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Thema: Hauseigene Steuerungen

  1. #1
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    Tach zusammen,
    mich als nicht-siemens-jünger würde es mal interessieren, wer hier so an hauseigenen sachen arbeitet (steuerung, regelung, etc.) ...wenn was sind eure erfahrungen bei der entwicklung, softwareumgebung, usability, blabla.

    grüße

    CC
    Zitieren Zitieren Hauseigene Steuerungen  

  2. #2
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    ich habe einen bekannten, der hat seine komplette rollo-steuerung im haus über logo laufen.
    das gute stück passt wunderbar in einen sicherungsverteiler, es werden nur steuerleitungen zu den tastern gebraucht ohne viel kreuzschaltungen und co...
    weiter hat er die möglichkeit zeitgesteuert das komplette objekt zu bedienen...
    sicher ne bessere und saubere lösung gegenüber diesen automaten die man sich zu den rollos kaufen kann wo man dann jeden einzeln programmieren/einstellen muss.

    weiter hat seine lösung auch den vorteil, dass er jederzeit das programm ändern kann.

    mit einem starter-kit hat man das gröbste zusammen, datenkabel, software und hardware, die zusatzmodule sind relativ preisgünstig.

    auf einer siemensschulung hab ich mit jemanden gesprochen, der ein grundwasserproblem hat und die steuerung der punpen über ne S7-200 laufen lässt, wie weit er dass aber aufgebaut hat, kann ich dir nicht sagen.
    Geändert von Hawk (06.07.2008 um 17:44 Uhr)

  3. #3
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    hallo,
    ein kollege hat die funksachen von elv, ist sehr zufrieden damit.
    mfg

    dietmar

    Nichts ist so beständig wie ein Provisorium.

  4. #4
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    Ich denke es geht nicht um eine Hausautomation sondern um Steuerungen die nicht von der Stange (also Drittanbieter) sind.

    Eigene Steuerungen auf µC Basis oder so.

    @Lorenz2512: Das sind doch die Sachen die Du so gerne magst ;o)
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  5. #5
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    ja genau ...meinte eher die "nicht von der stange"

  6. #6
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    Hallo allerseits!

    Dies hier könnte sowas sein was du suchst.

    http://www.canathome.de/

    Gruss Simon
    Zitieren Zitieren CAN@HOME Link  

  7. #7
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    hab mich doch wohl etwas undeutlich ausgedrückt ...nochma anders
    --> wenn ihr nicht unbedingt bei siemens oder rockwell arbeitet sondern bei ´xy´ ...wird dann bei eurem arbeitgeber energie in die entwicklung eigener steuerungen (z.b. xy-plc ) gesteckt??? wenn ja was sind die erfahrungen dabei???

    ich möchte zuhause nichts automatisieren!!!

    greetz

  8. #8
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    Hallo doublecee,
    ich komme aus der Holzbearbeitung da war es früher üblich das die Maschinenbauer eigene Steuerungen entwickelt haben oder von kleinen Elektronikfirmen entwickeln lassen haben und diese in kombination mit herkömlichen SPS in die Maschine gebaut. Das ist allerdings rückläufig ich kennen eigendlich nur noch einen großen der eine eigene SPS hat sich aber auch schon auf andere Systeme setzt wie Beckhoff. Dieser Hersteller heißt Homag seine SPS ist für den Serienmaschinenbau genial und läuft mit einen OS9 Betriebssystem.
    Da liegt der hacken, die Welt will Windows und so ist der gezwungen wie gesagt ander Systeme wie Beckhoff nach außen als HMI einzusetzen. Unterlagert setzt er seine kleine SPS als dezentrale Steuerungen ein um nicht ganz auf sein Know-How zu verzichten.
    Mit der einführung des PC gegen vorher OS9 hat er sich von 3S einen eigene Software entwickeln lassen um auf IEC zu kommen.
    Jetzt klagen die Service-Leute das sie zur Fehlerdiagnose nicht Minuten wie früher sondern Stunden benötigen und im Hause darüber leise nachgedacht wird ob nicht ein teil der Maschinen wieder auf die alte Technik umgestellt werden soll.

    Bei vielen anderen Herstellern ist es so das bei den die Hardware jetzt langsam wegstirbt und wir schon einige umbauten getätigt haben von Hersteller eigenbau auf Standart Steuerungen wie Siemens. Viele Kunden sitzen auf heißen Kohlen das ihre Steuerung den nächsten Tag nicht überlebt und dann die ganze Produktion steht, weil es einfach für den eigenbau kein ersatz gibt.

    Also es gibt Pro und Contra........

  9. #9
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    Ich kann das nur in einer ähnlichen Weise wiedergeben.

    Speziell im Holzbereich waren früher Eigenbau-Steuerungen und Eigenbau-Platinen für Spezialanwendungen üblich. Firmen die mir hier auf Anhieb einfallen sind Homag und Costa.
    Aber auch bei diesen Firmen hat ein Umdenkprozess eingesetzt. So setzt beispielweise Homag vermehrt auf CoDeSys, von Costa kann man heute problemlos (gegen Aufpreis) eine S7-Steuerung erhalten.

