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Thema: Die unheimliche Kfz-Steuer auf E-Autos

  1. #11
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    Lieber nade,
    also im Prinzip hast Du mit Deiner Strafsteuer ja recht, aaaaaber das Hauptproblem in meinen Augen ist die Monopolisierung der KFZ Industrie verbunden mit der Visionslosigkeit ( ich drücke mich mal gewählt aus) der Politiker. Visionslosigkeit deswegen, da es mit Sicherheit genügend Technologien gibt, die zwar ein Nischendasein führen, aber mit etwas Forschungstätigkeit den gegenwärtigen Favoriten den Rang ablaufen könnten. Es ist aber so, das eben aus den verschiedensten Gründen nicht völlig wertfrei eine solche Problematik angegangen wird, sondern immer der Weg des geringsten Widerstandes und des stark eingeschränkten Politikerhorizontes. Und nicht nur des deutschen.
    So, und deswegen ist eine Strafsteuer eigentlich dahingehend kontraproduktiv, das dann eben Batteriebuden wie Pilze aus dem Boden schießen werden und wenn die erste explodiert ist oder das Grundwasser verseucht, machen wir dann wieder einen Ausstiegsaustieg. Und so meinte ich das mit den Fürzen in meinem letzten Post, rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.
    Ich habe immer in der Zone über die Bosch Bohrmaschine gestaunt und mich nach der Wende drüber gefreut, irgendwann kommt aber die Erkenntnis, das diese Gesellschaftsordnung nicht über diese hinauskommt. Ich meine das so, wenn ich mich auf dem Gebiet der Motorentechnik umschaue dann gibt es zum Beispiel den Herrn Elsbett, den Herrn Zoche und ich möchte nicht wissen wen noch alles. Jeder dieser Typen hat gute Einfälle, die aber in Kombination einen viel größeren Fortschritt als nur den Faktor 2 bei zwei Mann bedeuten würden. Weder diese Leute selbst noch eine Industrie und schon gar keine Politik (die sich aber gerne so gibt und das eigentlich sollte) sind willens und / oder in der Lage solche Synergieeffekte zu erzeugen.
    Und da waren wir in der Zone deutlich weiter. Das lag aber meiner Meinung auch daran das es nur um Ideologie ging und nicht ums Geld.
    Trotzdem noch schönes WE
    Mario

  2. #12
    Avatar von Lebenslang
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    Ich denke jetzt mal einfach als Elektriker und stelle fest das ein E-Auto im Stand mal keine Energie verbraucht. (jetzt mal Radio, Licht und so ausgenommen)
    So, und wenn ich dann jeden Tag 1h zur Arbeit hin und 1,5h zur Arbeit zurück fahre, ich aber mindestens 45min davon stehe in denen mein Ottomotor aber ständig
    läuft und Unmengen von Wärme und Abgas erzeugt, dann muss einfach auf die Menge der im Stau stehenden Autos der E-Antrieb ökonomischer sein.
    Stellt euch doch mal den Stau am Nachmittag in und um München oder Köln mit E-Autos vor, ihr würdet die Vögel zwitschern hören!!!
    100 Autos mit Ottomotor im Stau vor einer Kreuzung oder 100 E-Autos, bei den 100 E-Autos wäre wunderbare Stille.
    Und wer von euch schonmal an einer viel befahrenen Kreuzung gewohnt hat wüßte das zu schätzen.
    Bei 200km Aktionsradius eines E-Autos zu einem vernünftigen Preis und einem auf den Aktionsradius der E-Autos angepassten ÖPNV mit dem man dann
    größere Strecken zurücklegen kann, wäre ich sofort bereit umzusteigen.
    Am Zielort (Zielbahnhof) müsste es dann wieder möglich sein ein E-Auto anzumieten um Innerstädtisch mobil zu sein.
    Aber in so ein E-Mietauto kann man ja keine dicken Boxen oder so einbauen und schon gar kein Brüllrohr als Auspuff, hier hat ja die
    Zubehörindustrie in der Vergangenheit richtig Kohle gemacht mit Individualisieren des eigenen KFZ und so ein Blödsinn.
    Oder ist es denn nicht wirklich unsinnig wenn man sieht wie sich 100te Meter lange Autoschlangen vor Ampeln oder Kreisverkehren stauen,
    in jedem Auto nur eine Person sitzt, diese die Fenster zu hat, Klimaanlage an, Multimedia Display usw. , der Motor vor sich her läuft und Wärme und Abgase erzeugt.
    Gibt es denn keine Politiker die sich mal wirklich Gedanken über solche Sachen machen und sinnvolle Lösungen bringen, Nein, da zeigt die Staatsmacht
    lieber Einsatz und überfällt in Bremen das Clubhaus einer Rockergang und die Lokalpolitiker brüsten sich damit.
    Das war jetzt vielleicht etwas abschweifend, trotzdem bin ich der Meinung, dass der Ottomotor einfach ausgedient hat.
    Von den angeblichen hochgelobten Weiterentwicklungen merke ich beim Verbrauch nichts, mein erstes Auto - ein Opel B Kadett von 1973 - verbrauchte mit 50PS
    zwischen 7-9 Litern, mein heutiger Astra ebenso.
    Nur ist die Kiste bestimmt 300kg schwerer, aber ehrlich gesagt, den ganzen elektrischen Firlefanz brauch ich nicht wirklich. Aber das ist ein anderes Thema.
    Kurzum, wenn ich mich an der Tanke für 1l Benzin für 1,66EU oder für 2 Büchsen Bier für 1,80EU entscheiden muss, dann ratet mal.
    In diesem Sinne Prost und ein schönes WE.

