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Thema: Lohnt sich Techniker machen?

  1. #1
    Schöni Gast

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    Hallo Leute!!!

    Ich bin mir sicher von euch haben mit sicherheit einige die Ausbildung zum Staatlich anerkannten Techniker gemacht. Könnt ihr mir mal sagen welche Aufgabenfelder man in der Praxis dann annehmen kann und was man da so verdiehnt?
    Zitieren Zitieren Lohnt sich Techniker machen?  

  2. #2
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    Hallo

    Ich bin seit 5 Wochen Techniker (Fachrichtung Energietechnik und Prozessautomatisierung)

    Ich kann dir diese Weiterbildung nur emfehlen, obwohl die Schule in Teilzeitform 4 Jahre dauert.
    Und die Aufgabenfelder: Eigentlich alles d.h. nach oben sind (fast) keine Grenzen gesetzt.
    Verdienst: Als Einsteiger nicht unter ca.3000€ brutto bei 35 St/Wo

    Mfg

    Jens
    Zitieren Zitieren immer machen....  

  3. #3
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    Moin

    herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

    In meinen Augen Lohnt sich Fortbilden immer ich fange am 6.11 mit dem Industrimeister Elektrotechnik an und ich denke das kann bei der jetztigen Arbeitsmarktsituation nicht verkehrt sein.

    MfG Balou
    So wie das Eisen außer gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

  4. #4
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    Danke....

    Ja...eine Weiterbildung ist sicher immer richtig :P

    Und Dir viel Glück (und Durchhaltevermögen.... )



    MfG

    Jens
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  5. #5
    Anonymous Gast

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    Hoi,

    jo...auch von mir Heli Glüwu

    Ich sage nur, wer die Möglichkeit nicht beim Schopfe packt, um sich weiter zu bilden...naja...ist halt nicht so gut

    Ich werde auch in absehbarer Zeit eine Fortbildung zum Meister im Bereich Elektrotechnik absolvieren. Das wird zwar richtig knackig, aber da muss ich wohl durch.

    MfG
    Arthas

  6. #6
    Arthas Gast

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    lol...

    jetzt habe ich hier als "Gast" gepostet

  7. #7
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    was man da so verdiehnt
    1) Ausbildung zahlt sich immer irgendwann aus.
    2) Man muß nicht erwarten, augenblicklich mehr zu verdienen.

    Soll heißen, Du wirst irgendwann nach (hoffendlich / DAUMENDRÜCK) bestandener Technikerprüfung bei Deinem Brötchengeber stehen und ihm Dein Zeugnis vorlegen, daraufhin gratuliert er Dir. Jetzt bleiben zwei Möglichkeiten:
    - Irgendwann wird bei Deinem Arbeitgeber eine Stelle frei, die auf Deine neu erworbene Qualifikation passt, Dein Arbeitgeber erinnert sich dunkel daran >> Das könnte doch der Schöni machen<< dann gibts auch mehr Kohle
    - Du siehst mit der höheren Quali keine Zukunft bei Deinem Arbeitgeber und bewirbst Dich (aus ungekündigter Anstellung und mit neuer Quali in der Tasche) bei anderen Unternehmen - Dein Arbeitgeber wird denkbar sauer sein (Jetzt haben wir die ganze Urlaubsplanung auf dessen Technikerschule abgestummt, und nun isser weg) zum Erlangen eines wichtigen anständigen Zeugnis muß man hier also vorsichtig sein.

    Interessantes zum Thema Berufswegeplanung für technische Berufe kann man sehr gut auf den Internetseiten der VDI-Nachrichten unter der Frage und Antwort Serie von Heiko Mell (so'ne Art Dr Sommer ) nachlesen.
    Hier noch die URL http://www.ingenieurkarriere.de/bewe...l/k-beratu.asp
    Alles Gute, und den frisch bestandenen herzlichen Glückwunsch

    Gruß

    Ralf

    Hier mal reinkopiert was eben Heiko Mell zum Thema Zusatzstudium schreibt - gilt hier im übertragenen Sinne
    Ein Vorstand mit MBA verdient nicht mehr als ein Vorstand ohne. Das gilt auch für Abteilungsleiter und alle anderen. Der Job bestimmt das Gehalt - nicht vorrangig die individuelle Qualifikation des zufälligen Stelleninhabers (gilt auch für Bundeskanzler, beispielsweise).

