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Umfrageergebnis anzeigen: Eintragung in das Elektroinstallateurverzeichnis

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Ergebnis 1 bis 10 von 18

Thema: Installateurverzeichnis

  1. #1
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    Hallo Leut´s
    ich hatte diese Woche Besuch vom Netzbetreiber wegen der Eintragung in das Installateurverzeichnis .
    Laut deren Aussage benötigt man die Eintragung nicht nur bei Erweiterung von Anlagen, sondern wie im meinem Fall, wenn ich meinen selbstgebauten Schaltschrank zum testen an das Netz anschliesse.

    Daher meine Frage, wer ist alles eingetragen,
    bzw. wer kennt das überhaupt?

    PS: Ich hab die Eintragung mittlerweile, kenne aber keinen meiner Mitbewerber der die hat.
    Zitieren Zitieren Installateurverzeichnis  

  2. #2
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    Du darfst nach Aussage eines Netzmeisters des RWE ohne Eintrag ins Installateurverzeichnis nicht mal ne Leuchte montieren - selbst wenn du Elektromeister bist. Verrückt, aber wahr. Aber da scheissen wir doch drauf, nicht wahr

    Gruß Tobi (kein Eintrag, weil Angestellter und gelegentlicher Schwarzjobber )
    Die Erfindung der Gasflasche gab die Kraft des Dynamits zurück in die Hände des kleinen Mannes!

  3. #3
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    Zitat Zitat von Tobi P. Beitrag anzeigen
    Du darfst nach Aussage eines Netzmeisters des RWE ohne Eintrag ins Installateurverzeichnis nicht mal ne Leuchte montieren - selbst wenn du Elektromeister bist.
    Hätten die wohl gern, der verwechselt das wohl mit dem Eintrag bei der Handwerkskammer. Wir sind auch nicht eingetragen, kostet nur extra Geld.

  4. #4
    Avatar von jabba
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    Hallo Gecht,

    ich glaube nicht das Tobi P. da was verwechselt.


    Die Eintragung in die Handwerksrolle benötigt man zum ausüben eines Handwerkes.

    Die Eintragung in das Installateurverzeichnis zum arbeiten am Niederspannungsnetz des Netzbetreibers.
    Wenn DU also einen Motorschutzschalter beim Kunden tauscht ist das noch lange kein Handwerk, aber eine Arbeit am Niederspannungsnetz der Netzbetreiber.
    (Falls der Kunde kein eigenes Netz hat)

    Nochmal zum Verständnis :
    Ich will hier keine Pferde scheu machen, ich weiß das viele keine Eintragung haben, mich interessiert nur , wieviele das sind.
    Solange nix passiert wird auch keiner Fragen.
    Ich habe die Zugangsvoraussetzung seit 10 Jahren, und der Typ der mich jetzt eingetragen hat, hat damals selber gesagt "brauchen Sie nicht".
    Am Mittwoch hat sich das plötzlich alles ganz anders angehört.

  5. #5
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    Nein, das habe ich definitiv nicht verwechselt. Im Prinzip ist es aber vollkommen egal, da der Netzbetreiber eh nichts tun kann, wenn du ohne Eintragung am Netz arbeitest. Anders würde das aussehen, wenn du auch Zähleranlagen installierst, denn ohne Eintragung ins Installateurverzeichnis bekommst du keinen Zähler. Aber auch da gibt es Mittel und Wege, das zu ungehen, wie diverse schwarz installierte Anlagen zeigen


    Gruß Tobi
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  6. #6
    Avatar von jabba
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    Zitat Zitat von Tobi P. Beitrag anzeigen
    Nein, das habe ich definitiv nicht verwechselt. Im Prinzip ist es aber vollkommen egal, da der Netzbetreiber eh nichts tun kann, wenn du ohne Eintragung am Netz arbeitest.
    Gruß Tobi
    Die Strafe kann sehr hoch ausfallen, jedoch ist mir noch nie ein Fall vor die Ohren gekommen. Die Grundlage ist das Energiewirtschaftsgesetz. Der Netzbetreiber kann eigentlich nie direkt eine Arbeit nachweisen.



    Zitat Zitat von Tobi P. Beitrag anzeigen
    Anders würde das aussehen, wenn du auch Zähleranlagen installierst, denn ohne Eintragung ins Installateurverzeichnis bekommst du keinen Zähler. Aber auch da gibt es Mittel und Wege, das zu ungehen, wie diverse schwarz installierte Anlagen zeigen

    Gruß Tobi

    Genau das hat mir der Installateurausschuss ja damals auch gesagt, da ich nie einen Zählerantrag benötige, brauch ich auch keine EIntragung.
    Das Problem ist, wenn es durch einen Eingriff eine Netzrückwirkung gibt,
    dann ist dies Kraft Gesetz eine Straftat, alleine dadurch werde ich gezwungen eine Haftpflicht von mindestens 2Millionen € zu haben.