    Wir selber sind auch im Maschinenbau tätig, wobei wir eher auf Sondermaschinen spezialisiert sind. In unserem Bereich kristallisiert sich aber eher ein anderer Trend heraus: Standard-Hardware und herstellerspezifische Software.
    Bei uns bedeutet das z.B., dass wir für unsere CNC-Roboter Standard-Hardware (von der Stange) einsetzen, uns allerdings eine Programmierumgebung ausgesucht haben, welche extrem offen ist und uns alle Freiheiten lässt - in unserem Beispiel stellt uns die Software die Echtzeitumgebung, die IO-Umgebung, einen rudimentären CNC-Kern und den C-Compiler zur Verfügung. Alles andere ist entweder selbstentwickelt, oder aus Programmen vom Hardware-Hersteller zusammengebaut.

    Ein anderes Beispiel ist die Antriebstechnik. Wir setzen seit Jahren auf Antriebe von SEW - die Programmierumgebung IPOS ist ein sehr leistungsfähiges Tool welches viele Möglichkeiten zur Verfügung stellt. So kommt es z.B., dass SEW für die Standardapplikationen (sprich: fertige IPOS-Programme) Buspositionierung, Restwegpositionierung, Modulo und Tabellenpositionierung keine einheitliche SPS-Schnittstelle zur Verfügung stellt.
    Wir setzen ein selbstentwickeltes Programm ein, welches alle benötigten Funktionen über eine einheitliche Schnittstelle zur Verfügung stellt - die Entwicklung läuft nun schrittweise seit 9 Jahren - und noch immer taucht Potential für was neues auf.


    Wie mein Vorredner Reparatur schon bemerkte, ist es katastrophal für einen Produktionsbetrieb, wenn er plötzlich für eine Maschine keine Ersatz-Eigenbauplatinen mehr erhält. Zum Glück haben die Maschinenbauer mehr und mehr Einsehen mit der Problematik, und setzen eben auf Hardware von der Stange. Das Know-How lässt sich mittels Software immer noch schützen.
    Das ganze geht noch weiter: Konzepte, wie sie z.B. B&R anbietet, erlauben sogar, dass ein Maschinenhersteller seine Software mit Hardware "von der Stange" verdongelt - das geht soweit, dass man nur Module "von der Stange" einsetzen kann, welche vom Maschinenhersteller ausdrücklich dafür freigeschaltet wurden.

    Also wie man sieht, haben hier die Maschinenhersteller auch mit Hardware-von-der-Stange genug Speilraum, ohne auf Eigenentwicklungen setzen zu müssen.


    mfg Maxl
    Bin aufgrund §2 der "Rechte des Betreibers" der Forum-Regeln nicht mehr aktiv, da nicht nicht akzeptiere, dass Informationen und Erkenntnisse ohne Quellangabe weitergegeben werden sollen. Jedem steht frei, auf die gleichen Erkenntnisse durch Eigenversuche zu kommen, vor allem Buchautoren.

  10. #10
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    meingott, es ist erschreckend was hier alles zu doof zum lesen ist...

    also, ich persönlich bin ein absoluter gegner von sowas, erst recht in der heutigen zeit. es gibt genug gängig systeme.
    wäre ich maschinenbetreiber, dann wäre sowas für mich ein absolutes NOGO! wenn überhaupt dann nur wenn der lieferant mir bei seinem leben versichert das er mich auch nach 20 jahren noch mit ersatzteilen und vor allem mit servicepersonal das den alten schrott noch beherrscht versorgen kann...


    ich habe mal kurz bei einer firma reingeschaut, die hatten was selbsentwickeltes. vor einigen jahren sind die aber zumindest von ihrer hardware weg, und haben irh steuerungssystem auf eine soft-sps portiert die sie auf beckhoff hardware laufen liessen...
    vor einem guten jahre habe sie dann auch sofwareseitig auf beckhoff umgestellt.

    ich habe das damals schon nicht verstanden...

    ich verlange sicher nicht das in jeder kaffeemaschine standartkomponenten von siemens oder sonst wem sein müssen. aber im industriellen sondermschinenbau hat dieses gebastel definitiv keine daseinsberechtigung.

    ich habe bei uns schon alleine bei zuvielen standartkomponenten die hosen voll, es gibt neben siemens noch viele andere die ebeso weit verbreitet sind, aber ich will den ganzen kram nicht haben. ab dem tag wo ich mir so ein display oder so einen fu EINMAL eingebaut habe, da bin ich mindestens die nächsten 20 jahre damit verheiratet. die reinen ersatzteile sind das kleinere problem, aber dann noch ein programmiersystem (die software und die verostete hardware auf der der kram noch läuft) die schnittstellenkabel und vor allem das personal dafür zu haben - NEIN!

    also ich sehe abgesehen von preis überhaupt keinen vorteil darin.
    wenn siemens zu langsam oder zu teuer ist, dann gibt es noch genug andere (große) hersteller die auch hübsche steuerungen haben.

    wenn es dann unbdingt sein muss, dann meinetwegen die eigene hardware und darauf eine rt von 3s aufsetzen, dann ist wenigestens später die portierbarkeit möglich - aber eine daseinsbereichtigung hat das für mich auch nicht.

    eine echte und ggf. preiswerte alternative für kleinserien wo die sps sich einfach nicht rechnet, ist zb der kram von www.wilke.de sowas lasse ich mir dann vielleicht noch gefallen. aber das rad komplett neu erfinden muss echt nicht sein...

    in welcher branche bist du denn? ich meine das du dich überhaupt getraust über sowas nachzudenken? die meisten hier werden (leider) von ihren kunden bereits vor die türe gesezt wenn sie mal etwas zu laut an andere steuerungshersteller als "siemens" denken, und denkst über einen eigene steuerung nach...
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)

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