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Thema: Firmenwagen über das Gehalt. Wieviel, wie verrechnen?

  1. #1
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    Hei,

    wenn ich gerne einen Firmenwagen hätte, dieses aber nicht üblich ist für diese Position in der Firma, gibt es oft das Angebot, das über´s Gehalt zu regeln.
    Aber, wie sieht so eine Regelung aus? Ein Auto kostet im Vollleasing doch ca. 800€, je nach Typ. Gibt es die dann Brutto, Netto? Wie siehts mit den gefahrenen Kilometern aus?

    pt
    Gegen Schwachsinn, Schwachköpfe und armselige Trittbrettfahrer kann man nicht argumentieren.

    Gott sieht alles, auch Signaturen in Geheimschrift,,... aber er petzt nicht.
    Zitieren Zitieren Firmenwagen über das Gehalt. Wieviel, wie verrechnen?  

  2. #2
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    Also ich kenne nur die 1%-Regel. Das heisst das Du jeden Monat 1% vom Listenpreis des Autos versteuern musst... dazu kommt noch ne Pauschale für den Weg zur Arbeit.
    Dieses 1% kannst Du umgehen wenn Du ein Fahrtenbuch führst. Dann musst Du "nur" die privaten Kilometer mit irgendnem Satz versteuern... macht aber kaum einer.
    Ob es da andere (Firmeninterne Regelungen) gibt weiss ich nicht.

    Grüsse

    Axel
    Früher gab es Peitschen .... heute Terminkalender

  3. #3
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    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    Also ich kenne nur die 1%-Regel. Das heisst das Du jeden Monat 1% vom Listenpreis des Autos versteuern musst
    Stimmt, das ist aber eine steuerrechtliche Angelegenheit, die nicht
    gestaltbar ist.

    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    ... dazu kommt noch ne Pauschale für den Weg zur Arbeit.
    Die kommt immer dann, wenn man mindetens 20% der Arbeitszeit
    in der Firma ist (als regelmäßige Arbeitsstätte). Hat man in der Firma
    keinen Arbeitsplatz und ist fast immer unterwegs, sind die
    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit nicht zu versteuern.

    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    Dieses 1% kannst Du umgehen wenn Du ein Fahrtenbuch führst. Dann musst Du "nur" die privaten Kilometer mit irgendnem Satz versteuern... macht aber kaum einer.
    Lohnt sich praktisch nur wenn der Anteil an Privatfahrten unter 10 % ist.

    Zitat Zitat von Lipperlandstern
    Ob es da andere (Firmeninterne Regelungen) gibt weiss ich nicht.
    Legale eher nicht. Man kann versuchen Herrn Eichel auszuticksen,
    indem man vertraglich Privatfahrten ausschließen - nur peinlich wenn
    einem dann das Auto in Südspanien geklaut wird.

    Die Pauschale für den Weg zur Arbeit könnte man umgehen,
    wenn man beim Kollegen, der direkt neben der Firma wohnt,
    einen Zweitwohnsitz anmeldet ... wenn man dann noch die
    doppelte Haushaltsführung durchkriegt, hat man was von.
    Auch das wäre nicht legal.

    --------------------------------------------------------------------------------

    Aus dem Steuertipp:

    Wird der Dienstwagen auch für private Fahrten genutzt, muss dieser sog. geldwerte Vorteil versteuert werden, d.h. der Vorteil wird dem steuerpflichtigen Arbeitslohn zugerechnet und von dem erhöhten Betrag werden die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge ermittelt. Die Finanzverwaltung räumt dem Arbeitnehmer zur Ermittlung dieses geldwerten Vorteils zwei Möglichkeiten ein:

    a) 1% des Gesamtkaufpreises (Listenpreis plus Sonderausstattungen plus Mehrwertsteuer) wird monatlich als geldwerter Vorteil angesetzt; zzgl. Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte: 0,03% des inländischen Listenpreises für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Diese Abrechnungsart ist für Arbeitnehmer vorteilhaft, deren privater Anteil an der Pkw-Nutzung relativ hoch ist.

    b) Führung eines Fahrtenbuchs und Anrechnung der privat gefahrenen Kilometer (Ermittlung der auf Privatfahrten entfallenden anteiligen Gesamtkosten).

    Beispiel für die pauschale Besteuerung: Der Listenpreis des Fahrzugs beträgt EUR 40.000,-. Der geldwerte Vorteil liegt damit bei EUR 4.800,- (EUR 40.000,- X 1% X 12 Monate). Der Arbeitnehmer wird 2003 in zehn Monaten an insgesamt 180 Tagen mit dem Dienstwagen von seiner Wohnung zum 10km entfernten Betrieb fahren. Zu versteuern sind also zusätzlich EUR 2.400,- (EUR 40.000,- X 0,03% X 20km X 10 Monate). Dieser Betrag ist aber noch um die Entfernungspauschale zu kürzen. Diese beträgt EUR 540,- (EUR 0,30 X 10km X 180 Tage), so dass insgesamt EUR 6.660,- im Jahr zu versteuern sind.

    --------------------------------------------------------------------------------

    Zitat Zitat von plc_tippser
    wenn ich gerne einen Firmenwagen hätte, dieses aber nicht üblich ist für diese Position in der Firma, gibt es oft das Angebot, das über´s Gehalt zu regeln. Aber, wie sieht so eine Regelung aus? Ein Auto kostet im Vollleasing doch ca. 800€, je nach Typ. Gibt es die dann Brutto, Netto? Wie siehts mit den gefahrenen Kilometern aus?
    pt
    Solche Verträge sind frei aushandelbar, die Kostenverteilung
    kann frei vereinbart werden. Z.B. kann man alle konstanten
    Kosten (Leasing, Steuer, GEZ) vom Gehalt abziehen und
    die nutzungsabhängigen Kosten zahlt gleich der Arbeitnehmer.
    Die 1 % Regel greift aber immer. Und ob 100 % Privatnutzung
    zulässig ist weiß ich nicht.

    Man muss auch immer ausrechnen, ob eine Kreditfinanzierung
    nicht günstiger ist. Da eine Firma hier die gesamte Mehrwert-
    steuer sofort bekommt, kann diese für eine Anzahlung verwendet
    werden. Damit verringert sich der zu finanzierende Betrag und
    damit die Finanzierungskosten.

    Viele Grüße

    Gerhard Bäurle
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

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