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Thema: Hersteller von programmierbaren Sicherheitssteuerungen

  1. #1
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    Hier mal eine Frage, die ich keinem Unterthema zuordnen konnte...:

    Kennt jemand Hersteller von programmierbaren Sicherheitssteuerungen die wenn möglich auch auf der SPS/IPC/Drives vertreten sind?

    Ich wäre für schnelle Antworten seeehr dankbar, da wir uns gleich morgen früh auf den Weg machen und noch einige Hersteller bräuchten


    Schoneinmal ganz herzlichen Dank im vorraus!
    Zitieren Zitieren Hersteller von programmierbaren Sicherheitssteuerungen  

  2. #2
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    Hallo,

    wir gehen zu http://www.mesago.de/sps ,

    dort in den interaktiven Messekatalog, suchen nach

    'Programmierbare Sicherheitssteuerung' und finden:


    http://www.mesago.de/00104/media/kat...ontrollers.htm

    http://www.mesago.de/00104/media/kat..._iec_61131.htm

    Damit dürfte Ihr Messetag ausgefüllt sein .

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  3. #3
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    Hallo

    wir verwenden Produkte der Fa. Pilz


    http://www.pilz.com/german/products/...ss/default.htm

    M.f.G.
    Manfred

  4. #4
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  5. #5
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    wir haben bei uns pilz im einsatz. (als wird das das erste mal einsetzten war siemens noch nicht soweit)

    es gibt vom siemens aber auch sichere sps'en.
    vor einigen tage hat siemens die bei uns vorgestellt.
    ich muss sagen... pilz ist dagegen ehr schlecht.

    das schöne an siemens ist, dass man das normale programm und auch den sicherheitsteil in 1 sps unterbringen kann. der sicherheitsteil ist um ein paar funktionen beschnitten, aber ansonsten wird alles mit der normalen s7-software programmiert.
    .
    mfg Volker .......... .. alles wird gut ..

    =>Meine Homepage .. direkt zum Download

    Meine Definition von TIA: Total Inakzeptable Applikation

  6. #6
    M.Hilliges ist offline Neuer Benutzer
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    Naja Siemens ist schon sehr gut... Aber so teuer

  7. #7
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    Wir verwenden 3 verschiedene Ansätze




    1. Kleine Anlagen, kaum Dezentralisierung --> PILZ PnozMulti

    Vorteile:
    - Hat den Vorteil, dass man einfache sichere Funktionen schnell erledigen kann, und trotzdem flexibel bleibt!
    - Der Zustand aller sicheren Ein- und Ausgänge des Pnozmulti kann über den Bus (Profibus, Interbus, CAN, Devicenet) ausgelesen werden.
    - Zusätzlich können 24 selbst definierte Signale vom Pnozmulti zur SPS geschickt werden.

    Nachteil:
    - es können (noch) keine Signale von der SPS über Bus zum Pnozmulti gesendet werden (erst ab V. 4.00)
    - die maximale Programmlänge ist (noch) sehr eingeschränkt (ab V. 4.00 mehr Möglichkeiten)
    - die Programmierung ist sehr eigenwillig (aber nicht schwierig)

    Ich habe auf der Messe in Nürnberg mit Hr. Maibach von PILZ gesprochen, Version 4 ist voraussichtlich Ende Februar 2005 verfügbar.






    2. kleine und mittlere Anlagen, mit und ohne Dezentralisierung
    --> S7-315F oder 317F von Siemens

    Vorteile:
    - Dezentralisierung mit ET200M oder ET200S ist sehr einfach möglich.
    - auch können mehrere F-CPUs einfach per DP/DP-Koppler sichere Signale austauschen
    - Sicherheitsprogramm kann ähnlich wie normales Programm programmiert werden

    Nachteile:
    - TEUER
    - flaues Gefühl, wenn Siemens draufsteht und es soll SICHER sein
    - ohne der Installation von "Distributed Safety" können nur eingeschränkt Änderungen gemacht werden (z.B. keine Änderungen in der Hardwarekonfiguration)
    - Sicherheitsprogramm belastet CPU und Profibus unnötig --> bei Zeitkritischen Anwendungen unbrauchbar
    - es sind kaum abgenommen Sicherheitsbausteine verfügbar (nur sichere Zeiten bzw. 1 Netzwerk für Not-Aus





    3. Größere Anlagen bzw. große Hallen

    bei größeren Anlagen verfolgen wir generell den Ansatz, die ganze Anlage oder auch ganze Hallen, in denen mehrere Anlagen stehen,
    auf eine "echte" Pilz-SPS zu hängen.
    In jedem Schaltschrank sind dann die dezentralen Ein-/Ausgangsmodule eingebaut, die über SafetyBus gekoppelt sind (die 24V-Versorgung für die E/A Signale wird aus der Sicherheitszentrale mitgezogen)
    Im Schaltschrank der Sicherheitszentrale ist meist zusätzlich eine S7-SPS eingebaut, an der die Pilz PSS als DP-Slave angeschlossen ist. Diese S7 kümmert sich um die Kommunikation mit den Anlagensteuerungen (über Profibus oder Ethernet).

    Vorteile:
    - Sicherheitssteuerung ist entkoppelt von restlichen Steuerungen
    - es ist egal, welche "normale" Steuerungen für die Anlagen eingesetzt werden
    - "normale Anlagensteuerungen" können ohne Einfluß auf die Sicherheit beliebig ein- und ausgeschaltet werden.
    - Anlagen bzw. Anlagenteile lassen sich recht einfach aus der Halle entfernen und in andere Hallen integrieren
    - es ist eine umfangreiche Sammlung an abgenommenen Sicherheitsbausteinen vorhanden

    Nachteile:
    - relativ teuer

    Lt. Hr. Maibach wird voraussichtlich im Sommer 2005 ein dezentrales Ein-/Ausgangssystem auf den Markt kommen, das der ET200S von Siemens sehr ähnlich ist. Es lassen sich normale und sichere Ein-/Ausgänge feinmodular mischen. Die Busanschaltung besitzt einen Profibus-Anschluss und einen SafetyBus-Anschluss.
    Die Standard Ein-/Ausgänge werden über Profibus angesprochen, die sicheren über den SafetyBus.
    Zusätzlich soll es eine Möglichkeit geben, Sichere Ausgänge im "Zustimmbetrieb" zu betreiben. Das bedeutet, dass ein sicherer Ausgang über Profibus gesteuert werden kann, voraussgesetzt die Sicherheitssteuerung gibt den Ausgang ebenfalls frei.

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