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Thema: An die Kühlerprofis - Kleiner Kühler besser als überdimensioniert?

  1. #1
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    Hallo,

    in einer Analge wird ein Rohstoff mit einem Plattenwärmetauscher heruntergekühlt.

    Da der Rohstoff nicht tief genug gekühlt werden konnte hat der Kunde den Plattenwärmetauscher erweitert um mehr ühlfläche zu erhalten.

    Es stellte sich aber desweiteren nach dem Umbau heraus das die Vorlauftemperatur des Kühlwassers viel zu hoch war.

    nachdem die Vorlauftemperatur angepast wurde war das Ergebniss aber eher noch schlechter bzw. gleich wie vorher.

    Meine Vermutung:
    Durch die erweiterung bietet der Wärmetauscher weniger widerstand weil mehrere Platten paralell sind.
    Der vermutlich anfangs richtig dimensionierte WT bewirkte durch seinen höheren Widerstand einen höheren Druckaufbau und somit eine zusätzliche erwärmung des Rohstoffes. Delta-t war dadurch wesentlich größer und es konnte mehr Wärme an das Kühlwasser abgegeben werden.
    nach dem WT enspante sich der Rohstoff wieder und kühlte zusätzlich ab.

    Durch den veringerten Widerstand des WT ist der Efekt des höheren Delta-t nicht mehr so stark.

    Sind meine Gedanken richtig?
    Ist ein überdimensionierter WT schlechter?


    Ein Kühlschrank arbeitet ja nahc dem selben Prinzip mit dem Kompessor...

    Danke!
    "Es ist weit besser, große Dinge zu wagen, ruhmreiche Triumphe zu erringen, auch wenn es manchmal bedeutet, Niederlagen einzustecken, als sich zu den Krämerseelen zu gesellen, die weder große Freude noch großen Schmerz empfinden, weil sie im grauen Zwielicht leben, das weder Sieg noch Niederlage kennt." Theodore Roosevelt - President of the United States (1901-1909)
    Zitieren Zitieren An die Kühlerprofis - Kleiner Kühler besser als überdimensioniert?  

  2. #2
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    Hi Markus, bin auch kein Kühlerprofi

    Um was für ein Rohstoff handelt es sich denn da ? flüssig, gasförmig
    (kann man flüssige Medien komprimieren ??)

    Wenn der Druck des Rofstoffes bei kleinerem WT ansteigt und sich nach dem WT entspannt, müsste hier schon ein rel. hoher Druckunterschied enstehen um eine Abkühlung durch Dekompression zu erhalten.

    Bei größerem WT (bietet dem Medium weniger Wiederstand) ändert sich vielleicht die Durchflussgeschwindigkeit.
    Inwieweit sich das auf den Energieaustausch auswirkt, kann ich als Laie auch nichzt sagen.

    Sind nur so meine Gedanken als Nichtprofi

    P.S.nochmal zum Kühlschrank
    da wird ja das Kühlmittel vom gasförmigen in den füssigen ZUstand gebracht (Kompressor) dann abgekühlt und im Verdampfer entspannt. (flüssiger Zustan in gasförmig)
    Gruss
    Pizza

    "Hab jetzt Step7 und WinCC Flex installiert. Hat alles auf Anhieb funktioniert. Hab ich jetzt was falsch gemacht ??"

  3. #3
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    Hallo Markus,
    kontrolliere mal das Delta-T und den Durchfluss des Kühlwassers.
    Wenn Du Probleme mit dem Messen der Durchflussmenge hast kann
    auch ein zu hohes Delta-T auf einen zu geringen Durchfluss hinweisen.
    In dem Fall heizt Du zwar das Wasser stark auf aber die Wärmemenge wird nicht schnell genug abgeführt.
    Wenn die Wassermenge vor Vergrößern des Kühlers richtig berechnet war
    müßte sie mit Vergrößern des Kühlers um den gleichen Faktor erhöht werden.

    MfG Günter.

