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Thema: Dachrinnenheizung

  1. #1
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    Hallo,

    gestern habe ich beim Stammtisch mit einem Nachbarn
    über Dachrinnenheizungen gesprochen.

    Im Internet findet man ja einiges darüber.

    Hat jemand von Euch solche Systeme privat oder in
    der Firma im Einsatz und wenn ja, wie sind die praktischen
    Erfahrungen?

    Danke für Antworten.

    Gruß
    Tommi
    Zitieren Zitieren Dachrinnenheizung  

  2. #2
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    Hallo,

    wir verarbeiten soetwas öfters, allerdings nicht in Dachrinnen sondern als Begleitheizung in unseren Rohren. Bisher gab es da keine Probleme. Leider ist das Heizband nicht ganz billig und Du musst je nach Leistung zwischen 10 und 18 Euro/m rechnen. Dazu kommen noch div. Anschluss- Abschluss- und Zwischenverbinder sowie evtl. ein Regler.
    Das Heizband begrenzt sich selbst auf ca. 75°C wenn es ohne Regler betrieben wird.
    Ich habe hier auch ca 10m in einem isolierten Wasserrohr seit Jahren im Einsatz, welches nicht all zu tief in der Erde liegt, ohne Probleme.

    Frank

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu himbeergeist für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (30.01.2011)

  4. #3
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    bei mir sind die garagentore unten im winter oft eingefroren.
    seit ich so heizbänder eingebaut habe ist das jetzt weg.
    die laufen nun schon über 10 jahre ohne probleme.
    der betrieb erfolgt nur über zeitschaltuhr, kein regler.
    meine begrenzen bei ca. 40°C

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu tnt369 für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (30.01.2011)

  6. #4
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    Es gibt 2 Grundlegende Typen:

    Widerstandskabel mit fixen Widerstandswerten/Meter.
    Ein Widerstandsleiter ist mit Isoliermaterial umgeben und dann folgt ein Schirm (=Pe) Aussen nochmals eine Isolierschicht. Werden meist bei Dachrinnenheizungen und Flächenheizungen verwendet. Es muss vor ab die Leistung/Widerstand des Gesamtsegments festgelegt werden. Ausserdem ist zu beachten dass das Kabel im ring verlegt werden Muss (2 Anschlussstellen)

    Selbstregelde Widerstandskabel, 2 Leiter im Abstand mit Leitfähigem Material umpresst das bei Temperaturerhöhung hochohmiger wird, dadurch erfolgt eine Leistungsregelung abhängig von der Temperatur.
    Diese Kabel werden meist für Begleithizungen verwendet, es Spricht aber auch nichts dagegen sie zum Beheizen von Dachrinnen Regenfallrohren und Gullys zu verwenden.

    Zur Dachrinnenhiezung gehört noch folgendes: Feuchtefühler und Aussenthermostat (Die Heizung soll nur laufen wenn es zb <2° hat und der Feuchtefühler Nässe meldet)
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  7. #5
    Avatar von Tommi
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    Zitat Zitat von winnman Beitrag anzeigen
    Es gibt 2 Grundlegende Typen:

    Widerstandskabel mit fixen Widerstandswerten/Meter.

    Selbstregelde Widerstandskabel
    Danke für die Antwort.

    Kannst Du etwas zum Preisverhältnis der beiden Systeme sagen?
    Ich nehme an, das zweite ist teurer, aber auf lange Sicht
    energieeffizienter...

    Gruß
    Tommi

  8. #6
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    ..... wenn Dir eine Aussage am Mittwoch genügt kann ich ja mal schauen. Wir haben imo 24km insgesamt von beider Systemen gekauft.

    Frank

  9. #7
    Avatar von Tommi
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    Zitat Zitat von himbeergeist Beitrag anzeigen
    ..... wenn Dir eine Aussage am Mittwoch genügt kann ich ja mal schauen. Wir haben imo 24km insgesamt von beider Systemen gekauft.

    Frank
    das wäre super, danke...

    Gruß
    Tommi

  10. #8
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    hab keine konkreen Daten zur Hand

    aber: Selbstregeldens is in der Anschaffung teuerer

    im Betrieb ist aber eine Abgleichung der Betriebsstunden massgebend (wenn nur in Betreib wenn wirklich notwendig dann wird wohl beides in etwa auf die gleichen Verbrauchswerte kommen) hier ist aber die wirkliche Betriebszeit massgeblich,
    Elektrotechnik und Elektronik funktioniert mit Rauch (Beweis: Tritt Rauch aus, funktioniert auch das Bauteil nicht mehr)

  11. Folgender Benutzer sagt Danke zu winnman für den nützlichen Beitrag:

    Tommi (30.01.2011)

  12. #9
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    Hallo,
    besorge Dir 5x1,5 NYM, einen barbarischen Steuertrafo 24V mit viel Strom tüdele das Kabel so zusammen, das der Strom durch die Einzeladern mehrfach hinundher muß. Strom wird so berechnet das man auf ca. 20W/m kommt, wird mit der Länge erschlagen.
    Vorteile sind keine 220V in der Rinne und billig, da für unser Gewerbe zumeist aus Resten zu bauen.....

    Edit:
    Und der Kram mit der ganzen Steuerei in unseren Breitengraden ist eh zumeist überflüssig, einfach bei passender Witterungslage aktivieren und nicht vergessen wieder abzuschalten.

    Gruß
    Mario
    Geändert von mariob (30.01.2011 um 17:47 Uhr)

  13. #10
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    Ich denke der Preis für so ein Heizband spielt im Kontext der
    laufenden Betriebskosten nur eine untergeordnete Rolle.

    Frank
    Grüße Frank

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