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Thema: Firmengründung - Welche Rechtsform?

  1. #21
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    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    das stimmt eben nicht!
    Nein, wir haben beide recht, nur eben anderst.
    In der GmbH wird der Gewinn der Gesellschaft versteuert, in der GbR dein Einkommen (eben der Gewinn der GbR) mit deinem persönlichen Steuersatz.

  2. #22
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    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, bleibt das Stammkapital bei 25.000 Euro!
    Nein. Mann kan mit einem Stammkapital von einem EUR starten.

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    Und soweit ich weiß, wird nur der Zusatz EU hinter der Bezeichnung GmbH stehen! Es bleibt also die Bezeichnung GmbH.
    Man(n) und Frau lernen nie aus:

    Die Firmierung muss entweder mit dem Rechtsformzusatz "Unternehmergesellschaft
    (haftungsbeschränkt)" oder "UG (haftungsbeschränkt)"
    erfolgen. Es ist nicht erlaubt, "haftungsbeschränkt" abzukürzen.

    Die Ein-Pfund-Ltd. wurde entweder gegründet, weil die betreffenden
    Leute in Deutschland keine Kapitalgesellschaft mehr gründen durften
    oder weil praktisch kein Stammkapital erforderlich ist.

    Die laufenden Kosten um den gesetzlich Anforderungen zu genügen
    sind bei Ltd und GmbH ähnlich.
    Geändert von Gerhard Bäurle (04.09.2008 um 19:30 Uhr)
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  3. #23
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    Nachtrag:

    Wer es genau wissen will, hier der Gesetzentwurf. § 5 a betrifft die Unternehmergesellschaft.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  4. #24
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    hi,

    interesanter Faden hier.
    Ich bin mittlerweile auch seit 6Jahren selbständig.
    Ich arbeite als Freiberufler.

    Würde ich als Einzelperson auch empfehlen!
    Weil du zum einen keine Gewerbesteuer bezahlen musst, und zum anderen eine ganz einfache Buchführung hast. (Einnahmen/Ausgaben werden nur gegengerechnet - keine Bilanzen und son Scheiss -> geringe Steuerberaterkosten und wenig Stress)
    Aber ein guter Steuerberater ist schon was wert!!!!

    Damit hast du das rechtliche Verhältnis, dass z.B. ein Steuerberater,Arzt oder Rechtsanwalt hat.

    Bei der Gründung muss man aufpassen, da z.B. ein "Anwendungssoftwareentwickler" nicht freiberuflich arbeiten DARF.
    Ich "laufe" aber unter "Systemsoftwareentwicklung" - damit darf man freiberuflich arbeiten.
    So nen Gewerbeschein wirst du nicht mehr so leicht los. (Rechtsformwechsel)
    Ich dagegen würde bei Bedarf problemlos einen bekommen.
    Dem Staat ist das lieber...
    Alleine darüber lohnt sich schon Gedanken zu machen.

    Gruß Micha
    "arbeite klug, nicht hart" - deutsches Sprichwort

  5. #25
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    @Gerhard

    Sorry, aber ich glaube entweder reden wir aneinander vorbei, oder Du solltest nochmal den von Dir selbst zitierten Gesetzesentwurf durchlesen!

    Richtig.. man(n) lernt nie aus


    1. Ist das ein Gesetzesentwurf der noch nicht verabschiedet worden ist.
    2. Stützt sich dieses neue Gesetz auf ein EU-Gesetz, wo dort damals von einer GmbH-EU gesprochen wurde / wird. Die Untergesellschaften sind ein zusätzliches Konstrukt, was zusätzlich eingebaut worden ist in den Gesetzesentwurf. Die GmbH auch in seiner neuen Fassung hat nichts direkt mit diesen Untergesellschaften zu tun. Klar paar Regelungen betreffen beide Formen.
    3. Ich spreche von einer GmbH und nicht von irgendwelchen "Untergesellschaften". Wie es auch in diesem Entwurf nochmals genau nachzulesen ist, es wird dabei bleiben, auch wohl nach neuem Gesetz , Stammkapital = 25.000,- Euro.
    4. So wie ich das verstanden habe, was die Untergesellschaften angeht , sollen nun die Gesellschaftsanteile (nicht Stammeinlage) von 1,- Euro Stückelungen möglich sein. Und mindestens 10.000 euro müsse die Stammeinlage betragen.

