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Thema: Lokführerstreik

  1. #21
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    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Also Nettolöhne zu vergleichen finde ich totalen Blödsinn. Da man immer noch die Lohnsteuerklasse berücksichtigen muss.
    Also auf der Seite stand irgendwas von 1743 Brutto + Schichtzuschlag.
    Die Kunst in der Personalführung ist es
    die Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen,
    dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden.

  2. #22
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    @repök: Danke für die Klarstellung das Du von Brutto + Schichtzuschlage geschrieben hast. Aber mein Kommentar hat sich auf die Aussagen bezogen:

    Zitat Zitat von maxi Beitrag anzeigen
    ...
    2. Ich kenne eine Lockführer, 27 oder 28 Jahre, 2 Kinder, verheiratet.
    Er wohnt neben München und verdient etwa 1300 nett / Monat.
    ...
    Zitat Zitat von Exmexx Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Lokführer bekommt lt. Aussage GDL-Chef 1500€ netto.
    ...

    Nichts gegen die Beiträge, aber bei der Angabe von Löhnen finde ich das sich Bruttolöhne einfacher vergleichen lassen.
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  3. #23
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    Hmmmm, ist doch immer wieder eine interessante Frage, wer mit wieviel Geld wie gerecht entlohnt ist ...

    ? oder oder oder ?

  4. #24
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    Zitat Zitat von Perfektionist Beitrag anzeigen
    Hmmmm, ist doch immer wieder eine interessante Frage, wer mit wieviel Geld wie gerecht entlohnt ist ...
    Ja. Einerseits freue mich zwar auch über einen guten
    Haarschnitt für 14 EUR (20 Min.), aber andererseits,
    wie kann man davon leben?
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  5. #25
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    @ Herrn Bäurle:
    für den Salonbetreiber ists ja recht auskömmlich ...

  6. #26
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen
    Ja. Einerseits freue mich zwar auch über einen guten
    Haarschnitt für 14 EUR (20 Min.), aber andererseits,
    wie kann man davon leben?
    14€/20 Min -> 42€/h
    Dieser Wert ist zwar nicht super. Aber ich denke das es Kundinnen gibt die diese Wert in die Höhe treiben. Gerade bei nicht so Arbeitsintensiven aber Zeitaufwändigen Prozeduren (Färben, Tönen, Dauerwelle, usw.) ist denke ich die Gewinnspanne wieder etwas besser.
    Perfekt vom Perfektionist erkannt und dargestellt ist dies: " für den Salonbetreiber ists ja recht auskömmlich ..."

    Das der Preiskampf im Friseur Handwerk wie bei fast allen Handwerkern hart sind, steht außer Frage. Auch das die trotz oder bedingt durch Dumpinglöhne die Schwarzarbeit in den Bereichen recht groß ist sollte einem zu denken geben.

    Zu den Lokführern:
    Denke ich das Repök es auf den Punkt gebracht hat.
    Zitat Zitat von repök Beitrag anzeigen
    ...
    Zu den 30% kann man doch nur sagen, dass da vorher gepennt wurde.
    Die fühlten sich nicht nur unterbezahlt sondern auch noch schlecht von der Gewerkschaft vertreten. Die Folge ist das man eine eigene Gewerkschaft gründet und versucht mit diese Missstände auszuräumen. Daher fordern die ja auch einen eigenständigen Tarifvertrag.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  7. #27
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    Wieviel Lohn wenig, ausreichend oder viel ist, ist IMHO von der subjektiven Betrachtungsweise abhängig, da können wir hier solange drüber diskutieren wie wir wollen. Viel bedenklicher finde ich den Trend, daß einzelne Berufsgruppen eines Unternehmens versuchen, sich von der restlichen Belegschaft abzusetzen und dafür Ihre Schlüsselstellung nutzen (zuerst die Piloten, dann die Krankenhausärzte, jetzt die Lokführer, ...). Die GDL stößt dabei ja nicht nur auf den Widerstand der Bahn, auch die anderen, bei der Bahn aktiven Gewerkschaften sind ja auch gegen einen extra Tarifvertrag, denn andere Berufsgruppen sind nun mal auf gemeinsames Handeln der Belegschaft angewiesen. Der öffentliche Druck, den z.B. ein Streik der Schaffner auslösen würde, wäre ja wohl vergleichsweise gering bis gar nicht vorhanden.