  4. #4
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    Hallo Markus,
    ich denke nicht das das so ist (ich kann mich aber täuschen). Eigentlich kann man das ganze sicherlich nachrechnen, aber mal von mir so als Schuss ins Blaue: Es kann auch ein hydraulischer Bemessungsfehler vorliegen. 1. Ist die Flächenvergrößerung durch einen zweiten, hydraulisch nicht identischen Wärmetauscher parallel zum ersten realisiert worden? Wenn ja kann man sich den Rest denken. Wenn nicht, ist die Frage ob der größere Einzeltauscher überhaupt jemals richtig funktioniert hat, kann man fast ausschließen, aber was ist schon unmöglich.... Wie verhält es sich mit den Temperaturen von Ein und Austritt des Kühlwassers? Leider hast Du sicher keine Vergleichswerte, aber wenn Kühlwassertemperatur fast Medientemperatur, reicht der Durchsatz der Kühlwasserpumpe? Filter zu? Ist der Tauscher überhaupt im Gegenstrom angeschlossen? Die Anschlüsse müssen nicht 1:1 stimmen. Ich habe in dieser Hinsicht schon Pferde kotzen sehen. Dann fällt mir noch ein, wenn die Brühe durch den niedrigeren Widerstand zu schnell durchschießt, ist die Wirkung nicht gegeben. Leider sind das ersteinmal mehr Fragen als Antworten, ich habe mich dann zumeist selbst auf die Suche gemacht und bin dann auf solche Sachen gestoßen. Ich halte Plattenwärmetauscher für sehr effizient auch bei problematischen Medien und denke schon das die Kühlwirkung besser sein sollte.

    Gruß
    Mario

  5. #5
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    Wir setzen

    oft Plattenwärmetauscher ein. In meiner Erfahrung sind die Dinger meistens zu klein. Dass was Du geschildert hast, dass mit dem zu warmen Kühlwasser habe ich schon oft erlebt (ja klar kann unserer Chiller das....)

    Wird die Menge der Kühlwassers geregelt? Wenn ja analog oder PWM? Ist das Ding sauber? Letztens hatte ich vollen Flow, aber wegen einer Schicht auf den Platten nur ~ 2% Kühlleistung.

    Drosseln mal den Kühlwasserfluss so an, dass Du eine Erhöhung der Wassertemperatur spüren kannst, tut sich da was, oder kannst Du fast zudrehen?


    Wir tauschen die Wärme im Prozesswasser gegen die Erwärmung des Kühlwassers, was tauscht Du, wenn man fragen darf?

    Greetz, Tom

    http://www.gea-ecoflex.de/Produkte.304.0.html

    Die setzen wir ein. Es gibt davon auch ein Tool, finde ich aber nicht.. Sry
    Geändert von TommyG (05.04.2009 um 22:29 Uhr)

  6. #6
    Avatar von Markus
    Markus ist offline Administrator
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    sorry für die späte rückmeldung...
    ...war bisher nichtmehr an der kiste zugange.

    also das mit dem kühlwasserdurchfluss bzw. dem delta-t werde ich mal prüfen.

    @mario
    es ist kein weiterer kühler dazugekommen, der vorhandenen hat einfach ein paar platten mehr bekommen.
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  7. #7
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    Hallo Markus,
    das ist ein zerlegbarer Tauscher - das ändert alles. Also wenn die Jungs da Platten nachbestückt haben, sind da alle Dichtungen der Platten mitgetauscht worden? Ich kenne das Problem auf die Art und Weise, das der Wärmetauscher beim Zusammenbau eigentlich nur soweit angezogen wird bis die Platten dicht sind. Leider ist es so, das es Leute gibt die das nicht wissen oder wissen wollen. Die ziehen das Ding dann so an das fast nichts mehr zwischen den Platten durchpaßt. Wenn jetzt neue Platten dazukommen und nur diese neue Dichtungen erhalten haben und der Kühler ausnahmsweise sachgemäß montiert worden ist haben die neuen Platten größere Abstände als die alten. Die alten Dichtungen sind zusammengequetscht worden und haben nicht mehr die Abstände der neuen Dichtungen. Das heißt, die neuen Platten haben einen geringeren Strömungswiderstand als die alten. Das heißt der größere Teil des Mediums fließt durch den neuen Teil und das ist ja nun nicht die Gesamtfläche.....

    Gruß
    Mario

  8. #8
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    und

    stelle sicher, dass die richtigen Platten in der richtigen Reihenfolge/ Richtung verbaut sind. Bei GEA kannst du ein Honigwabenmuster erkennen. Wenn sich das Muster verschiebt, sind z.T. Kühl und Produktseite miteinander verbunden...

    *Erfolg*

    Greetz, Tom

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