Zuviel Werbung? - > Hier kostenlos beim SPS-Forum registrieren

Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 41 bis 46 von 46

Thema: Urlaub verschoben: wer zahlt was?

  1. #41
    Registriert seit
    08.08.2008
    Ort
    Köln
    Beiträge
    357
    Danke
    57
    Erhielt 88 Danke für 69 Beiträge

    Reden


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    Also ich habe z.Zt. einen jungen Mann von einer Zeitarbeitsfirma der mir die Schaltschränke baut und die Installationen an den Maschinen vornimmt.
    Der Mann ist richtig gut und sehr zufrieden mit seinem Arbeitgeber.
    Ein Angebot auf einen Jahresvertrag lehnte er ab mit der Begründung er lerne mehr wenn er auch mal was anderes sieht.
    Also sind nicht alle unglücklich den Zeitarbeitsfirmen.

    Gruß
    LeLa

    ( nach durchgezogener Nacht in der mal wieder ein S7 Programm fertig geworden ist )

  2. #42
    Registriert seit
    20.10.2003
    Ort
    Biberach
    Beiträge
    5.069
    Danke
    959
    Erhielt 1.459 Danke für 922 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von ASEGS Beitrag anzeigen
    1. Es gibt leider keine gesetzliche Regelung darüber, wie es sich verhält, wenn ein vom Arbeitgeber einmal erteilter / genehmigter (schriftlicher) Urlaub widerrufen werden kann. ...
    Danke für Deine Ausführungen. Schön wäre es aber gewesen, wenn
    Du auch Deine Quelle genannt hättest:

    http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_A...ch_Urlaub.html

    Falls sich jemand umfassend informieren will, dort steht noch einiges
    zum Thema. Zum Beispiel der wichtige Hinweis, dass man im Zweifelsfall
    beim Arbeitsgericht ein Eilverfahren anstrengen kann, dass ggf. noch am
    Antragstag entschieden wird.
    Beste Grüße Gerhard Bäurle
    _________________________________________________________________
    Hardware: the parts of a computer that can be kicked. – Jeff Pesis

  3. #43
    Registriert seit
    07.07.2004
    Beiträge
    3.285
    Danke
    38
    Erhielt 584 Danke für 382 Beiträge

    Beitrag

    Hallo,

    Zitat Zitat von Gerhard Bäuerle
    Falls sich jemand umfassend informieren will, dort steht noch einiges zum Thema. Zum Beispiel der wichtige Hinweis, dass man im Zweifelsfall beim Arbeitsgericht ein Eilverfahren anstrengen kann, dass ggf. noch am Antragstag entschieden wird.
    Diese Möglichkeit gibt es natürlich, aber wenn es soweit kommt, stimmt leider etwas im Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Cheffe nicht.
    Wenn ich meinen Urlaubsantrag eingereicht habe, habe ich Cheffe eigentlich gesagt, wie verbindlich das für mich ist. Konnte also heissen, ich hab den Urlaub eingereicht, aber nichts verbindliches gebucht. Dann war das Ok, wenn Cheffe ein Problem hatte und ich war froh, den verda... Rasenmäher wieder in die Ecke schieben zu können (Meine mir Angetraute war da allerdings meist anderer Meinung).
    Und wenn ich verbindliche Buchungen für meinen Urlaub gemacht habe, dann habe ich das dem Cheffe auch klar angesagt. Und der hat mich dann auch in Ruhe gelassen.
    Das sowas nicht immer und in allen Arbeitsverhältnissen funktionieren kann, ist natürlich klar. Kommt immer darauf an, wieviel Rückgrat der Cheffe hat

    Gruß

    Question_mark
    ''Ich habe wirklich keine Vorurteile.
    Meine Meinung ist nur die Summe der Erfahrungen" ... (Question_mark)

  4. #44
    Registriert seit
    07.07.2006
    Beiträge
    127
    Danke
    30
    Erhielt 40 Danke für 22 Beiträge

    Standard

    @Gerhard:

    Ohh da hat wohl jemand noch das gleiche Jura-Buch (Kommentar zum Arbeitsrecht) wie ich.

    Ich habe es nicht aus dem Internet. Wusste nicht, dass es so ähnlich auch dort steht. Wollte nun nicht das Buch zitieren. Denke solch eine Literatur führen die wenigsten hier. Außerdem denke ich als Juristin schon paar Sätze mehr dazu geschrieben zu haben, so dass eine Quelltextangabe falsch wäre.

    Dennoch danke für den Hinweis, dass Ähnliches im Internet zu finden ist. Hätte mir die Mühe sparen können.