  7. #7
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    Also Eintragungen hab ich bzw hatte ich in der Lehrlingsrolle, Gesellenrolle(wenns so heißt) und seit einem Jahr in der Meister(rolle).
    Zu Zählerschränken muß man eine Zulassung für die Region des EVU´s haben, dise ist allerdings glaub ich nur Meister mit Elektro- und Sicherheitstechnik Bescheinigung möglich.
    Zu Netzrückwirkung ist wohl zumindest ausreichende Kenntnisse der VDE und TAB erforderlich. Nicht in jeder Region ist eine Anlage über 60 KW ohne Probleme betreibbar. Ansonsten ist glaube ich für Luxemburg eine Meldung, oder sowas derart, erforderlich um da arbeiten zu dürfen, und sei es auch in einer zugelassenen Firma.
    In ein weiteres Verzeichniss hab und werd ich mich auch nicht eintragen. Habe meine Briefe und mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu jeweiligem Zulassungsbereich berichtigt drin zu arbeiten.
    Ohne Berechtigung für Zähleranträge/Veränderungsanträge ist halt die Abnahmeleistung gewissermaßen drauf beschränkt, auf was die Anlage ausgelegt und gemeldet wurde.
    Z.B. selbst schon mitbekommen,.. eine Nachtspeicherheizung sollte um 2*5Kw erweitert werden, absprache mit dem EVU und retour kam ein nein. Netz ist am Limit, geht nicht. Eine Eintragung schützt nicht vor Fehleinschätzung.Was nützen 40 KW bei einem 21KW Motor in Dreieck- Direktanlauf? Das Netz kann halten, kann aber auch so derbe in die Knie gehn, so das sicherheitsrelevante Anlagen ausfallen. Wäre eine Sache für Netzrückwirkung. Was nützt da dann eine Eintragung in einem Verzeichniss?
    Die Unterschrift auf dem Antrag zählt. Sonst wird keiner in regress geholt. Nach einer Abnahme und Messung... wer schreibt der bleibt, kann allerdings nur einer mit der Berechtigung dazu. Wenn was passiert ist es mal in erster Linie sein Kopf der rollt...
    Sag mal welchen Zweck soll das Verzeichniss überhaupt haben?
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  8. #8
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    Keine Ahnung ob wir da eingetragen sind. Wir haben da ja aber nicht nur Schaltschränke sondern eine ganze Menge Maschinen die getestet werden. Auch ein eigener Umrichter der auf 480V 60Hz wandelt ist für diese Zwecke vorhanden. Also an der fachlichen Voraussetzung würde es bei uns sicher auch nicht scheitern. Was mich jetzt aber interessieren würde wie sieht das denn aus wenn man einen eigenen Umrichter oder vielleicht auch nur einen eigenen Trenntrafo nutzen würde ist man dann ausreichend vom EVU getrennt um sich den Eintrag zu ersparen? (Mal die kosten frage außer Acht gelassen)
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  9. #9
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    Hallo Zotos,

    gerade deswegen habe ich diese Frage aufgeworfen.
    Die haben mir ja gesagt, das ich zum testen meiner eigenen Schaltschränke eingetragen sein muss. Nur ich stecke die ja in eine Steckdose, die wiederrum ein eingetragener Installateuer da hin montiert hat. Daher konnte ich nicht einsehen , das ich am Netz arbeite, würde dann ja jeder, der ein Gerät einsteckt.
    Als Beispiel hab ich dann einen Radio und Fernshtechniker genannt, da bekam ich die Antwort, das die Ihre Geräte nur über einer Trenntrafo betreiben dürfen. Ein Umrichter trennt ja nicht vom Netz, nur ein Trenntrafo. Der Trenntrafo ist dann ab einer bestimmten Größe aber wiederum Genehmigungspflichtig.

    Mir ist es auch egal ob jetzt einer die Eintragung hat oder nicht,
    ich würde keinen deswegen anfuzen. Ich denke ich hab den Schein und gut. Das Problem in Deutschland ist aber, ist man irgendwo eingetragen wird man auch überwacht, z.B. Handwerkskammer. Im vorherigen Betrieb gab es keinen Meister, keinen Ingenieur , keinen Eintrag handwerksrolle, nur eine Gewerbeanmeldung. Das ha ich das gleiche gemacht wie jetzt.

    Wir sind dort mehrmals von der Handwerkskammer geprüft worden.
    Aussage von meinem Chef:
    "Das ist kein Handwerk, wir assemblieren nur Bauteile"
    Die sind dann immer wieder gegangen.

    So wie Nade geschrieben hat, wenn ich eingetragen bin, und hab unterschrieben hab ich alles richtig gemacht, bin dann haftbar.
    Mach ich nix davon, muss man erst mal nachweisen, das ich es war.

    Noch am Rande:
    Als ich meine GmbH gegründet habe, musste ich eine Beschreibung der Tätigkeit angeben, was lag näher als das Ausbildungsberufsbild einfach abzutippen. Hab ich dann so gemacht, also die offizielle Beschreibung meines Berufes eingesetzt: Keine Eintragung bei der Handwerkskammer.
    Aussage war das ich als Elektroinstallateurmeister keine Steuerungen bauen darf.
    Dies steht aber in der Ausbildung so drin, in der Meisterprüfung muss man eine Steuerung bauen und eine SPS programieren. Einspruch wurde abgelehnt. Statt Steuerungen hab ich dann geschrieben "Elektroanlagen aller Art" , das wurde genehmigt
    Geändert von jabba (28.07.2007 um 11:02 Uhr)

  10. #10
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    Wir nutzen ja auch keine normalen Steckdosen zum Versorgen von Maschinen da ist ein 400A Stromschienensystem in der Werkhalle

    Zitat Zitat von jabba Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Umrichter trennt ja nicht vom Netz, nur ein Trenntrafo.
    ...
    Der Umrichter den ich meine Trennt sehr wohl vom Netz. Das ist ein Elektromotor der einen Generator betreibt und durch das mechanische Übersetzungsverhältnis auch noch eine andere Frequenz liefert. Dafür gibt es dann eine eigene Stromschiene (die allerdings deutlich kleiner ausgelegt ist).
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