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Thema: Gewährleistung

  1. #1
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    Ich habe mal eine rechtliche Frage zur Gewährleistung.....


    Wir haben einem Lieferanten einen Auftrag über eine bestimmte Applikation erteilt. Es geht dabei um Hardware und Software. Die Applikation erfüllt die geforderte Anforderungen nur sehr ungenügend. Seit 2 Jahren ist der Lieferant dabei und macht Verbesserungen ohne den tatsächlichen Durchbruch zu schaffen.

    Jetzt wollen wir dem Lieferanten eine letzte Frist setzen (6 Wochen). Und dann ? Was haben wir für Möglichkeiten ?

    Das wir ihm die Hardware zurückgeben ist klar. Bezahlt haben wir bisher auch nur einen kleinen Teil. Auch nicht das Problem. Aber was ist mit Schadensersatz ? Kennt sich da jemand aus ?
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender
    Zitieren Zitieren Gewährleistung  

  2. #2
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    Ich denke das hängt davon ab, was ihr mit dem Lieferanten vereinbart habt. Darüber hinaus auch ob eine grobe Fahrlässigkeit seitens des Lieferanten vorliegt. Aber Schadensersatz ist in der Regle sehr schwer durchzusetzen.
    Rainer Hönle
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    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Rainer Hönle Beitrag anzeigen
    Ich denke das hängt davon ab, was ihr mit dem Lieferanten vereinbart habt. Darüber hinaus auch ob eine grobe Fahrlässigkeit seitens des Lieferanten vorliegt. Aber Schadensersatz ist in der Regle sehr schwer durchzusetzen.
    Es gibt eine Applikationsbeschreibung. Auf Grund dieser Beschreibung ist der Auftrag erteilt worden. Die Applikation wurde seitens des Lieferanten m.E. unterschätzt.
    Definitiv hat der den Auftrag bis zum heutigen Tage nicht ordnungsgemäss erledigt bzw. er ist immer noch in der "Versuchsphase".

    Was für Rechte und Pflichten haben wir den nach der letzten Frist die wir dem Lieferanten setzen wollen ?
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  4. #4
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    Hallo Axel,
    es gibt da irgendwo im Vertragsrecht einen Passus der da lautet "Nicht-Einhalten von zugesicherten Eigenschaften". Dort wird (soweit ich weiß) auch die Thematik mit Regressansprüchen behandelt ...

  5. #5
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    Hallo Axel,
    wir sind ein Maschinenbauer und Maschinenhändler, solche Probleme die du beschreibst haben wir natürlich auch mit unseren Kunden, nur halt aus der sicht eines Lieferanten.
    Wenn du mit der Sache jetzt vor das Gericht ziehst werdet ihr wahrscheinlich auf einen vergleich hinauslaufen. Der Lieferant wird noch ein paar mal nachbessern und das war es.

  6. #6
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    Hallo,

    es handelt sich entweder um einen Werkvertrag oder einen Werkliefervertrag.

    So wie ich das sehe muss der AN Dir als AG alle Kosten ersetzen, die entstehen, um das Werk zu vollenden, z. B. auch eventuell benötigte Gutachten.

    Nicht ersetzt werden indirekte Schäden, z. B. der entgangene Gewinn
    durch die fehlerhafte Applikation.

    Dazu ein passendes Beispiel.

    Zitat Zitat von Reparatur Beitrag anzeigen
    Wenn du mit der Sache jetzt vor das Gericht ziehst werdet ihr wahrscheinlich auf einen vergleich hinauslaufen. Der Lieferant wird noch ein paar mal nachbessern und das war es.
    Manchmal trifft man auf unbelehrbare Zeitgenossen, da bleibt Dir nichts anderes übrig.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  7. #7
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    @Lipperlandstern

    Es kommt darauf an, würde ich mal sagen.
    Wie sieht genau Euer Vertrag aus? AGBs?
    Sind mündliche Vereinbarungen im Nachhinein getroffen worden. Lassen die sich bezeugen? Ob schriftlich oder mündlich?

    Schonmal eine Frist dem Lieferanten gezielt schriftlich gesetzt?

    Kannst Du was dazu sagen?

    Gruß
    ASEGS

  8. #8
    Avatar von Lipperlandstern
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    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    @Lipperlandstern

    Es kommt darauf an, würde ich mal sagen.
    Wie sieht genau Euer Vertrag aus? AGBs?
    Sind mündliche Vereinbarungen im Nachhinein getroffen worden. Lassen die sich bezeugen? Ob schriftlich oder mündlich?

    Schonmal eine Frist dem Lieferanten gezielt schriftlich gesetzt?

    Kannst Du was dazu sagen?

    Gruß
    ASEGS


    Es gibt einen Vertrag in dem die zu erbringende Leistung beschrieben wird. Mündliche Vereinbarungen gibt es nicht. Die zu erbringende Leistung wurde im nachhinein nicht verändert.
    Die erste Frist wurde jetzt gestellt. Allerdings per Mail und ich bin mir nicht sicher ob dieses als "schriftlich" gilt. Es ist ja auch nicht so das der Lieferant nicht will.Er ist oft vor Ort und versucht irgendetwas. Es klappt halt nur nicht.

    Zu unseren AGBs kann ich dir nur sagen das sie auf dem Rückseite unseres Briefpapiers stehen... durchgelesen hab ich die mir nich nie
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  9. #9
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    Zitat Zitat von Lipperlandstern Beitrag anzeigen
    ...Allerdings per Mail und ich bin mir nicht sicher ob dieses als "schriftlich" gilt. Es ist ja auch nicht so das der Lieferant nicht will.Er ist oft vor Ort und versucht irgendetwas. Es klappt halt nur nicht.
    Hallo,

    ja, E-Mails gelten als schriftlich. Aber man kann den Zugang, also dass
    das Schreiben wirklich im Machtbereich des Empfängers angekommen ist,
    nicht beweisen.

    Besser wäre hier eine Einschreiben, wasserdicht ist die Zustellung per
    Gerichtsvollzieher (siehe E] d)).
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

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