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Thema: Elektriker oder Studieren???

  1. #11
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    Das kann ich nur bestätigen, je länger man schon Geld verdient hat umso schwerer wird die Entscheidung, es sei denn Du lernst ne reiche Frau kennen .
    Als ich mich für den Meister in Tagesschule entschieden habe war ich schon 14 Jahre Geselle. Und die 18 Monate (Mit Betriebswirt des Handwerks) haben schon gut am Geldbeutel genagt. Man ist halt nach den jahren einiges gewöhnt , grosses Auto, Wohnung , Versicherungen usw.

    Ich kann nur empfehlen so einen "harten" Werdegang so früh wie möglich einzuschlagen. Gerade in den grossen Firmen bleibst Du ohne Hochschulabschluss irgendwann auf einer Stufe hängen, und die dann jungen Ing's ziehen an Dir vorbei.

    Gab vor kurzem hier eine ausgedehnte Diskussion was die Scheine Wert sind.

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu jabba für den nützlichen Beitrag:

    stift (13.04.2008)

  3. #12
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    Ich kann mich aufgrund ähnlicher eigener Erfahrungen der Ansicht von Jabba nur anschliessen. Mein ursprüngliches Ziel nach der Ausbildung war : Erstmal 1 oder max. 2 Jahre Arbeiten, um sich ein finanzielles Polster zu schaffen und dann studieren. Daraus sind bei mir dann 5 Jahre geworden und der Zündfunke ist dann auch nur aus der Laune heraus übergesprungen.
    Praktische Erfahrung sammeln ist sicher gut und richtig, aber man verliert mit der Zeit (aufgrund des Geldes, das man nicht mehr missen möchte) schnell sein Ziel aus den Augen.
    Also Stift, aufgrund des intensiven Kontaktes, den wir in letzter Zeit hatten, sage ich dir : "Ich traue dir eine Menge zu" und möchte dir hiermit (wie auch schon Jabba) den Rat geben : "bleib bei deinem Ziel und verfolge es ..." und dieses hast du ja genannt :
    Wenn ich jetzt für zwei oder drei jahre arbeite, dann habe ich angst dass mir danach die lust fehlt nochmal in die schule zu gehen. Das geht eigentlich den meisten so. Sehr viele aus Lehrjahren vor mir hatten sich das ursprünglich vorgenommen, haben aber dann gemerkt dass ihnen das einkommen während ihres studiums fehlen würde und haben desshalb weitergearbeitet.
    Ich wollte eigentlich schon wieder in die entwicklung / forschung. Spiele deshalb auch mit dem Gedanken mein allgemeines Abi zu machen und dann auf der Uni meinen Master zu machen.
    Gruß
    LL

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Larry Laffer für den nützlichen Beitrag:

    stift (13.04.2008)

  5. #13
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    da ja hier immer wieder von praxis die rede ist:

    ein praxisorientiertes studium stellt jenes an einer berufsakademie dar. dabei wird die studienzeit in praxis- und theoriesemester zu gleichen teilen geteilt, der student "arbeitet"/"studiert" in der praxisphase in einem unternehmen, welches sein studium finanziert und meistens auch eine ausbildungsvergütung zahlt. in drei jahren zum diplom ... hart aber fair ... ferien kann man da erstmal knicken, aber man lernt fürs leben

    zulassungsvorraussetzungen
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  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu vierlagig für den nützlichen Beitrag:

    stift (13.04.2008)

  7. #14
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    Lächeln

    Hallo,

    ich habe direkt nach meiner Energielekroniker-Ausbildung mein E-Technik- Studium gemacht und kann zurückblickend nur sagen: Ich würde es jederzeit wieder machen. Die eigene Zufriedenheit wächst, die Anzahl der Türöffner steigt, man hat sich anfangs noch nicht ans Geld gewöhnt (sind einmal Kinder da, wird es 10-fach schwierig - aus Geld- und aus Zeitgründen). Wieviel Praxis man als Ing. noch hat (oder haben möchte), hat man zum größten Teil selbst in der Hand. Ich wäre ohne Praxisanteil nicht zufrieden. Die Vielfältigkeit machts.

