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Thema: die sieben zwerge

  1. #1
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    hab hier zwei geschichten von den sieben zwergen:

    nummer-1:
    ========


    Die sieben Zwerge sind in Rom und besuchen die Vatikanstadt.
    Toker geht die Treppe hoch und klingelt an der Tür vom Papst.

    Der Papst selbst öffnet die Tür und fragt: "Toker, mein Sohn, was kann ich für Dich tun?"

    Toker fragt: "Entschuldigen Sie, Eure Exellenz, aber gibt es
    Zwergnonnen in Rom?"

    Der Papst lächelt und antwortet:"Nein Toker, es gibt keine
    Zergnonnen in Rom". Im Hintergrund sieht der Papst das einige der anderen Zwerge anfangen zu kichern.

    Toker fragt dann :"Eure Exellenz, gibt es denn Zwergnonnen in
    Italien?"

    Der Papst schaut auf Toker und antwortet:"Nein, Toker, es gibt
    keine Zwergnonnen in Italien".

    Jetzt fangen die anderen Zwerge an zu lachen.

    Toker weiter:"Gibt es denn Zwergnonnen in Europa?"

    Der Papst, den die Fragen langsam nerven, antwortet:"Toker, es gibt keine Zwergnonnen in ganz Europa".

    Einige der anderen Zwerge biegen sich bereits vor Lachen.

    Toker streckt sich und fragt:"Lieber Papst, gibt es überhaupt
    Zwergnonnen auf der Welt?"

    Der Papst, mittlerweile frustriert, sagt:"Toker, es gibt nirgendwo
    auf der Welt Zwergnonnen!"

    Bei dieser Antwort fangen die anderen Zwerge an lauthals zu Lachen
    und zu hüpfen und rufen: "Toker hat einen Pinguin gebumst! Toker hat einen Pinguin gebumst!



    nummer-2:
    =======

    Es waren einmal...
    sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen.
    Tag für Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen,
    fleißig und achtete den Anderen. Wenn einer von ihnen müde wurde, so ruhte er sich aus, ohne dass die Anderen erzürnten. Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, aßen sie einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.

    Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht nicht wüssten,
    wie viel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu zählen, die sie Tag für Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er so mit Zählen beschäftigt war, schufteten die Anderen für ihn mit.
    Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch zählte und die Hacke für immer beiseite legte.

    Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden, die mit Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten. Dieser erschrak und verteidigte sich, das Zählen sei unerlässlich, so sie denn wissen wollten, welche Leistung sie vollbracht hatten und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon zu erzählen. Und weil er nicht erzählen konnte, während die Anderen hackten
    und hämmerten, so legten sie alle ihre Schaufeln beiseite und saßen am Tisch
    zusammen.
    So entstand das erste MEETING.
    Die anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber schüttelten die Köpfe, weil sie es nicht verstanden. Es dauerte nicht lange und der CONTROLLER (denn so nannte er sich fortan!)forderte, die Zwerge, die da Tagein, Tagaus schufteten, mögen ihm ihre Arbeit beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten über die Menge Goldes, die sie mit den Loren aus dem Berg holten. Und weil er nicht verstehen konnte, warum die Menge schwankte, so berief er einen unter ihnen, die Anderen zu führen, damit der Lohn recht gleichmäßig ausfiele. Der Führer nannte sich MANAGER und legte seine Schaufel nieder.

    Nach kurzer Zeit arbeiteten also nur noch Fünf von ihnen, allerdings mit der Auflage, die Arbeit aller Sieben zu erbringen. Die Stimmung unter den Zwergen sank, aber was sollten sie tun?
    Als der Manager von ihrem Wehklagen hörte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die TEAMARBEIT. So sollte jeder von ihnen gemäß seiner Talente nur einen Teil der Arbeit erledigen und sich spezialisieren.

    Aber ach! Das Tagewerk wurde nicht leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wussten die Anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit ihres Nächsten nicht kannten. So entstand der TAYLORISMUS.