    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Die fühlten sich nicht nur unterbezahlt sondern auch noch schlecht von der Gewerkschaft vertreten. Die Folge ist das man eine eigene Gewerkschaft gründet und versucht mit diese Missstände auszuräumen. Daher fordern die ja auch einen eigenständigen Tarifvertrag.
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer wurde 1867 als Verein Deutscher Lokomotivführer (VDL) gegründet und betrachtet sich damit als älteste deutsche Gewerkschaft.
    Da würde ich schon sagen, das die GDL dann wohl die Gewerkschaft war, die die Lokführer schlecht vertreten hat, falls das überhaupt der Fall war. Ich wage allerdings zu bezweifeln, daß die Lokführer im gesamten Lohngefüge der Bahn um 30% schlechter dastehen, als der ganze Rest ...


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

  8. #28
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    Zitat Zitat von afk Beitrag anzeigen
    ...
    Da würde ich schon sagen, das die GDL dann wohl die Gewerkschaft war, die die Lokführer schlecht vertreten hat.
    ...
    Ich habe mich im Begriff vertan.
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Mit dem Verweis auf unvereinbare tarifpolitische Ziele löste sich die GDL im Juli 2002 aus der Tarifgemeinschaft der Deutschen Bahn, die sie bis dahin mit der gleichfalls zum dbb beamtenbund und tarifunion gehörenden GDBA sowie der DGB-Gewerkschaft Transnet bildete.[4] Im November 2002 scheiterte ein Ergänzungstarifvertrag, der bis zu 18 zusätzliche unbezahlte Schichten pro Jahr bei DB Regio vorsah, am Widerstand der GDL.
    Man löst sich also aus der Tarifgemeinschaft. Und versucht einen eigenen Tarifvertrag zu erlangen.

    Ich halte das für ein legitimes Mittel.

    Wenn man sich durch die Anderen Gewerkschaften schlecht vertreten fühlt muss man eben selbst aktiv werden.
    Geändert von zotos (15.11.2007 um 13:46 Uhr)
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  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu zotos für den nützlichen Beitrag:

    argv_user (15.11.2007)

  10. #29
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    Zitat Zitat von Exmexx Beitrag anzeigen

    Hallo mal ganz im Ernst, ich halte 1500€ für extrem viel Geld, grad wenn ich mir die Voraussetzungen anschaue die nötig sind um Lokführer zu werden.

    1500€ ist nichts in einer Zeit, in der die Preise jeden Tag weiter steigen. Die Lokführer sollen von mir aus streiken bis die Geldsäcke im Vorstand in ihrer Gruft verfaulen!
    Unsere Abgeordnetenschmarotzer wollen doch auch wieder mehr Geld, also warum sollen die was bekommen und die Lokführer nicht? Die arbeiten immerhin zumindest für ihr Geld statt den ganzen Tag lang nur Scheisse zu produzieren!


    Gruß Tobi
    Die Erfindung der Gasflasche gab die Kraft des Dynamits zurück in die Hände des kleinen Mannes!

  11. #30
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    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Man löst sich also aus der Tarifgemeinschaft. Und versucht einen eigenen Tarifvertrag zu erlangen.

    Ich halte das für ein legitimes Mittel.
    Natürlich ist dieses Mittel rechtlich nich zu beanstanden. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, daß sich Gewerkschaften in einer Tarifgemeinschaft erst einmal untereinander einig werden sollten, um dann gemeinsam mit dem AG über die gemeinsamen Interessen verhandeln sollten.

    Zitat Zitat von zotos Beitrag anzeigen
    Wenn man sich durch die Anderen Gewerkschaften schlecht vertreten fühlt muss man eben selbst aktiv werden.
    Auch in der Tarifgemeinschaft war immer noch die GDL für die Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder verantwortlich.


    Gruß Axel
    Man muß sparn wo mn knn!

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