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Thema: IBS, Reisezeiten, Aufenthaltszeiten,...

  1. #1
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    Hallo Leute,

    wie ist es bei Euch in den Firmen mit den Reisezeiten geregelt?
    Nach wievielen Wochen zahlt Euch Euer Chef eine Heimfahrt mit dem Firmenwagen und die damit verbundene Reisezeit?

    Bis vor kurzem durften wir immer am Wochenende von der Baustelle mit dem Firmenwagen heimfahren und bekamen die Fahrzeit angerechnet.

    Natürlich galt dies nur innerhalb Deutschlands bzw. man selbst ist bei weiten Strecken oftmals lieber 2-3 Wochen am Stück auf der Baustelle geblieben wenn der Akt mit dem fahren zu groß war, da man ja auf der Baustelle/beim Kunden jede Woche die 40Std bringen mußte. Und natürlich waren auch mal 8 Wochen am Stück im Ausland kein Problem und wurde akzeptiert.

    Laut meinem Chef steht jedem von uns laut Gesetzgeber angeblich nur alle 6 Wochen eine Heimreise zu (ob bezahlt oder unbezahlte Fahrzeit sei mal dahingestellt).
    Auf den Hinweis das man dann ja bei Baustellen >=1 Jahr die Familie nur an 52/7 = ca. 9 Wochenenden * 2 Tage = 18 Tage im Jahr sehen würde meinte unser Chef nur er würde mir den Sprit für den Firmenwagen zahlen, wenn ich in meiner Freizeit heimfahre, aber bei jeder Fahrt würde automatisch der 6 Wochenzähler wieder auf 0 gesetzt werden.

    Gegenüber den Kollegen die nur Tages-/Wocheneinsätze bei naheliegenden Kunden haben und dabei die Fahrzeit von teilweise 30min proTag und mehr jeden Tag buchen können, sind Leute die längere Aufenthalte weiter weg haben (damit meine ich Strecken bis ca. 250km und nicht Flugreisen...) meiner Meinung nach eindeutig im Nachteil.

    Die Frage ob wir die Spesen und Hotelkosten die wir unserem Chef ja ersparen wenn wir in unserer Freizeit am Wochenende aus z.B. 200km heimfahren zumindest anteilig erhalten könnten, wurden eindeutig verneint mit der Begründung andere Firmen würden das ja auch nicht machen...

    Deshalb meine Frage an Euch, wie läuft das bei Euch ab?
    Wie machen das ANDERE, also andere Firmen?

    Ich weiß von einem Bekannten das man in dessen Betrieb als verheirateter Angestellter alle 4 Wochen, als unverheirateter alle 6 Wochen heim darf, die Fahrzeit auch privat ist, man aber die 24€ Tagesspesen + 24€ Hotelpauschale als Ausgleich bekommt.
    Dessen Chef "bereichert" sich dann quasi nur an der Differenz der Hotelpauschale und der tatsächlichen Hotelkosten.

    Bei uns allerdings würden die kompletten Spesen für das Wochenende entfallen (2*24€ Hotel + 2*24€ Tages-Spesen) und zusätzlich am Anreise- und Abreisetag die Tagesspesen ja bekanntermaßen nur 12€ anstelle 24€ betragen.
    In Summe würde ich neben meiner Fahrzeit die ich nun nicht mehr buchen kann also zusätzlich 120€ an Spesen verlieren und bekäme bei einem Einsatz von z.B. 5 Monaten nur 1 Hin- und 1 Heimfahrt zum Kunden bezahlt.
    Dem Kunden soll natürlich wie bisher auch, jede Woche die angebliche Anreise und Abreise in Rechnung gestellt werden und soll von uns auf unseren Stundenzetteln auch so angegeben werden.

    Wie gesagt, über Infos von Euch und Euren Regelungen würden sich meine betroffenen Kollegen und ich mich sehr freuen!


    Gruß
    SPS_Fuzzy
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  2. #2
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    zu den bezahlten heimreisen sagt der gesetzgeber

    DE - 2 wochen

    EUROPA - 3 wochen

    INTERCONTINENTAL - 4 wochen

    daran halten wir uns meistens auch ...ausser in ausnahmefällen ...aber diese fälle sind ja jedem hier bekannt denk ich

  3. #3
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    Zitat Zitat von SPS_Fuzzy Beitrag anzeigen
    Dem Kunden soll natürlich wie bisher auch, jede Woche die angebliche Anreise und Abreise in Rechnung gestellt werden und soll von uns auf unseren Stundenzetteln auch so angegeben werden.
    Also ich hoffe, dies ist durch einen Verständigungsfehler so bei dir angekommen.
    Wenn dein Chef das so von euch will, dann ist das Anstiftung zu Betrug, das kann niemand von euch verlangen.