    Als der Manager sah, dass es schlecht bestellt war um seine KOLLEGEN, bestellte er einen unter ihnen zum GRUPPENFÜHRER, damit er die Anderen ermutigte. So musste der Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer
    verlassen.
    Leider legte auch der Gruppenführer, der nunmehr den Takt angab, die Schaufel nieder und traf sich mit dem Manager öfter und öfter zu Meetings.
    So arbeiteten nur noch Vier.

    Die Stimmung sank und damit alsbald die Fördermenge des Goldes. Als die Zwerge wütend an seine Bürotür traten, versprach der Manager Abhilfe und organisierte eine kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich die Zwerge zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachließ, fand die Fahrt am
    Wochenende statt. Und damit die Fahrt als GESCHÄFTSREISE abgesetzt werden konnte, hielt der Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte kleidete, die er von einem anderen Manager gehört hatte, der andere Zwerge in einer anderen Mine befehligte.
    So wurden die ersten ANGLIZISMEN verwendet.

    Eines Tages kam es zum offenen Streit. Die Zwerge warfen ihre kleinen Schaufeln hin und stampften mit ihren kleinen Füßen und ballten ihre kleinen Fäuste. Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten. Der Manager nannte das OUTSOURCING.
    Also kamen neue Zwerge, die fremd waren und nicht recht in die kleine Gemeinde passten. Und weil sie anders waren, musste auch für diese ein neuer Führer her, der an den Manager berichtete. So arbeiteten nur noch Drei von ihnen.

    Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und weil zwei verschiedene Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene ABTEILUNGEN nötig werden ließen, die sich untereinander nichts mehr schenkten, begann, unter den strengen Augen des Controllers, bald ein reger Handel unter ihnen. So wurden die KOSTENSTELLEN geboren.

    Jeder sah voller Misstrauen auf die Leistungen des Anderen und hielt fest,
    was er besaß. So war ein Knurren unter ihnen, dass stärker und stärker wurde.
    Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr schlecht als recht.
    Als sich die Manager und der Controller ratlos zeigten, beauftragten sie schließlich einen UNTERNEHMENSBERATER.
    Der strich ohne die geringste Ahnung hochnäsig durch das Bergwerk und
    erklärte den verdutzten Managern, die Gründe für die schlechte Leistung sei darin zu suchen, dass die letzten Beiden im Bergwerk verbliebenen Zwerge ihre Schaufeln falsch hielten. Dann kassierte er eine ganze Lore Gold und verschwand so schnell, wie er erschienen war.

    Während dessen stellte der Controller fest, dass die externen Mitarbeiter mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten und überdies die AUSLASTUNG der internen Zwerge senkte. Schließlich entließ er sie. Der Führer, der die externen Mitarbeiter geführt hatte, wurde zweiter Controller.

    So arbeitete nur noch ein letzter Zwerg in den Minen. Tja, und der lernte in
    seiner kargen Freizeit, die nur noch aus mühsam errungenen und dann abgebummelten
    Überstunden bestand, SCHNEEWITTCHEN kennen, die ganz in der Nähe der Mine ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei ihr den Siff und verreckte elendig.
    Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenführer und Controller aber fanden sich mit großzügigen Summen gegenseitig ab und verpissten sich, um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland...
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  2. #2
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    Wo laufen denn in Rom Pinguine frei herum?

    Limbo
    Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis 20 zählen.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Markus
    ...Bei dieser Antwort fangen die anderen Zwerge an lauthals zu Lachen
    und zu hüpfen und rufen: "Toker hat einen Pinguin gebumst! ...
    Da kenne ich seit langer Zeit einen anderen:
    Paul trifft seinen Kumpel. Der ist ganz aufgeregt und fragt Paul: "Sag´ mal, gibt es eigentlich so große Pinguine?" und zeigt circa 1,60m. "Nein, gibt´s nicht, wieso?", antortet Paul. "Na, dann hab´ ich wohl eben eine Nonne überfahren!"
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  4. #4
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    Hallo Limbo,
    Wo laufen denn in Rom Pinguine frei herum?
    Im Vatikan natürlich, der Klerus hat schon immer zweifelhafte Vorlieben gehabt.

    @Markus,
    LOL, Die sieben Zwerge Nummer 2 : voll aus dem Leben gegriffen, die Globalisierung lässt grüssen.
    Gruss
    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
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