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Thema: Der EURO, das ÖL und die Währungsreform

  1. #21
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    im Stahlwerk...
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    Zitat Zitat von Paule Beitrag anzeigen
    Willst Du Geld, zahlst Du Zinsen, praktisch das Gehalt der Banker, wirst aber nur als Bittsteller und Loser angesehen.
    Das kommt auf die Höhe der Verbindlichkeiten an!
    Ein gewisser Herr Schneider war bei den Banken ein gern gesehener Gast, wurde hofiert und mit Milliarden versorgt (die er dann bewusst verpulverte).
    Der Handwerker oder Mittelständler, der einen Überbrückungskredit von ein paar k€ braucht, bis der Kunde überweist - der ist doch heutzutage der Looser! Bekommt den Kredit nicht, kann Aufträge nicht annehmen, muss u.U. Mitarbeiter entlassen usw.

    Approx
    Nihil est in cpu, quod non fuerit in intellectu" - Nichts ist in der CPU, was nicht (zuvor) im Verstand war.

  2. #22
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    Neulich hat ein Bankmensch meinen Chef daran erinnert, dass es sich bei Geld nicht um einen Wertgegenstand, sondern um ein Zahlungsmittel handelt. Und ich erinnerte mich an Schulstunden, in denen ich lernte, dass Geld vor allem den Tausch von Waren vereinfacht bzw. erleichtert.

    Geld unterm Kopfkissen oder gar in der Matratze zu horten führt erst dazu, dass man die Forderung erhebt, der Wert des Geldes müsse erhalten bleiben.

    Nur eins verstehe ich nicht: was bringt alle Leute dazu, das Geld horten ("sparen") zu wollen? Das Dümmste, was man tun kann, ist, das Geld unters Kopfkissen zu stecken. Weil: nach zwanzig Jahren will das Geld dann niemand mehr haben, wenn jeder sich so einen Altpapierbatzen beisammengespart hat. Also bringt man das Geld zur Bank, die es anderen für Investitionen zur Verfügung stellen kann. Und nun droht eine andere Gefahr: wenn alle gleichzeitig ihr Geld zurückhaben wollen, kann die Bank möglicherweise das Geld nicht zurückzahlen, da es ausgeliehen ist.

    Fällt den Geburtenstarken Jahrgängen was auf? Habt Ihr alle für Eure Rentenlücke vorgesorgt? Geriestert? Also, wenn es kracht, dann könnte das z.B. dann passieren, wenn die Geburtenstarken Jahrgänge ihr gehortetes Geld wiederhaben wollen, um davon im Rentenalter endlich in Saus und Braus leben zu können. Ich hoffe, die Banken wissen, was da auf sie zukommt. Und wenn nicht, würd ich schlicht sagen: so ist die Natur des Menschen.

    Was also ist schlimm an hoher Inflation und hohen Zinsen? Schlimm an stabilem Geld finde ich persönlich, dass alle meinen, dieses Geld sparen zu müssen. Mit dem Ergebniss, dass andere es verjubeln.

    apropos verjubeln:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jubeljahr
    Jüdisches Jubeljahr
    Das Jüdische Jubeljahr begann immer an Jom Kippur, am 10. Tag des Tischri, und wurde mit Posaunen im ganzen Land verkündigt. Während des ganzen Jahres musste alle Feldarbeit ruhen, auch wurden die hebräischen Sklaven ohne Unterschied freigelassen; verkaufte und verpfändete Grundstücke (Häuser in ummauerten Städten und dem Heiligtum gelobte Äcker ausgenommen) kamen ohne Entschädigung aus fremden Händen wieder an den ursprünglichen Besitzer oder seine rechtmäßigen Erben zurück und alle Schulden wurden erlassen.
    Der Hauptzweck dieser Einrichtung war, die von Moses beabsichtigte Gleichheit unter den Güterbesitzern zu erhalten: Das Jubeljahr sollte gewissermaßen eine Wiedergeburt des ganzen Staats bewerkstelligen. Vor dem Babylonischen Exil scheint jedoch das Jubeljahr nicht beachtet worden zu sein, obwohl sich eine Spur desselben bei Jes 61,1f EU findet. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahre 70 wurde das Jubeljahr im Judentum nicht mehr begangen.
    Inflation ist für mich so ein bisschen wie Jubeljahr in kleinen Raten. Besser so, als bis zum grossen Knall alles aufsparen ...

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Perfektionist für den nützlichen Beitrag:

    Onkel Dagobert (20.05.2010)

  4. #23
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    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...672064,00.html



    Börsen in Fernost

    Gerücht über Merkel-Rücktritt belastet Euro

    Es war reine Spekulation, aber sie reichte, um die Währung unter Druck zu setzen: Gerüchte über einen Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Freitag den Euro in Fernost belastet - und wurden von der Bundesregierung umgehend zurückgewiesen.

    Tokio - So richtig glauben wollte es niemand - und dennoch reagierten die Märkte in Fernost: Marktspekulationen über einen Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben am Freitag den Euro in Fernost belastet. "Das Gerücht über Merkel hat den Euro tiefer gezogen, aber für mich klingt das wie Blödsinn", sagte ein Händler in Hongkong. Auch andere Beobachter schenkten der Spekulation keinen Glauben.

    Die Bundesregierung beeilte sich denn auch, die Spekulationen zurückzuweisen. "Die Gerüchte sind absolut frei erfunden", sagte Regierungssprecher Christoph Steegmans. Er reagiere mit Unverständnis auf die Mutmaßungen. In Deutschland gab es bislang trotz einiger kritischer Stimmen aus den eigenen Reihen in den letzten Wochen über die Führungsqualitäten der Kanzlerin keinerlei derartige Spekulationen.

