vom bedingungslosen Grundeinkommen?
    800 € (abzgl. 200 € für eine Basis-Krankenversicherung) für Jeden. Egal wie alt, egal ob arbeitslos oder nicht. Immer zusätzlich zum Einkommen.
    Dafür fallen alle sonstigen staatlichen Zuschüsse weg.
    Zitieren Zitieren Bürgergeld  

  2. #2
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    wäre im prinzip ne nette sache, und schön wenn es funktioniert.

    aber ich denke das die meisten leute etwas druck brauchen um arbeiten zu gehen. hätte schon etwas angst davor das unsere gesellschaft faul wird.
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

  3. #3
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    Ich bin für die Löschung des Threads... Unglaublich sowas - schaff was, dann kriegste auch deine Kohle...

  4. #4
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    Die Idee ist gut, es gibt ja auch die Ansätze, dass jeder ein relativ hohes Grundeinkommen erhält (über 1000 euro), so dass er einen Grundlebensstandard aufrecht erhalten kann. Und dann soll jeder selsbt entscheiden, ob, was und wieviel er arbeiten will.
    Allerdings basiert diese Sache immer auf "dem Guten im Menschen". Wenn jeder theoretisch nur das machen muss, was er will, dann wird unser ganzes System wohl erstmal zusammenbrechen.
    Wer macht dann noch die "eintönigen", schweren oder ungeliebten Arbeiten ? zB Bauarbeiter im Hochsommer, Entsorgungsdienste, usw.
    Auch die ganzen heilvollen Bekundungen "die Wirtschaft ist für den Menschen da" halte ich für Schwachsinn. Es ist eine wechselseitige Beziehung. Ohne Arbeit keine Wirtschaft, ohne Wirtschaft keine Produkte und Dienstleistungen. Wenn dieses Gefüge aufgeweicht wird, wird's defitige Schieflagen im System geben.

    Grundeinkommen ist zwar ne schicke Idee, aber immer wenn die Möglichkeit besteht, dass man Geld bekommt, ohne was dafür tun zu müssen, wird es Mitnahmeeffekte, Neid und Missgunst geben.
    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine noch größere Schere zwischen denen gebildet wird, die arbeiten und denen die nicht arbeiten. Wenn letztere Gruppe sich zusammentun, könnte ne 4-Köpfige Familie bei 800 Euro Grundeinkommen mit 3200 Euro / Monat locker auskommen. Mehr, als ne Famile mit einem Alleinverdiener zur Zeit in D im Durchschnitt hat. Und schon stellt sich die Frage, weswegen man dann überhaupt arbeiten sollte.

    Nein, ich denke, so geht es nicht.
    Eikommen muss weiterhin aus Wertschöpfung entspringen.

  5. #5
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    Die bisherigen Überlegungen die ich kenne, basieren auf Einnahmen aus einer recht hohen Mehrwertsteuer, die ja jeder Bürger zahlen muss. Rei rechnerisch würde das wohl gehen, aber praktisch wird es bestimmt weniger Wertschöpfung geben, als bisher (siehe mein Beispiele von oben) und daher kann es mit dem "Faktor Mensch" nicht gutgehen.

  6. #6
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    Ich denke auch das dass in die falsche Richtung geht. Es muss sich lohnen arbeiten zu gehen.

    Ich denke der bessere Ansatz wäre Unternehmen nicht zu bestrafen wenn sie Leute Einstellen und zu belohnen wenn sie Leute entlassen.

    Es läuft mal wieder auf die Lohnnebenkosten heraus. Aber im speziellen auf die Einkommensteuer (aber auch die anderen Abgaben gerade die Rentenkasse) wir zahlen ja die Einkommensteuer aber mal ehrlich die sehen wir ja nur auf dem Lohnzettel und der Arbeitgeber führt die ab (Arbeitnehmer keine Selbstständigen). Wenn man nun das Geld das das Unternehmen an den Staat abführen nicht von der Anzahl der Beschäftigten sondern vom Gewinn abhängig machen würde wäre die Verteilung der Abgaben doch wieder gerechter.
    Ich weiß das Unternehmen ihren Gewinn immer schön klein rechnen... daher wären wir wieder dabei die Umsatzsteuer (alt MwSt) hoch zu setzen das hätte den Nebeneffekt das der Staat an Gütern die in Deutschland produziert wurden genauso viel verdient wie an den importierten.
    Solche Änderungen haben aber immer ein sehr großes Risiko man kann das nicht gerade mal so aus testen wenn da was schief geht ist der Staat sehr schnell am Ende und Zahlungsunfähig. Daher Stammtisch-Phantasien.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  7. #7
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    Das Bürgergeld da sollte so hoch sein, das Grundgüter, gerade das Notwendigste zum Leben sichergestellt ist. Dann der "billigste" Job immer noch um einiges besser Bezahlt ist. Kurzum erstmal die Mindestlöhne das die Arbeit nicht an "Sklaven" vergeben wird, die mit 2€ die Stunde 1Monat arbeiten gehen, dann wieder zurück in ihre Heimat fahren/fliegen und dann da die "Könige" sind und 3 Monate keinen Finger rühren brauchen. Es ist Sonntag also und die geistreichen Ideen und Parolen lassen wa am Stammtisch.
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  8. #8
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    Vergesst mal nicht, dass es dann auch keinen Grund mehr gibt NICHT mehr arbeiten zu gehen. Denn die 800 Euro bleiben ja. Im Gegensatz zu jetzt: "Wenn ich arbeiten gehe, bekomme ich ja noch weniger!". Dann bleibt die Frage, wieviele sich wirklich mit den 800 zufriedengeben oder sich nicht doch sagen, och 500 € kann ich auch noch dazu verdienen. Und wer einmal arbeitet ...
    Außerdem fallen weg, Kindergeld, Arbeitlosengeld, Hartz, Wohngeld, Bafög, ... alle staatlichen Sozialleistungen.
    Ein Langzartarbeitsloser "kostet" mit seinen ganzen Zuschlägen derzeit auch 800 €.

  9. #9
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    Zitat Zitat von seeba Beitrag anzeigen
    Ich bin für die Löschung des Threads... Unglaublich sowas - schaff was, dann kriegste auch deine Kohle...
    Ich denke das sieht Du viel zu einfach. Na ja hätte ich evtl. in dem Alter auch so gesehen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Rudi Beitrag anzeigen
    Ich denke das sieht Du viel zu einfach. Na ja hätte ich evtl. in dem Alter auch so gesehen.
    Wieso? Arbeite ich was, verdiene ich was... Arbeite ich nichts, verdiene ich nichts...
    Ich denke eher, dass man bei dem Bildungssystem anfangen sollte, damit auch jeder die Chance hat etwas aus sich zu machen - alles andere (zum Beispiel die passende Qualifikation für ein bestimmtes Gehaltsniveau) liegt dann an einem selbst.

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