    Als Fazit will ich eines meiner gefürchteten Beispiele bilden: Stellen Sie sich vor, Sie haben ein schönes, großes Auto der gehobenen Mittelklasse. Dort lassen Sie sich einen zusätzlichen Kompressor einbauen, der deutlich mehr PS "bringt". Und nun fragen Sie eine Automobil-Zeitung:

    - Auf welchen Straßen fährt man mit solch einem Wunder-Auto?

    - Welche Chancen habe ich, bei einer Fahrt von Hamburg nach Köln schneller am Ziel zu sein?

    - Wie schnell muss ich in Zukunft immer mindestens fahren?

    Und dann antworten die: "Sie fahren auf denselben Straßen wie die anderen Autos ohne Kompressor auch. Und Sie zockeln brav Ihre 17 km auf enger Landstraße hinter einem Lkw her und können oder dürfen nicht überholen wie früher auch. Mit 280 PS sind Sie kaum messbar schneller in Köln als mit 180 (ich weiß, dass es kW heißt, aber jeder Autofahrer sagt PS). Was den Marktwert angeht: Schauen Sie in die Kleinanzeigen unter Pkw-Kaufgesuche und prüfen Sie, wie oft ein solches Auto gesucht wird.

    Andererseits: Es macht mehr Spaß. Sie können ein Schild `mit Kompressor'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' hinten draufkleben. Sie haben bei bestimmten (seltenen heutzutage) Überholchancen mehr Potenzial zur Verfügung. Und wenn es einmal ‚eng'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' wird, können Sie sich auf mehr Spurtkraft verlassen und manch brenzliger Situation davonfahren. Ob sich das lohnt? Für den Durchschnittsfahrer nicht. Für den, der ‚vorsichtshalber'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' stets über maximale Kraftentfaltung verfügen will (um jederzeit für alles gerüstet zu sein) durchaus. Und manchmal, manchmal sind Sie natürlich auch ein wenig schneller am Ziel. Aber seien Sie beruhigt: Schaden wird der Einbau absolut nicht."

    Ersparen Sie mir den Hinweis, dass Beispiele hinken, dass man hier auch die Bremsen, das Fahrwerk, das Getriebe usw. hätte verändern müssen, dass höhere Unterhaltskosten entstanden wären und der TÜV sehr misstrauisch geschaut hätte. Aber das Prinzip wird deutlich.

    In beiden Fällen ist der Hauptvorteil: Sie fühlen sich besser, sind umfassender auf jede denkbare Anforderung an Kraftentfaltung vorbereitet, "fahren" selbstbewusster, stellen sich Herausforderungen gelassener. Und Sie möchten hinterher nie mehr ohne diese Zusatzqualifikation sein.

    Nun ohne Auto: So wie Sie denken viele Menschen, die ein Zweit-, Aufbau- oder Zusatzstudium absolvieren. Jetzt, so meinen sie, seien sie deutlich "mehr" als vorher, müssten deutlich andere, exakt auf ihre Qualifikation zugeschnittene Aufgaben haben, mehr Geld verdienen etc. Als ersten Schritt kündigen sie beim heutigen Arbeitgeber, weil sich die Quälerei des berufsbegleitenden Zusatzstudiums (es ist eine) ja lohnen muss.

    Und das alles ist falsch! Jede Art von Zweitstudium erweitert Ihre Möglichkeiten - aber vielleicht die in fünf Jahren oder in zehn. Sie werden vielleicht in sieben Jahren bei einer Positionsbesetzung bevorzugt, weil Sie Ihre Zusatzqualifikation haben, weil Sie mehr von Betriebswirtschaft, Kosten, Investitionsrechnung, Erträgen etc. verstehen als der "reine" Ingenieur. Sehr nützlich ist auch der mit dem MBA verbundene "internationale Touch". Und bei der täglichen Berufsausübung hilft das zusätzliche Wissen. Sie können mit mancher Ausarbeitung, manchem Vorschlag, mancher Idee glänzen - oder vielleicht in einer Besprechung in Anwesenheit eines Top-Managers einen besonders klugen Satz sagen und damit Ihre Karriere fördern.

    Sagen wir es so: Die beim MBA-Zusatzstudium erworbene Qualifikation schadet niemals. Sie nützt insgesamt und auf das weitere Berufsleben bezogen ganz bestimmt. Ob sie aber gemessen in Karriere- oder Gehaltsfortschritten so stark nützt, dass sich der Gesamtaufwand "lohnt", ist völlig offen. Dass Menschen mit MBA-Zusatz es oft besonders weit bringen, beweist nichts! Sie sind aktiv, ehrgeizig, zur Investition in die eigene Karriere bereit - und hätten es auch "ohne" zu mehr gebracht als der Durchschnitt.