    Gruß

    ASE GS

  5. #45
    Registriert seit
    07.07.2006
    Beiträge
    127
    Danke
    30
    Erhielt 40 Danke für 22 Beiträge

    Standard

    Bezüglich Eilantrag:

    Im Arbeitsprozessrecht verhält es sich so, dass zunächst, trotz Eilantrag es zuerst zum Schiedsgericht kommt, oder ein Gütetermin vom Gericht anberaumt wird. Damit noch eine Einigung zwischen den Parteien erzielt werden kann. Wenn das nicht hilft, dann kommt es erst zur Klage.
    Das mit dem Gütetermin kommt von Gesetz wegen immer vor der eigentlichen Klage. Es kommt nie zu einem Prozess, ohne das vorher ein Gütetermin durch das Gericht anberaumt worden ist.

    Und bei einem Streitwert bezüglich dem Ersatzanspruch von paar huntert Euro oder höchstens 1000 - 2000 Euro wird zumeist schon im Gütetermin eine Einigung erzielt werden. Da der Richter auch darauf drängen wird. Er kann neben dem ersten Gütetermin einen zweiten festlegen und damit nicht zulassen das es zu einem Arbeitsrechtsprozess kommt.

    Arbeitsrechtliche Klagen dauern eh nicht lange an. Meistens nicht mehr als 2-6 Wochen. Zumindest bei geringerem Streitwert. Kommt es jedoch zum Prozess bei einem hohen Streitwert, wie zum Beispiel einer Abfindungszahlung, dann kann ein solcher Prozess schon auch mal länger als 6 Monaten daueren bis ein Urteil ergeht. Aber bestimmt nicht bei der Frage, ob der AG die Mehrkosten die durch das Verschieben des Urlaubs entstanden sind zu bezahlen hat.

    Ganz davon abgesehen, stellt sich eh die Frage ob die prozessrechtlichen Voraussetzungen für einen Eilantrag in einem solchen "Lapalien"-Fall, ob Mehrkosten wegen verschobenem Urlaub vom AG zu zahlen sind, überhaupt gegeben sind, damit ein Eilantrag eingetreicht werden kann. Das Vorliegen der prozessrechtlichen Voraussetzungen eines Eilantrags kann eher für den Fall einer fristlosen Kündigung angenommen werden.
    Geändert von ASEGS (24.01.2011 um 18:22 Uhr) Grund: Text erweitert

  6. #46
    Registriert seit
    07.07.2006
    Beiträge
    127
    Danke
    30
    Erhielt 40 Danke für 22 Beiträge

    Standard


    Zuviel Werbung?
    -> Hier kostenlos registrieren
    @ QM
    Ich stimme Dir voll zu, dass sicherlich dann etwas zwichen AN und AG nicht stimmt. Schlimm, wenn man sich persönlich ohne Anwälte und Gütetermine und Gericht nicht einigen kann.

    Wohl verhält es sich so, dass nicht entschiedend ist, was DU ihm, sprich Deinem Arbeitgeber bezüglich Deinem Urlaub mitgeteilt oder gesagt hast. Bitte alles auch schön schriftlich mit entsprechendem Briefchen oder Formblatt den Urlaubsantrag einreichen.

    ER, dass heißt der Arbeitgeber, was er sagt ist entscheident. D.h., ob er meint Deinem Antrag (schriftlich) zu zustimmen. Buchst Du Deine Reise ohne eine vorherige Einwilligung des AG, dann kann es sein, dass er sagt, dass Du in dem Zeitraum zu arbeiten hast. Auf den eventuellen Stornokosten bleist Du sitzen. Diese können auch nicht vom AG ersetzt verlangt werden.

    Hat er jedoch einmal zugestimmt, wie es auch in dem Link von Gerhard zu lesen ist, dann hat er sich auch daran zu halten, wenn.... wie ich zuvor schon schrieb, die Existenz z.B. des Unternehmens gefährdet ist oder sonstigen gravierenden betrieblichen Belangen der Vorzug zu geben ist.
    Geändert von ASEGS (24.01.2011 um 17:54 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. Wieviel Steuern zahlt man wirklich?
    Von eYe im Forum Stammtisch
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 25.01.2009, 14:56
  2. Verabschiede mich in den Urlaub
    Von Maxl im Forum Stammtisch
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 11.09.2006, 22:52
  3. schönen urlaub
    Von volker im Forum Stammtisch
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 10.06.2006, 07:05
  4. Deltalogic (Gerhard Bäuerle) ist im Urlaub
    Von lorenz2512 im Forum Stammtisch
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 18.07.2005, 10:25

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •