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Thema: Haftungsausschluss akzeptieren?

  1. #11
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    Richtig so.

    vielleicht kannst du mit Redundanten Tempsensoren, . . . und was da mehr ist.
    mit entsprechendem finaziellen Aufwand natürlich die Anlage in einen Zustand bringen, dass nicht bei Ausfall eines Sensors sofort eine Abschaltung erfolgen muss, sondern Zeit zur Instandsetzung entsteht?
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von winnman Beitrag anzeigen
    Richtig so.

    vielleicht kannst du mit Redundanten Tempsensoren, . . . und was da mehr ist.
    mit entsprechendem finaziellen Aufwand natürlich die Anlage in einen Zustand bringen, dass nicht bei Ausfall eines Sensors sofort eine Abschaltung erfolgen muss, sondern Zeit zur Instandsetzung entsteht?
    Redundanz hin oder her.

    Die Ursache zu erforschen wäre am Ende finanziell besser erträglich.
    Warum verabschiedet sich der Sensor regelmäßig?

  3. #13
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    leider hat TE nicht geschrieben ob mehrmals der selbe Senor die Ursache wahr.
    Du hast natürlich recht, wenn es öter der selbe Sensor ist, dann ist das der richtige Weg.

    Wenn aber diverse verschiedene Fehler schuld für den Anlagenstillstand sind, dann wäre vielleicht eine Redundanz gewisser Sensoren die eine unmittelbare Abschaltung fordern ein möglicher Weg.
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  4. #14
    Avatar von Gebs
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    Hallo Verpolt und Winman,

    es ist nicht so, dass der Sensor ständig defekt ist.
    Der Anlagenbauer hat beim Umverdrahten einen Fehler gemacht und den Sensor geschrottet.
    Deshalb schaltet die Sicherheitseinrichtung die Anlage ab. Worauf der Anlagenbauer sie überbrückt hat.

    Grüße
    Gebs

  5. #15
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    Das kanns ja wohl nicht geben.
    Genau Richtig deine Entscheidung die Anlage Stillzulegen.
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  6. #16
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    Zitat Zitat von Gebs Beitrag anzeigen
    Hallo Verpolt und Winman,

    es ist nicht so, dass der Sensor ständig defekt ist.
    Der Anlagenbauer hat beim Umverdrahten einen Fehler gemacht und den Sensor geschrottet.
    Deshalb schaltet die Sicherheitseinrichtung die Anlage ab. Worauf der Anlagenbauer sie überbrückt hat.

    Grüße
    Gebs
    Kann denn die Anlage ohne Temperatursensor überhaupt funktionieren?

    400°C Ist / Angezeigt 0°C
    200°C Soll



    Anlagen"Bauer"

  7. #17
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    Es ist doch vollkommen egal, ob der Sensor immer oder nur sporadisch Fehleraufweist. Bei dem Thema geht es doch nicht um Störungssuche oder Vermeidung von Ausfällen der Anlage.
    Tatsache ist doch:
    - Der Anlagenbauer hat eine Sicherheitsfunktion gebrückt, Gebs hat davon Kenntnis erhalten und daraufhin die Anlage gesperrt.
    Damit ist Gebs auf jeden Fall mit im Boot.
    Weiterhin hat er geschrieben:
    Selbst wenn er rechtlich aus der Schusslinie wäre, hätte er ein schlechtes Gewissen, wenn eine Person zu Schaden kommen würde (wenn er denn die Anlage wieder freigegeben hätte).
    Und diese Entscheidung kam ihm leider niemand abnehmen, da es eine reine Gewissensentscheidung ist.

    Natürlich kennt man den Druck, der vom Produzenten bzw. Anlagenbetrieber ausgeübt wird, um keine Ausfallzeiten zu bekommen.

  8. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Corosop15 für den nützlichen Beitrag:

    Gebs (17.12.2010),Matze001 (17.12.2010)

  9. #18
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    Wir hatten diesen Fall im Expliziten vor kurzem, durch eine überbrückte Gaswarnanlage wurde nicht festgestellt das die Kesselanlagen undicht sind (Gaszufuhr), woraufhin ich die Anlage stillgelegt habe. Der Betreiber war darüber nicht sehr angetan, schrieb mir am nächsten Tag (Schulkomplex war ziemlich kalt) den Haftungsausschluss meiner Firma für Funktion und Betriebssicherheit, diese wurde vom Notar aufgenommen und der Versicherung welche für die Anlage zuständig war (Betriebshaftpflicht) darüber informiert. Nach Rücksprache mit unserem Anwalt akzeptierten wir dies und der Betreiber schaltete die Anlage wieder ein. Inzwischen hat er zwar eingesehen das es Gefährlich war und ließen es von Fachpersonal reparieren, aber dem entsprechenden Hausmeister war das erstmal egal, da der Heizungsbauer sagte: da passiert erst mal nichts wenn man vorsichtig ist (was für ein vollpfosten).