    Also bei uns ist es so, dass wir meist am We daheim sind.
    Ich behaupte, wenn unter der Woche geklotzt wird, dann hat man das Daheim verdient.
    Die Intervalle sind so wie doublecee geschrieben hat und machen auch Sinn.
    Denn niemand ist damit geholfen, wenn die Beziehungen kaputt gehen und dadurch die Gedanken nicht bei der Arbeit sondern im Privaten sind.


    bike

  4. #4
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    Daumen runter

    Hi,

    @bike und andere haben Recht, aber

    ich denke es geht um diese Chefs/Firmen, bei den die Angebote schon von vorne zu knapp sind, oder man hat sich verkalkuliert, und dann sollen die
    Ärsche von Programmierer usw. die Situation ausbaden. Gibt es genug.
    Kommt davon, dass ich vom Bodensee Anlagen mache, die im Norden sind, und hier bei mir die Programmierer vom Norden arbeiten... WIE geht das denn?
    So, wie der Kollege schreibt..

    Vladi
    ______________________________________
    relax, take it easy
    Zitieren Zitieren Zeiten..  

  5. #5
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    Zunächst mal vielen Dank für Eure Infos!

    @doublecee + bike:
    Könntet Ihr mir evtl. einen Link geben wo exakt dieser Gesetzestext steht? Ich habe zwar schon einige Zeit im Internet gesucht, aber nicht wirklich gewußt nach welchen Schlagworten man googeln sollte, um exakt diese Aussagen zu finden.

    Wir hatten auch schon den Vorschlag gemacht die Anzahl der Heimreisen nach Entfernungen zwischen Firma und Kunde zu staffeln.
    Also z.B . 0-50km => jeden Abend heim
    51-100km => jedes Wochenende
    101-200km => jedes 2. Wochenende
    ....

    Das das was mein Chef von mir verlangt Betrug ist stimmt so nicht ganz, da ich ja auf eigene Kosten heim fahren dürfte. Im Prinzip mache ich es zum Betrug wenn ich wirklich mal am Wochenende beim Kunden im Hotel bleiben sollte... Ob ich in diesem Fall dann der Schuldige bin oder mein Chef... Keine Ahnung.

    Bis jetzt hatten wir es eigentlich auch immer so gehandhabt das wir unter der Woche jede Menge Überstunden gemacht haben und teilweise auch weit über die gesetzliche 10Std/Tag Regel und 12Std Pause zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn.... gegangen sind um eben so schnell wie möglich die Baustelle beenden zu können. Bzw. wenn die Produktion beim Kunden stand weil es Probleme gab wurde gearbeitet bis alles wieder lief um einen zufriedenen Kunden und somit Chef zu haben. Dies lief natürlich auch so wenn man z.B. stundenlang wegen externer Probleme wie Mechanik, falschen Verfahrensbeschreibungen, Verdrahtung... eigentlich nicht selbst Ursache des Problems war, aber dann eben entsprechende Wartezeiten hatte.

    Im Moment warte ich noch ab, aber wahrscheinlich wird es darauf rauslaufen das meine Kollegen und ich die (sehr) viel unterwegs sind uns dann halt auch mal exakt an die Gesetze halten und nur 40Std/Woche arbeiten werden.
    Wenn die Kiste dann halt mal ne Nacht lang oder gar übers Wochenende steht wird sich der Kunde schon beim Chef melden...
    Wobei wir alle hoffen das das ganze nicht so weit kommt.

    Gruß
    SPS_Fuzzy

  6. #6
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    Also der Gesetzgeber hat nicht irgendwo hingeschrieben, wann du heimfahren darfst und das bezahlt werden muss.(hab zumindest noch nichts gefunden)
    Aber es ist doch so, wenn die Fahrt nicht bezahlt wird, dann kannst du auf Baustelle bleiben und das muss dann ja bezahlt werden von deinem Chef, also Auslöse und Hotel. Und in diesem Fall, kann er nicht von dir erwarten, dass du die Heimfahrt aufschreibst.

    Die andere Frage ist, wie lange bist du in dem Laden schon und was sagen deine Kollegen dazu?
    Denn es ist wie im richtigen Leben, gemeinsam ist man stark.
    Eure Chef kann nicht absolut über euch herrschen, die Zeiten der Sklaverei sind vorbei.


    bike

  7. #7
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    ich bin schon erstaunt darüber was manche so mit sich machen lassen ...

    @SPS_Fuzzy: Hast du mal einen Blick darauf geworfen, was dein Chef seinen Kunden bei einer IBN so anbietet ? Üblich ist hier : Übernachtung entsprechend vorgelegter Hotelrechnung oder sehr gerne auch eine Pauschale, die über deine 24 € weit drüber hinaus geht. Innenhalb Deutschlands wird generell am WE wieder nach Hause gefahren. Hierbei ist Fahrzeit = Arbeitszeit und die Fahrkosten werden natürlich vergütet. Auf etwas anderes würde ich mich selbst übrigens auch nicht einlassen. Ich beziehe mich hierbei auf von mir selbst ausgeübte Praxis bzw. auch auf Angebote, die ich regelmäßig vorliegen habe.
    Im Ausland sieht das sicher etwas anders aus mit dem Heimfahren am WE. Im europäischen Ausland sollte das aber nach meiner Meinung auch alle 3 Wochen drinliegen. Selbstverständlich unter gleichen Konditionen, wie oben schon genannt. Die Aufenthaltsdauer am IBN-Ort am WE fällt hierbei natürlich auch voll unter die Spesen-Regelung.
    Ich denke, du solltest mit dir selbst und deiner Firma mal anständig "in Klausur gehen".

