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Thema: Sicherheit bei Handwerkern

  1. #31
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    Und haste noch irgendwelche Spätfolgen gehabt. Hast dumit einem Arm die beiden berührt oder mit dem einen den einen Leiter und dem anderen den anderen Leiter?
    Gruß
    Mobi


    „Das Einfache kompliziert zu machen ist alltäglich. Das Komplizierte einfach zu machen –
    das ist Kreativität“ (Charles Mingus).

  2. #32
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    Zitat Zitat von Mobi Beitrag anzeigen
    Und haste noch irgendwelche Spätfolgen gehabt. Hast dumit einem Arm die beiden berührt oder mit dem einen den einen Leiter und dem anderen den anderen Leiter?
    Ich habe in den Schaltschrank gegriffen (war davon überzeugt, dass alle Geräte Berührungssicher sind). War ein altes Schütz drin; von Vorne Berührungssicher, aber von oben (wo die Leiter angeschlossen werden) war es nicht berührungssicher. Habe mit dem einen Finger die eine Phase berührt und mit dem Anderen die andere (denke ich). Habe mich gewundert, warum das Schütz brummt. Dann habe ich vorne direkt auf das Gehäuse gefasst und gemerkt, dass das Schütz gar nicht brummt.
    Ich habe wohl sehr viel glück gehabt (trocken, gut isolierende Schuhe, nicht fest auf die Kontakte gedrückt).
    Habe keine Spätfolgen davon getragen. Habe ja auch keinen richtigen Schlag bekommen.
    Mehr glück als Verstand. Seit dem bin ich noch vorsichtiger geworden.
    Gruß Jan

    Wer fragt, bekommt Antworten.

  3. #33
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    Zitat Zitat von Jan Beitrag anzeigen
    Ich habe in den Schaltschrank gegriffen (war davon überzeugt, dass alle Geräte Berührungssicher sind). War ein altes Schütz drin; von Vorne Berührungssicher, aber von oben (wo die Leiter angeschlossen werden) war es nicht berührungssicher. Habe mit dem einen Finger die eine Phase berührt und mit dem Anderen die andere (denke ich). Habe mich gewundert, warum das Schütz brummt. Dann habe ich vorne direkt auf das Gehäuse gefasst und gemerkt, dass das Schütz gar nicht brummt.
    Ich habe wohl sehr viel glück gehabt (trocken, gut isolierende Schuhe, nicht fest auf die Kontakte gedrückt).
    Habe keine Spätfolgen davon getragen. Habe ja auch keinen richtigen Schlag bekommen.
    Mehr glück als Verstand. Seit dem bin ich noch vorsichtiger geworden.
    "Wat is dat en schwuler verzäll" Sorry komme aus Köln.

    Wenn ich mit den Fingern in den Schrank packe sehe ich doch ob ich da dran kommen kann, und bei zwei Phasen an einer Hand, wat nützen da einem gut isolierte Schuhe ?
    Wenn Du wirklich 400V an den Fingern erwischt hättest , wäre dir ein brummen vom Schütz scheiss-Egal.

    Zurück zum Thema.

    Wenn man einen Handwerksbetrieb mit einer Leistung beauftragt ist diese ganz komplett für sich in der Entscheidung was für die Sicherheit notwendig ist.
    Man darf aber den nicht auf ein Dach jagen und sagen "mach ich immer so" und wiegt 50kg und der Typ 120kg. " Das Dach is sicher" .
    Wenn man bedenken hat, sollte man aber darauf hinweisen, aber diese muss der Mitarbeiter nicht beachten. Man kann im extremfall die Arbeit untersagen.
    ABER: wenn ich überlege auf was für Leitern ich in der Lehre unterwegs war, das wäre heute ein Foto wert.

    Auch wenn man als Sicherheitsfachkraft zu Hause einen Handwerker hat, muss man davon ausgehen der der genau weiss was er macht.
    Wer hat denn von euch schon mal einen Handwerker gesehen, der seine Hilti mit einem PRCD betreibt ?
    Wäre ja auch dann notwendig die Leute darüber zu informieren, das aus meiner Steckdose gefährlicher Strom kommt, ich diesen zwar immer benutze aber es für ihn viel zu gefährlich sei.

