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Thema: Gewerbeanmeldung

  1. #1
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    Hallo,

    habe da zunächst mal eine kleine Frage.

    Ich wollte eni keines Gewerbe anmelden (Bereich Ein-Mann-Schaltschrankbau-Betrieb) für kleine Rittal-Schränke inkl Innenleben.

    Ist für ein Ein-Mann-Nebengewerbe-Unternehmen vielleicht etwas hoch gegriffen, aber was solls.

    Erstmal war ich etwas sauer, daß die Metro (laut Telefonat mit der Hotline) ihre Karte nur an Hauptgewerbe vergibt.

    Dann war ich beim Rathaus und wollte das Gewerbe anmelden.
    Da fragt die mich doch, ob ich schon bei der Handwerkskammer in Köln war, ob ich für das Elektro-Handwerk noch irgendwelche Voraussetzungen erfüllen muss.

    Nun meine Frage an dieser Stelle: Brauche ich für ein Nebengewerbe tatsächlich den Meister ? Oder reicht meine abgeschlossene Ausbildung ?? Ich hab sogar den "Staatlich geprüften Techniker Automatisierungstechnik und Energietechnik". Hilft mir das irgendwie weiter ?
    Zitieren Zitieren Gewerbeanmeldung  

  2. #2
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    Das wird so wie bei uns in AT sein. Ohne Gewerbemeister darfst auf eigene Rechnung nicht mal einen Draht anklemmen.

    smoe

  3. #3
    Anonymous Gast

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    Hallo,

    ich würde tatsächlich bei der Handwerkskammer fragen, was ohne Meister gemacht werden darf.

    Vielleicht ist es auch denkbar, dass ein 'Meister' eines anderes Betriebes Ihre Arbeiten abnimmt.

    Klar ist auch, dass die Kunden darauf achten, wen sie an die Anlagen lassen, auch aus versicherungsrechtlichen Gründen.

    Viele Grüße
    Gerhard Bäurle

  4. #4
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    Aber bitte, wir leben doch in der Zeit der großen Liberalisierung!
    In Kürze darf der Pizzamann, nach einer Woche Kurs in der Volkshochschule auch Herzoperationen durchführen.
    Nennt man 'erweitertes Gewerbe'...

    kurt
    Zitieren Zitieren FUNNN  

  5. #5
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    Meisterzwang kann man umgehen, indem man einen Service anbietet.

    pt
    Gegen Schwachsinn, Schwachköpfe und armselige Trittbrettfahrer kann man nicht argumentieren.

    Gott sieht alles, auch Signaturen in Geheimschrift,,... aber er petzt nicht.

  6. #6
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    Zitat Zitat von plc_tippser
    Meisterzwang kann man umgehen, indem man einen Service anbietet.
    Ja, den Meisterzwang kann man so umgehen. Aber die Haftung nicht.
    Verdrahtest Du als Servicebetrieb nur Schaltschränke nach geprüften Zeichnungen und Materialvorgaben eines Meisterbetriebs, ist dass OK.
    Aber sowie Du einen anderen Draht, oder ein anderes Bauteil einbaust, hast Du eine Änderung vorgenommen, für die Du ggf. haften mußt, aber nicht kannst. Im Klartext heißt das, Du haftest, aber die Betriebshaftpflicht nicht.

    Es ist nicht leicht, einen 1 Mann Betrieb zu führen. Du mußt für jeden € 3x arbeiten. 1x Aufträge reinholen und kalkulieren, 1x Material beschaffen und verarbeiten, und 1x mit Kunden und Finanzamt abrechnen und das Geld eintreiben.

    Das Ausarbeiten von Angeboten bezahlt Dir niemand, obwohl es ja fast eine komplette Planung ist.
    Das Material wird auch nicht immer rechtzeitig und richtig geliefert, auch wenn Du es umtauschen kannst, den Ärger, und manchmal auch den Schaden, hast Du doch.

    Den letzten genannten Punkt sollte niemand unterschätzen. Großkunden springen mit abhängigen Zulieferern nicht zimperlich um. Mittelständler verzögern bei fin. Engpässen zuerst die Lieferantenzahlungen. Treibst Du das Geld mit Rechtsmitteln ein, bist Du den Kunden los, geht er in KK. bleibst Du mit Deiner Forderung auf der Strecke. dabei geht Dir nicht nur der Lohn, sondern auch das gelieferte Material verloren.
    Beim Finanzamt sitzt ein Typ, der alle Unterlagen und Aufstellungen von Dir haben will, Du hast gut damit zu tun, alles heranzuschaffen und zu belegen.

    Deshalb solltest Du Dich nicht wundern, wenn Du nach 2 Jahren nachrechnen kannst, dass Du im ersten Jahr nach Abzug aller Kosten, für etwa 0,50€ pro Stunde gearbeitet hast.
    Kaum ein 1 Mann Betrieb überlebt 3 Jahre.

    Limbo
    Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis 20 zählen.

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