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Thema: Bei Forschung neben Festanstellung Gewerbe anmelden???

  1. #1
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    Guten Abend,

    möchte neben meiner Festanstellung in meiner Freizeit ein
    Produkt entwickeln.

    Dafür möchte ich hier in der Nähe ein kleines Büro anmieten
    und muß natürlich auch einige Anschaffungen tätigen.

    Nun meine Frage, kann ich dann ein Gewerbe anmelden und
    meine Ausgeben gegebenfalls von der Steuer absetzen?

    Oder gilt meine Tätigkeit dann als Freizeitaktivität?
    Jedenfalls solange ich nichts verkaufe?

    Vielleicht hat hier jemand ja schon Erfahrungen mit so etwas
    gesammelt. Es wäre nett, wenn er mir sie hier mitteilen würde.

    Danke,
    Smart Rat
    Zitieren Zitieren Bei Forschung neben Festanstellung Gewerbe anmelden???  

  2. #2
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    1. Dein Arbeitgeber MUSS zustimmen bzw. informiert werden, sonst gibt es Ärger.
    Denn im Prinzip arbeitest du dann für ihn nicht mehr mit voller Kraft, wenn
    deine Erholungsphasen für einen Zweitjob draufgehen.

    2. Falls du eine abgeschlossene Ingenieurausbildung hast, braucht du am Anfang
    eigentlich keine Gewerbeanmeldung.
    Wenn du dir eine Steuerberaterin in deine Nähe suchts und eine Ing.-Büro
    gründest reicht das.
    ABER: Leider wollen viele Großhändler bei denen du ggf. einkaufen willst
    eine Gewerbeanmeldung sehen, dass bedingt sie später dann doch.
    Und falls das Produkt dann fertig entwickelt ist, spätestens dann wandelt
    sich dein "Arbeitsstatus" in "Gewerbetreibender", denn du willst ja keine
    Leistung sondern Geräte verkaufen , so würde ich das sehen.

    Mein Tip: Suche dir , bevor du anfängst eine Steuerberaterin (incl. Buchführungstruppe).
    Dadurch vermeidest du Ärger mit dem Finanzamt und den Behörden und
    in den ersten Drei Jahren gibt es auch Existenzgründervorteile, wie
    Ansparrücklagen etc.
    Inwieweit das dann aber mit deiner Festanstellung kollidiert, muss du mit
    deiner Steuerberaterin besprechen.

    Gruß

    Frank


    Damit u
    Grüße Frank

  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu IBFS für den nützlichen Beitrag:

    Matthias_VER (26.04.2010),Smart_Rat (25.04.2010)

  4. #3
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen

    Mein Tip: Suche dir , bevor du anfängst eine Steuerberaterin (incl. Buchführungstruppe).

    Es soll auch Steuerberater geben.

    Man bedenke auch, so ein Gewerbeschein bringt auch einige Verpflichtungen, nicht nur Vorteile. Das sollte man sich schon im Vorfeld von einem guten Steuerberater oder auch Steuerberaterin erläutern lassen.

    Ansonsten viel Spaß und Erfolg beim entwickeln!

    Gruß Soli

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Solaris für den nützlichen Beitrag:

    Smart_Rat (26.04.2010)

  6. #4
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    Idee

    Hallo,

    Zitat Zitat von Smart Rat
    Dafür möchte ich hier in der Nähe ein kleines Büro anmieten
    und muß natürlich auch einige Anschaffungen tätigen.

    Nun meine Frage, kann ich dann ein Gewerbe anmelden und
    meine Ausgeben gegebenfalls von der Steuer absetzen?
    Im Prinzip ja ..

    Aber das Finanzamt will nach einer gewissen Zeitspanne der Toleranz beim Absetzen von Unkosten auch Umsätze und Gewinne und damit abzuführende Steuern sehen.

    Ansonsten laden die Ihren existenzvernichtenden Revolver, polieren die Kugeln schön blank und schiessen Dich ab, ohne Gnade. Die Kosten für die Anschaffungen stehen dann im Betriebsvermögen und solange nicht alles abgeschrieben ist, bleiben die auch dadrin. Wenn Du oder das Finanzamt dann den Laden zumacht, wird das aufgelöst und Du hast eine ganz schöne Steuerschuld an der Backe.

    Insofern beherzige unbedingt die Ratschläge von IBFS und Solaris, suche Dir einen Steuerberater.

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)
    Zitieren Zitieren Vorsicht, das kann ins Auge gehen  

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Question_mark für den nützlichen Beitrag:

    Smart_Rat (26.04.2010)

  8. #5
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    Hallo Smart Rat,

    ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.

    Mache dich vorher richtig schlau, bevor du dich selbstständig machst.

    In der Schule habe ich einiges über Betriebsführung und was damit zusammen hängt gelernt. Aber selbst mit diesem Wissen würde ich mich nicht unbedingt selbstständig machen wollen, weil es nicht reichen würde (meine Meinung).