  8. #8
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    Bis vor kurzem war es bei uns hausintern so geregelt das jeder, innerhalb Deutschlands auf Firmenkosten und mit vergüteter Arbeitszeit heim fahren durfte.
    Aufenthalte im Ausland wie Schweiz, Holland,... kamen immer auf die Entfernung an.
    Aber in den meisten Fällen hat man ja ne fixe Zeit an der man Montagmorgens wieder beim Kunden auf der Matte stehen muß. Aufgrund dieser Tatsache konnte man dann selbst entscheiden ob sich die Zeit die man dafür im Auto auf der Autobahn verbringt im Vergleich zur wirklichen Zeit daheim lohnt und hat dann selbst entschieden ob man jedes oder nur alle 2-3 Wochenenden mal heimgefahren ist.

    Und noch eins vorweg, bei Übernachtungen bekommen wir natürlich die kompletten Hotelrechnungen gezahlt und nicht nur die 24€, alles andere wäre wirklich äußerst sch...

    Beim suchen und googlen im Internet bin ich bis jetzt leider nur auf eine 6 Wochenregel des Gesetzgebers gestoßen auf die sich auch mein Chef bezieht. In dieser Regelung wird jedoch auch nicht wirklich aufgeführt wer welche Kosten zu tragen hat. Das wäre im Moment auch eher zweitrangig. Mir geht es im Moment eher um die Frage ob es da nicht auch noch andere Regeln bzw. Gesetze gibt die ich nur noch nicht gefunden habe. Und mit deren Hilfe ich meinen Chef dazu bringen könnte alles beim alten und meiner Meinung nach fairen und guten System zu belassen.
    Bis jetzt habe ich auch nur widdersprüchliche Aussagen ob man dann nach besagten 6 Wochen einen Anspruch auf Freizeit hat. Also z.B. nach 6 Wochen IBS kann der Chef einem einen Antrag auf Urlaub von X Tagen nicht verweigern, weil einem laut Gesetz dieser Ausgleich zusteht... Der Urlaub wäre dann natürlich ein Teil des Jahresurlaubs und kein Sonderurlaub oder ähnliches.

    Falls sich da wirklich nichts finden läßt wäre es zumindest sehr gut zu wissen wie andere Firmen das regeln und wie wir dazu im Vergleich weg kommen, um eben Argumente beim Chef zu haben wenn dieser sagt: "..das machen alle so...."

    Das größte Problem an der Sache ist aber das nur die Kollegen betroffen sind, die teilweise schon seit Jahren viel unterwegs sind und die Kollegen die das Glück haben heimatnahe Kunden zu haben wie gewohnt jeden Abend daheim bei Mutti sind, keine fianzielle Einbußen haben,...

    Was mich ebenfalls nicht gerade glücklich macht ist der Wunsch meines Chefs das ich bei einer Heimfahrt in meiner Freizeit, bei der ich der Firma ja u.a. die Hotelkosten erspare die innerhalb Deutschlands, meiner Erfahrung nach im Schnitt bei ca. 60-70€ pro Tag betragen, keine Beteiligung an diesen Ersparnissen bekommen soll.

    Könnte man beim Kunden z.B. das Wochenende durcharbeiten, wäre es auch nicht ganz so schlimm.
    Aber 2,5 Tage von Freitag nach Feierabend, bis Montagmorgen meist alleine im Hotel oder dessen Ort dumm rum sitzen bis man wieder arbeiten kann sind halt nicht so der Hit, da ich und sicherlich die meisten von Euch hier auch diese Tage lieber bei der Familie als in nem Hotelzimmer verbringen würden.

    Und bei dieser Nachforschung bin ich dann von besagtem Bekannten darüber informiert worden das dessen Firma zumindest die Spesen am Wochenende durchlaufen lassen und er somit indirekt die Kosten für die Fahrtzeit erstattet bekommt...

    Dann wünsche ich Euch mal frohe Ostern und hoffe Euch gehts da besser wie mir!

  9. #9
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    Zitat Zitat von SPS_Fuzzy Beitrag anzeigen
    Falls sich da wirklich nichts finden läßt wäre es zumindest sehr gut zu wissen wie andere Firmen das regeln und wie wir dazu im Vergleich weg kommen, um eben Argumente beim Chef zu haben wenn dieser sagt: "..das machen alle so...."
    Ohne da jetzt tiefer einsteigen zu wollen ...
    Ich würde ganz pauschal sagen : Wenn das Chef-Angestellten-Verhältnis stimmt dann wird sich immer eine für beide Seiten gute Regelung finden lassen - und zwar außerhalb irgendwelcher Vorgaben von irgendwoher.
    Ein Chef, der mit seinem MA zufrieden ist, der ist nicht daran interessiert ihn zu vergraulen.

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