    Wünsche viel Erfolg und Zufriedenheit, egal was Du machst!

    Gruß
    Flinn

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu Flinn für den nützlichen Beitrag:

    stift (13.04.2008)

  9. #15
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    BOS + Master (=Studium an einer Universität) sind mindestens sieben verdammt lange, harte und entbehrungsreiche Jahre. Die Aussiebequoten an den Universitäten in den Ingenieurfächern liegen im Vordiplom bei 50%. Das Risiko auf der Hälfte der Wegstrecke zu scheitern, ist also nicht unerheblich. Diese Kombination macht imo wenig Sinn.

    Überhaupt halte ich praktische Erfahrung in einem Ausbildungsberuf als Zusatz für ein Universitätsstudium für keinen grossen Vorteil. Erfahrungsgemäss muss ein Ingenieur keine Kabelbäume gebunden und Gewinde geschnitten haben, um ein guter Ingenieur zu sein.
    Wo nichts ist,
    da kann nichts sein.
    Zitieren Zitieren +  

  10. #16
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    Zitat Zitat von arcis Beitrag anzeigen
    ...
    Überhaupt halte ich praktische Erfahrung in einem Ausbildungsberuf als Zusatz für ein Universitätsstudium für keinen grossen Vorteil. Erfahrungsgemäss muss ein Ingenieur keine Kabelbäume gebunden und Gewinde geschnitten haben, um ein guter Ingenieur zu sein.
    Das kommt wohl auf den Ausbildungsberuf und den späteren Einsatzgebiet als Ingenieur an.
    Ich für meinen Teil bin froh eine Ausbildung zu haben um unseren Monteuren auch mal zu zeigen wo es lang geht

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu marlob für den nützlichen Beitrag:

    vierlagig (12.04.2008)

  12. #17
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    Zitat Zitat von arcis Beitrag anzeigen
    Überhaupt halte ich praktische Erfahrung in einem Ausbildungsberuf als Zusatz für ein Universitätsstudium für keinen grossen Vorteil. Erfahrungsgemäss muss ein Ingenieur keine Kabelbäume gebunden und Gewinde geschnitten haben, um ein guter Ingenieur zu sein.
    Das sehe ich gerade an unserem neuen Konstruktionsingenieur. Frisch von der Uni, guter Abschluss aber muss sich vom 2. Lehrjahr erklären lassen wie die Anlagen denn wirklich funktionieren ...

    Ich halte praktische Erfahrung für einen großen Vorteil. Zumindest in unserer Branche. In großen Forschungslabors (als Beispiel ) mag das natürlich ganz anders aussehen.....
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  13. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Lipperlandstern für den nützlichen Beitrag:

    lorenz2512 (12.04.2008),marlob (12.04.2008),vierlagig (12.04.2008)

  14. #18
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    Zitat Zitat von arcis Beitrag anzeigen

    Überhaupt halte ich praktische Erfahrung in einem Ausbildungsberuf als Zusatz für ein Universitätsstudium für keinen grossen Vorteil. Erfahrungsgemäss muss ein Ingenieur keine Kabelbäume gebunden und Gewinde geschnitten haben, um ein guter Ingenieur zu sein.
    Erfahrungsgemäss sollte er das alles mal gemacht haben um nicht als Vollpfosten und Lachnummer hingestellt zu werden....
    Wenn ich einen meiner Finger in eines deiner Nasenlöcher stecke, haben wir beide nen Finger in der Nase

  15. #19
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    Danke für eure Meinungen.
    Die Meisten von euch haben mich ja in meinen Plänen bestärkt. Ich denke ich werde dann gleich nach meinem Abschluss die Bos besuche. Mal schauen wie mir Französisch liegt. Vielleicht ist dann ja sogar das allgemeine Abi drin.
    Ich denke aber dass das zu schaffen ist. Und dann kann ich ja schaun ob irgendwo noch der Dipl-Ing angeboten wird. Manche Fachhochschulen bieten den Dipl-Ing ja noch an. Und wenn nicht dann mach ich halt den Master. Also nochmals danke.
    mfg
    Stift

  16. #20
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    ... also an der BA bekommste nochn Dipl. Ing. ...
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