    Habe fertig .
    „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
    Siddhartha Gautama

  4. #34
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    Kommt auf den jeweiligen Fall an: als Auftraggeber habe ich eine Mitverantwortung- bei grob fahrlässigen mängeln oder Arbeitsweisen muß ich dem Handwerker (Bastler oder Maler) darauf hnweisen. Wenn die BG, nach einem Unfall die Grobfahrlässigkeit erkennt dann hat auch der Auftraggeber eine Erklärung dazu abzugeben. OK das 60 jährige Mütterchen kann Leitern und Gerüste genauso wenig beurteilen wie Finanzbeamte aber wir sollten es doch besser können! Oder?
    Nun was das Stromschlagthema betrifft- hatte mal eine Begegnung mit 1100V (in Panama- Isolator der FU IGBT wegen Überspannung durchgeschossen). Ich habe noch NIE einen FU soweit fliegen sehen und der Doc im Krankenhaus war alles andere als froh mich zu sehen. Spätfolgen: keine bekannten.
    So long

  5. #35
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    Holzleitern... seh ich für Elektriker aufm Bau sogar als Gefährlich.

    Für Techniker einen riesen Schrecken einzujagen, sind Holzleitern gut...
    Hab dies mal gemacht, mit Wissen, das ein FI/RCD vorhanden ist, und dieser extrem früh Aislöst.
    Leichtsinnig, zugegeben. Hat aber seine Wirkung erreicht, und zwar ein Techniker Kreidebleich.
    Soviel dazu. Lieber eine Aluleiter und auch einmal mehr messen, als 2 Leiter leichtsinnig in die Hand zu nehmen, weil bei der Holzleiter (L) keine spürbare Spannung führt....

    Bei PV Anlagen ist ebenso wenig eine Holzleiter nützlich, wenn da wer meint + & - von den Modulen gleichzeitig in die Pfoten zu Nehmen. Die meist zwischen 300 und 400V Gleisspannung können gut weh tun, oder eben bei "Kurzschluss" einen schönen blauen Lichtbogen Zaubern.

    Zum Thema, auf tech Mängel kann man Hinweisen, aber ob dies dann was am Verhalten des Handwerkers ändert, ist dahingestellt...
    Das ist Ebensowenig hilfreich, wie einem anderen Gewerk mittelen, das seine Maschinen/Leitungen nichtmehr Arbeitssicher sind. Auch ein Versuch diese durch Unbrauchbar machen aus dem Verkehr ziehn hat schon so sein Nachspiel...
    Was nicht passt wird Passend gemacht.
    Mehr Powerrrrrr!! *Houwhouwhouw*
    Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  6. #36
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    Manchmal muss man(n) halt improvisieren
    Siehe Anhang
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    Gruß
    Paule
    ----------------------------------------------------------------------------
    > manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen <

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Paule für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (08.11.2009)

  8. #37
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    Ja.. nur gut wenn die BG nicht dann vorbeikommt, wenn man auf einem "Rollgerüst" ohne die Traversen in der 2. etage noch ne Leiter draufstellt um dann Kanal oder Kuparohr mit der Hilti Anzuschießen...
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  9. #38
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    Hallo,

    also erstmal müssen wir doch zwei Fälle unterscheiden :

    1) Ich bin Privatmann und beauftrage einen Fachbetrieb
    2) ich bin eine Firma und beauftrage einen Fachbetrieb

    mit der Durchführung eines Auftrages.

    Habe ich als Privatmann einen Fachbetrieb beauftragt, ist der AN für die fachgerechte und in Sachen Arbeitssicherheit verantwortliche Durchführung des Auftrages zuständig. Ich kann den AN auf Mißstände in der Sicherheit hinweisen, eine rechtliche Verantwortung dazu habe ich nicht. Und ich kann bei nicht sachgemäßer Durchführung des Auftrages in Bezug auf Arbeitssicherheit den Auftrag noch nicht einmal stornieren.
    Oder eventuell nur den Spuk über einen Hinweis an das Gewerbeaufsichtsamt beenden.

    Beauftrage ich jedoch als Bereichsleiter zB. Elektrobereich in einem Gewerbebetrieb eine Fachfirma, bin ich als Fachkraft beim AG verantwortlich für die Abwicklung der Arbeiten im Sinne des Arbeitsschutzes. Also das die Mitarbeiter des AN Sicherheitsausrüstung entsprechend der Gefahrenlage benutzen, Umweltvorschriften beachten, eine Einweisung über Sicherheitsvorschriften und mögliche Gefahrenlagen erhalten u.s.w.
    Hört sich kompliziert an, ist aber im Grunde ganz simpel.

    Gruß

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