    Gruß
    ASEGS

  6. #26
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    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    @Gerhard

    Sorry, aber ich glaube entweder reden wir aneinander vorbei, oder Du solltest nochmal den von Dir selbst zitierten Gesetzesentwurf durchlesen!
    Ja, ich habe nochmal nachgelesen. Nur für Dich.
    Nein, wir reden vom selben Sachverhalt.

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    1. Ist das ein Gesetzesentwurf der noch nicht verabschiedet worden ist.
    Habe ich zwar nicht behauptet, ist aber am 26. Juni 2008 vom
    deutschen Bundestag beschlossen worden.

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    2. ... Die Untergesellschaften sind ein zusätzliches Konstrukt, was zusätzlich eingebaut worden ist in den Gesetzesentwurf. Die GmbH auch in seiner neuen Fassung hat nichts direkt mit diesen Untergesellschaften zu tun. Klar paar Regelungen betreffen beide Formen.
    Nein. Von Untergesellschaft habe ich nie gechrieben, sondern von
    Unternehmergesellschaft. Diese haben auch direkt mit einer GmbH
    zu tun, ja sie sidn sogar eine, nur mit ein paar Besonderheiten.

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    3. Ich spreche von einer GmbH und nicht von irgendwelchen "Untergesellschaften". Wie es auch in diesem Entwurf nochmals genau nachzulesen ist, es wird dabei bleiben, auch wohl nach neuem Gesetz , Stammkapital = 25.000,- Euro.
    Nein, siehe § 5 a 1).


    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    4. So wie ich das verstanden habe, was die Untergesellschaften angeht , sollen nun die Gesellschaftsanteile (nicht Stammeinlage) von 1,- Euro Stückelungen möglich sein. Und mindestens 10.000 euro müsse die Stammeinlage betragen.
    Nein, siehe § 5 a 1).
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
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  7. #27
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    @Gerhard

    Ooohhh extra wegen mir

    Sorry, aber das steht da nicht! Ich denke Du pickst Dir nur den § 5a des Gesetzesentwurfes raus. Der ist aber doch in Zusammenhang mit den anderen Normen des neuen Gesetzes zu lesen und zu verstehen.

    Also noch mal... so wie ich das verstehe:

    1. Stammeinlage für GmbH bleibt bei 25.000,- €, gem. § 5 I

    2. Der § 5a soll ja zusätzlich für die Unternehmergesellschaften (oft auch als Mini-GmbH gennant) eingeführt werden, die gegründet werden sollen, die unterhalb der 25.000,- € an Stammkapitaleinlage liegen. Deshalb habe ich ja dieses Wort „Untergesellschaft“ benutzt und es in Zeichen gesetzt. Weil das für mich eine Unterform der „richtigen“ GmbH mit der Stammeinlage von 25.000,- € ist, die das Gesetz ja eigentlich regeln will. Denn Ziel ist es ja auch der Regelung in § 5a bzgl. der Unternehmergesellschaft, das sie im Laufe der Zeit, so wie es in § 5a es auch nachzulesen ist, sie zu einer vollwertigen 25.000 € Kapitalgesellschaft werden zu lassen. Deshalb ja auch die Regelung über die Gewinnausschüttung bei solchen Unternehmergesellschaften. Der § 5 a ist nur in Zusammenhang mit dem § 5 zu lesen und zu verstehen.

    3. Bin ich blind?? Ich lese und suche, aber ich finde diese 1,- € Regelung nicht, die in § 5a S.1 stehen soll.
    Bitte sei doch so gut ... noch mal für mich und kopiere mal bitte diesen Bereich hier rein, wo das in § 5a S.1 genau steht. Danke!
    Auch ich habe zwar in anderen Berichten gelesen, das es nunmehr eine 1-Euro-GmbH geben soll. Aber ich finde aus dem Reformgesetz (Bundesdrucksache) ist es so direkt nicht zu entnehmen.