  3. #13
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    Zitat Zitat von WendeMarkus Beitrag anzeigen
    meiner meinung nach wäre es mal angebracht die pendlerpauschale zu erhöhen, bei den Spritpreisen...
    Darüber kann man sicherlich diskutieren, aber definitiv nicht für so einen Blödsinn:
    Zitat Zitat von WendeMarkus Beitrag anzeigen
    Ich habe Kollegen die Fahren 200km am Tag zur Arbeit
    Und ganz ehrlich, vom finanziellen/energetischen Aspekt mal abgesehen, kapier ich echt nicht,
    warum man jeden Tag mindestens 4 Stunden absolut unproduktiv und gestresst auf der Straße verbringt.


    Das einzige wirkliche Problem der Politik:
    Im Moment wird uns das alles noch so verkauft, als wenn wir bei unserer Unökologischen Art und Weise zu Leben,
    mit ein bisschen Solarzellen "ewig" festhalten könnten.

    Der immense Energiegehalt einer Vergleichsweise geringen Menge Erdöl,
    hat gewisse Auswüchse unserer Gesellschaft überhaupt erst möglich gemacht.
    Eine vergleichsweise Simple Art derart immense Mengen an Energie zu speichern,
    wird es sicher sehr lange nicht (mehr) geben.

    Mfg
    Manuel
    Warum denn einfach, wenn man auch Siemens einsetzen kann!

    Wer die grundlegenden Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit (B. Franklin).

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu MSB für den nützlichen Beitrag:

    Lebenslang (22.05.2011)

  5. #14
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    Zitat Zitat von mariob Beitrag anzeigen
    Und da waren wir in der Zone deutlich weiter. Das lag aber meiner Meinung auch daran das es nur um Ideologie ging und nicht ums Geld.
    Trotzdem noch schönes WE
    Mario
    OK ihr wart schon weiter. Mach dir nichts draus. Wenn alles so weiter läuft, dann sind wir mit vereinten Kräften sehr bald wieder so weit wie ihr damals...

    LG Cassandra

  6. #15
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    Aktuell: Faszination Wissen Am Sonntag, 22. Mai 2011, um 21.15 Uhr. Wiederholung am Montag, 23. Mai um 3.20 Uhr [Bayerisches Fernsehen]
    Was uns in Zukunft bewegt - Die Motoren von morgen

    Ein Beitrag von 2009:
    IQ - Wissenschaft und Forschung Benzin aus der Steckdose - Das Elektroauto und seine fabelhafte Zukunft

    Harald
    Es ist immer wieder überraschend, wie etwas plötzlich funktioniert, sobald man alles richtig macht.

    FAQ: Linkliste SIMATIC-Kommunikation über Ethernet
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  7. #16
    Avatar von Lebenslang
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    Nun, der Mensch selbst ist faul und würde die 2km bis zur nächsten Frittenbude lieber mit dem Auto als mit dem Fahrrad bewältigen, aber
    selbst hier wäre das E-Auto unschlagbar weil Kaltstartphase etc. entfallen.

    Zu Zitat von Cassandra:

    OK ihr wart schon weiter. Mach dir nichts draus. Wenn alles so weiter läuft, dann sind wir mit vereinten Kräften sehr bald wieder so weit wie ihr damals...


    Vor allem die "vereinten" Kräfte

  8. #17
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    Zitat Zitat von WendeMarkus Beitrag anzeigen
    Aber es ist doch überall so, die spritpreise explodieren,
    Ist das wirklich so? Wie lange musste man vor 30 Jahren denn fürn Liter Sprit arbeiten? Wie lange vor 20 Jahren?

    Ich weiss nicht wie es bei euch in DE ist aber in der Schweiz hat die letzten 20 Jahre der Sprit wohl nichtmal die Teuerung eingeholt.

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