    Es sind schon viele Pleite gegangen, weil sie dachten, dass das was sie einnehmen gleich ihr Gewinn ist.
    Gruß Jan

    Wer fragt, bekommt Antworten.
    Zitieren Zitieren Umsatz ist nicht gleich Gewinn!!!  

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu Jan für den nützlichen Beitrag:

    Smart_Rat (26.04.2010)

  10. #6
    Avatar von Smart_Rat
    Smart_Rat ist offline Neuer Benutzer
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    Vielen Dank für Eure Tips.

    Werde den Ratschlag beherzigen, und mir eine/n Steuerberater/in suchen,
    wobei ich eine hübsche Steuerberaterin eindeutig bevorzugen würde

    Das Geld dafür scheint in dem Fall kein rausgeworfenes Geld zu sein.
    Wer googeln kann, ist klar im Vorteil

  11. #7
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    Zitat Zitat von Smart_Rat Beitrag anzeigen
    Dafür möchte ich hier in der Nähe ein kleines Büro anmieten
    und muß natürlich auch einige Anschaffungen tätigen.

    Nun meine Frage, kann ich dann ein Gewerbe anmelden und
    meine Ausgeben gegebenfalls von der Steuer absetzen?
    In erster Fassung, also wegen dem Ansetzen der Ausgaben, musst
    Du Deine Selbstständigkeit dem Finanzamt anzeigen. Dann kommen
    eine Reihe von Fragebögen. Mit einem freien Beruf (Katalogberuf)
    und tatsächlich freiberuflicher Tätigkeit benötigst Du keine Gewerbe-
    anmeldung.

    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    2. Falls du eine abgeschlossene Ingenieurausbildung hast, braucht du am Anfang
    eigentlich keine Gewerbeanmeldung.
    Wenn du dir eine Steuerberaterin in deine Nähe suchts und eine Ing.-Büro
    gründest reicht das.
    Das Wort "eigentlich" ist für das Gesäß. Entweder ja oder nein.
    Eine abgeschlossene Ingenieurausbildung alleine sagt gar nichts.
    Ein Ingenieur, der etwas habhaftes produziert, arbeitet gewerblich.
    Eine gelernte Putzfrau, die als freie Mitarbeiterin Sportartikel für die
    Tageszeitung schreibt, arbeitet freiberuflich.
    Geändert von Gerhard Bäurle (29.04.2010 um 13:34 Uhr) Grund: Duden
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  12. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    rostiger Nagel (29.04.2010),Smart_Rat (30.04.2010)

  13. #8
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    Zitat Zitat von Smart_Rat Beitrag anzeigen
    Oder gilt meine Tätigkeit dann als Freizeitaktivität?
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    Zitat Zitat von Question_mark Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Aber das Finanzamt will nach einer gewissen Zeitspanne der Toleranz beim Absetzen von Unkosten auch Umsätze und Gewinne und damit abzuführende Steuern sehen.
    Ja, gewisse "Anlaufverluste" werden schon akzeptiert. D. h. Deine
    Verluste aus selbstständiger Tätigkeit reduzieren Deine Steuern.

    Das Finanzamt kennt hier aber den Begriff der Liebhaberei. Nach
    ein paar Jahren kann man dann schon mal glaubhaft machen müssen,
    das die angehäuften Verluste durch künftige Gewinne ausgeglichen
    werden können. Auch dabei hilft ein Steuerberater.

    Sollte das FA die Liebhaberei feststellen, können ab dem betreffenden
    Jahr keine Verluste mehr angesetzt werden. Die vorherigen Jahre berührt
    das nicht (so als kleiner Trost ).
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

    Die Signatur ist den allgemeinen Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen.

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu Gerhard Bäurle für den nützlichen Beitrag:

    Smart_Rat (30.04.2010)

  15. #9
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    Zitat Zitat von Gerhard Bäurle Beitrag anzeigen

    Das Wort "eigentlich" ist für das Gesäß. ....

    Ein Ingenieur, der etwas habhaftes produziert, arbeitet gewerblich.
    Hättest du mal meinen Text bis zuende gelesen, dann hättest du
    verstanden, wie es gemeint war.

    Und falls das Produkt dann fertig entwickelt ist, spätestens dann wandelt
    sich dein "Arbeitsstatus" in "Gewerbetreibender", denn du willst ja keine
    Leistung sondern Geräte verkaufen , so würde ich das sehen.
    So nun lasse dein Gesäß wieder in Ruhe

    Gruß
    Grüße Frank

  16. #10
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    Zitat Zitat von IBFS Beitrag anzeigen
    Und falls das Produkt dann fertig entwickelt ist, spätestens dann wandelt
    sich dein "Arbeitsstatus" in "Gewerbetreibender", denn du willst ja keine
    Leistung sondern Geräte verkaufen , so würde ich das sehen.
    Warum soll Smart_Rat später automatisch zum Gewerbtreibenden
    werden? Vielleicht verkauft er das Patent als Ganzes oder in Form
    von Lizenzen/Nutzungsrechten ...
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________

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