    Und nun ganz zum Schluss: Natürlich gibt es einzelne Positionen, die jetzt gerade wegen des Zusatzstudiums erreichbar werden. Spontan fallen mir Laufbahnen bei namhaften Unternehmensberatungen ein. Bei jeder Art von Bewerbungen um Führungspositionen wird der MBA Ihre Chancen verbessern - außer Sie beginnen jeden Satz mit: "Ich als Master of ..."

    Und als Tipp: Besonders weit kommen Sie mit künftigen Bewerbungen, wenn Sie sich vorrangig auf eine Ihrer beiden Qualifikationen stützen und die andere als Zusatz "im Gepäck" führen. Also Sie sind z. B. MBA - und für Spezialfälle auch noch Dipl.-Ing. Oder umgekehrt. Aber suchen Sie nicht krampfhaft nach Positionen, für die man Dipl.-Ing. + MBA sein muss (ich weiß, dass Ihnen das schwer fallen wird). Eine Karrieregarantie ist der MBA nicht - es kommt auf die Persönlichkeit dahinter an (wie immer).

    Sehen Sie, ich bin Personalberater und von der Ausbildung her Wirtschaftsingenieur. Letzteres hätte es nicht gebraucht - niemand muss das sein, um als Berater in meinem Metier arbeiten zu können, viele Alternativen sind denkbar. Aber als diese Serie in dieser Zeitung zur Diskussion stand, hat mir plötzlich der "Ingenieur" doch sehr geholfen - ob man damals auf meine Vorschläge gehört hätte, wäre ich beispielsweise Soziologe gewesen, ist völlig offen.

  8. #8
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    Also Leute, es gibt auch die Situation, daß einem der Techniker zum Hindernis wird.

    Als ich im Jahr 2000 mit dem techniker (Energietechnik und Prozessautomatisierung) angefangen habe, waren die Zeitungen voll mit Stellen.
    Dann 2 Jahre später (2 Jahre Vollzeit) war die Situation ganz anders. Man musste viele viele zeitungen durchwühlen, um überhaupt eine Stelle zu finden.

    Ich hab mich auf jede erdenkliche Stelle beworben, Erfolg fast Null.
    Wenn man sich dann auf eine Stelle bewirbt, als normaler Schaltschrankbauer, bekommt man zu hören "tut uns leid, zu überqualifiziert"....

    Dann 2 Jahre arbeitslosigkeit später hab ich jetzt seit dem 1.9. einen Job im Sicherheitsdienst und sehne mich zurück an den Schaltschrank, an dem ich schrauben und verkablen kann.

    Also mir persönlich hatte der Techniker ausser Schulden keinen wirklich beruflichen Fortschritt gebracht.
    Ich hoffe trotzdem, wieder einen Job in meinem Beruf zu bekommen, weil mir der einfach Spass macht.
    MfG
    Alexander


    St. gepr. Techniker
    Energietechnik und Prozessautomatisierung

    demnächst: http://www.ssb-niederberger.de
    Zitieren Zitieren Techniker ??  

  9. #9
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    @SBB-N

    Bist du eigentlich verpflichtet bei einer Bewerbung den Techniker mit anzugeben, oder kannst du das verschweigen ? Immerhin könnte man versuchen, so Fuß zu fassen, wenn man deswegen dann rausgeschmissen wird, ist es auch nicht schlimmer, als den Job gar nicht bekommen zu haben. Aus einem Job heraus, kann man sich dann auch weiterbewerben mit dem Techniker, irgendwann klappt es bestimmt.
    Gruß
    Ralle

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  10. #10
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    Mahlzeit,

    sich Weiterbilden wirkt sich langfristig immer positiv aus.

    Wer den Techniker oder Betriebswirt oder Meister oder Fachwirt in Abend-/Wochenendkursen macht hat einge Vorteile:

    - sammelt weiter Berufserfahrung
    - muss die Weiterbildung nicht mit Sparbuch finanzieren
    - behält sicheren Arbeitsplatz
    - zeigt, dass er auch mit außergewöhnlichen Belastungen zurecht kommt

    Wegen Überqualifikation abgelehnt zu werden ist sicher weniger häufig der Fall als wenn der Stellenanbieter festestellt: 5 Jahre nichts dazugelernt

    Einen sicheren Arbeitsplatz aufgeben für eine Vollzeit-Fortbildung würde ich derzeit nicht empfehlen.

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

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