    4. Außerdem bedeutet beschlossen nicht verabschiedet und schon gar nicht in Kraft getreten!
    Jetzt muss (in zweiter Lesung) das Gesetzt noch nach dem Beschluss des Bundestages (das war die 1. Lesung) durch den Bundesrat...! Und dann muss die dritte Lesung folgen. Das macht der Bundespräsident! Dann kommt die Verabschiedung. Meist immer etwa nach einem Monat nachdem der Bundespräsident das Gesetz unterzeichnet hat.
    Stimmt, oft ist es so, das nach dem Beschluss des Bundestages die Gesetze irgendwann auch tatsächlich so verabschiedet werden, wie der Bundestag diese beschlossen hat. Es bleibt abzuwarten, ob dies hier auch wieder der Fall sein wird.

    Gruß
    ASEGS

  8. #28
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    Lächeln

    Wie hoch ist das Mindest-Stammkapital einer Mini-GmbH?

    Die Mini-GmbH kommt mit einem Euro Gründungskapital aus. Bei erfolgreicher Geschäftstätigkeit muss jedoch jedes Jahr ein Viertel des Gewinns ins Stammkapital überführt werden. Dies muss solange geschehen bis das Mindest-Stammkapital von 25.000 Euro erreicht ist.
    http://www.foerderland.de/2075+M5d0d3afbf72.0.html


    Btw, falls es noch jemanden interessiert.

    Hab mich entschieden als Freiberufler entsprechend den Katalogberufe zu arbeiten. DIe Vorteile sehe ich darin, dass ich keine Gewerbesteuerzahlen muss, keine Körperschaftssteuer, keine Mitglied in der IHK sein muss und eine einfache Buchführung habe.
    Den Nachteil der Haftbarkeit versuche ich mit einer guten Versicherung wettzumachen....

    Übrigens eine sehr gute Seite zu demThema: http://www.klicktipps.de/gewerbe.php

    Danke für die Ideen und Vorschläge
    Geändert von eYe (08.09.2008 um 11:15 Uhr) Grund: Link nachgereicht
    Siemens: Step7, WinCC Flexible, Logo
    Schneider: PL7, Unity Pro, Vijeo Look, Vijeo Designer, XBTL1000, Premium, M340, Twido, Zelio
    Moeller: Galileo, EASY
    B&R: Automation Studio 3.0

  9. #29
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    Zitat Zitat von eYe Beitrag anzeigen
    Hab mich entschieden als Freiberufler entsprechend den Katalogberufe zu arbeiten. DIe Vorteile sehe ich darin, dass ich keine Gewerbesteuerzahlen muss, keine Körperschaftssteuer, keine Mitglied in der IHK sein muss und eine einfache Buchführung habe.
    Den Nachteil der Haftbarkeit versuche ich mit einer guten Versicherung wettzumachen....


    Wenn eine Katalogberuf passt ist das eine gute Lösung.

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    3. Bin ich blind?? Ich lese und suche, aber ich finde diese 1,- € Regelung nicht, die in § 5a S.1 stehen soll.
    @asegs
    Sorry, da war ich unpräzise mit der Referenz.

    Im überarbeiteten § 5 des Entwurfes ist "mindestens 100 EUR" und
    "durch 50 teilbar" jeweils gestrichen. Daraus ergibt sich ein Mindestanteil
    von einem Euro für einen Gesellschafter, bei nur einem Gesellschafter
    bleibt es dann bei dem einen Euro Stammkapital.

    Die von Dir erwähnten 10.000 EUR als Stammkapital waren zwischendurch
    in der Diskussion. Laut aktuellen Entwurf soll es bei den 25.000 EUR bleiben
    und es gibt das "Ansparmodell" in Form der Unternehmergesellschaft.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
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  10. #30
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    Hi Leute,

    ich würde gerne mal was zur Diskussion stellen: was haltet ihr von dem ganzen Büroservice-Kram? Also wenn jemand deine Anrufe entgegen nimmt, du dir ne Adresse mieten kannst etc. (z.B. http://www.bueroservice24.de/) Mein bruder ist seit Jahren selbstständig aber hat noch nie sowas genutzt. Hab da letztens einen Bericht drüber gelesen, dass immer mehr Menschen das machen. Ist sowas heutzutage echt nötig? Wird man da nicht irgendwie verarscht? Was ist denn an der eigenen Adresse verkehrt?
    @ die selbstständigen unter euch: nutzt ihr einen Telefonservice oder allgemein einen Büroservice?

    Mr.J
    Zitieren Zitieren Büroservice  

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