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Thema: Velagerung von IT-Leistung ins Ausland ?

  1. #1
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    Hi,

    ich habe gerade folgenden Artikel gelesen:
    http://www.welt.de/wirtschaft/articl...efaehrdet.html

    Es geht darum wie einfach doch IT-Leistungen ins Ausland verlagert werden können. Glaubt Ihr sowas ist grundsätzlich in der Automatisierung absehbar? Ich selbst habe erst bei einer Baustelle einen russischen Kollegen mit einer sogenannten Bluecard gehabt. Wie seht Ihr das?
    So einfach wie möglich – so kompliziert wie nötig.
    Zitieren Zitieren Velagerung von IT-Leistung ins Ausland ?  

  2. #2
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    hallo,
    die quallität geht den bach runter, ich möchte den anderen nicht das wissen absprechen, aber die erfahrung und einiges fehlt, siehe siemens mit ihrer wincc software, in indien gemacht ein volller flop, nur murks.
    mfg

    dietmar

    Nichts ist so beständig wie ein Provisorium.

  3. #3
    Avatar von Kieler
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    WINCC ist für mich ein klassisches IT-Projekt. Meine Frage zielte eigentlich mehr ins Projektgeschäft. Also erstellen von Visualisierungen und SPS Programmen.
    So einfach wie möglich – so kompliziert wie nötig.
    Zitieren Zitieren WinCC  

  4. #4
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    Zitat Zitat von lorenz2512 Beitrag anzeigen
    hallo,
    die quallität geht den bach runter, ich möchte den anderen nicht das wissen absprechen, aber die erfahrung und einiges fehlt, siehe siemens mit ihrer wincc software, in indien gemacht ein volller flop, nur murks.
    ...
    jetzt verstehe ich was da los ist bei Siemens, sag mal lori, bezieht sich das auf flexible...?
    WinCC fand ich eigendlich sehr angenehm.
    ...
    ich denke das wir nicht so schnell unsere Job's an die Inder oder andere
    abgeben. Projekte müssen auch Inbetrieb genommen und gewartet werden.
    Das läst sich nicht übers Internet oder per E-Mail realisieren.
    Es ist doch immer wieder erforderlich das der Projekteur vor Ort an der
    Maschine steht und sich ein Bild macht und Korrigiert.
    Das von Leuten zu machen die später nicht mehr greifbar sind, das
    kann einfach nicht gut gehen, wer sich darauf einläst wird schnell
    die Quittung bekommen.
    ...

    gruß helmut
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Helmut_von_der_Reparatur Beitrag anzeigen
    ...
    ich denke das wir nicht so schnell unsere Job's an die Inder oder andere
    abgeben. Projekte müssen auch Inbetrieb genommen und gewartet werden.
    Das läst sich nicht übers Internet oder per E-Mail realisieren.
    Es ist doch immer wieder erforderlich das der Projekteur vor Ort an der
    Maschine steht und sich ein Bild macht und Korrigiert.
    Das von Leuten zu machen die später nicht mehr greifbar sind, das
    kann einfach nicht gut gehen, wer sich darauf einläst wird schnell
    die Quittung bekommen.
    ...
    Ich denke diese Argumentation trifft dann nur auf den deutschen Markt zu (noch ein bisschen drumherum und das wars).
    Wo entstehen denn die neuen Produktionsstätten dieser Welt? In Deutschland? In der ein oder anderen Branche könnte man Deine Argumentation 100% umdrehen und sich fragen warum man eine Deutsche Firma beauftragen sollte.
    If you open your Mind too much, your Brain will fall out.

  6. #6
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    Ich denke hier muss man unterscheiden zwischen solchen Projekten, wo es eine astrein definierte Aufgabenstellung und exakt definierte Schnittstellen gibt und solche, die eher einem "wachsenden" Projekt entsprechen.
    Für ersteren Fall klar, da gibt man das (möglichst gut formulierte) Lastenheft raus und nimmt das fertige Projekt irgendwann ab.
    Aber ob das im Maschinen- und Anlagenbau (klassischer Anwendungsfall für Steuerungssysteme, und darum gehts hier im Forum ja) zutrifft, wage ich doch zu bezweifeln. Bei welchem Projekt kommt man denn ohne enge Absprache zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer aus? ... ständige Rücksprache mit der Projektleitung, Elektro- und Mechanikkonstruktion und der Materialbeschaffung sind doch an der Tagesordung. Nur selten kommt doch am Ende haargenau das raus, was mal am Anfang irgendwo niedergeschrieben wurde.
    Die Auffassung von Pflichtbewusstsein, ein gewisses Querdenkertum und Flexibilität und die Stärke zu konstruktiver Diskussion lassen ein Projekt doch erst so richtig gut werden. Ich denke hier liegt die große Stärker des "Standort Deutschland".

    Eine ganze Maschine z.B. aus Indien zu beziehen... mag gehen. Aber einzelne Projektteile ins Ausland abzugeben ... was wäre dann noch "Made in Germany"?

  7. #7
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    Auf die Frage: Nein!!!!!!!!!