    In Asien hatte das Gerücht dennoch den Euro belastet. Dort war der Kurs nach Reuters-Daten bis auf 1,4407 Dollar gefallen von 1,45 Dollar im späten New Yorker Handel. Nach dem Dementi der Bundesregierung erholte sich die Gemeinschaftswährung zwar, blieb aber unter dem Niveau vom späten Vortagesgeschäft. "Dem Gerücht sind schon viele gefolgt. Der Euro ist runtergekommen und hat sich seitdem nicht wirklich wieder erholt", sagte ein anderer Händler. Zum Handelsstart an den Aktienmärkten lag die Gemeinschaftswährung bei 1,4390 Dollar.

    "Das ist natürlich kompletter Blödsinn"

    An den europäischen Devisenmärkten sorgte der Vorgang für Kopfschütteln: "Das ist natürlich kompletter Blödsinn. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte ein Händler in Frankfurt. "Irgendwelche Händler in Fernost, die überhaupt keine Ahnung von Europa haben, haben wohl darauf spekuliert", fügte er hinzu.

    Merkel hatte am Mittwochabend laut Agenturberichten erklärt, sie rechne mit schwierigen Jahren für den Euro. Grund dafür sei die Schuldenpolitik einiger Staaten der Euro-Zone, besonders von Griechenland, sagte die CDU-Politikerin den Angaben mehrerer Medien zufolge beim Wirtschaftsgipfel der "Welt"-Verlagsgruppe. Kein anderes Land auf der Welt habe sich während der Krise in seine Verfassung eine solch klare Maßregelung zur Verschuldung geschrieben wie Deutschland, erklärte Merkel den Berichten zufolge weiter.

    Die Bundesregierung wollte die Aussagen nicht bestätigen. Der Auftritt bei der "Welt" sei intern gewesen. Wie es hieß, war der Redetext am Donnerstag kurzzeitig versehentlich auf der Internetseite des Bundespresseamtes veröffentlicht, dann aber wieder entfernt worden.

    sam/Reuters
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    Zitieren Zitieren Merkels rücktritt?  

  5. #24
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    Bei dem Euro-Dollar-Kurs muss dies schon eine ganz schön alte Nachricht sein.
    Rainer Hönle
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    Ein Computer kann das menschliche Gehirn nicht ersetzen. Engstirnigkeit kann unmöglich simuliert werden. (Gerd W. Heyse)

  6. #25
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    Hallo Onkel Dagobert,
    jetzt aber mal Butter bei die Fische:

    Zitat Zitat von Onkel Dagobert Beitrag anzeigen
    Ich finde die gegenwärtige Situation in Deutschland höchst interessant. Bedauerlich ist, dass mal wieder die Politiker die Prügelmädels sind. Kaum ein Finanzexperte versteht diese abartige Situation und die globalen Zusammenhänge. Kann man einen Politiker zumuten, alles zu können und zu wissen?
    Wenn ich das lese sträuben sich mir die Nackenhaare. Nach Deinen Ausführungen hat ein Politiker ein leistungsloses Einkommen.
    Wenn Du mit Experten die meinst, die nachmittags und abends in irgendwelchen Diskussionsrunden im Fernsehen gerade mal noch kleine Kinder und Rentner erschrecken können, machst Du irgendwas falsch.
    Interessant finde ich gegenwärtig nur die Zukunft, wie es der sprechende Hosenanzug schafft sich aus dieser Situation herauszuwinden, um seine Machtgeilheit weiter pflegen zu können. Es kommen da auf einmal ganz andere "Experten" wieder hoch und versuchen sich auf das was da kommt zu profilieren. Mal sehen ob deren finanzieller Hintergrund von der Krise schneller eingeholt wird, als das diese an die Macht kommen.
    Was kommt wird jedenfalls nix gutes, und Politiker tun mir nicht leid, eher die denen es unter deren "Leistungen" immer besser geht.

    Schönen Sonntag noch
    Mario

  7. #26
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    Hi Leute
    Das die Politiker nicht wirklich was zu sagen haben ist ja allgemein bekannt und wurde nun auch schon von Horst Seehofer bei Erwin Pelzig bestätigt.

    LG Das Goldene Ei^^

  8. #27
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    Hi,

    die frage ist ja auch was da so im Hintergrund läuft wenn schon der Bundespräsident zurücktitt... immerhin war er früher mal Geschäftsführenden Direktor des IWF und hat daher einiges an wissen über das Finanzsystem.
    Gruß

    Ron

  9. #28
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    Zitat Zitat von ron Beitrag anzeigen
    Hi,

    ... und hat daher einiges an wissen über das Finanzsystem.
    Gruß

    Ron
    Das wage ich zu bezweifeln oder er hat uns dieses Wissen die ganze Zeit vorenthalten.

    http://wiedenroth-karikatur.de/02_Wi...-Ton_1992.html

    MfG
    Geändert von Strömling (03.06.2010 um 17:45 Uhr)

  10. #29
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    Nur so gehts.....
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  11. #30
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    Hallo Leute. Ich bin bei YouToube über interessante Videos zu unserer gegenwärtigen Lage im Finanzsystem gestolpert. Hier findet ihr eins davon. Die anderen von ihm findet ihr rechts.

    Was haltet ihr davon?

    Grüße

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