    Kurz: Ein Notarischer Haftungsausschluss (kostet ca. 180€) ist rechtsgültig und du aus dem Schneider

    EDIT: Was die moralische Verpflichtung angeht, die angesprochen wurde, ist es so das ich Gebs rechtgebe, aber Geld regiert die Welt, leider!

    Zitat Zitat von Gebs Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen.

    Ich quäle mich schon den ganzen Abend damit herum und brauche jetzt einen Rat, wie
    ich damit umgehen soll.
    Zu den Fakten:
    Ein Kunde hat eine grundlegende hardwareseitige Sicherheitseinrichtung überbrückt!
    Sie verlassen sich auf die softwareseitige Verriegelung.
    Wenn nun dieser (wenn auch sehr unwahrscheinliche) Fall eintreten sollte, bekommen die
    Bediener bzw. andere Mitarbeiter nicht mal eine Warnung. Sie würden dann entweder
    qualvoll ersticken oder hätten schwere Lungenschäden.
    Ich habe daraufhin die Anlage ausser Betrieb genommen. Der Kunde ist natürlich
    stocksauer, weil er nicht mehr produzieren kann.
    Der Kunde hat mir für diesen Fall einen Haftungsausschluss angeboten. (Bekomme ich morgen schriftlich.)
    Abgesehen davon, ob dieser Haftungsausschluss im Fall der Fälle rechtlich greift,
    würdet Ihr die Anlage wieder einschalten?
    Wenn dieser Fall eintreten sollte, würde ich mir deshalb Vorwürfe machen!

    Danke für Eure Antworten!

    Grüße
    Gebs

  10. #19
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    ich frage mich nur was so ein Haftungsausschuß vor dem Richter wert ist.

    Stell dir mal vor du fährst ein Auto und dein Auftraggeber sitzt neben
    dir, dann sagt er fahre bitte da über die rote Ampel, ich stelle dir auch
    einen Notariell beglaubigten Haftungsausschuß aus. Jetzt fährst du bei Rot
    und es kommt jemand zu schaden. Wer haftet dann...? Ich würde erst-
    einmal sagen derjenige der das Auto gefahren hat.

    Ganz anders kann es doch auch nicht bei einer Maschine bzw. Anlage sein,
    wenn du die trotz Gefahr wieder in den Betrieb setzt bist du dran. Macht
    es der Kunde selber, könnte ich mir sogar vorstellen das du sogar die
    Gewerbeaufsicht unterichten musst.

    @Rupp in deinen Fall kann unter umständen der Anwalt sogar zweimal
    verdienen, mit der ausstellung des Haftungsausschlusses und später wenn er
    dich vor Gericht vertreten muss. Auch Anwälte wollen nur leben.
    - - -
    Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

  11. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu rostiger Nagel für den nützlichen Beitrag:

    Corosop15 (17.12.2010),Markus Rupp (21.12.2010),Matze001 (17.12.2010),winnman (17.12.2010)

  12. #20
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    Hallo,

    wollte mich eigentlich nicht mit einmischen,
    aber vielleicht ist es euch in der eingefahrenen Situation sehr hilfreich.
    Kurz gehalten:

    Überlegt doch einmal was denn notwendig ist damit es gut läuft.
    1. Unabhängig von Kosten, was ist notwendig.
    2. Unabhängig wessen Stunden, wer kann es machen.
    3. Unabhängig wessen Haftung, wer kann es erbringen.
    4. Wie fehleranfällig ist das Ganze, wenn hoch -> springe wieder zu 1.
    5. Lässt es sich standartisieren? Falls ja, dann Lösungsweg nachhaltig aufzeichnen.

    Wenn dann der Weg mal klar ist, kann man sich über die Details wie Kosten, Stunden und Haftung unterhalten.

    Hoffe ist euch hilfreich.
    ___________________________________________





    Sende eine SMS mit dem Stichwort "Feuer" an die 112 und innerhalb von 10 Minuten steht ein roter Partybus mit derbem Sound vor deiner Tür.


    AGB: Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten. Bitte meine in eile gefertigten, selten anfallenden Vertipsler zu entschuldigen.

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