    Begründung:
    Es wird sicher Firmen geben, die es mal mit ausländischen Programmieren
    und IBN versuchen würden, aber das wird nicht funktioniern. Ich weiß es
    aus Erfahrung.
    Ich bin jetzt seit 7 Wochen in Indien für eine große deutsche Firma unterwegs
    und nehme eine Anlage in Betrieb.
    An der Anlage laufen auch indische und koreanische, sowie chinesische
    IBNler rum.
    Ich kann mit 100% sagen, das diese in Sachen Automatisierung und IBN
    absolut dumm sind. Das ist so.
    Die brauchen hier um ein kleines Problem zu erkennen, das wir in ca 10-30
    Minuten gefunden haben locker mal 3-4 Tage. Und das ist KEIN Witz!!!!!!
    Der Grund ist eigentlich recht einfach.
    Die 1. Grundlage fehlt diesen Menschen. Die Schulbildung. Wir in
    Deutschland haben eine recht gute und weit gefächerte Schulbildung.
    In Indien und China ist es meist so, das die ersten Jahre in der Schule
    aber eher irgendwelche Rituale, Religionen oder was weiß ich noch
    gelernt wird. Zwar gibt es sicher auch Schulen, die einen guten
    Lehrplan haben, aber das ist schon stark die Ausnahme.
    Dann ist meist die Ausbildung zu einem "Fachmann" ziemlich dürftig.
    Ein Elektriker in Indien "lernt" 6 Monate, dann ist er einer. Und was die
    dort lernen ist nicht wirklich das, was man in diesem Job braucht.

    Wenn ich mir schon die Werbung hier in Indien anschaue:
    "Machen Sie Ihr Diplom-CAD/CAM/CAE in nur 4 Wochen"
    Bei sowas kann man nur den Kopf schüttlen.

    Und das ist defnitiv meine Meinung und mittlerweilen sieht das auch die
    deutsche Firma ein, das es ein riesen großer Fehler war, Indische, Chinesische
    und Koreanische IBNler einzukaufen. Dann lieber 2-3 gut ausgebildetet
    IBNler aus Europa/Deutschland, anstelle von 10 Koreaner.

    Das ist eine Erfahrung, die ich hier gemacht habe, und bis jetzt ist mir
    noch keiner über den Weg gelaufen, der diese Einstellung nur ansatzweise
    verbessern könnte!!!!!!!!!
    Kommt Zeit.... Kommt Rat.... In der Tat.
    Gartenlampe mit Windenergie anstelle von Solar? Bei Interesse -> PN

  8. #8
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    Immer schön vorsichtig, ich war über 10 Jahre lang in einer Firma (1500 Leute, ca. 300 Ings., kaum Serienfertigung), die hatte, als ich begannn 80 % Weltmarktanteil. Dann haben einige Asiatische Firmen beschlossen, aus ihren Consumer Bereichen know how abzuziehen und in diese lukrative Nische zu setzen.

    Heute gibt es diese Deutsche Firma nicht mehr und die Asiatischen Produkte sind Weltmarktführer.

    Wers noch immer nicht glaubt, schaue sich mal den Weltmarkt bei den Werften an. Jedes Schiff fast eine Einzelkonstruktion, Kosten in die zig Millionen Euro, Bauzeiten < 1 Jahr und fast immer aus Korea oder so.

    Die Leute dort sind ja nicht dumm, und sie lernen schnell und motiviert.
    Als Freelancer immer auf der Suche nach interessanten Projekten.
    Zitieren Zitieren Nur nicht die Nase zu hoch  

  9. #9
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    Zitat Zitat von RobiHerb Beitrag anzeigen
    Immer schön vorsichtig, ich war über 10 Jahre lang in einer Firma (1500 Leute, ca. 300 Ings., kaum Serienfertigung), die hatte, als ich begannn 80 % Weltmarktanteil. Dann haben einige Asiatische Firmen beschlossen, aus ihren Consumer Bereichen know how abzuziehen und in diese lukrative Nische zu setzen.

    Heute gibt es diese Deutsche Firma nicht mehr und die Asiatischen Produkte sind Weltmarktführer.

    Wers noch immer nicht glaubt, schaue sich mal den Weltmarkt bei den Werften an. Jedes Schiff fast eine Einzelkonstruktion, Kosten in die zig Millionen Euro, Bauzeiten < 1 Jahr und fast immer aus Korea oder so.


    Die Leute dort sind ja nicht dumm, und sie lernen schnell und motiviert.

    Besonders Handelsschiffe sind keine Einzelkonstruktionen sondern eine Ansammlung von mehrmals gebauten Einzelsegmenten.

    Die einzige Motivation bei den Asiaten geht dahin, das sie möglichst schnell ihre Abnahmeprotokolle unterschrieben kriegen und die Schiffe ausliefern können.
    Sofern nicht nordeuropäische Monteure die IBN und Abnahme durchführen sind selbst sicherheitsrelevante Systeme in einem äußerst fragwürdigen Zustand und werden bei der ersten Liegezeit in Hamburg oder Rotterdam auf europäischen Standart gebracht.
    Bei vielen Schiffsbesatzungen ist die Sicherheit mehr eine Glaubensfrage als ein Vertrauen in installierte Technik.

    MfG Günter.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Junior Beitrag anzeigen
    Bei vielen Schiffsbesatzungen ist die Sicherheit mehr eine Glaubensfrage als ein Vertrauen in installierte Technik.

    MfG Günter.
    Voll getäuscht, die Filipinos sind unter dem Strich billiger. Selbst wenn jeder 10. Dampfer absaufen würde, auf die Felsen triebe, unter dem Strich hat "man" doch Gewinn gemacht und deshalb sind auch unsere (IT) Jobs nicht sicher.

    Meine Meinung: in Chinesische Gewerkschaften investieren, damit dort nicht für 5 Cent gearbeitet wird. Das hilft beiden Seiten.
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    Zitieren Zitieren Eben  

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